Freitag, 12. Juli 2024
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Akten- statt Saalordner: NRW greift gegen Gewalt an Schulen “knallhart” durch

Akten- statt Saalordner: NRW greift gegen Gewalt an Schulen “knallhart” durch

“Ordnung” muss sein: Ordner als bürokratische Wunderwaffe gegen Schulgewalt in NRW (Symbolbild:Pixabay)

Der Meldung von “Ruhr24”, dass fortan “Ordner” die Gewalt an NRW-Schulen verhindern sollen (siehe Screenshot unten), bin ich erst einmal ordentlich auf den Leim gegangen. Unter “Ordnern an Problemschulen” in Nordrhein-Westfalen habe ich mir tatsächlich eine Art Sicherheitspersonal vorgestellt, das kompetent und entschlossen durchgreift, wenn die Schulhofkeilerei eskaliert. Oder noch besser einen Klon von Chuck Norris oder Arnold Schwarzenegger, der allein durch seine Präsenz dem Messernachwuchs genug Respekt abnötigt, um sich demütig vom Platz zu trollen. Denn Stärke respektieren die Klingenakrobaten im Regelfall – sie wissen genau, wo sie eine Chance haben, ihr Revier abzustecken. Eine Beute, die mit geringem Aufwand zu erlangen ist, verringert zugleich das Risiko, mit angeschlagenem Ego aus der Arena abziehen zu müssen. 165 Messerattacken wurden im letzten Jahr an den Schulen in NRW registriert. Zwar waren Schulhöfe schon immer ein Ort, an dem Rangkämpfe ausgefochten wurden – da sollten wir uns keinen Illusionen hingeben. Der Einsatz von Messern dabei ist jedoch eine ganz neue Dimension. Das heißt für die weniger skrupellosen Schüler nichts anderes als Unterordnung oder Anpassung.

Doch Schwarzenegger und Norris stehen nicht auf der NRW-Lohnliste, ihre Gage übersteigt die Möglichkeiten des maroden Landeshaushalts. Es geht ebenfalls nicht um eine wie auch immer geartete “Segjuritie”, welche zum Schutz der Schwachen herbeieilt. Sondern: Unter “Ordner” verstehen die Verantwortlichen tatsächlich einen Aktenordner, der dem Lehrpersonal Tipps & Tricks an die Hand geben soll, wie Prügeleien und Messerattacken in der Schule zu begegnen sei.

(Screenshot:Ruhr24)

Wir ahnen schon, dass der Hinweis, dieses Handbuch im Notfall nach dem Täter zu werfen, nicht Bestandteil dieser Gebrauchsanweisung für Problemschüler ist. Man könnte auch jedem Lehrer eins aushändigen, um es als Schutzschild zu benutzen. Denn eins wird sehr schnell deutlich: Der im Raum stehende Elefant der ausufernden Schulgewalt wird von der Landesregierung zur Beseitigung durch die Tür des Lehrerzimmers geschoben.

Auch in NRW haben sich viele Lehranstalten das Etikett “Schule ohne Rassismus” verliehen, was man mit “wir kehren alle durch Migration entstehenden Probleme unter den Teppich” übersetzen könnte. Als Kinder mit Migrationshintergrund vor ein paar Jahrzehnten in Deutschland noch eine Minderheit waren, mag das noch Sinn gemacht haben – ich kann mich selbst noch erinnern, welchen Beleidigungen eine türkische Mitschülerin fast täglich ausgesetzt war. Allerdings haben sich vor allem an Brennpunktschulen die Kräfteverhältnisse inzwischen entscheidend geändert. Nun stellt sich heraus: Menschenverachtung funktioniert eben doch auch gegen Schüler ohne Migrationshintergrund – jetzt sind eben Beleidigungen gegen die deutschen Klassenkameraden an der Tagesordnung. Wer den Schulalltag bewältigen will, ohne körperlichen und seelischen Schaden zu nehmen, passt sich auch als Deutscher den rauen Sitten an. Das schließt den Sprachgebrauch mit ein. “Ey, du Opfer, ich f*ck dich!” Die Zündschnur ist kurz, sexualisierte Sprache üblich. Um Romantik geht es dabei gewiss nicht, sondern um Demütigung. Freudianer könnten hierbei Wort und bevorzugte Waffe ohne weiteres in Zusammenhang bringen.

