Alarm im Haifischbecken: Endspiel im Persischen Golf

Alarm im Haifischbecken: Endspiel im Persischen Golf

Neulich, in der Straße von Hormus… (Symbolbild:Grok)

Es ist wieder soweit: Die Produzenten des langjährigen Blockbusters „Regime Change: Diesmal aber wirklich“ haben zum großen Casting geladen. Schauplatz ist das beliebte Haifischbecken im Nahen Osten, und die Besetzung verspricht eine furiose Mischung aus Testosteron, religiösem Eifer und der unwiderstehlichen Anziehungskraft von brennenden Ölfeldern.

In der blauen Ecke: Die USA vertreten vom weißen Hai der Weltmeere. Sein Vorgänger etwas in die Jahre gekommen, die Rückenflosse leicht lädiert von den letzten Ausflügen nach Afghanistan und in den Irak hatte keine Kraft mehr. Es musste ein Hai her, mit einem Gebiss bewaffnet, das mehr kostet als das Bruttoinlandsprodukt von Kleinasien. Das Motto: „Wir bringen euch die Demokratie, auch wenn wir dafür euer gesamtes Land wegbomben müssen.

Die Stars in der Manege

An ihrer Seite: Israel, der hochintelligente Donnerhai mit den modernsten Laser-Augen der Welt. Er hat die beeindruckende Fähigkeit entwickelt, sich gleichzeitig von allen Seiten bedroht zu fühlen und dabei jedem im Umkreis von 2.000 Kilometern präventiv auf die Nase zu hauen. Und in der grünen Ecke: Der Iran, der Riesenkalmar mit dem nuklearen Traum. Er fuchtelt gerne mit seinen Tentakeln, auch bekannt als „Hisbollah“ oder „Huthi“ herum und behauptet steif und fest, sein Uran-Anreicherungsprogramm diene lediglich dem Betrieb von besonders leistungsstarken Toastern.

Das Drehbuch ist ein Klassiker der Diplomati; die Handlung folgt einem bewährten Muster, das so subtil ist wie ein Vorschlaghammer. Zuerst das Säbelrasseln: Man trifft sich vor der Kamera und erklärt, dass die „Geduld am Ende“ sei. Dann die Sanktionen: Der weiße Hai verhängt Sanktionen gegen iranische Teppichknüpfer und Pistazienexporteure. Und der Riesenkalmar reagiert, indem er droht, die Straße von Hormus mit drei Schlauchbooten und einer handvoll Drohnen zu blockieren. Bomber-Donald führt eine Strafexpedition an und exekutiert das iranische Staatsoberhaupt. Der Donnerhai nimmt die Hisbollah im Libanon aufs Korn. Es folgt eine Spirale aus Angriffen und Gegenangriffen nach dem Prinzip: Flosse um Flosse, Tentakel um Tentakel.

Müssen wir uns Sorgen machen?

Der Donnerhai zieht eine rote Linie auf einer Pappe, öffentlichkeitswirksam in der Knesset. Der Riesenkalmar streckt seine Tentakeln über die Linie. Israel zieht eine neue Linie. Der weiße Hai behauptet, den Riesenkalmar besiegt zu haben – obwohl er mit seinen Tentakeln das Gegenteil beweist und die Straße von Hormus sauber hält. Der weiße Hai droht: „Alle Kalmare werden sterben, wenn sie keinen Deal machen“. Es folgen: Ergebnislose Gespräche zwischen Wasserpflanzen und Korallenriffen. Das Spiel macht so lange Spaß, bis das Aquarium platzt.

