2026 als Jahr der Entscheidung: Westliche Freiheit oder Putinismus?

2026 als Jahr der Entscheidung: Westliche Freiheit oder Putinismus?

Freiheit oder Unterdrückung in einer multipolaren Weltordnung? (Symbolbild:Pixabay)

Der Jahresbeginn hat uns mit einer Ereignisdichte überrascht, die für das Gesamtjahr 2026 große, aber vielleicht auch schreckliche Entwicklungen erwarten lässt. US-Präsident Donald Trump schwankt auf dem Höhepunkt seiner Macht gefährlich zwischen Genie und Wahnsinn. In seinem umstrittenen Vorgehen in Venezuela spiegelt sich allerdings ein grundsätzliches Dilemma, das sich in diesen Tagen im Umgang mit der aufkeimenden iranischen Gegenrevolution zu wiederholen scheint: Rechtfertigt ein westliches Freiheitsverständnis Eingriffe in die Souveränität nichtwestlicher Staaten, oder handelt es sich hierbei von vornherein um verdammenswerten „US-Imperialismus“, der diesen Staaten keine Entwicklung nach ihren eigenen, eben nicht westlichen Maßstäben zugesteht?
Letztere Auffassung gründet sich heute in hohem Maße auf eine Ideologie, die von Russland ausgehend auch die Köpfe vieler Oppositioneller im Westen erfasst hat. Deshalb spreche ich hier von „Putinismus“. Ein anderer Begriff dafür ist die „multipolare Weltordnung“, in den Worten des russischen Intellektuellen Alexander Dugin die „Vierte politische Theorie“, die im 21. Jahrhundert an die Stelle von Liberalismus, Sozialismus und Faschismus tritt. Wenn man noch weiter in der Ideengeschichte zurückgeht, gelangt man zu Carl Schmitt (1888-1985) und seiner „Großraumordnung mit einem Interventionsverbot für raumfremde Mächte“. Der putinnahe Ideologe Dugin und der NS-belastete Staatsrechtler Schmitt besitzen in der heutigen Bundesrepublik zwar keinen guten Ruf. Man muss sie und ihre Ideen aber aus meiner Sicht trotzdem ernstnehmen und – wenn auch kritisch – würdigen.

In der Denkweise des Putinismus wird die seit 1999/2000 bis heute anhaltende autokratische Herrschaft Wladimir Putins zu einer Erlösung Russlands von einer dem russischen Wesen grundsätzlich widersprechenden Demokratie. Tatsächlich führte der Versuch einer Verwestlichung Russlands in den 1990er Jahren unter dem völlig unfähigen Präsidenten Boris Jelzin in Chaos und Verarmung, was rückblickend von Putinisten als westliche Verschwörung mit dem Ziel einer völligen Zerstörung Russlands gesehen wird. Diese an sich schon fragwürdige Vorstellung wird aber in der putinistischen Ideologie zu der Idee übersteigert, dass Demokratie praktisch immer und überall nur ein Betrug am Volke sei, mit dem korrupte Eliten ihre in der Realität gegen das eigene Volk gerichtete Herrschaft rechtfertigen. Eine wirkliche Regierung zum Nutzen von Staat und Volk entsteht in dieser Denkweise nicht durch Wahlen und Repräsentation, sondern durch die Verkörperung des Volkes in einer monarchischen oder autokratischen Führerfigur, für die Wladimir Putin geradezu emblematisch steht. Wenn man dieser Sicht folgt, dann erweisen sich auch Revolutionen im Namen westlich-demokratischer Werte als gefährliche Illusion. In Wirklichkeit sind sie von westlichen Geheimdiensten oder von Privatorganisationen wie George Soros‘ Open Society Foundations orchestrierte „Farbrevolutionen“, deren eigentliches Ziel nicht Freiheit darstellt, sondern ein Chaos, das ganze Staaten zur leichten Beute der USA und ihrer Finanzwirtschaft macht.