Lehrkräfte anfällig für Migrationsromantik

Deutsche Lehrer gelten mehrheitlich als Stammwähler der Grünen und daher auch als anfällig für Migrationsromantik. Doch vielfach haut ihnen der Berufsalltag die Realität brutal um die Ohren. Schon der Umgang mit deutschen Problemschülern stellt eine Herausforderung dar, aber man versteht zumindest, was sie einem androhen. Ein Lehrer müsste heute aber gleich mehrere vorderasiatische Sprachen sprechen, um zu erfassen, ob seine Schüler nur über die jüngste Thriller-Serie auf Netflix reden oder aber Übles im Schilde führen. Seine “antirassistische” Prägung befiehlt ihm zwar, ersteres zu vermuten – aber die Berufserfahrung lehrt, sicherheitshalber auf eine mittlere Katastrophe vorbereitet zu sein.

Junge Lehrerin möchte man in diesem Umfeld schon gar nicht sein; da wäre jeglicher Idealismus rasch aufgezehrt. Gegen die geballte Ladung Testosteron im Klassenzimmer lässt sich nur schwer ankämpfen, denn in muslimischen Kreisen hat eine junge Frau wenig Respekt zu erwarten. Es ist ein Machtkampf, den sie nicht gewinnen kann, sie darf noch nicht einmal offen mit Kollegen darüber sprechen. Und genau diese politische Korrektheit nimmt den Lehrern ein wichtiges Instrument, um ihre Arbeitsbedingungen offenzulegen und lautstark Änderungen zu fordern. Denn ihren eigentlichen Job können sie unter diesen Umständen kaum noch erledigen, der Unterricht bleibt auf der Strecke.

Probleme nach unten durchgereicht

Es ist in Deutschland üblich geworden, die Problemlösung im Zusammenhang mit Migration nach unten durchzureichen: Während man in Berlin und den Landeshauptstädten sein moralisches Image pflegt und sich mit Migranten umgibt, welche es unzweifelhaft geschafft haben, in Deutschland Fuß zu fassen, wird der schwierige Part einem Heer von Freiwilligen und Unfreiwilligen aufgebürdet. Viele Flüchtlingshelfer, die voller Elan und Gutwilligkeit ihren Job angetreten haben, sind mittlerweile vollkommen desillusioniert. An Brennpunktschulen werden die Schüler faktisch nur noch verwaltet. Die Lehrer sind machtlos. Der Versuch, die Eltern der Problemschüler mit ins Boot zu holen, scheitert in den meisten Fällen ebenfalls. Schließlich ist die Familie oft Quelle der in der Schule ausgelebten Mentalität.

Von muslimischen Migrantinnen, welche erfolgreich eine gute Ausbildung absolviert haben, hört man häufig, wie sehr sie in ihrem aufgeschlossenen Elternhaus bereits unterstützt wurden – aber auch das wollen Migrationsromantiker nicht hören. Schließlich halten sie gern an der Überzeugung fest, Einwanderer könnten nur scheitern, weil die deutsche Gesellschaft sie unterdrücke. Die Theorien, welche allerlei Soziologen in ihrem Elfenbeinturm entwickeln, haben mit der Realität nicht mehr viel gemein. Vielleicht wäre es hilfreich, an den Privatschulen, in welche wohlhabende Migrationsromantiker ihre eigenen Kinder schicken, eine Mindestquote für Schüler aus Problembezirken einzurichten? Das ließe sich mit entsprechenden Fördermitteln doch bestimmt einrichten… Denn vorgeblich schicken Schwesig, Habeck & Co. doch ihre Kinder wegen der guten Fördermöglichkeiten dorthin. Die aber sollten sie dann doch auch den “Unterdrückten” gönnen. Auf die Ausreden bin ich schon jetzt gespannt! Vielleicht brauchen wir sonst bald tatsächlich Sicherheitsschleusen und Wachleute an jeder Schule, um diese zur waffenfreien Zone zu machen. Aber auch damit wäre das Problem wieder nach unten durchgereicht.

