AfD-Aus in Schleswig-Holstein: Absehbarer Absturz

Die westdeutsche AfD schrumpft sich ins Nirwana (Symbolbild:Collage)

Dass sich die Vertreter des Partei-Establishments die Hände reiben angesichts des verpassten AfD-Einzugs im Kieler Landtag, war zu erwarten. In der Tat haben viele externe Gründe bei diesem Wahlergebnis eine Rolle gespielt: Sowohl objektive Faktoren (wie die pausenlose mediale Stigmatisierung und vor allem die durch schamlosen Missbrauch der Verfassungsschutzämter in Bund und Länder betriebene Kriminalisierung der AfD als einziger Realopposition im Land), als auch spekulative, wenn auch nicht unwahrscheinliche Faktoren. So können durchaus auch mögliche Wahlfälschungen oder -manipulationen durch „Aktivisten” – zu dem Resultat (selbst für Wahlforscher überraschend geringe 4,4 Prozent!) beigetragen haben.

Entscheidender aber sind die internen Gründe für den anhaltenden Niedergang der AfD, und sie wiegen schwerer als all die Störmanöver von außen: Die anhaltende Selbstentzweiung und innere Entfremdung forderten gestern ein weiteres Mal ihren Tribut; dass hier seit Jahren, auch nach der Flügel-Kluft, zwei Strömungen unter einer verzweifelten Klammer zusammengehalten werden, eine völkisch-identitäre im Osten und eine wirtschaftsliberal-konservative, kann auf Dauer nicht funktionieren. Und nicht nur das regelmäßige Verschleißen von Parteivorsitzenden aus jeweils einem dieser Lager (die dann anschließend resigniert den Hut nehmen, austreten und zum Renegaten werden) sorgt für ein verheerendes Außenbild der AfD. Sondern auch ihre grundsätzliche Uneinigkeit ihrer Funktionäre darüber, wie weit Fundamentalopposition gehen darf und ob man für die Überzeugung, sich zur Rettung Deutschlands im Zweifel auch mit Institutionen zu überwerfen und wirtschaftliche oder reputative Nachteile in Kauf zu nehmen, trat immer deutlicher zutage – zumal sie in den ostdeutschen Landesverbänden ganz anders beantwortet wird als im Westen.

Polarität der Extreme

Ausnahmsweise muss man heute sogar der hämisch geifernden Linkspresse, etwa der „taz”, unumwunden Recht geben: im Westen ist die AfD ein Auslaufmodell, hier wird sie immer mehr Splitterpartei. Nicht, weil sie, wie die geifernden Spontischreiber glauben, eine „zunehmende Radikalisierung“ durchläuft, sondern weil es letztlich um zwei unterschiedliche Paradigmen geht. Die eine, die eher identitäre und patriotische Strömung, sorgt sich um Deutschlands Fortbestand als Kulturnation. Die andere hat eher technokratische und ökonomische Kritikansätze; das ist der Westflügel, und er muss sich in einer bereits in Auflösung begriffenen, zunehmend und gewollt inhomogenen Bevölkerung behaupten, in der sozialistische, staatshörige Positionen und kosmopolitische, postnationale Beliebigkeit dominieren. Die EU-Skepsis und eher wirtschaftlich begründete Zuwanderungskritik der West-AfD finden hier immer weniger Anklang und Anhänger; für eine Partei wie die Ost-AfD hingegen, die noch einen inneren und geistigen Bezug zu Deutschland, dem deutschen Volk und seinem „Überlieferungszusammenhang“ hat, ist hier aber erst recht kein Platz mehr; all dies gilt hier bereits als rechtsradikal.

Auch wenn Schleswig-Holstein nie eine Domäne der AfD war, wenn die dortige Spitzenkandidatin Doris Sayn-Wittgenstein umstritten war und dieses winzige Land gewiss nicht repräsentativ ist (am kommenden Sonntag in NRW dürfte die AfD wohl durchaus den Einzug schaffen, sofern nicht wieder ein „Wunder“ in der Wahlkabine oder bei der Stimmauszählung eintritt!): Die „Blauen“ haben sich ihren Niedergang selbst zuzuschreiben, weil kein Wähler eigentlich mehr weiß, wen und was er da wählt.

