
Selten kamen so viele prominente konservative Stimmen aus Deutschland und Europa auf einer Bühne zusammen wie am diesem Wochenende: Beim ersten Demokratiekongress der AfD, der Freitag und Samstag dieser Woche im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin mit 500 Teilnehmern und zahlreichen prominenten Rednern und Gästen stattfand, diskutierten AfD-Bundessprecherin Alice Weidel, Europaabgeordneter Petr Bystron, Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen, der frühere tschechische Staatspräsident Václav Klaus, der tschechische Oppositionsführer Tomio Okamura, der Schweizer Publizist Roger Köppel und viele andere namhafte Stimmen über den Zustand der Demokratie in Deutschland. Schon zu Beginn am Freitag Nachmittag wurde deutlich, worum es hier gehen sollte: Die bloße Notwendigkeit, einen Demokratiekongress veranstalten zu müssen, zeige bereits die Brisanz der Entwicklung, so die AfD-Parteiführung sowie die medien- und kulturpolitischen Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Renner und Dr. Götz Frömming, in ihren Eröffnungsreden.
Demokratie sei nur so viel wert wie jene, die bereit seien, sie zu verteidigen. Problematisch werde es, wenn politische Konkurrenz als Makel gelte und Opposition nicht mehr als notwendiger Bestandteil einer Demokratie, sondern als Störfaktor betrachtet werde. Der Rechtsstaat, so Alice Weidel, „lebt von Vertrauen – nicht von Bevormundung.“ Zwar seien bestimmte Meinungen formal weiterhin erlaubt, praktisch jedoch zunehmend unerwünscht. Gesellschaftlicher Druck, Ausgrenzung und Diffamierung seien die Mittel, mit denen kritische Stimmen diszipliniert würden. Das Leitmotiv des Kongresses lautete daher: „Freiheit beweist sich im Umgang mit dem Widerspruch.“ Demokratie bedeute gerade, unbequeme Debatten auszuhalten. Auch Weidels Vorstandskollege Tino Chrupalla warnte in bewegenden Worten vor eklatanten Fehlentwicklungen in der Bundesrepublik: Wo offene Worte durch soziale Isolierung, wirtschaftliche Vernichtung und Entzug von Bürgerrechten bedroht werden, seien Freiheit und Demokratie in akuter Gefahr. Deswegen brauche Deutschland auch so zwingend eine politische Kehrtwende: “Wir wollen freie Rede für freie Geister und Debatte statt Verbot!”, so Chrupalla.
Roger Köppel mit rhetorischer Glanzleistung
Unter großem Applaus wurde der ehemalige tschechische Präsident Václav Klaus begrüßt. Der Ehrengast fand deutliche Worte über die gegenwärtige Bundesregierung unter Friedrich Merz: “Die Politik des deutschen Bundeskanzlers ist inakzeptabel!”, stellte er fest. Scharf kritisierte Klaus auch die politische Ausgrenzung der AfD und bezeichnete den Umgang mit der stärksten Oppositionskraft als untragbar. Auch der tschechische Parlamentspräsident Tomio Okamura begrüßte wie Klaus das Publikum auf Deutsch und knüpfte unmittelbar an das Leitmotiv des Kongresses an: Demokratie fuße darauf, dass die Menschen frei sind und dennoch im Widerspruch zueinander – stehen können. Mit Sorge beobachte man in Tschechien, dass kritische Stimmen in Deutschland, wie leider auch vielen anderen europäischen Ländern, zunehmend unter Druck gerieten. „Die AfD ist Diskriminierung ausgesetzt und wird um Rechte gebracht, die ihr zustehen. Es ist inakzeptabel, so mit der beliebtesten Partei Deutschlands umzugehen“, konstatierte auch er.
Ein rhetorisches und intellektuelles Highlight der Veranstaltung war die großartige, frei gehaltene Rede von “Weltwoche“-Herausgeber Roger Köppel, der in kräftigen Bildern in Erinnerung rief, wofür Demokratie eigentlich steht: Dass sie zwingend von Alternativen und Widerspruch lebe. Der inflationäre Begriffsgebrauch “Demokratie“ stehe im umgekehrtem Verhältnis zu ihrem tatsächlichen Zustand; je mehr “unsere Demokratie“ beschworen werde, umso weniger sei sie noch erkennbar. Launig brachte der Schweizer Publizist seinen erfrischenden Blick von außen ein: Er berichte aus einem Land, „in dem noch Demokratie vorherrscht“, und stellte diesen Eindruck der Entwicklung in Deutschland gegenüber. Im zweiten Teil seiner Rede wies Köppel in drastischen, aber treffenden Worten auf die fatale Dialog- und Diplomatieverweigerung gegenüber Russland und die zunehmende Kriegsgefahr hin. Für seine Rede gab es Standing Ovations.