Demokratische Staatsordnungen im Zangengriff

Noch schlimmer verhält es sich mit Militäraktionen, die von den USA vorgeblich zum Zwecke des nation building und der Demokratisierung von Staaten wie dem Irak und Afghanistan geführt wurden. Hier wird nur vordergründig eine „wertebasierte Außenpolitik“ betrieben, während es in Wirklichkeit um die politische und ökonomische Vormachtstellung der USA geht, die in keiner Beziehung als besser anzusehen wären als etwa Russland oder die Volksrepublik China. Dieses Denken ist in den letzten Jahren zunehmend von westlichen Systemoppositionellen übernommen worden, die dabei von einer völlig verständlichen Enttäuschung über die politische und ökonomische Entwicklung ihrer eigenen Staaten geleitet werden. Dadurch geraten, besonders in Westeuropa, die demokratischen Staatsordnungen in einen Zangengriff. Von außen drückt ein im Verlauf des Ukraine-Krieges immer stärker aufgerüstetes Russland auf die östlichen Grenzen der EU, während im Inneren autoritär gesonnene, russlandfreundliche Parteien nach der Macht streben und sie – Beispiel Ungarn – teilweise sogar schon errungen haben. Unter der Bedrohung des erwähnten Zangengriffes werden die Regierungen Westeuropas selbst immer autoritärer und repressiver und verschlimmern so in einem wahren Teufelskreis genau die Misere, der sie eigentlich entkommen wollen.

In den USA liegen die Verhältnisse anders. Zwar steht dort mit Donald Trump eine selbstherrliche Führerfigur an der Spitze des Staates und befindet sich – fast genau fünf Jahre, nachdem der sogenannte „Kapitolsturm“ das definitive Ende seiner politischen Karriere markiert zu haben schien – im Zenit seiner persönlichen Macht. Er kann, wie im Falle Nicolás Maduro, einfach Entführungen von Staatschefs durch US-Elitesoldaten anordnen, auf den Straßen US-amerikanischer Metropolen wilde Menschenjagden durchführen lassen und bei Pressekonferenzen als böser Clown auftreten, der etwa den französischen Präsidenten Emmanuel Macron aufs Übelste beleidigt. Trump kann als Wiedergänger verrückter Cäsaren aus der altrömischen Kaiserzeit wie Caligula und Nero gesehen werden. Er ist aber kein Putinist im oben beschrieben Sinne, bzw. wäre es nur dann, wenn allerdings sehr abseitige Verschwörungstheorien zuträfen, die ihn als Einflussagenten Wladimir Putins in Washington darstellen. Auch ein US-Präsident Trump kann eben kein Putinist sein, weil es sogar für ihn kaum möglich ist, sich als westlicher Mensch einfach aus der Bindung an seinen eigenen Kulturkreis zu lösen.

„Westliche Werte“ sind mehr als Heuchelei

Genau aus diesem Grund werden sich meiner Meinung nach jene Kräfte nicht durchsetzen, die in einem orthodoxen Verständnis der MAGA-Bewegung eine Rückkehr der USA zu einer völligen Selbstbezüglichkeit fordern, was etwa die kampflose Preisgabe der kompletten Ukraine, eine widerstandslose Annexion Taiwans durch die Volksrepublik China und letzten Endes auch einen vollständigen US-Rückzug aus Europa bedeuten würde. Die Idee eines auf gemeinsamen Überzeugungen beruhenden „Westens“, der seine eigene politische Ordnung als Vorbild für den Rest der Welt ansieht, ist alles andere als tot. Sie könnte in einem Entscheidungsjahr 2026 einen überraschenden Wiederaufstieg erleben, womit wir wieder bei der Krisenlage der unmittelbaren Gegenwart angekommen sind. Trump scheint nämlich in seiner Wandelbarkeit jetzt endlich zu begreifen, dass die sprichwörtlichen “westlichen Werte” mehr sind als Heuchelei. Die Maduro-Entführung ist zwar offensichtlich ein eklatanter Bruch des Völkerrechts, den man auch hier als solchen bezeichnen muss, aber Mitleid mit dem venezolanischen Diktator ist unangebracht. Elendssozialismus in einem von seinen natürlichen Voraussetzungen her reichen Land, massive Menschenrechtsverletzungen und das Lostreten einer Flüchtlingswelle von bis zu acht Millionen Menschen lassen die Inhaftierung des Urhebers dieser Verhältnisse als gerechtfertigt erscheinen.