Neue deutsche Teilung?

Eine wirkliche „Alternative“ zum Geisterfahrerkollektiv der derzeit regierenden Einheitsparteien, die für eine konsequente Ab- und Umkehr steht (Martin Renner spricht zu Recht von der „überfälligen Metanoia”), die migrations-, klima- und sozialpolitisch für einen völlig anderen Kurs steht und die Devise „Deutschland zuerst” verfolgt? Oder ein Salon-Oppositiönchen, das es sich ja nicht noch mehr mit Medien und Machtkartellen verscherzen will und sich sogar um so etwas wie Koalitionsfähigkeit mit dem Mainstream bemüht (wovon Jörg Meuthen bis zuletzt träumte) – beharrlich dabei außer Acht lassend, dass sich die Altparteien niemals hierauf einließen, egal wie links sich die AfD geben würde?

Der Untergang im Westen scheint also vorprogrammiert, während die AfD im Osten weiterhin das Zeug zur größten Volkspartei hat. Möglicherweise ist der innere Konflikt, den die Partei seit Jahren durchläuft (und früher oder später durch Spaltung in zwei Einzelparteien wird vollziehen müssen) ein Vorgriff auf eine viel größere Spaltung: Nämlich eine neue deutsche Teilung in einen verlorenen, degenerierten, kreolisierten und konturlosen Westen, in dem Anarchie sowie die gesichts- wie identitätslose Beliebigkeit eines Nebeneinanders von heterogenen Parallelgesellschaften gedeihen, und einen vielleicht noch rechtzeitig zu rettenden deutschen Osten, in dem „Vielfalt” nicht mit Selbstauflösung und Förderung einer islamisch dominierten Mischbevölkerung gleichgesetzt wird.

29 Kommentare

  1. Soviel zum Thema „Aufwachen“. Überall, aber niemals und nimmer in Deutschdeppenland.
    Besetzen, auflösen, dafür sorgen, daß niemals mehr ein Deutscher etwas mit Politik, Verwaltung oder Administration anfaßt!

  2. Der Kardinalfehler der AfD ist, dass sie sich nie als parlamentarischer Arm aller außerparlamentarischen Oppositionsbewegungen empfunden hat und sich von den meisten sogar öffentlich distanziert hat. Dazu stetes innerparteiliches Gezänk und das Waschen schmutziger Wäsche in aller Öffentlichkeit haben die Partei für viele unwählbar gemacht. ) Jahre nach der Gründung der Partei haben viele der ersten Stunde den Laden angeekelt verlassen und der Politik gänzlich den Rücken zugekehrt! Die AfD hat ihre Chancen verpasst. Sie wird in nur kürzer Zeit auf bundespolitischer Ebene keine Rolle mehr spielen.

  3. Natürlich handelt es sich hier um massiven Wahlbetrug in S-H … die Wahllokale, fest in Hand der Kartellparteien, notierten fast alle AfD-Stimmen für die linken Blockparteien

    Tatsächliches Wahlergebnis:

    Demokratische Parteien:

    AFD 71%

    Kartellparteien

    CDU 10%
    FDP 7%
    SPD 6%
    SSW 2%
    Grüne 1%
    Linke 1%
    Sonstige 2%

    Einfach nur abartig und krank.

