Linksjustiz extrem: Offenburger Stadtrat wegen NS-kritischer Memes verurteilt

Linksjustiz extrem: Offenburger Stadtrat wegen NS-kritischer Memes verurteilt

Offenburger AfD-Stadtrat Taras Maygutiak: Das jüngste Justizopfer einer linksgrün-politisierten Richterschaft (Foto:AfD)

Der Offenburger AfD-Stadtrat Taras Maygutiak ist das jüngste Opfer des absurden Kreuzzuges des Linksstaates mit seiner weisungsgebundenen Gesinnungsjustiz gegen unliebsame Medien, selbst wenn es sich um offensichtlich satirische Äußerungen in den sozialen Medien handelt: Am Freitag wurde er vom Landgericht Offenburg wegen der Veröffentlichung zweier Facebook-Beiträge wegen darin enthaltener Hakenkreuze zu einer Geldstrafe von 4.680 Euro samt der anteilsmäßigen Übernahme der Verfahrenskosten verurteilt. Der „Fall“ zieht sich bereits seit 2024 auf Kosten der Steuerzahler hin: Zunächst hatte Maygutiak im Februar 2024 ein Meme geteilt, das auf der einen Seite eine Straße mit Regenbogenflaggen und auf der anderen eine Straße während der NS-Zeit mit Hakenkreuzfahnen zeigte und so die in der Tat erschreckenden Parallelen zwischen zwei unterschiedlichen totalitären Ideologien illustrierte.

Im Monat darauf folgte ein weiterer Beitrag, diesmal mit Kindern, die Hakenkreuzfahnen schwenken, versehen mit dem Kommentar: „Wie es 1933 angefangen hat“. Bereits damals seien Medien kontrolliert, Parteien verboten, Kinder indoktriniert, Meinungen unterdrückt, das Volk gespalten, Meldestellen eingerichtet und Andersdenkende verraten und diffamiert worden seien, mahnte Maygutiak. Beide Posts machten sich also gerade nicht das Hakenkreuz als verfassungsfeindliches Symbol zu eigen oder hießen das, wofür es steht, in irgendeiner Weise gut – sondern wurden im genau gegenteiligen Sinn, als historische Warnung, verwendet.

Eklatantes, zynisches Unrechtsurteil

Weil aber Maygutiak in der AfD ist, wurde der Tatbestand der Verbreitung und Verwendung von Kennzeichen und Propagandamitteln verfassungswidriger und terroristischer Organisationen hier einmal mehr verbogen und geradezu persifliert – und der Angeklagte im November 2024 vom Amtsgericht Offenburg (Ansage! berichtete) erstinstanzlich zu einer dreimonatigen Bewährungsstrafe, einer Geldstrafe von 5.000 Euro und 50 Arbeitsstunden beim Offenburger Arbeitskreis Asyl verurteilt. Ein eklatantes, zynisches Unrechtsurteil, das zugleich davon zeugt, wie sehr die AfD-Dämonisierung als “Nazipartei“ die Wahrnehmung selbst von gestandenen Juristen inzwischen trübt.

In der vergangenen Woche nun stattgefundenen Berufungsverhandlung wurde das Strafmaß nun zwar reduziert, das Urteil bleibt aber immer noch absurd – denn selbst für unpolitische und bildungsferne Beobachter oder jedes Kind ist offensichtlich, dass Maygutiak natürlich auf die Indoktrinierung und den Zwang hinweisen, sich zu einer vom Staat verlangten politischen Richtung zu bekennen und dies durch öffentliche Gesten, wie dem Hissen von Fahnen, zu demonstrieren. Nur deshalb verwies er auf die Nazi-Zeit.

Keinerlei inhaltlicher Vergleich zur NS-Ideologie

Stur wirft ihm die  Staatsanwaltschaft jedoch einen Verstoß gegen die Paragrafen 86 und 86a des Strafgesetzbuches (StGB) und damit jene verfassungsfeindliche Geisteshaltung vor, zu deren Bekämpfung laut Bundesverfassungsgerichts die Einschränkung der Meinungsfreiheit legitim ist. Dabei gibt es sogar explizite Ausnahmen zur Verwendung des Hakenkreuzes, wie etwa die staatsbürgerliche Aufklärung, Forschung und Lehre, die Berichterstattung zum Zeitgeschehen oder die Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen – und genau letzteres war der Verwendungszweck im Sinne Maygutiaks. Doch die Staatsanwaltschaft blieb bei ihrer absurden Meinung, keine dieser Ausnahmen träfe auf Maygutiaks Posts zu.