Wenn es Trump letztlich gelänge, das venezolanische Volk von dieser Misere zu befreien, hätte er, wenn auch mit unfairen Mitteln, etwas sehr Gutes bewirkt. Für Kuba und Nicaragua gälte Ähnliches wie für Venezuela. Genauso ist auch jegliche Sympathie für das Terrorregime von Teheran fehl am Platze. Wenn Trump im Iran zum Schutze der Volksmassen interveniert, die dort seit nunmehr 46 Jahren mit Steinzeit-Islamismus gequält und nun bei ihrem verzweifelten Protest von Schergen der Regierung mit Massakern bedroht werden, dann wäre dies moralisch kaum zu beanstanden. Just an dieser Stelle sehe ich aber schon die westeuropäischen Putinisten protestieren. Diese Gruppe beharrt etwa seit Jahren auf dem Standpunkt, dass die Massenproteste von 2013/14 in Kiew, mit denen sich seinerzeit das ukrainische Volk selbst als Nation konstituierte und seinen Weg nach Westen einschlug, nur ein von westlichen Geheimdiensten und anderen untergründigen Mächten inszenierter Putsch gewesen sei, dessen Niederschlagung in letzter Konsequenz den seit fast vier Jahren anhaltenden russischen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine rechtfertigt. Es spricht nicht für ein hohes Niveau der politischen Debatte im gegenwärtigen Deutschland, dass man sich auch im Jahre 2026 überhaupt noch mit diesem abgrundtiefen Zynismus auseinandersetzen muss.

Wir wissen nicht, wie groß die Zustimmung der Russen zu Putin tatsächlich ist

Wer den Putinismus gar so weit treibt, dass er ernsthaft auf eine „Befreiung“ Deutschlands durch russische Invasoren im Stile von 1945 hofft, den möge ein böser Geist zumindest kurzzeitig in die von Russland besetzten Gebiete in der Ostukraine versetzen: Von einer Befreiung ist dort nichts zu spüren. Stattdessen leben dort zu Russen zweiter Klasse erklärte Menschen in beständiger Angst vor willkürlichen Verhaftungen und Verschleppungen. Die gewaltsame Umerziehung ukrainischer Kinder zu Russen in speziell dafür geschaffenen Lagern ist eine seltene Form von Grausamkeit. Trotz aller Repression und Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in unserem eigenen Land, gegen die ich selbstverständlich energisch protestiere, leben wir im Westen um Größenordnungen freier als in der Putin-Diktatur, in Venezuela und im Iran, um von weiteren Schauplätzen schwerer Menschenrechtsverletzungen in nichtwestlichen Staaten gar nicht zu reden. Bei aller berechtigten Unzufriedenheit mit dem Zustand der Bundesrepublik im Januar 2026 sollte dies nicht vergessen werden. Eine Besserung dieses Zustandes setzt eine Rückkehr wirklicher Demokratie voraus, aber nicht deren Abschaffung zugunsten unausgegorener Ideen von Neo-Monarchie oder sonstigem Autoritarismus.

Donald Trump hat in den letzten Tagen vielleicht ein Jahr 2026 eingeläutet, in dem wegweisende Entscheidungen zugunsten westlicher Freiheit und gegen den Putinismus fallen könnten. Damit würde sich dann auch zeigen, dass der Wunsch nach Freiheit etwas zutiefst Menschliches und damit Universelles ist und nicht nur eine willkürliche Hervorbringung des westlichen Kulturkreises, die von den Menschen anderer Zivilisationen als fremdartig und sogar als feindlich angesehen werden müsste. Über die lateinamerikanischen Links-Diktaturen und den Iran hinaus könnte eine solche Entwicklung am Ende auch Russland selbst erfassen. Wir haben uns allzu sehr an die Vorstellung gewöhnt, dass Wladimir Putin, egal was er tut und lässt, die Sympathie der Russen auf seiner Seite hat. In Wirklichkeit wissen wir dies nicht, weil undemokratische Verhältnisse eine Untersuchung der russischen Stimmungslage durch Meinungsumfragen unmöglich machen. Trotzdem kann man guten Gewissens annehmen, dass die Opferung hunderttausender junger Männer in einem aus der Zeit gefallenen Eroberungs- und Kolonialkrieg in Russland genauso wenig populär ist wie die erschreckende technologische Rückständigkeit des Landes, die wiederum das Ergebnis einer unfreien und deshalb zur Innovation unfähigen Gesellschaft ist.