  4. Schade ! Ich hätte der AFD 9 % gewünscht um den Parteieneinheitsbrei aufzuscheuchen
    Sobald die AFD gewisse Erfolge im Westen erzielte , waren Parteifreunde da , die das für sich persönlich nutzen wollten , oder wie AFD Gründer Lucke , auf einmal seine Politik an die der Altparteien anlehnen wollte . Verdrängte ihn sofort Frauke Petry , die schon mehrmals Privat nichts gebacken bekam und auch die AFD entzweite . Danach ging es Schlag auf Schlag gegen die eigenen Parteifreunde . Fast schon könnte man meinen das ein SPD Pfeiffer , der damals den beliebten Barschel , an Engholm verriet , sich unter die AFD geschmuggelt hat .
    Wie eine verteuerungs , verbots und nun auch Kriegstreiberpartei so viele Stimmen bekommen konnte und sich immer noch Grüne nennt obwoh sie Wälder zu Rohstoff Plantagen für Tesla machten,Vogelsterben durch massen Windkraftanlagen in Kauf nehmen und viel Umweltsünden mehr ungestraft begehen können , erschließt sich mir nicht ? Den Grün-Roten verdanken wir schließlich , die nun höchsten Energiepreise fast Weltweit . Die Roten wurden zu recht abgestraft , warum die Grünen nicht ? Liegt das vielleicht auch an den Medien ? Das die FDP ordentlich Federn lassen mußte war verdient , wer mit den großen Hunden pinkeln will muß auch das Bein hoch genug bekommen sonst wird man nur selber nass .
    Kubicki ist weg und nun die FDP fast auch in Schleswig Holstein . Lindner erinnert mich irgendwie an Herr Rösler der seinen Wählern viel versprach , sich aber in der Koalition mit Merkel von Ihr und Schäuble vorführen ließ und genauso schnell wählten die enttäuschten FDP Wähler anders . Die SPD hat in Schleswig Holstein das bekommen was sie mit ihrem farblosen und vergesslichem Kanzlerimitat verdient haben .

  5. Der AfD Absturz war alles andere als absehbar.
    Ich bin über die Bevölkerung Schleswig Holsteins absolut entsetzt!

  6. 1. Hauptgrund ist wie seit Jahrzehnten, wo alle Parteiversuche scheiterten (mit immer genug inneren Gründen als Beigabe), daß das deutsche Volk national und allgemein degeneriert-dekadent wurde, kein Interese hat an einer patriotischen Haltung, Selbstbehauptung und einer patriotischen Partei, sondern lieber sehenden Auges den Absturz hin zum Untergang hinnimmt. Das sagen doch alle Wahlen der letzten Zeit, das kurze Aufflackern nach 2015 ist längst erloschen. – Und das betrifft ja nicht nur die nationale, demografische Frage, sondern alle vom Regime Merkel-Ampel und davor (siehe u.a. Rotgrün 1998-2005) verursachten Übel, welche das Volk dumpf hinnimmt bis willig mitmacht. – Und da helfen auch nicht die oft ganz anderslautenden Umfrage-Ergebnisse (wie 80% pro Sarrazin 2016), denn wenn es nur an der politischen Dummheit läge (ist aber nicht so, die Verkommenheit ist nicht nur bei R2G, sondern tief im Bürgertum der Mittel- und Oberschichten!), dann wäre die so tödlich wie die Verkommenheit.

    2. Sollte sich die Partei nun besser spalten, beide -nicht mehr kompatiblen- Flügel getrennt ihr Glück versuchen. Denn erstens ist mit der (schon vorher kaum ertragbaren) Putin-Nähe diese AfD für demokratisch-freiheitliche Patrioten nicht mehr wählbar, zweitens wabert da bei einigen auch eine dumpfe elitäre rechts-reaktionäre Ablehnung des Westens auch kulturell durch. Und zudem wurde die Ost-AfD nur so stark, weil sie viele dumpfe Ossi-Protestler aus dem zuvor großen PDS-Reservoir bekommen hat.

  7. Nachtrag: Man sollte den gemäßigten Alt-Konservativen (aus Alt-CDU, Alt-FDP, rechten SPDlern) in der AfD den gutwilligen, redlichen Patriotismus nicht absprechen, darin haben die sich doch immer von den Verräterparteien CDU-CSU und FDP unterschieden!!

  8. Na super, die Beführworter der Waffenlieferanten und somit der Kriegsverlängerung in der Ukraine haben einen „Großen Sieg „im Norden eingefahren….Früher waren sie gegen jede Waffenlieferungen….Warscheinlich sind viele Wähler blind geworden? Hat das was mit Corona zu tun ? .

    • Die haben sich eben aus Anstand und Fakten korrigiert, während Ihresgleichen im Putinismus rumsumpft!! Und Eure Partei AfD deswegen abstürzt!

