Alle reinspaziert: Jetzt soll auch noch Albanien EU-Mitglied werden

Alle reinspaziert: Jetzt soll auch noch Albanien EU-Mitglied werden

Albaniens Ministerpräsident Eda Rama drängt auf raschen EU-Beitritt (Foto:Imago)

Als ob die EU nicht bereits überdehnt und schwerfällig genug wäre, drängt nun auch noch Albanien auf einen möglichst schnellen Beitritt. Dessen Premierminister Edi Rama behauptet, sein Land verdiene nach einem Jahrzehnt der Reformen und mit breiter Unterstützung in der Bevölkerung einen Platz am EU-Tisch. 2030 sieht er als aussichtsreiches Beitrittsdatum. „Früher dachten die Leute, Albanien sei dieses Drecksloch mitten in Europa. Heute sehen sie, dass es Teil des europäischen Mosaiks ist“, meint er, und verweist auf seine guten Beziehungen zur italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Vor zwei Jahren hatten Italien und Albanien ein Abkommen geschlossen, das Asylzentren vorsieht, die von Italien gebaut, finanziert und betrieben werden. Seine Regierung bereue diesen Schritt nicht und sehe darin keinen Verlust an Souveränität, so Rama.

Albanien habe einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen und engagiere sich klar für die europäische Integration, sagte er weiter. Das Land gehöre historisch zu großen Imperien, und „die EU sei ein gutes Imperium“, das Freiheit und Rechtsstaatlichkeit garantiere. Falls er diese Schmeicheleien ernst meint, ist er offensichtlich nicht über die aktuellen Entwicklungen in der EU informiert, die immer mehr zum autokratischen Zensurmoloch wird. In ihrem Erweiterungsbericht erkennt die EU-Kommission zwar die Reformen in Albanien an, mahnt aber verstärkte Anstrengungen gegen organisierte Kriminalität, Geldwäsche und Menschenhandel an.

Selbstmörderisches Experiment

Der Premier räumt ein, dass dies ernste Probleme seien, aber “wer hat die nicht?”, so Rama lakonisch; Dies ist eine fast schon zynische, stark verharmlosende Beschreibung. Es ist purer Irrsinn, solche Länder in eine ohnehin immer instabiler werdende EU aufzunehmen, die nie als ein derart ausuferndes Projekt gedacht war, in das geradezu wahllos Länder eintreten können. Zugleich hat man auch der Ukraine und Moldau einen EU-Beitritt in Aussicht gestellt, womit man die Außengrenzen der EU bis vor die russischen Grenzen und in ein weltpolitisches Wespennest voller Konflikte, Kriminalität und Korruption erweitern würde.

In Brüssel sieht man dies anscheinend weniger als Problem. Da man dort ja über eine Ukraine-Aufnahme schon gar nicht mehr diskutiert, sondern diese unter brüllender und höhnender Missachtung sämtlicher Aufnahmekriterien aus politischer Nibelungentreue lieber heute als morgen zum Vollmitglied machen will, ist die Offenheit für weitere „Akquise“ ebenfalls hoch. Das ändert freilich nichts an der Tatsache, dass es angesichts dieser extremen Risiken ein geradezu selbstmörderisches Experiment, solche halb- bis unterentwickelten Länder aufzunehmen, die kaum etwas beitragen, aber absehbar zu Empfängern riesiger Transfersummen werden, während sie von der Personenfreizügigkeit innerhalb der EU profitieren. An dieser Entwicklung zeigt sich, dass europäischen Politikern jeder Realitätsbezug abhanden gekommen ist und sie den Untergang des Kontinents betreiben.

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8 Antworten

  1. Nichts für Ungut, aber gestern Abend lief „96 Hours – Taken 2“. (Der Film hat eine nicht ganz uninteressante Hintergrundstory!)

    Wer es versteht, ist schon älter.

