
Das derzeit auf dem Hockenheimring stattfindende „Glücksgefühle“-Musikfestival wird inzwischen komplett von der Farce um die Aus- und dann Wiedereinladung der Band Alphaville überschattet. Veranstalter Markus Krampe hatte – eigentlich eine Selbstverständlichkeit – darum gebeten, dass die Band ihre Anti-AfD-Tiraden auf der Bühne unterlässt. Darauf wollte sich diese jedoch nicht einlassen, weil in diesem Gesinnungsstaat die bei jeder Gelegenheit ungefragt von Prominenten Haltungsbekundungen inzwischen wichtiger sind als die Inhalte der Darbietung – ob es sich um Vertreter der Bühnenkunst, der Musik- und TV-Unterhaltung oder sogar um Profifußball handelt. Daraufhin wurde die Band von Krampe folgerichtig am Dienstag ausgeladen und stimmte daraufhin prompt ein Protestgeheul wegen angeblicher „Einschränkung der Meinungs-, Rede- und Kunstfreiheit“ ein, die nun auch auf einem der größten Popfestivals Deutschlands Einzug halte. Dies empfinde man „als absolut untragbar und erschütternd“, empörte sich Alphaville-Rentner und Frontmann Marian Gold.
Leider zeigte sich Krampe dem infolge seines mutigen und konsequenten Handelns einsetzenden Shitstorm des linken Empöriums nicht gewachsen – und machte auf halber Strecke schlapp: Nachdem es auch von anderen Haltungskünstlern – vor allem in den sozialen Medien … Kritik an ihm hagelte und ihm von diesen mit Beendigung der Zusammenarbeit gedroht wurde, fiel Krampe leider um und wälzte sich devot vor Alphaville im Staub: Er entschuldigte (!) sich bei der Band und lud sie reumütig wieder zum Festival ein. Einen solchen Akt der Selbstaufgabe sollte man vor Linken generell nicht riskieren, denn diese treten in solchen Fällen nur allzu gerne nach und drehen den Spieß um. So auch hier: Prompt handelte sich Krampe die – absehbare – Abfuhr von Alphaville ein, der genüsslich noch einen draufsetzen musste: „Wir nehmen die Entschuldigung und Wiedereinladung des Veranstalters Markus Krampe zur Kenntnis und hoffen, dass er von nun an die Bedeutung von Rede- und Kunstfreiheit beim ‚Glücksgefühle-Festival‘ gebührend respektiert“, teilte Gold oberlehrerhaft mit. Ungeachtet dessen hätten die vorangegangenen Äußerungen eine Atmosphäre geschaffen, in der man von einem Auftritt absehen.
Belästigung mit einfältigen Polit-Statements
Die Gage für den nicht stattfindenden Auftritt werde Alphaville an eine “gemeinnützige Organisation” (beziehungsweise also das, was linke Moralspießer darunter verstehen) spenden, hieß es weiter. Vielleicht an die Antifa-Organisation ihres Vertrauens, an “Hate Aid” oder irgendeine andere linksextreme NGO, an denen in diesem Land ja wahrlich kein Mangel herrscht. Dass Regierungspropaganda von der Bühne für linke Systemtröten (zu denen nach den Ärzten oder Grölemeyer nun auch Alphaville gerechnet werden muss) wichtiger ist als die eigene Kunst und Hetze sowie Spaltung wichtiger sind als die verbindenden Kräfte von Live-Musik, gerade bei Gemeinschaftserlebnissen wie Konzerten und Festivals, sagt alles über diese propagandistisch verhetzte Land aus. Unter normalen Umständen dürften solche Bands überhaupt keinen Veranstalter mehr finden, da die Vergiftung des öffentlichen Klimas vor zahlendem Publikum völlig inakzeptabel und verachtenswert ist.
Andererseits hat sich Krampe seine öffentliche Demütigung redlich verdient: Statt völlig zu Recht darauf zu bestehen, dass Künstler auf einem Festival mit hunderttausenden Besuchern einfach das tun, wozu sie eingeladen wurden, nämlich Musik zu machen und die Bühne nicht dafür zu missbrauchen, die Menschen mit ihren einfältigen Polit-Statements zu belästigen, kippte er unter dem Druck um, kroch zu Kreuze und steht nun vollends als rückgratloser Waschlappen da. Zur Ausladung von Alphaville hatte er noch markig (und zutreffend!) erklärt: „Uns geht es dabei ausdrücklich nicht um die politische Haltung von Marian Gold oder Alphaville. Das Glücksgefühle-Festival ist komplett unpolitisch – und das gilt unabhängig davon, in welche politische Richtung eine Äußerung geht: für rechts, für links oder für jede andere politische Richtung. Unsere Bühne soll der Musik gehören – nicht politischen Auseinandersetzungen.“ Die Halbwertszeit dieser richtigen Worte lag unter 36 Stunden und waren bald schon wieder Makulatur. Leider hat Krampe damit auch die Chance kläglich verpasst, ein wichtiges Zeichen für andere Veranstalter und Unternehmen zu setzen, sich der Tyrannei der linken Haltungsblase nicht länger zu beugen. Jeder, der sich nicht von abgehobenen Musikmillionären vorschreiben lassen will, was er zu denken und zu wählen hat, sollte ein Festival, das mehr Frust- statt Glücksgefühle auslöst, boykottieren.
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7 Kommentare
@Peinlicher Veranstalter knickt nach Ausladung ein
das ist weniger der Veranstalter, sondern die Zuschauer, die sich gerne mit Politik-Gesülze berieseln lassen als mit Musik, die sie als gut befinden!