  9. Wir haben es nicht nötig, bei den etablierten Parteien um Aufnahme in die Mainstream-„Wertegemeinschaft“ zu betteln. Ich wünsche der AfD West den Mut zur „völkischen Radikalisierung“ – und wenn es der Mut der Verzweiflung ist.

  10. Meinungsumfragen, die aber nie in der Wahlurne ankommen:
    ==================================================

    Leser bei PI:
    https://www.pi-news.net/2022/05/video-bjoern-hoecke-kuendigt-moegliche-bewerbung-fuer-afd-bundesvorstand-an/

    Meinungsumfragen hat AfD Potential von 50-90% Zustimmung.
    Wie kann dies Potential genutzt werden?

    Nur 5% meinen „Islam gehört zu Deutschland“, (alice-schwarzer-stiftung.de Juni 2021) 61% gegen Lehrer*innen-Kopftuch

    66% Islam paßt nicht in dt. Gesellschaft (fowid.de/meldung/islam-und-islamismus 2016)

    75% gegen Muezzinruf 90% für Burka-Verbot

    86% für konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber

    abGEZocke: finden 2/3 der Deutschen zu hoch, 42% wollen überhaupt nicht bezahlen. usw.

  11. Das ist das Traurige und Befremdliche an den deutschen Parteien und am deutschen Wähler: Sowohl AfD als auch Die Linke marschieren im Gleichschritt ins Nirwana. Bis vor wenigen Jahren stellten sie noch Anderes (um nicht zu sagen: Alternativen dar, wobei dies inhaltlich eher auf die Linke zutraf!) dar als die beliebig austauschbaren „Volksparteien“.

    Durchaus akzeptable Vertreter wie ein Herr Meuthen auf der einen Seite als auch eine Frau Wagenknecht auf der anderen Seite wurde von ideologisch festgefahrenen Geister geschwächt und schließlich aus der Führung gedrängt. Sie hatten in ihren Kreisen offenbar zu viel Persönlichkeit um ertragbar zu sein.

    Was beide verband, war dass sie von einer Mainstream-Presse missachtet wurden. Das traf/trifft auf die AfD sogar deutlich mehr zu als auf die Linke. Die deutsch zelebrierte Einfaltslosigkeit und politisch ungebildetes Denken das Deutschland letztlich über Jahre durch eine entpolitisierende und einschläfernde Kanzlerin zu verkraften hatten, traf und trifft somit die am meisten, die in der politischen Auseinandersetzung noch für Transparenz und Informationsgewinn sorgen konnten. Diese schleichende Ent-Demokratiesierung führte dazu, dass sich mehr als je früher alles in die Mitte drängt, weil anderes Denken offenbar nur zu Ausschluss und Benachteiligung führt.

    Dass sich gerade die Grünen für Waffenlieferungen einsetzen und damit einen Krieg verlängern wollen, sprich für sich. Die Kriegsbereitschaft steht allerdings in scharfem Widerspruch zu den einsitgen Ansichten.
    Atomkraft, nein danke, aber Atomkrieg ja bitte – wie hier einmal geschrieben wurde, legt die ganze Verlogenheit offen.

    Für Flügelkämpfe in den etablierten Parteien haben die Abgeordneten gar keine Zeit, da sie lukrativen Nebentätigkeit nachgehen müssen und der Fraktionszwang ohnehin vorgibt, was richtig ist. Die absurde Aufblähung zum größten – nach Zahl der Abgeordneten – Parlament der Welt und seine Bedeutung kommen lediglich der Verantwortungslosigkeit und Verschwendung von Steuergeldern nahe. Nicht einmal das bekommen die Volksvertreter in den Griff.

    AfD und Linke werden zu reinen Ost-Parteien und zeigen damit eindrücklich, wie gescheitert das beigetretene und übernommene Deutschland in Wirklichkeit sind. Merkwürdig, dass diese beiden Parteien oft und nun auch hinsichtlich der Waffenlieferungen an die Ukraine einig sind: Abzulehenen!