Der Verurteilte zeigte sich fassungslos und erschüttert. Er erklärte, als politisch Konservativer stehe er rechts und sehe sich als Patriot. Die NS-Ideologie sei im Kern eigentlich links, die NSDAP eine linkssozialistische Partei gewesen, von der er sich klar distanziere. Er habe auf die Struktur und die Mechanismen von Ideologien generell aufmerksam machen und keinen inhaltlichen Vergleich zur NS-Ideologie ziehen wollen, was auch klar erkennbar gewesen sei. Maygutiaks Verteidiger sah das Handeln seines Mandanten durch die in Absatz 4 des Paragrafen 86 aufgeführten Ausnahmen gedeckt – denn ohne das Hakenkreuz wäre dieser Vergleich nicht möglich gewesen. Doch im grünen badischen Justizzirkus hatte Maygutiaks mit der Richterin Gabriele Bräutigam zu seinem Pech leider eine linientreue Gegen-Rechts-Juristin als Vorsitzende, die inhaltlich vollauf der Staatsanwaltschaft folgte, wenngleich sie zur Gesichtswahrung etwas unter deren Strafforderung blieb.

Bewusste Verkehrung des Offensichtlichen

Maygutiak hätte, so belehrte sie ihn, nicht auf den Tabubruch der Hakenkreuzverwendung im genannten Kontext zurückgreifen müssen, um Kritik zu äußern, meinte Bräutigam. Zu seinen Gunsten wurde gewertet, dass er nicht vorbestraft sei und die Posts selbst gelöscht habe. Maygutiak hingegen bekräftigte ebenso wie sein Anwalt, dass für ihn nur ein Freispruch akzeptabel sei. Für diesen sollte er auch auf jeden Fall den Kampf weiterführen – denn es ist offensichtlich, dass hier wieder einmal ein juristisches Exempel an einem AfD-Politiker statuiert werden soll, dem allein aufgrund seiner Parteimitgliedschaft pauschal Nähe und Sympathie zur Nazi-Symbolik unterstellt wird – eine Symbolik, die von linken Medien in ungleich drastischerer und persönlich verunglimpfender Form genutzt wird, etwa um Donald Trump oder Björn Höcke in die Nähe des Nationalsozialismus zu rücken, ohne dass dies zu Strafverfahren führt.

Da bei Maygutiaks Posts absolut und unzweideutig erkennbar ist, dass er vor einer Wiederkehr nationalsozialistischer Zustände warnen will und sie sich eben gerade nicht zurückwünscht, handelt es sich hier um eine bewusste Verkehrung des Offensichtlichen ins Gegenteil und um ein arglistiges Missverständnis mit dem einzigen Ziel, einen Oppositionspolitiker zu kriminalisieren und vor Öffentlichkeit als verkappten Neo-Nazi darstellen zu können. Nur deshalb werden solche albernen Spektakel im Linksstaat auch immer wieder veranstaltet – unter Missbrauch von zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen einer ansonsten heillos überforderten Justiz.

12 Kommentare

  1. Wie viel Scheiße will dieses Land eigentlich noch bauen?? Das Allerschlimmste ist, wenn Menschen, die eigentlich Gutes tun wollen, wie das Böse bekämpft werden! Deutschland, ich sehe zappenduster für Dich!!

    22
  2. Ich kennen Taras persönlich und es ist eine Schande der Justiz, hier eine Zustimmung zu der NSDAP zu konstruieren. Taras ist ein überzeugter Patriot und lehnt zutiefst
    die Hackenkreuzgeschichte ab. Diese Justiz ist nicht mehr opjektiv und lehrt uns den linken Faschismus. Die Verkündung dieses Unrechturteils auch noch im Namen des Volkes zu verkünden ist ein Hohn. Die linke woke idiologische Sippe gehört am 08.03.2026 demokratisch entfernt.

    20
    1
  3. Die Deutschen werden es nie lernen…..Sie haben auch keine Übung in Demokratie. Je undemokratischer ihr Land wird, desto lauter und häufiger plappern sie von unsere „ihrer Demokratie“ und vom „Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung“ an deren Zerstörung sie mit typisch deutschem Übereifer und deutscher Gründlichkeit zielgerichtet arbeiten. Ihr Tun stellen sie dabei nicht in Frage, denn sie sind moralische Instanz und ewiger Besserwisser in einem. Déjà vu!