    1. 96 hours bedient übelste Klischees, die mit dem heutigen Albanien nicht in Einklang zu bringen sind. Die Darsteller der albanischen Gang in diesem Film sind noch nicht mal Albaner, wie mir unlängst ein Albaner mitteilte. Der Darsteller des Oberganoven ist Serbe, wie man in der Besetzungsliste nachlesen kann – ein Unding. Im übrigen hat das christliche Albanien mit Skanderbeg im 15. Jahrhundert das osmanische Reich jahrelang in Schach gehalten und dessen weiteren Vormarsch jahrelang verhindert. In Wien weiß man das, aber der Rest Europas pflegt weiter die alten Vorurteile.

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  2. Es ist gut, wenn islamische Länder Mitglieder in der EU werden. Bosnien -Herzegovina soll ja auch …

    Dann können Mohammedaner leichter in die EU „einreisen“ und es geht mit den ethnischen Säuberungen schneller.

  3. Die Italiener haben Albanien schon immer als „ihre Kolonie“ angesehen. Nicht zu vergessen, dass jeder zweite Kellner in italienischen Restaurants in Deutschland, der den Akzent von Don Corleone imitieret, in Wirklichkeit ein Albaner ist…..Doch nach mehr als drei Jahrzehnten Auswanderung nach Italien und Mitteleuropa ist das Land der Skipetaren leer, es gibt keinen Geburtenüberschuss mehr, der ins Ausland streben will, wie überall auf dem Balkan. Ein Einwanderungsland war Albanien aber noch nie. Selbst viele Albaner leben dort nur, weil sie es müssen. Was also haben italienische Asyllager in Albanien zu suchen??…Antwort: Geld stinkt nicht.

    Sowohl die Regierung in Rom als auch in Tirana wäre ohne das Geld der Tedeschi sofort pleite. Es muss fließen, immerfort. Das eint beide Länder. Das Geld der Tedeschi kommt jedoch nicht direkt aus Berlin (oder Wien oder Den Haag) sondern über den Umweg Brüssel bzw. die EZB. Albanien ist kein Mitglied der EU, die monetäre Staatsfinanzierung aus dem Hochhaus am Frankfurter Mainufer kann das Land also nicht erreichen. Und so kam Donna Meloni, und machte Tirana ein Angebot dass sie nicht ablehnen können. Capisci?

    Meloni könnte der illegalen Zuwanderung über das Mittelmeer nur Herr werden, ließe sie die Marina Militare auf die Migrantenboote schießen. Dann verebbte der Treck übers Mittelmeer Richtung Pantelleria und Sizilien ganz schnell. Das aber gefiele den Eliten von Von der Leyen bis Lagarde gar nicht. Meloni wäre sofort abserviert . Keine Euros mehr von den Tedeschi. Die Mafia würde rebellieren, wer erntet jetzt die Oliven und Zitronen für 50 Cent in der Stunde?….Italien wäre pleite, der Euro ginge den Bach runter, in Deutschland käme die AfD an die Macht…
    Ihr seht, vor was uns diese Lager bewahren. Vor einem aber nicht: Migranten. Schaut Euch die Zahlen an. Denn Geld stinkt nicht.

  4. Sobald Albanien drinnen ist wird unser hart erarbeitetes deutsches Steuergeld dorthin verschenkt und als Belohnung gib es neue Zuwanderer und diese brauchen nur albanische Papiere und sind dann afrikanischer und arabischer Herkunft. Es ist nur ein Hütchenspiel von Lobbys und NGOs die drei antideutschen Rachepläne Kalergis, van Hootons und Morgenthaus für das Teufelsprojekt Agenda 2030 dem grenzenlosen Einweltstaat auf Krampf durchzusetzen. Wie die Ureinwohner Amerikas sollen wir Restdeutschen in Reservate verschwinden oder ganz wie die Dinos Geschichte sein. Sind wir god damned germans weg dann sind alle EU-Nachbarn fällig mit dieser höllischen Saat der Börseneliten von Übersee. Geizig sind wir Hunnen und Krauts nie gewesen. Hört das deutsche Herz aufzuschlagen dann stirbt Europa und so die ganze Welt. mfg

  5. Jetzt wird Alles getan, damit auch der dümmste deutsche Michel aufwacht.
    Deutsche Nieten Politiker wollen die Welt retten und der Geldgeber wird ab gefrühstückt!

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