Kritiker bemängeln, dass ein Krieg in der Region die Weltwirtschaft in die Steinzeit katapultieren und die Benzinpreise so weit ansteigen könnten, dass wir unsere SUVs gegen Eselskarren eintauschen müssen. Doch das ist zu kurz gedacht! “Ein moderner Krieg gegen den Iran ist wie ein chirurgischer Eingriff“, erklärt ein Sprecher des weißen Hais, während er eine Risiko-Karte von 1984 studiert. „Wir donnern rein, machen alles platt, und dann herrscht dort unten plötzlich Frieden und Freiheit. Das Stadtbild prägen Filialen von McDonalds, Starbucks und Kentucky Fried Chicken. Das hat im Irak ja auch… ach, vergessen Sie’s.

Tipps für den Weltuntergang

Falls es tatsächlich zum großen Showdown im Haifischbecken kommt, hier ein paar hilfreiche Tipps für den modernen Weltbürger:

  • Aktien-Check: Investieren Sie in Rüstungskonzerne und in Hersteller von Jodtabletten!
  • Social Media: Bereiten Sie Ihre Profile vor! Ein „Pray for [hier beliebiges Land einfügen]“-Post ist die moralische Mindestleistung, um sich als guter Mensch zu fühlen, während man zuschaut, wie der dritte Weltkrieg im Livestream übertragen wird.
  • Humor bewahren: Denken Sie immer daran – in einem echten Haifischbecken gewinnt am Ende meistens der Hai, der das große Geld für PR-Berater ausgibt.

Der Krieg im Haifischbecken ist das ultimative Reality-TV; er läuft allerdings nicht exklusiv auf Netflix. Dennoch: Es wird viel geschrien, es gibt teure Spezialeffekte… und am Ende weiß keiner mehr, worum es eigentlich ging. Aber hey! Solange das Popcorn nicht ausgeht und der Spritpreis unter fünf Euro bleibt, ist die Welt doch noch in Ordnung, oder? Kleiner Trost: Die Bundesregierung hat bekanntgegeben, nach Kriegsende Personal und Material zur Sicherung der Sesamstraße bereitzustellen. Wie Käpt’n Blaubär hinter vorgehaltener Hand verriet, soll es sich dabei um einen Fischerkahn und zwei Angelruten handeln.

11 Kommentare

  1. Mi leckst am Oarsch, soll doch der große Feldherr Pistorius da hineiern (Windeln nicht vergessen)

  2. „Das Motto: „Wir bringen euch die Demokratie, auch wenn wir dafür euer gesamtes Land wegbomben müssen.““ (Zitatende)
    Welchen Krieg haben Sie denn vor Augen? Den 2. Weltkrieg?
    Trump macht das genaue Gegenteil von dem, was das oben zitierte Ergebnis Ihrer „Analyse“ ist. Dass er dieses Verbrecher-Regime im Iran dauerhaft schwächen will (was er m.E. erreicht hat), heißt nicht, dass er einen möglichen Regimewechsel steuern will. Das müssen schon die Iraner erledigen. Außerdem hat Trump von sinnlosen, militärisch nicht notwendigen Zerstörungen abgesehen in diesem Krieg. Auch seine jetzige Vorgehensweise der Sperrung der Straße von Hormuz liegt auf dieser Linie.

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  3. leicht OT: zu dem Bahlsen Spinner: in CEO Kreisen wird AUSSCHLIESSLICH „tagesschau“ & der speigel konsumiert!!! DIE GLAUBEN DIESEN SCHIZO SCHWACHSINN TATSÄCHLICH!!!… … …

  4. Und die Erkenntnis lautet wie?

    Ich kann zwar nix ändern, aber Hauptsache ist, ich habe meinen Senf dazugegeben?
    😜

    1. Journalismus sollte von der Seitenlinie kommentieren und die Meinung dem geneigten Leser überlassen.

  5. Kritik aus dem Kreml an den USA
    Russlands Außenminister vergleicht Trump mit Biden
    Über Joe Biden macht sich US-Präsident Donald Trump regelmäßig lustig. Jetzt wirft Moskau ihm vor, einem Muster seines Vorgängers zu folgen – und beklagt ausbleibende Zusammenarbeit. Dass sich die Beziehungen zwischen Russland und den USA nicht verbessern, hat jedoch mehrere Gründe.

