83.000 Ukrainer fallen aus Bürgergeld: Für die Betroffenen eher ein Segen – dank direkter Vollversorgung

83.000 Ukrainer fallen aus Bürgergeld: Für die Betroffenen eher ein Segen – dank direkter Vollversorgung

Mit Asylbewerbern überfüllte Wartezimmer in deutschen Arztpraxen: Hier reihen sich auch die „neu hinzukommenden“ Ukrainer künftig ein (Symbolbild:Archiv)

Die am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Regelung, dass Ukrainer, die seit April nach Deutschland gekommen sind, kein Bürgergeld mehr erhalten, sorgt bei den üblichen Verdächtigen für Empörung. Das Gesetz schaffe „in den Kommunen Chaos und Bürokratie, es macht Erfolge auf dem Arbeitsmarkt bei den ukrainischen Geflüchteten zunichte, es erschwert durch wegfallende Kurse die Integration, es spart nichts ein und ist damit haushaltspolitisch widersinnig. Und es gefährdet die Gesundheitsversorgung der Geflüchteten“, ereiferte sich der grüne Bundestagsabgeordnete Timon Dzienus, der Obmann im Ausschuss für Arbeit und Soziales ist. Auch Arbeitsministerin Bärbel Bas, aus deren Haus das Gesetz stammt, verkündete, dass es ihr nicht gefalle.

Zunächst einmal sind davon jedoch nur 83.000 Ukrainer betroffen. Insgesamt sind seit Kriegsbeginn jedoch über 1,3 Millionen nach Deutschland gekommen, mehr als in jedes andere europäische Land – und die allermeisten davon sind nicht vor dem Krieg geflüchtet, sondern kommen aus den Landesteilen, die davon gar nicht betroffen sind. Die Ukrainer in den Ostgebieten, wo der Krieg vor allem tobt, sind längst nach Russland geflohen – wo bis heute die meisten ukrainischen Flüchtlinge leben, was wohl schon für sich spricht. Dennoch gelten sämtliche Ukrainer in Deutschland automatisch als schutzbedürftig. Die Regelung greift also nur bei rund 6 Prozent aller sich in Deutschland aufhaltenden Ukrainer.

Versorgung wie bei Privatpatienten

Ende August wurde die Ausreisebeschränkung für Männer zwischen 18 und 22 Jahren aufgehoben – obwohl das Land doch angeblich verzweifelt ums Überleben kämpft und jeden Man braucht. Statt zu kämpfen, strömen sie nun jedoch erst recht nach Deutschland. Mit dem neuen Gesetz, das einen sogenannten Rechtskreiswechsel vorsieht, fallen sie wieder unter das Asylbewerberleistungsgesetz. Damit werden sie nicht mehr durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) versorgt, sondern erhalten „nur“ noch angeblich “begrenzte medizinische Versorgung”. Diese umfasst offiziell: “Behandlungen akuter Erkrankungen und Schmerzzustände; Schutzimpfungen zur Verhütung und Früherkennung von Krankheiten; medizinisch gebotene Vorsorgeuntersuchungen; ärztliche und pflegerische Hilfe für Schwangere und frische Mütter und die Versorgung mit Zahnersatz nur bei medizinisch unaufschiebbaren Fällen“.

Diese Last liegt bei den vom neuen Gesetz betroffenen Ukrainerin damit nun wieder bei den ohnehin längst völlig überforderten Kommunen – und wozu dies führt, hatte vor zwei Jahren der heutige Lügenkanzler mit einer seiner wenigen ehrlichen Äußerungen auf den Punkt gebracht: Merz hatte damals einen mit den Reaktion auf seine “Stadtbild”-Feststellungen vergleichbaren Proteststurm ausgelöst, als er feststellte: „Die werden doch wahnsinnig, die Leute, wenn die sehen, dass 300.000 Asylbewerber abgelehnt sind, nicht ausreisen, die vollen Leistungen bekommen, die volle Heilfürsorge bekommen. Die sitzen beim Arzt und lassen sich die Zähne neu machen, und die deutschen Bürger nebendran kriegen keine Termine“. Dies war damals richtig, und ist es auch heute noch: Denn die Arztrechnungen für Ukrainer, die unter das Asylbewerbergesetz fallen, gehen nun nämlich wieder an die Kommunen – womit die Patienten wie Privatpatienten behandelt werden, weil ihre Versorgung nicht den kassenärztlichen Pool belastet.