19 Responses

  1. @Probleme nach unten durchgereicht
    ein Regime eben, dessen Mitglieder nur daran interessiert sind, am Futtertrog zu bleiben!
    Früher – so vor 50 Jahren – hatte man Ziele – Mondflug, Urlaub im Weltraum, Mars, “Freie Fahrt für freie Bürger”, – und die Politik war darauf konzentriert.
    Die Politik hat keine äußeren Ziele mehr – sie bekommt ihre Anweisungen von den Philanthropen und versucht, sich dazwischen noch wichtig zu machen und ihre Existenz zu legitimieren. Und weil das Philanthropen-Ziel der Verarmung und Verelendung ist, die Reduktion der Bevölkerung, kann die Politik sich nur noch durch Plünderung und Terror am Trog halten.
    Das ist da, was wir derzeit erleben !
    Ändern können sie längst nichts mehr – ändern wollen sie nichts !
    Aber es soll wenigstens zur Legitimation der eigenen Existenz so aussehen !

  2. Ja klar, die Leute werden schließlich noch gebraucht, vielleicht sogar sehr bald. Aber das wollen die meisten ja nicht hören, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

    “Was wir in Frankreich und Europa ertragen müssen, das so beängstigend ist, soll für uns zur schönsten Nachricht unserer jüdischen Geschichte werden. … Ihr werdet einen sehr hohen Preis zahlen, ihr Europäer. Er wird so hoch ausfallen, dass ihr es euch nicht einmal vorstellen könnt. Es wird keinen Holocaust für euch geben mit Zügen, die euch in die Verbrennungsöfen bringen, euch werden an Ort und Stelle die Hälse durchgeschnitten. … Der Islam ist der Eiserne Besen Israels. Anstatt dass wir selbst die Arbeit machen, schicken wir den Islam zur Erledigung des Problems.”
    — Rabbi David Touitou in Das Islamisierungskomplott: Wer spielt gegen Europa? (komplettes Hörbuch) ab ca. 6:20:36 https://youtube.com/watch?v=aDNhyrTjZ7M&t=22836s)

  3. Lehrer oder Lehrerin waren einst begehrte Berufe. Weshalb heute nicht mehr? In Großstädten kann man seine Kinder nur noch in kirchliche Privatschulen schicken. Das Schulgeld richtet sich nach dem Einkommenund ist erschwinglich, zumindest ist es den angstfreien Schulalltag wert.

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  4. Die “Segjuritie”, überwiegend Arschhochbeter, schützen unsere Kinder dann vor dem Arschhochbeternachwuchs. Das ist Doofland im Jahre 2023.

  5. UND IMMER WIEDER GRÜSST DER STECHER!
    NEIN DU DUMPFBACKE NICHT DER DENN DAS IST SEXISTISCH UND SO ETWAS GIBT ES NICHT IN EINEM LAND IN DEM IN JEDEM SAUDUMMEN UMERZIEHUNGS KRIMI EINER DER JUGENDLICHEN INTEGRIERTEN SCHWACHMATEN ZU DEN POLIZISTEN LEHRERN ODER AMTSPERSONEN IN DEN FREUDIGEN RUF AUSBRICHT HIER DU ÄH DU FICK DICH!

