Am deutschen Unwesen soll die Welt genesen: PETA und die griechischen Eseltreiber

Am deutschen Unwesen soll die Welt genesen: PETA und die griechischen Eseltreiber

Nach dem “Angriff“ durch griechische Esel-Tourguides auf Santorini: Deutsche “Tierschutz-Aktivistin” flennt theatralisch, die EU-Geldgeber sind empört (Foto:ScreenshotYoutube)

Es ist eine Nachricht, die eigentlich keine ist, trudelte sie doch am gestrigen Mittwoch als YouTube-Schnipsel von “Euronews“ ein, als gecovertes Short – mit dem aufschlussreichen Kurzhinweis: „Euronews wird ganz oder teilweise von der Europäischen Union finanziert.“ Aha, die Brüsseler Kommission (alias Oberste Behörde zur Abschaffung europäischer Nationalidentitäten) informiert hier, oder besser: sie hält kripokommissarisch die Kamera drauf, wenn sich Unerhörtes inmitten griechischer Idylle tut. Zu sehen im Clip ist ein Gerangel zwischen Einheimischen und typisch deutschen Hippie-Linken der woken Backpackerszene in ihrer üblichen antimodischen optischen Kombination aus schlecht gekleidet, schlecht frisiert plus schlechten Manieren auf der Insel Santorini, vulgo “Tierschutz-Aktivisten“. Das so typisch deutsche wohlstandslinke Woke-Personal – mutmaßliche Studenten der soziopolitären Geschwätzwissenschaften im 43. Semester aus irgendeiner urbanen NGO-Ruhezone – belästigte, titulierte und fotografierte hier ungefragt Vertreter der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Landbevölkerung, die sich durch das Angebot von Eseltouren während der Saison ihr karges Einkommen aufbessern. Sie warten mit ihren Eseln auf Touristen, um diese per Eselsritt ein wenig durch die Gegend zu reiten oder angeleint auf diesen zu befördern, gegen ein geringes Entgelt natürlich. Auf deutsche Tierschützer, die hier das Geschäft (und Urlaubern ihren Ausritt) vermiesen, hat hier niemand Bock – deshalb gab es erwartbare Gegenwehr, weshalb die PETA-Aktivisten nun weinerlich rumopfern. Erläutert wird der verwackelte Video-Spot mit dem fragwürdigen Hinweis: „Deutsche Aktivistinnen der Tierschutzorganisation PETA sollen auf der griechischen Insel Santorini während einer Protestaktion gegen touristische Eselritte von Eseltreibern angegriffen worden sein. Videoaufnahmen zeigen eine körperliche Auseinandersetzung. Die Organisation kündigte Strafanzeige an.“

Informationsgehalt, liebe EU-Arschlöcher? Gleich null! Wenn ihr prosozialistischen Dummbratzen euch schon via “Euronews” und an der Seite der rabiaten “Tierrechte“-NGO “PETA” im Zuge offensichtlich einer konzertierten, gemeinsam verabredeten „Protestaktion“ in die inneren Angelegenheiten eines EU-Mitgliedslandes primitiv und anmassend einmischt, dann wählt gefälligst den Weg des transparenten Diskurses – und hört auf, politische Polizei zu spielen. Ende der persönlichen Ansprache!

Postkoloniale Bevormundung der Landbevölkerung

An dieser Stelle erscheint es aktualisierend wichtig, den fragwürdigen einstigen deutschnationalen Sinnspruch als ewiges deutsches Gesinnungsbewusstsein, damals rechts, heute links, zu paraphrasieren: “Am deutschen Unwesen soll die Welt genesen!“, denn hier wird wahrlich das ganze geistige Elend einer hypermoralisierenden, international bevormundenden Nation vor Augen geführt, deren Weltverbesserer-Herrenmenschen meinen, mit solchen mehr als schwachsinnigen Aktion ihr Sendungsbewusstsein in andere Länder zu tragen und dort zu missionieren. Nun ist gegen Tierschutz ist natürlich absolut nichts zu sagen; sich dabei aber ausgerechnet auf ein seit Jahrtausenden domestiziertes und alltägliches Nutztier wie den Esel zu kaprizieren, der als Lasttier im gesamten Mittelmeerraum und darüber hinaus weltweit gehalten und in zahlreichen Verwendungen eingesetzt wird, zeugt von einer widerlichen Form anmaßender postkolonialer Bevormundung, geradezu infantiler Moralhuberei und primitivster Pseudo-Philanthropie in all ihrer Selbstüberschätzung, politischen Bevormundung und linker Moralarroganz – und von einer Verkennung der durchaus art- und tiergerechten Nutzung und Haltung.