Grünen jammern wieder

Un die Ärzte werden diesen profitablen Spielraum natürlich weidlich auszunutzen wissen, um dieser Patientengruppe die teuerste und damit für sie lukrativste Behandlung zu verschaffen; Gründe für die nur offiziell in “Ausnahmesituationen” zulässigen Behandlungen und vermeintliche “Notwendigkeiten” lassen sich problemlos finden. Die Ukrainer und andere Migranten werden damit faktisch zu den privilegiertesten Patienten, auf einem Level mit Privatversicherten. Erst nach drei Jahren haben Asylsuchende denselben vollen Anspruch auf medizinische Versorgung wie Personen, die Sozialhilfe beziehen, so dass faktisch erst dann kein Unterschied mehr zu gesetzlich Versicherten besteht; doch bis dahin sind sie nicht gesetzliche aber faktisch sogar bessergestellt als gesetzlich Versicherte. Die immer noch enormen medizinischen Leistungen werden weiterhin geleistet. Die Einsparungen durch das neue Gesetz dürften daher also eher minimal, wenn nicht gar sogar negativ sein.

Doch selbst wenn nur eine Minimalversorgung greifen würde, bedeutete diese noch immer einen wahrlich großzügigen Leistungsumfang für Menschen, die nie ins deutsche Gesundheitssystem eingezahlt haben und meist auch keinen Fluchtgrund haben. Für Grüne wie Dzienus ist dies natürlich immer noch viel zu wenig: „Menschen, die aus Kriegsgebieten fliehen, sind oft in einer psychischen und emotionalen Ausnahmesituation. Es ist daher der falsche Weg, die psychologische Versorgung einzuschränken“, klagt er, und meint: „Es ist zum Beispiel im Interesse des Gesundheitssystems, eine gute zahnärztliche Versorgung sicherzustellen, damit später die Rechnung nicht noch viel größer wird, wenn aufgrund der mangelnden Vorsorge ein teurer Zahnersatz notwendig wird.” Dass es nicht die Aufgabe der deutschen Solidargemeinschaft ist und sein kann, der halben Welt die bestmögliche medizinische Versorgung – und neue Zähne – zu finanzieren, kommt solchen realitätsvergessenen Verblendungskünstlern gar nicht in den Sinn. Auch Clara Bünger, die innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Linken, erklärte: „Viele der Menschen, die jetzt nach Deutschland kommen, haben den Krieg hautnah miterlebt und sind traumatisiert. Eine umfassende medizinische Versorgung ist für sie unabdingbar. Doch die neuen Regelungen machen dies unmöglich, wie die Erfahrung mit anderen Schutzsuchenden bereits zeigt“.

Genereller Aufnahmestopp wäre geboten!

Oliver Müller, der für Migration zuständige Vorstand der Caritas, die ebenfalls zur milliardenschweren deutschen “Migrationsindustrie” gehört, sagte: „Neben einer Verschlechterung der medizinischen Versorgung für die Gruppe geflüchteter Ukrainerinnen und Ukrainer steht dem Rechtskreiswechsel aus Sicht der Caritas kein echter Mehrwert für die deutschen Steuerzahler gegenüber. Geringe Einsparungen dürften durch bürokratischen Mehraufwand weitgehend aufgezehrt werden“. Aus dem Arbeitsministerium hieß es, Ukrainer müssten schon heute einen Antrag stellen, wenn sie Zusatzleistungen benötigen, die über die Grundversorgung hinausgehen. Künftig lande der Antrag nun nicht mehr bei der Krankenkasse, sondern bei den zuständigen kommunalen Ämtern. Marc Biadacz, der sozialpolitische Sprecher der Union, sagte, Ukrainer würden auch weiterhin Schutz sowie Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts erhalten. Sie hätten Zugang zum Arbeitsmarkt und einen Anspruch auf Gesundheitsversorgung – so wie andere Geflüchtete auch.