Bystron: „Wir leben in einer Postdemokratie“
Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt setzte Petr Bystron: Unter Bezugnahme auf den Philosophen Noam Chomsky eröffnete er seinen Vortrag zum Zustand der Meinungsfreiheit und erklärte: „Sobald die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird, stirbt die Demokratie.“ Der Angriff auf die freie Rede und Pressefreiheit in Deutschland und auch in der gesamten EU sei ein zunehmender Angriff auf die Demokratie selbst. Bystron entwickelte sodann seine Definition einer funktionierenden Demokratie, die auf fairen Wahlen, einer Regierung auf Zeit, die ihre Wahlversprechen einhalte, einer neutralen Verwaltung, einer unabhängigen Justiz und freien Medien als „Wachhund der Demokratie“ berufe. Sein Fazit fiel eindeutig aus: „All das haben wir nicht mehr. Wir haben nur noch einen demokratischen Rahmen, der von innen ausgehöhlt wurde.“ Deutschland befinde sich deshalb auf dem Weg in eine „Postdemokratie“. Und: „Die eigentliche Wahlmanipulation beginnt lange vor dem Wahltag.“
Auch Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen warnte in seine Rede vor einer schleichenden Erosion rechtsstaatlicher Prinzipien und der zunehmenden Einschränkung des politischen Meinungskorridors. Wie auch Weidel betonte er die Bedeutung freier Debatten und einer unabhängigen Rechtsordnung als Grundlage jeder demokratischen Gesellschaft. Am Ende verband alle Redner dieselbe Botschaft: Demokratie lebt nicht allein von Wahlen, sondern von freier Rede, politischem Wettbewerb und der Bereitschaft, auch gegensätzliche Positionen auszuhalten. Dieser Demokratiekongress, der hoffentlich eine baldige Fortsetzung erfährt, rief das, was hierzulande eigentlich selbstverständlich sein müsste, aber nicht mehr ist, eindrucksvoll ins Bewusstsein. Dass die Mainsteampresse darüber praktisch kein Wort verlor, ist bezeichnend, passt aber völlig zur kontrafaktischen großen Verwirrung, die ernsthaft ausgerechnet der AfD unterstellt, die Demokratie abschaffen zu wollen – obwohl sie die einzige Partei ist, die sich um ihren realen Fortbestand sorgt.
Der vollständige Eröffnungspart samt Redebeiträgen des 1. Demokratiekongresses am 26. und 27. Juni 2026 ist hier zu sehen.
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16 Kommentare
,,Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus…“
https://das-grundgesetz.de/der-bund-und-die-laender/artikel-20-gg/
,,Hinter die Kulissen zu schauen heißt zu erkennen: Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes.
Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos.”
,,Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde.
Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“
-Hans Herbert von Arnim, Staatsrechtler
Die Meinungsfreiheit liegt doch
schon auf den INTENSIVSTATION!!!
Merke: Hitler hatte die SA.
Die SPD die Antifa.
Wenn Argumente fehlen und noch
mehr, hilft nur noch ein Schießgewehr.
Es ist kein Zufall, dass sich die Methoden (Schlägertrupp-Terror, Ausgrenzung, Vernichtung von Existenzen durch üble Nachrede) und Zielsetzungen der Nazis (Oppositionsverbot) und der SPD ähneln.
Beide sind/waren in erster Linie SOZIALISTEN, das Bürgertum war/ist ihnen verhasst. Demokratie und Sozialismus sind unvereinbar!
denke mal eine anfrage an trump und schon sind die marins in aktion… wäre mal schön zu sehen wie krieg in dummland abläuft wenn es der gerechtigkeit dient…
alice , frag mal den trump um ein paar hundertschaften scharfschützen und kampferprobte gourillia-kämpfer… legal illegal scheißegal… können wir doch auch , gelle alice….
Versuch ist lobens- und anerkennungswert aber Deutschland hat eben eine repräsentative Demokratei, was bedeutet, die Herrschenden diktieren die Inhalte und Ansichten des sogenannten Demokratieverständnisses.
Die größte Gefahr für das deutsche Volk geht nicht von Russland oder China aus, sondern von der Regierung, den Altparteien und denen, die das System mittragen.