Fragwürdige Vorbilder

Der Ukraine-Krieg weist viele seltsame Parallelen zum Ersten Weltkrieg auf. Die letzte und entscheidende könnte darin bestehen, dass es 2026 in Russland zu einer Art Wiederholung der deutschen Novemberrevolution von 1918 kommt. Damals erfolgte ein jäher Zusammenbruch des Kriegswillens und der Akzeptanz von Monarchie und Adelsherrschaft, der innerhalb von gerade einmal zwei Wochen nicht nur den Krieg beendete, sondern auch eine Staatsordnung beseitigte, die man bis dahin weithin als gottgegeben angesehen hatte. Irgendwann könnte Wladimir Putin von den Russen selbst zu einer ähnlich unzeitgemäßen und lächerlichen Figur erklärt werden wie Wilhelm II. im November 1918 von der großen Mehrheit der Deutschen.

Ein wichtiger Punkt kann hier nur noch kurz angerissen werden. Es existiert meiner Meinung nach im 21. Jahrhundert tatsächlich eine Alternative zur westlichen Demokratie, die man im Unterschied zum Putinismus und anderen brutalen Diktaturen in der Tat ernstnehmen muss. Dabei handelt es sich um Modelle autoritärer Entwicklung, wie sie etwa in der Volksrepublik China, in Singapur und den arabischen Golfstaaten Staatsordnungen hervorgebracht haben, die tatsächlich und unbestreitbar zum Nutzen der dort lebenden Menschen funktionieren. Unter Umständen werden diese Systeme dazu in der Lage sein, besser mit dem sich in unserer Gegenwart abzeichnenden radikalen technologischen Wandel umzugehen als das westliche Staatsmodell, das sich ja angesichts dieses Wandels auf seltsame Weise selbst immer mehr in eine Form autoritärer Regierung verwandelt. Es bleibt aber trotzdem unsere Aufgabe, Freiheit und Demokratie zuerst in unseren eigenen Ländern zu erhalten und zu erneuern. Dass diese Lebensweise in vielen unfreien Staaten dieser Welt immer noch als leuchtendes Vorbild angesehen wird, sollte uns dabei ermutigen. Aus Unzufriedenheit mit im Grunde genommen immer noch vergleichsweise guten Verhältnissen den Sirenengesängen des Putinismus zu folgen, wäre jedoch keine gute Strategie.

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21 Antworten

  1. „Es bleibt aber trotzdem unsere Aufgabe, Freiheit und Demokratie zuerst in unseren eigenen Ländern zu erhalten und zu erneuern. “

    Ich habe keine Ahnung wie es sich in einem Putinismus leben läßt, aber eins weiß ich : Den obigen Satz will mir der Autor doch nicht ernsthaft als Lösung anbieten. Freiheit und Demokratie erhalten ? Gibt es dazu Beispiele, die ich mir in meinem Umfeld ansehen könnte ? Ist das „Unsere Freiheit“ und „Unsere Demokratie“ ? Wenn ich schreibe wie ich die aktuelle Anwendung dieser Begriffe hier im Lande so verstehe bin ich ein Fall für, ja noch nicht mal das kann ich hier mal schreiben. Noch weniger kann ich meine Erwartungen hier schreiben ohne nicht gemeldet zu werden.

    Und glaubt der Autor wirklich das es überhaupt möglich wäre etwas zu erhalten und zu erneuern ? Ist mir in der Geschichte noch nicht über den Weg gelaufen. Es hat sich immer zugespitzt bis zu einem, wie auch immer endenden, Zusammenbruch.