Die einzig vernünftige und real gebotene Lösung daher wäre es, überhaupt keine wehrpflichtigen Ukrainer mehr aufzunehmen und diejenigen, die regelmäßig und vieltausendfach allmonatlich noch mit Flixbussen zwischen Deutschland und der Ukraine hin- und herpendeln, komplett auszuweisen. Stattdessen öffnet man ihnen weiterhin die Grenzen und behandelt sie bevorzugt. Es handelt sich also wieder einmal um reine Augenwischerei.

7 Antworten

  1. Tja. man sieht schon warum heute, symbolisch gesehen, ein schwarzer Freitag ist… Wer in der alten Heimat Urlaub machen kann, wo kein Krieg mehr ist und wer nur aus wirtschaftlichen Gründen kommt, der kann Deutschland gerne auch wieder auf dem schnellsten Weg verlassen. Das geht bei unseren Aufbau-Türken los und geht mit dem weiter, was Stasi-Angie und die EU ab 2005 sonst noch so alles zu uns reingelassen haben!

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    1. Eins muss der Deutsche noch verstehen! Nicht die Zugereisten sind unser Problem, sondern die Feinde auf den Regierungsbänken! Wenn wir die nicht ihrer gerechten Strafe zuführen, wird sich nichts ändern! Denn es sind Volksverräter und Volksvernichter! Da sollte der Michel doch einmal in einem Einkaufzentrum die Augen öffnen!

  2. Etwas Besseres konnte unseren ukrainischen Neubürgern mit ihren Nobelkarossen gar nicht passieren. Denn sind wir gemäß dem Ausspruch der Kanzlerin des Untergangs nicht ein reiches Land ? Wer das Wohl des eigenen Staatsvolkes zugunsten von Millionen eingewanderter, eine „Rundumversorgung“ beanspruchender Menschen zur Disposition stellt, gehört eigentlich vor Gericht gestellt. Aber so lange dieser Prozess vom Wähler nicht abgestraft wird, geht es so weiter. Allerdings geht der Krug so lange zum Brummen bis er bricht. Und dann wird Heulen und Zähneknirschen sein.

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  3. Dieser Akt von der jetzigen ReGierung ist nur ein schlecht aufgesagtes Gedicht wie wir es kennen seit der Scheineinheit und der großen Grenzöffnung von 2015. Ich finde man sollte anfangen arabische und afrikanische Intensivtäter abzuschieben und da gibt es bestimmt grob 2-3mio. Unbefugte die nicht mal Papiere hatten sowie haben und auch Verbindungen zum Islamismus und organisierter Kriminalität haben. Mi 83000 weniger ALG2-Beziehern da wirft man mit hohen Zahlen die dem Durchschnittsbürger hohe Einsparungen aufzeigen auf das so vielleicht mal eine Straße oder Haus dadurch saniert werden in der pleiten Kommune und bei der Wahl wird wieder mit Hurra-Motto dann halt die CDU/CU gewählt die ja sich angeblich für das Volk einsetzt wie wir es halt kennen schlicht und einfach als trojanisches Pferd der internationalen Hochfinanz. Ich erinnere nur an Frau Merkel wie sie Hartz4 beibehielt und auch verschärfte sowie die NATO-Einsätze der Bundeswehr immer genehmigte während bei uns die Terrorgefahr immer weiter stieg. Wegen Fukushima kündigte sie AKWs auf was später Herr Habeck ausführte. Das C19-Horrormärchen hat die Kanzlerin der Schmerzen abgenickt und nach ihrer Amtszeit unter der Ampel haben die Herren Söder und Kretschmer dieses Sklavenspiel am meisten ausgeführt für die WHO. Die Latrinenparole wir schaffen das von der schwarzen Erika ist ein dunkles Kapitel der neueren Geschichte gegen unser Volk. mfg