    Hahaha, was steht denn auf dem Reichstagsgebäude? „DEM DEUTSCHEN VOLKE“ Wenn es kein deutsches Volk mehr gibt, wie wird denn das Land genannt…? Eine Innenministerin, die eine bekennende AfD Gegnerin ist, und das Verfassungsgericht dem Gegenüber sie weisungsberechtigt ist, erklärt, dass mit allen Mitteln die AFD in ihrer Gesamtheit als rechtsradikal zu bezeichnen ist, nach dem Motto wenn ihr nichts findet dann sucht bis ihr was findet. Dass solch eine Einstufung nicht neutral sein kann, müsste eigentlich jedem Demokraten einleuchten. Nur dem „Michl “ nicht!!!!

    16
    1
  4. Sie schreiben „die Wahrnehmung selbst von gestandenen Juristen inzwischen trübt.“ Nun von „gestandenen “ kann in diesem Falle nicht die Rede sein. Hätten sie von “ ideologischen“ geschrieben wäre die Trübung klar zu sehen!

    7
    1
  5. Der Hinweis auf die Vergangenheit hier in Deutschland hat nur einen Zweck, den dummen Michel am Zahlen zu halten. Denn er hat keine Eier in der >Hose sich dagegen zu wehren! Immer wieder die Nestbeschmutzung von Vollidioten um sich davon einen Vorteil zu erhoffen! Es interessiert mich absolut nicht, was vor 100 jahren hier passiert ist. jedes Land hat noch wesentlich mehr Leichen im Keller!
    Und hier nur zum Nachdenken. Die USA haben von den vergangenen 250 Jahren, ca. 200 Jahre lang Krieg geführt! Und alle Kriege wurden offensiv geführt, da kein Land die USA je angegriffen hat!

    16
    3
    1. Zitat: „Und alle Kriege wurden offensiv geführt, da kein Land die USA je angegriffen hat!“
      Ähh, Pearl Harbor 07.12.1941??

      2
      3
      1. War von ihnen bewußt provoziert, dazu gibt es sogar aus den 80ern und 90ern lange, präzise Dokus ausgerechnet bei den ÖRR.

  6. Schul- und Sachbücher drucken auch Hakenkreuze zum Zwecke der Illustration ab. Es ist mehr als nur ein geistiges Armutszeugnis , wenn selbst Juristen nicht zu der Abstraktion in der Lage sind, um eine illustrierende von einer sich solidarisierenden Präsentation solcher Symbole zu unterscheiden. Ohne Prinzipien keine Rechte, keine authentische Freiheit. Die plump-perzeptuelle Wahrnehmung und konzeptuelles Begreifen zerrt die Menschheit ins Chaos , zum ‚Recht‘ des Stärkeren und zur Willkürherrschaft des grossen Geldes.

  7. Wieder einmal ein Beispiel für die äußerst gelungene Metamorphose der deutschen Justiz, wie wir sie bereits mehrfach erlebten: 1918/1919 beim Übergang Kaiserreich in die 1. Republik, 1933 Übergang von der Republik in die Diktatur, 1945 Übergang von der Diktatur in die 2. Republik. Man könnte es aber auch so ausdrücken: Jedes Mal wurden Zähler und Nenner ausgetauscht. Man braucht nicht darüber zu spekulieren, was im analogen Fall bei naturwissenschaftlichen Berechnungen geschehen würde. Noch Fragen ?

  8. In Rheinland-Pfalz steht die SPD Anfang 2026 wegen Vorwürfen der Vetternwirtschaft und des „Filzes“ in der Kritik. Im Zentrum stehen langjähriger Sonderurlaub für Spitzenbeamte, um gut bezahlte Managerjobs anzunehmen, während Pensionsansprüche weiterliefen…
    https://www.focus.de/politik/deutschland/12-jahre-sonderurlaub-fuer-beamte-rheinland-pfalz-vor-politik-skandal_e59b6357-9419-47db-be5d-9b3a4f2b8dae.html

    https://www.tagesschau.de/inland/regional/rheinlandpfalz/swr-rlp-gewaehrt-spitzenbeamten-sonderurlaub-bis-zur-pension-100.html

  9. Jan Wenzel Schmidt brachte den Filzskandal der AfD ins Rollen. Nun möchte ihn die Parteispitze loswerden
    Die Parteispitze der AfD unterstützt das Ausschlussverfahren gegen Schmidt, dem sie «schweres parteischädigendes Verhalten» vorwirft. Ein mögliches Fehlverhalten ihrer Abgeordneten in Sachsen-Anhalt sieht sie offenbar nicht.
    https://www.nzz.ch/international/der-mann-hinter-dem-filz-skandal-afd-spitze-moechte-jan-wenzel-schmidt-loswerden-ld.1925095

    Könnte es vielleicht sein, dass Jan Wenzel Schmidt ein V-Mann ist, der im Auftrag des Verfassungsschutzes gehandelt hat, um der AFD-Partei zu schaden ?