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  2. „In der Denkweise des Putinismus wird die seit 1999/2000 bis heute anhaltende autokratische Herrschaft Wladimir Putins zu einer Erlösung Russlands von einer dem russischen Wesen grundsätzlich widersprechenden Demokratie. Tatsächlich führte der Versuch einer Verwestlichung Russlands in den 1990er Jahren unter dem völlig unfähigen Präsidenten Boris Jelzin in Chaos und Verarmung, was rückblickend von Putinisten als westliche Verschwörung mit dem Ziel einer völligen Zerstörung Russlands gesehen wird.“

    Das ist keine Verschwörung. Scheinbar kennen Sie die Fakten überhaupt nicht. Jelzin und seine neoliberalen Politiker in seinem Kabinett, welche im Westen ausgebildet wurden, wollten Russland komplett ausverkaufen.Außerdem erinnere ich an die fatalen aufgezwungenen IWF-Kredite und die damit verbundenen fatalen Strukturanpassungsprogramme, welche RUssland aufgezwungen wurden. Danach kam die logische Konsequenz , der Default im Jahre 1998!
    Es ist schon seit Jahrzehnten bekannt (selbst westliche nicht-linke Wirtschafsnobelpreisträger erzählen das schon seit vielen Jahren), dass die IWF-Strukturanpassungsprogramme nie funktioniert haben. Der IWF (Internationaler Währungsfonds) wird vollständig vom Westen gesteuert.In Russland nennt man den IWF spöttisch „verlängerter Arm des US-Finanzministeriums“
    Putin hat diesen Irrsinn von seinen AMtsvorgängern (Jelzin, Gorbatschow) gestoppt und damit Russland auf die richtige Bahn gebracht und sehr wohl gerettet!

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  3. @dass die Massenproteste von 2013/14 in Kiew, mit denen sich seinerzeit das ukrainische Volk selbst als Nation konstituierte und seinen Weg nach Westen einschlug, nur ein von westlichen Geheimdiensten und anderen untergründigen Mächten inszenierter Putsch gewesen sei

    nun ja – wenn 6Mrd$ von Fuck-the-EU-Nuland plus ein unbekannter Betrag von Soros sowie die Einsetzung von Amerikanern/CIA-Leuten, teils direkt aus der US-Administration, als Regierung und westlich gesteuerte Scharfschützen auf dem Maidan eine freie Volksentscheidung sind – nun, dann kann man auch das deutsche Regime als lupenreine Demokratie verkaufen !
    Ich wage es, das anders zu sehen als westlicher Angriff auf Russland im Rahmen von Mackinder zur full-spektrum-dominance der US-Oligarchen ! In meinen Augen geht es nur begrenzt um die Ukraine, sondern als der x-te Versuch der Seemächte, die Landmacht Russland zu unterwerfen !

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  4. Der Author erklaert, man wisse nichts Genaues ueber die Zustimmung der Russen zu Ihrem Praesidenten V Putin.
    Vielleicht sollte er sich mal bei anderweltonline oder anti-spiegel informieren.
    Grob geschaetzt liegt die Zustimmung der Russen zu V Putin bei ueber 80 Prozent.
    Im Uebrigen haben die Russen begriffen, dass der sogenannte Werte-Westen nichts Gutes im Sinn hat, mit Russland.

    Na dann, was dies mit Venezuela, Kolumbien oder Groenland zu tun hat, ganz von Irak, Afghanisrtan oder Syrien etc etc etc wird man sicher noch sehen….

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  5. Im Iran, in China und in Russland ereignen sich demografische Katastrophen, von denen die Autokraten betroffen sind. Die Bürgerrechtsbewegungen werden sich durchsetzen.
    Zudem wird die AfD Anfang März in BW die Grünen überholen.
    Bitte klicke auf „Lebensreformer“.

  6. Von welcher „Westlichen Freiheit“ soll hier die Rede sein? Es gibt hier nicht einmal mehr eine Rechtsstaatlichkeit, geschweige Gerichte welche Recht sprechen. Sie folgen genau so dem Regime, wie 1933!
    Und was Putin den EU und deutschen Politikern voraus hat ist, er hat Russland aus 100 Jahre Sozialismus und Kommunismus heraus gebracht. Dagegen fahren uns die EU Politiker mit Vollgas in den Abgrund!
    Und für mich ist eines völlig klar, sie machen es mit „Vorsatz“!