  4. Der Michel hat sich schon mal mit dem Mist von Demokratie rein legen lassen.
    Sie wurde seinerzeit am Hindukusch verteidigt! Also gab es sie damals schon nicht mehr in Deutschland!
    Heute wird sie angeblich in der Ukraine verteidigt! Also brauchen wir hier doch kein GG und keine Verfassungsgerichte mehr, denn sie machen sich doch völlig überflüssig! Hier gibt es jetzt „Unsere Demokratie“ und das heißt, Lügen, Betrügen und Abkassieren!

  5. Im Rentenstreit lautet das zentrale und geradezu dreiste Argument von Jens Spahn: Die CDU hat von der SPD die „Migrationswende“ bekommen, jetzt muss die CDU der SPD Hunderte Milliarden für die Rente herschenken und sich sehenden Auges verar… lassen. Das ist (offensichtlich) gleich doppelt falsch – und grenzt an politische Erpressung.
    Erstens, alles hat damit angefangen, dass die CDU der SPD EINE BILLION Euro Schulden geschenkt hat, wovon nun ein gewaltiger Teil entgegen aller Versprechungen von Friedrich Merz in den Haushalt geschoben wird, um Sozialleistungen, Umverteilung, NGOs und SPD Pur zu finanzieren. Schon das ist ein gigantischer, historischer Wortbruch, der die Glaubwürdigkeit der Union endgültig ruiniert hat. Eine „Zusätzlichkeit“ existiert nicht, die Deutschen sind von Merz um ihr Vermögen betrogen worden. Die CDU muss für die „Migrationswende“ nicht noch mal Hunderte Milliarden (Geld zukünftiger Generationen) verschenken, die CDU HAT BEREITS Hunderte Milliarden Euro (Geld zukünftiger Generationen) an die SPD und Umverteilungsminister Klingbeil hergeschenkt.
    Zweitens, es gibt KEINE „Migrationswende“. Merz hat Glück, dass die Zahlen derzeit sinken, aber das ist vollkommen volatil und unberechenbar. Die Zahl der Zurückweisungen von Asylbewerbern ist gegenüber der Ampel NICHT gestiegen. Dieses Jahr kommen über 200.000 Migranten illegal über die Grenze und über den Familiennachzug (NEIN, der wurde eben NICHT ausgesetzt). Bei den Abschiebungen passiert so gut wie nichts, selbst Schwerstkriminelle dürfen sich in unseren Psychiatrien erholen, weil sie natürlich „nicht schuldfähig“ sind. Die Regierung Merz schafft es nicht einmal, den afghanischen Mörder von Aschaffenburg abzuschieben. Von seinen „unverhandelbaren“ Punkten hat Merz exakt nichts gegen die SPD durchgesetzt. 2025 wird ein Rekordjahr der Einbürgerung, 2026 wird das noch übertreffen. Es kommen immer mehr und es bleiben immer mehr – das ist die bittere Wahrheit über die „Migrationswende“.
    Wenn die SPD dafür, dass immer noch mehr Menschen illegal in den Sozialstaat einwandern, jetzt auch noch zum Dank die unbezahlbare Rente geschenkt bekommen soll, dann muss wahrlich nicht die AfD die CDU zerstören, dann zerstört die CDU sich selbst.

  6. Was mich das alles ankotzt. Wenn ich bedenke, was ich in diesem Jahr an Zahnkosten hatte. Ich kann es nicht verstehen, dass es wirklich noch Menschen in diesem Land gibt, die so etwas auch noch als gut und richtig finden, dass die Allgemeinheit für diese Spinnereien einiger Abgeordneter den Zahlmeister spielen darf.

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