Wenn aus den Fans der Musik zu keine-Fans-des Haltungsschwätz werden, dann ist das Thema, und möglicherweise auch die Band – bald Geschichte, denn erfahrungsgemäß – nicht nur bei Musik, sondern auch im Film – sind die lautesten Haltungsschreier keine Kunden und Gäste – sondern nur Schreihälse, die für Steuergelder des Regimes eben herumproleten !
Die Schreihälse sind eben keine guten und treuen Kunden – das lernt die Filmindustrie, und das werden auch die Musiker und andere Haltungshelden lernen !
Warum machen diese ganzen Krücken nicht eine Tournee unter dem Titel „Die größten Arschlöcher, die Deutschland zu bieten hat“ durch Nordkorea?
Auch ein Löwe kann von einem Rudel Ratten zu Fall gebracht werden! Vergesst das nicht, wenn ihr den Stab über jene brecht, die solch einem Schicksal entgehen wollen. Deshalb wird das, was gesagt wurde, nicht unwahr. Selbst Galilei widerrief sein heliozentrisches Weltbild – wider besseren Wissens!
Aus meiner Sicht war Krampe nicht unbedingt peinlich, sondern nur unfassbar naiv. Er hätte wissen müssen, dass man sich im Kulturbetrieb in linksverseuchten Gewässern bewegt. Und er hätte wissen können, dass ein gewisser Herr Gold politischer Aktivist ist. DAS ist ihm vorzuwerfen. Alles andere war dann letztlich nur die logische Folge davon.
Aber, liebe Kritiker: hättet ihr selbst einen A**** in der Hose, wenn ihr von einem linken Rudel angegriffen werdet? Ich glaube nicht!
Krampe ist durchaus entschuldbar, weil ja viele Haltungskunstschaffende ihn angegriffen haben und er damit rechnen musste, dass noch zehnmal so viele Mitläufer bei einer viel breiteren Kampagne über ihn herfallen würden. Viele dieser Mitläufer hätten ihm egal sein können, die an den Schaltstellen des Kulturbetriebs aber nicht. Und für diese Mitläufer, gegebenenfalls auch Mittäter, besteht absolut kein Risiko. Sie erklären ihren Konformismus und Opportunismus zur Opposition oder gleich zum Widerstand gegen Rächz. Vor Jahren forderten 300 „Filmschaffende“, darunter einige Promis, dass der Chef der Hessischen Filmförderung, Joachim (?) Mendig, gefeuert würde, weil er zusammen mit dem damaligen, höchst liberalkonservativen, AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen, gegessen hatte. Mendig flog tatsächlich. Iris Berben, die zu den moralentflammten Kämpfern gegen diesen Kontaktschuldbefleckten gehört hatte, protzte noch Jahre später in einem Interview, sie werde immer eine Rebellin bleiben. Unter Rebellion versteht sie ganz offensichtlich Mobbing. Niemand lachte sie aus. niemand kritisierte, dass sie ihre eigene Mobberei für moralisch glorios hält. Krampe ist jetzt in einer ähnlichen Situation wie Mendig damals.
Mit 72 noch immer „I want to be forever young“ trällern ist schon ein bisschen bizarr.
Die Musikanten sind halt oft nicht ganz so zeitlos wie ihre Musik.
Mir wäre es der größte Graus, ständig bei jedem Auftritt dasselbe singen zu müssen: „cool, hier kann man das „ö“ noch ein bissel anders betonen“, grauenhaft.
Ich verstehe eh niemals, warum man der Meinung von Minnebarden eine derart hohe Bedeutung beimisst. Die beherrschen das Singen und Tanzen und oft noch eines oder mehrere Instrumente, von strategischem Denken in politischen Dingen haben die meisten davon doch nicht den geringsten Schimmer!
Bei alldem was in diesen Tagen zur unbedingten Durchsetzung einer linksradikalen, vom Wokeism durchdrungenen Ideologie, unter zunehmend offener Gewaltanwendung, ohne jede Hemmmung noch straflos verstärkt an Naziverbrechen-verharmlosenden und völlig beweislos herbeiphantasierten verleumderischen Behauptungen über die AfD verbreitet wird, so bleibt nur noch zu hoffen das der Tag kommen mag, wo sich sämtliche hochmütigen Alpha-Werauchimmer-Protagonisten für all ihr schändliches demokratiefeindliches Tun verantworten müssen.
Wenn es nicht gelingt diesen stetig expandierenden, ideologisch vereinten und zunehmend totalitär agierenden Komplex von Kartellparteien, opportunistischen Medien, einschlägigen NGOs, den Amtskirchen, nebst anderweitigen Institutionen, Prominenten, antideutschen linksextremistischen Gruppierungen und ahnungslosen Mitläufern, wirksam in die Schranken zu weisen, dann ist Andersdenkenden, Kritikern, Konservativen, aber auch bibeltreuen Christen, sowie Oppositionellen und Dissidenten jeglicher Art dringend anzuraten, sich heute bereits schon mal Kundig zu machen, wohin man fliehen kann, wenn sich hier in nicht mehr allzuweiter Ferne ein Regime erhebt, das nach seiner vollumfänglichen Machtübernahme ausnahmslos jeden bis zur Vernichtung unerbittlich verfolgen wird, sofern man eine zur alleingeltenden Norm erhobene Ideologie nicht ohne jeden Vorbehalt vertritt.
Alphaville?! Was haben die denn politisch mit der AfD am Hut?
Sollten die denn nicht, ihrem Alter entsprechend, Helmut Kohl anpissen?
Wer hört denn noch diese Greise?