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  7. Aus einem rationalen naturwissenschaftlichen Blickwinkel heraus drängt sich mir der Verdacht auf, dass sich im Beitrag Sinnvolles mit weniger Sinnvollem und nicht Nachprüfbares mit jederzeit Nachprüfbarem leider in nicht immer ganz einfach durchschaubarer Weise vermengt. Manche Schlussfolgerungen, einmal das hohe Lied auf die Demokratie, dann wieder deren berechtigte kritische Analyse, sowie die angeblichen ernst zu nehmenden Alternativen zur Demokratie wie z. B. die Systeme in China, Singapur und den Golfstaaten sind m. E. verwirrend. Putin ist ebenso wenig ein lupenreiner Demokrat wie sich die westlichen Staaten als lupenreine Demokratien bezeichnen dürfen. Irgendwie hat es den Anschein, dass sich der klar autoritäre Züge tragende „Putinismus“ Russlands und der westliche „Demokratismus“ einander zunehmend annähern und in beiden Fällen leider nicht zum Wohle der Menschen. Man könnte es auch so ausdrücken, dass parallel zur „Einmann- Diktatur“ Putins sich in den meisten Staaten Westeuropas eine Art von Parteiendiktatur eingenistet hat. Die sie bildenden Parteien im Westen Europas sehen ihre Felle immer mehr davonschwimmen und haften deshalb, trotz aller noch bestehender ideologischer Unterschiede um ihres Machterhalts willen immer mehr wie Kletten aneinander, während es ihnen letztlich bis jetzt doch noch gelang, die Mehrheit des Volkes hinter sich zu versammeln. Dies, obwohl das Land dank sowohl ihrer fatalen Untätigkeit als auch Unfähigkeit, das Ruder entscheidend herumzureißen, sprichwörtlich vor die Hunde geht. Und um die lästige Opposition auszuschalten werden weder mediale noch juristische Mittel gescheut, eine Scheindemokratie mit Namen Demokratur aufzubauen.

  8. Ein echter Woitas, dieser Text. Kenntnisfrei und in NATO-Sterotypen zementierte Primitiv-Propaganda, die nicht mal auf das dabei üblicherweise zum Einsatz kommende Vokabular verzichtet, sondern gleich in der Überschrift plakativ einsetzt. Platter geht’s kaum, der Unterschied zu den Slogans auf CDU-Wahlplakaten aus den 50ern ist marginal.

    Deutlich intelligentere Überlegungen zur Einordnung des aktuellen Geschehens sind zB hier zu finden:
    https://overton-magazin.de/top-story/trump-versus-putin-machtspielfestival-im-januar-2026/

  9. Nun, der geschmähte „Putinismus“ hatte allerdings Erfolg. Wenn man das heutige Russland mit dem (dank Jelzin und dem Westen) kaputten Russland der 90-er vergleicht, ist das ein riesen Unterschied.
    Russland sah während Putins (und Medwedews) bisheriger Amtszeit einen unvergleichlichen Aufstieg. Vom Armenhaus Europs zur nunmehr 4-größten Volkswirtschaft der Welt (kaufkraftbereinigtes BIP), VOR Japan und vor Deutschland. Die russischen Städte haben einen enormen Aufschwung erlebt, sie sind sauber, modern, und scheuen keinen Vergleicch mehr mit dem Westen – im Gegenteil: dort gibt’s keine Schmierereien, kein Graffity, keine linken Taugenichtse, kein Dreck, die Häuser, Straßen sind in allen Städten modern und sauber, die U-Bahnen ausgebaut, der ÖPNV pünktlich und ebenfalls absolut sauber. In den großen Städten fahren vorwiegend Elektro-Autos(!), nicht wegen „Klima“ sondern schlicht um die Abgase aus den Städten raus zu bekommen, was funktioniert hat.
    Das Gesundheitssystem ist inzwischen besser als bei uns im Land (was allerdings keine Kunst mehr ist), Russland hat in den vergangenen 25 Jahren mehr Krankenhäuser neu gebaut als wir überhaupt haben. Unsere werden ja geschlossen. Die Bildung ist top, die Unis auch. Den Russen geht es überwiegend gut, was die Zustimmungsquote von Putin mit weit über 80% erklärt – im Gegensatz zum Westen, wo Merz, Macron oder Starmer bei im die 25% liegen, falls überhaupt. Die Lade-Infrastruktur, Internet, etc. alles ist hervorragend.
    Kurz: Russland macht derzeit vielen richtig, wenn auch sicherlich (noch) nicht alles Gold ist, was glänzt. Und nun zum „demokratischen“ Westen … ähhh, ok, das spare ich mir.