    Die westlich etablierten Parteien können noch einige Zeit als Splitterparteien im Osten ihrem Dasein frönen. Einzig die Unversöhnlichkeit zwischen AfD und Linke wird verhindern, dass die ostdeutschen Länder sich nach dem formalen Zugang zum Westen zu einem Austritt aus diesem Deutschland entschließen. Die westliche Hybris würde dem wohl wenig entgegensetzen wollen. Und das Gas könnte wieder aus Russland ungestört im gesamten Preußen-Sachsen wieder fließen.

  12. „Nämlich eine neue deutsche Teilung in einen verlorenen, degenerierten, kreolisierten und konturlosen Westen, in dem Anarchie sowie die gesichts- wie identitätslose Beliebigkeit eines Nebeneinanders von heterogenen Parallelgesellschaften gedeihen…“
    Das ist alles so traurig, denn gerade im Norden ist die Organisierte Kriminalität vom FBI und Europol über Krypto-Chats aufgedeckt worden, insbesondere von Kosovo-Albanern. Da haben sogar Leute, die vom SEK in U-Haft genommen wurden in Schleswig-Holstein, in einer Sozialwohnung gewohnt, sozusagen an der Quelle ihrer Opfer und da leben die engsten Verwandten noch und diese sieht man für die Schulbegleitung als geeignet an *sic*.. Das ist Anarcho-Faschismus! Natürlich ist des einen Glückes des anderen Leids nämlich die ganzen Opfer von Gewaltverbrechen, die permanent ignoriert wurden. Das ist ein Wahnsinn, dass außerhalb der BRD diese Gewaltverbrechen, die über Jahrzehnte gingen, aufgeklärt wurden. Die Vielfalt fordert 100% Opfer! Es erschleicht einem das Gefühl, dass das gewollt ist! Mit Drogen- und Menschenhandel (Zwangsprostitution und Kinderpornografie) werden schlussendlich Milliarden Gewinne gemacht und darum geht es doch nur noch!

  13. Bei dem ganzen Irrsinn in diesem Regim vermute ich und nicht nur ich: Die AFD ist von der Ostzonen-SED-Schranze Merkel installiert worden um aufmüpfigen deutsche Bürgern als Ventil für ihren Politikverdruß zu geben.
    Der Tiefe Staat läßt ein Erstarken der AFD über 10% niemals zu.

  14. Ich habe seit Beginn von „C“ meinem Lieblingsbundestagsabgeordneten, Herrn Brandner, versucht klar zu machen: Mai 2020 – JETZT hat die AfD eine historische Chance! Geht mit auf die Strassen .. organisiert friedliche Demos und seid BEI den Menschen .. damals verwässerte Meuthen jegliche Zusammenarbeit, in dem er keine „Bewegungspartei“ sein wollte!
    Die Menschen wurden damals vollkommen alleingelassen von der AfD – gleichwohl diese Partei gute Parlamentsarbeit leistete.
    Hätte die AfD schon zu Beginn die Kritiker mitgenommen, die Fachärzte und die Bürger konzentriert und dies über den gesamten Zeitraum expandierend .. ? wie ? würde das Wahlergebnis aussehen .. unabhängig von den jweweiligen Bundesstaaten .. würde die AfD Wahlbeobachter geschult und stets zu zweit einsetzen .. WO stände sie heute?
    Distanzieren von allen möglichen Kritikern und Randorganisationen bringt Distanz letzendlich von allen.
    Umkehrschluss: Die Menschen distanzieren sich von der AfD. Leider! Aber so ist das, nicht wahr liebe Frau Kluß, lieber Herr Brandner.
    Gruss aus .. Sie wissen schon.

  15. Selbstverständlich gab ich der AfD meine Stimme, trotz allem.
    Ebenso selbstverständlich wünsche ich mir Doris Sayn-Wittgenstein zurück.
    Aber ach, es kam ja, wie es kommen mußte, innerparteilicher Zank und Streit, da half dann auch durchaus solider Wahlkampf hier in Elmshorn nichts.
    Nun gut bzw. schlecht, nun wieder frohen Mutes auf zum Montagspaziergang mit netten Leuten.

  16. Der“ Michel“im Norden ,wählt lieber die Parteien die unser Steuergeld Weltweit verteilen…..Da kann man nicht mehr helfen…..