    WAS WIR ERLEBEN DÜRFEN DAS IST DIE ANTWORT DER SCHWACHKÖPFE AUF EINE GESELLSCHAFT DIE KEINE EIER IN DER HOSE HAT SONDERN DIE FRÖHLICH IHREN NAMEN TANZT
    FÜR DIESE KAPUTTE TRUPPE DIE TATSÄCHLICH DER MEINUNG IST SIE SEIEN DIE CHEFS IN UNSEREM LAND DA GIBT ES NUR EINE GANZ KLARE UND SCHNELLE ANTWORT UND DIE LAUTET ES GIBT SO RICHTIG STRESS SOFORTIGE ENTFERNUNG AUS DER SCHULE DIREKTE HAFT ÜBERPRÜFUNG DES STATUS UND AB MIT DEN GESTALTEN DIE SICH NICHT BENEHMEN WOLLEN
    VORBEUGUNG UND ZWAR SOFORT MIT SCHLIESSUNG DER GRENZEN UND AUCH WENN EINER EINGEBÜRGERT WURDE GILT WENN DIESER INNERHALB EINER GEWISSEN FRIST / ZEITRAUM EINE STRAFTAT BEGEHT IST DER zUSTAND DES ” PASSDEUTSCHEN” AUFGEHOBEN UND AB GEHT ES IN DAS LAND DER VORFAHREN
    DIES IST UNSER LAND UND HIER GELTEN UNSERE REGELN BASTA!
    NA KLAR WER SO ETWAS SCHREIBT DER MUSS GANZ SICHER EIN NAZI SEIN UND DIE ANTWORTLAUTET WENN EINER DER SEIN LAND LIEBT DER DEN RECHTSSTAAT ZURÜCKHABEN WILL EIN NAZI IST NA DANN IST ES IN ORDNUNG DANN BIN ICH EBEN EINER DOCH DANN DIE PERSON SICH AUCH MÖGLICHST NICHT IN MEINER REICHWEITE DERART ÄUSSERN DENN DIES KÖNNEN ” NAZIS ” ÜBERHAUPT NICHT GUT VERTRAGEN!

  6. Dies ist ein sachrichtiger, ein notwendiger Artikel. Die Verursacher der geschilderten Umstände in Parlamenten und Behörden dürfen ebensowenig davonkommen wie die Vertuscher. Die Zeit ist bereits am Aufdämmern. Sie alle sind, zur Genugtuung der Geschädigten und Gedemütigten, zur Rechenschaft zu ziehen. Öffentlich.

  7. Gute Fördermöglichkeiten? Ach nee, eine Ministerpräsidentin, ich meine , es war die gute Hannelore-on-top Kraft, die scheinheilig erklärte, der Schulweg zu der Privatschule wäre einfach kürzer. Bestimmt wollte sie dem Steuerzahler das Schokoticket ersparen. Und Schulgeld spielt für Berufspolitiker sowieso keine Rolle. Elendige Heuchler.

  8. Gut so, wir haben den jungen Migranten viel zu verdanken. Erst wenn die eigenen deutschen Kinder halb erschlagen oder abgestochen werden, wachen auch die grünen Weiber auf. Wobei es auch dort welche gibt, die aufgrund der “unendlichen Schuld” das Abstechen als Opfergabe akzeptieren werden.

  9. Auch in staatlichen Schulen, die noch nicht von Migranten überlaufen werden, wie z.B. das Gymnasium meiner Enkelin (mit wirklich asiatischem Hintergrund und nicht Nahost), wird denen von Lehrern erzählt, wie Deutsche rassistisch sind. Meine Enkelin fühlt sich auch schon rassistisch angeprangert, nur wenn man sie fragt, woher sie kommt. Sie hat einen Arbeit über Alltagsrassismus geschrieben mit voller Überzeugung. Es war ihr auch nicht auszureden. Argumente haben nicht gefruchtet.

    1. “Argumente haben nicht gefruchtet”. Das wundert mich nicht. Nichts verschafft einem schneller eine Machtposition als die Behauptung, ein Opfer von Rassismus zu sein. Und: nur das Opfer selbst kann einen von dem Vorwurf des Rassismus´ wieder freisprechen.Was der angebliche Rassist selber dazu zu sagen hat, spielt keine Rolle.

  10. In Deutschland wird nur knallhart durchgegriffen, wenn es um Steuern und Zwangsabgaben geht! Jeder ausländische Zugereiste, der uns auf der Tasche liegt, kann machen was er will!

  11. So stelle ich mir sozialistische🧟Mängelverwaltung vor..
    Warn- und NeuVerbots-Schilder, neue “Ablagen”/Ordner, neue Zwangs-Gelder, Lager, Sprengungen.

  12. Das haben wir alles unseren Blindgängern in der Politik zu verdanken. Bis der Normalbürger das endlich erkennt ist es zu spät. Das Unheil nimmt seine Lauf!