Meine Empfehlung wäre: „Impfen“ bis der Bestatter kommt.
😜
jagt politidioten politverbrecher und denkverweigerer aus dem lande…. alice hau rein…
do guck na!!!!!!!
Art. 20 GG II. Der Bund und die Länder (Art. 20 – 37)
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) ¹Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. ²Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch
besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung
sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum
Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Gut, dass man auf ANSAGE von dieser in der Mainstream Presse totgeschwiegenen Veranstaltung erfährt. Und es ist gut, dass dort einige Persönlichkeiten auftraten, deren Anwesenheit auch außerhalb von AfD – Sympathisanten Aufmerksamkeit finden wird. Besonders hoch ist es dem Ex- Verfassungsschutzpräsidenten Maassen anzurechnen, dass er jetzt endlich eine Annäherung an die AfD wagt.
Um in diesem Land eine Demokratie wahrzunehmen bedarf es vermutlich besonderer Synapsen. Wenn ich an die erbärmlichen Verurteilungen der Ärzte denke, welche schon lange in der JVA sitzen, nur weil sie ihrem Eid verpflichtend sinnvolle Atteste ausgestellt haben, dann sehe ich eher eine Diktatur. Ebenso die Erbärmlichkeit an den angeblichen Reichsbürgern, welche auch schon Jahre in der JVA verbringen, während man Hochkriminelle auf freien Fuß setzt. Demokratie? Nicht in diesem Land.
Und die AFD ist das Problem…
Was zur Hölle ist aus unserem einst wunderschönen vaterland nur geworden ???
Kinder bei fast 40 Grad in Ketten
Berlin: Verstörende Demo huldigt islamistischen Terror-Ikonen
https://www.focus.de/politik/deutschland/berlin-verstoerende-demo-huldigt-islamistischen-terror-ikonen_246af8dd-b6c8-4104-b71e-f6837b06c3f2.html
https://www.youtube.com/shorts/BtFO6-bdPQs
…schiitischer Islam (derzeitige Staatsform im Iran) auf deutschen Strassen
That’s is all, Baby!
Das Problem: Wir hatten noch nie Demokratie!
Lasst sie uns errichten!!!
Ganz einfach! Der Souverän (=Volk!) entscheidet mit Verantwortung(!) und Vernunft(!)!
Keine NGO, keine Repräsentanten! Einfach echte DEMOKATIE (=VOLKSHERRSCHAFT!)!
Es wäre zunächst einmal notwendig, der breiten Masse der Bürger den Unterschied zwischen der Demokratie und „unserer“ Demokratie klarzumachen.
Die Demokratie ist das System, in dem der Souverän / der Bürger eine Gruppe von Menschen, die sein/ihr Vertrauen errungen haben, Macht auf Zeit verleiht.
„Unsere“ Demokratie ist das System, in dem eine Gruppe von Menschen, die keinerlei Vertrauen des Souveräns / des Bürgers verdienen, die Macht zu ihrem ewigen Eigentum erklären.
Das Thema Meinungsfreiheit ist da nur eine Facette. Erst wenn diese Diskrepanz den Bürgern klar ist und sie die mit ihrer Macht verbundene Verantwortung in die eigene Hand nehmen, kann sich etwas zum Besseren wenden. Ansonsten werden wir weiterhin von den Faulen, Dummen und Gerissenen zu unserem Schaden regiert.
Der 2.Tag!
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LIVE: 1. Demokratiekongress der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag – TAG 2
ca 2 Stunden 35 Min.
…!!
Großartige Denker und Redner machen deutlich in welch materiell, kulturell und geistig verelendendem und verelendetem Staat wir leben. Da ist jedes eigene Wort fast überflüssig.
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Demokratie heißt Herrschaft des Volkes und die Regierung sieht sich als Staat und sagt: Das Volk sind wir!
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Schon mit der Unterscheidung zwischen Staat, Regierung und Partei sind heutige „Spitzenpolitiker“ geistig vollständig überfordert!
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Die herbei-gelogenen Vergleiche mit „1933“ hinken schon deshalb, weil es heutzutage nur linke Terroreinheiten und eben keine rechten gibt.
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Die Erkenntnis, dass der National-“Sozialismus“ tatsächlich links und nicht rechts war, wird sich auch noch weiter verbreiten und die Linie der wahren Faschisten und Schlägertrupps, wie die angebliche Anti-FA, wird die geistigen Bezüge zur SA noch deutlicher machen.
Wie der Staat zum Feind des englischen Volkes wurde | Carl Benjamin