  17. verlorenen, degenerierten, kreolisierten und konturlosen Westen – so ist es! Dank für Ihre stilsichere Formulierung!

    • Die Gehirnwäsche der Amis hat das alles ausgelöst.
      Sie sind verweichlicht und haben immer alles in den Hals gesteckt bekommen.
      Sie haben die Bindung an Deutschland verloren. 🙁

  18. 2 Jahre wurden wir wie im Gefängnis gehalten, unter Bruch sämtlicher Gesetze, bei offener, öffentlicher Korruption. Und was hat die AFD gemacht? Ein bisschen zur Mäßigung aufgerufen. Kein offener Hinweis darauf, daß Corona Fake künstlich erzeugt ist und die Impfung eine Biowaffe. Damit sind sie Mittäter, nichts weiter.

    Und jetzt? Die amerikanische Scheißhausparole von „Putins Angriffskrieg“ wird auch von der AFD nachgeplappert. Keine Entrüstung, daß die BRD ein Naziterrorregime unterstützt. Die Sanktionen werden nicht als ehrloses Verbrechen benannt sondern nur wegen ihrer mangelnden Effizienz kritisiert. Als ein ausländischer Neonazi unserem Parlament per Videoschaltung Befehle erteilt hat sprach niemand das Wort Hochverrat aus oder hat versucht diese Schmierenkomödie zu beenden. Damit sind sie Mittäter, nichts weiter.

    Dieses Festhalten an der AFD erinnert mich an diese ganzen Nasen die Seehofer für die Erlösung hielten weil er mal irgendwas gefaselt hat was man als Merkelkritik hätte auffassen können.

    Ignorante Systemtreue. Man muss ja nur woanders sein Kreuz machen und alles wird wieder gut…

  19. Keinen Wahlkampfstand im „Wahlkampf“ von den Blauen bisher in NRW gesehen. Plakatierung gleich Null. Obwohl der Polit-Altschrott Themen über Themen anbietet, ist nix zu hören und zu sehen. Nicht mal einen Flyer im Briefkasten. Was macht denn Guido Reil eigentlich so? Oder Roger Beckamp? Guter Mann, der gehört auf die Straße im Wahlkampf…ich befürchte, auch in NRW wird es weniger an Prozenten…

  20. Jörg Nobis, Landesvorsitzenden der AfD Schleswig-Holstein:

    „Ich denke unsere klare Haltung und unser klares Nein zur Waffenlieferung, oder schwerer Waffen, in die Ukraine, das hat uns auch Wählerstimmen gekostet, weil ich die Stimmung da draußen so wahrnehme, dass im Moment alle sagen, wir müssen die Ukraine unterstützen. Und wir haben ein klares Nein zu schweren Waffen gesagt, und das hat uns, glaube ich, auch Stimmen gekostet.“

    aus:

    „Wie die AfD in Schleswig-Holstein durch törichte Aussagen zur Ukraine  Wähler verloren hat“
    https://youtu.be/l3NX_nSqULU

    Bei einer solchen Auffassung des Herrn Jörg Nobis braucht man sich über das Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen nicht zu wundern.

  21. Dass der „nationale Flügel“ der AfD im Westen Deutschlands keine Chance hat, glaube ich nicht. Auch hier gibt es viele Deutsche, die ihre Heimat für die Nachkommenschaft erhalten wollen. Ich habe dank eines Wohnortwechsels eine interessante Entdeckung gemacht. Deutsche Eltern, die ich dem linksgrünen Öko-Lager zuordne, geben ihren Kindern vorwiegend alte deutsche Namen. Statt Kevin, Justin und Chantal heißen ihre Kinder Helmut, Fritz und Dorothea. Seit Gründung der Partei wird uns im Westen nur der sog. wirtschaftsliberale Flügel zur Wahl geboten – angeblich, weil wir keinen Bezug mehr zu Heimat und Kultur haben. Die West-AfD tritt leider auch viel zu wenig durch eigene Aktionen in Erscheinung. Es scheint, als seien die kommunalen Abgeordneten mit ihren Sitzen und den dazugehörigen Diäten (die absurdeste Bezeichnung überhaupt) bereits zufrieden, über die Tagespolitik erfährt man wenig.

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