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    1. Alles was sie da aufgezählt haben gab es hier in Bremen auch einmal vor ca. 35 Jahren! Jetzt gibt es hier keine Rettung mehr!

  10. Kurze Fragen:

    Demokratie? Wo?
    Freiheit? Wo?

    Unterschied zwischen Rußland und der „BRD“? Welcher?

    Rußland: Großmacht, gut bewaffnet, wehrfähig, laufende Wirtschaft mit kleinen Problemen, Energiekosten für alle bezahlbar, nahezu alles funktioniert (Jakutsk -50°C, alles läuft), gesunde Versorgung mit Lebensmitteln, nationale Identität mit Stolz

    „BRD“: unwichtiger Vasall, Waffen, die funktionieren?, woke, abstürzende Wirtschaft mit großen Problemen, Energiekosten für Privatleute bald unbezahlbar, nichts funktioniert (fünf Schneeflocken und Panik bricht aus), ungesunder Chemiefraß, identitätslos und multikriminell

    Mehr fällt mir auf Anhieb nicht ein, außer, wäre ich 40 Jahre jünger wüßte ich wo meine Zukunft liegt.

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  11. Warum hassen die Linke Putin und Russland?!
    Warum sind sie die schärfsten Russophoben?!
    Weil es um eine gescheiterte Liebe und ein zerstörtes Ideal geht.

  12. „Es bleibt aber trotzdem unsere Aufgabe, Freiheit und Demokratie zuerst in unseren eigenen Ländern zu erhalten und zu erneuern. “

    In einer Demokratie gibt es keine Freiheit, denn man unterliegt IMMER der Mehrheit. Sie diktiert, was man tun darf und was nicht. Im schlimmsten Fall leiden 49 % der Menschen unter einer 51 %igen Mehrheit.

    Die Demokratie ist die schlimmste Diktatur, die der Mensch kennt.

    1. So ist es.
      Die verblendete und/oder verblödete Mehrheit bekommt, was sie will, während alle anderen mit leeren Händen in den Mond gucken dürfen.

      Mehrheitsdenken ist Bolschewismus (von russisch „bolschinstwo“ = Mehrheit) und hat mit einer Volksherrschaft im eigentlichen Sinne nichts zu tun. Das Volk wählt nur immer wieder mehrheitlich seine Peiniger und wundert sich, daß die Zustände stetig schlechter werden.
      Dann wählt es die Peiniger einer anderen Partei, obwohl diese die gleiche Politik betreiben! Dümmer geht offenbar immer.

      Fazit: Die Masse der Verblödeten muß erst abtreten, damit es zu anderen Mehrheitsverhältnissen kommt.
      Also „impfen“, was die Spritzen hergeben!
      😜

  13. Der Author , der hier von westlicher Freiheit und als Gegensatz Putinismus anfuehrt, lebt offensichtlich in einer abgeschiedenen Blase.
    In diesem „besten“ Deutschland aller Zeiten muss ein junges Maedel, wenn sie zufaellig einen Mini-Rock anzieht, damit rechnen, von einer Gruppe Fremder gruppenvergewaltigt zu werden und im Fall des Falles hinterher umgebracht zu werden.
    Wenn irgendwer auf einem oeffentlichen Platz einen Satz ausspricht, der den Hollow Cause auch nur hinterfragt, wird derjenige sofort verhaftet.
    Dazu kommt noch, wer seine Kinder nicht in eine Schule schicken will, wo nur Fremde herumlungern und frech einherstolpern, dem werden seine Kinder abgenommen.
    Wer die Zwangsabgaben fuer die staatliche Indoktrination und Verbloedung durch das Fernsehen nicht zahlt, wird auch in den Knast befoerdert.
    Da koennte man diese Liste noch gewaltig erweitern, aber dies Alles hilft nicht – immer noch laufen genuegend Narren herum, die die Parteien waehlen, die diese Unsinn angestiftet und vermehrt haben.

    Na dann, macht mal…

  14. Es reicht eigentlich schon, den Namen des Autors zu lesen. Dann noch die Überschrift und das ist schon mehr als gut für meine Gesundheit ist.
    Woitas, Dein Name ist schmierige Systempropaganda im lächerlich leicht zu durchschauenden Tarnkleid des „besorgten gutmeinenden Rechten“. Ha!