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht trotz der Wiederaufnahme des Dialogs mit den USA unter Präsident Donald Trump keine echten Fortschritte in den bilateralen Beziehungen. Es werde zwar viel Positives über das enorme Potenzial der amerikanisch-russischen Beziehungen gesprochen, in der Realität passiere jedoch nichts, sagte Lawrow dem Sender RT India. Die Regierung in Moskau schätze es zwar, dass Trump den Dialog initiiert habe. Die guten Worte über eine Zusammenarbeit bei Technologie-, Energie- und anderen Projekten hätten bislang jedoch zu nichts geführt.

    Der Austausch mit der Regierung in Washington verlaufe ähnlich wie unter Trumps Vorgänger Joe Biden, erklärte Lawrow einem vom russischen Außenministerium veröffentlichten Transkript zufolge. Abgesehen von dem regelmäßigen Dialog folge alles andere dem von Biden begonnenen Muster. Die unter Biden verhängten Sanktionen seien in Kraft geblieben. Die Trump-Regierung habe zudem eigene Initiativen ergriffen, um die russische Wirtschaft „zu bestrafen“.
    https://www.n-tv.de/politik/Russlands-Aussenminister-Lawrow-vergleicht-Trump-mit-Biden-id30817298.html

    Keine Verlängerung für Ausnahmen
    US-Sanktionen gegen russisches Öl greifen wieder
    https://www.n-tv.de/politik/US-Sanktionen-gegen-russisches-Oel-greifen-wieder-id30828365.html

    Endlich wachen die jetzt auch in Russland langsam aber sicher auf. Trump hat all die Jahre alle ver**scht. Das hat auch Tucker Carlson sehr gut erkannt.
    Trump ist ein typischer menschenverachtender republikanischer NeoCon…

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    1. Trump ist, wie alle seine Vorgänger auch, nur ein Hampelmann.

      Die die Politik machen, sind nicht wählbar.

      Wie soll da eine Demokratie auch nur im entferntesten funktionieren?

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  6. Gehe davon aus, im Mai wird noch die finale Entscheidung fallen. Alle stehen mit dem Rücken an der Wand und es läuft erbarmungslos die Zeit. Jeder möchte das maximal Mögliche erreichen und Keiner sein Gesicht verlieren. Der Iran hat erwartungsgemäß die „Welt“ in eine Art Geiselhaft genommen und kann noch maximalen vorerst irreparablen Schaden anrichten. Über die in absehbarer Zeit möglichen Konsequenzen in allen Staaten berichtet eigentlich Niemand.

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  7. Ohne massiven äusseren Druck wird sich im Iran nichts bewegen. Wenn die Revolutionsgarden und das Militär ihre volle Stärke ausspielen können, sieht es düster aus für jede Form eines freien, offenen Iran. Die Hoffnung vieler liegt deshalb darauf, dass die USA und Israel die Machtapparate des Regimes militärisch entscheidend schwächen.

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    1. Das ist doch deren Problem. Sollen sie es selber ändern.
      Aber das können sie nicht, denn Kräfte, die es nichts angeht, mischen sich da ein.
      Übrigens, die Kräfte, die das alles erst geschaffen haben. Der Iran war ein demokratisches Land. Dann kam der CIA Putsch.
      Der Iran war unter Kontrolle, was dessen Atomprogramm betraf, dann kam Trump und kündigte einseitig die Überwachung.

      Wie würde die Welt nur aussehen, wenn es die USA nicht gebe?

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  8. Irgendwann haben alle die Faxen dicke und prügeln die Musels zu Allach. Möglichst Weltweit.
    Gaza ohne Hamas = Frieden. Libanon ohne Hezbollah = Frieden. Jemen ohne Huthis = Frieden. Deutschland ohne Palifaschos = Ruhe-Sozialerfrieden. Iran ohne Muselbrüder = Frieden usw.

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