Wer Griechenland, seine Menschen und deren Mentalität kennt, liebt und wertschätzt – wie es bereits Goethe einst in höchsten Tönen von verzückter Sympathie für das hellenische Volk tat –, der weiß auch, dass Griechenland definitiv eines der gastfreundlichsten Länder dieser Erde ist; ganz besonders und gerade auch die einfache Bevölkerung auf den griechischen Inseln ist überaus herzlich und liebenswert – und zeigt sich stets überaus menschlich. Zudem sind die Griechen den Deutschen seit Jahrzehnten mit die wohl liebsten Einwanderer und EU-Immigranten – und hierzulande nicht ohne Grund ebenso beliebt wie integriert, ja integrierter als integriert: ob in Schulen, am Arbeitsplatz oder  im öffentlichen Leben waren sie in Deutschland seit frühesten Gastarbeitertagen hochwillkommen, lernten stets als schnellste die deutsche Sprache und ihre gastronomischen Betriebe in unseren Städten sind bis heute eine wahre Bereicherung, sowohl kulinarisch als auch durch den besonderen Spirit, den sie sich im Ausland wie auch in der Heimat – Gottseidank – bewahrt haben.

Hinterfotziger Moralimperialismus

All das Das sei den deutschen NGO-Moralaffen mit dem mutmaßlichen IQ einfacher Höhlenamöben, die heute nicht mehr wie einst die Wehrmacht mit Tornister, Bajonett und Kastenwagen, sondern mit Juterucksack, Smartphone, schwitzend, stinkend und hässlich zutätowiert Europas Völker überfallen und sie über ihre “ethischen“ und ökologischen Defizite belehren, einmal ins Stammbuch diktiert! Der hinterfotzige Moralimperialismus deutscher NGO-Großmaulweltenretter, den keine Sau braucht, stößt auf gerade hierzulande turmhohe Widersprüche, die tausendmal höher als hiesige Bretterbudenbrandmauern sind, welche von feige-dummen Papiertigern errichtet wurden. Und nun, PETA, bevor ihr als nächstes in Indien einmarschiert, weil dort Elefanten beim Abtransport von Baumstämmen in der ländlichen Wirtschaft seit Ewigkeiten als lebende Bio-Transporter eingesetzt werden: Macht euch klar, dass eure Einmischung in traditionelle Gewerbe und Gepflogenheiten, dieses asoziales Gewirke nur der armen Landbevölkerung schadet!

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Denn gerade die Bevölkerung auf den griechischen Inseln auf die Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen – weshalb eben in einer kurzen Sommerperiode ein wenig Geld dazuverdient wird, mit dem dann oftmals eine ganze Familie (samt ihren Eseln) ein ganzes Jahr – bis zum nächsten Sommer – auskommen muss. Die vom deutschen Links-Veruntreuungsstaat in alle Welt hinausgeschissenen Entwicklungshilfemilliarden kommen nämlich – ebensowenig wie die aus Berlin rausgehauenen EU-Beitragszahlungen – nicht mal tröpfchenweise bei den einfachen Leuten an, über die Ihr “aktivistischen“ Gesinnungsaffen euch ungefragt empört. Sorry: Als Deutscher muss man sich für dieses Pack mindestens so sehr schämen wie über die Gutmenschenmarine der “Seenotretter”.

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11 Kommentare

  1. Hier fällt Ansage, mal wieder, auf der anderen
    Seite vom Esel. Und selbstverständlich hat
    Tierschutz für intelligente Menschen nichts mit
    der politischen Ausrichtung zu tun.

  2. Hier fällt Ansage, mal wieder, auf der anderen
    Seite vom Esel. Und selbstverständlich hat
    Tierschutz für intelligente Menschen nichts mit
    der politischen Ausrichtung zu tun.

  3. Die Beschreibung dieser „Peta-Aktivisten“ trifft den (wie man so schön sagt) Nagel auf den Kopf.
    Früher gab es im Internet so einen -ich denke mal- Pinguin der sagte: Wenn man keine Ahnung hat, sollte man einfach nur die Schnautze halten.“ – Das trifft auf Peta zu, aber in allen Bereichen!

  4. Allen NGOs etc den Geldhahn zudrehen. keinen Pfennig, Cent oder sonst was. Schon ist Ruhe im Karton. Wir sind seit Jahren zu Gast im wunderschönen Griechenland und sind oft beschämt ob der Freundlichkeit der Griechen. Solche Dummbrazen zerstören das alles. Hoffentlich verallgemeinern die Bauern auf Santorin diese Vollpfosten nicht mit den ihn wohlgesonnen Deutschen.

  5. PETA ist eine Tierrechtsorganisation. Tier schutz kommt bei denen nicht vor. Menschen auch nicht. Diese Leute hassen Menschen wie die Pest.

    Die haben vor 30 Jahren mal zehntausede Nerze „freigelassen“ (das streiten die natürlich ab, die machen so was nie, das sind irgendwelche Leute, die das machen). Kommentar des Besitzers: Die werden schnell sterben, das es reine Zuchttiere sind, die nicht wissen, wie man Futter sucht bzw. jagt. Tierschutz? Nö, damit hat PETA nichts zu tun!

  6. „Denn gerade die Bevölkerung auf den griechischen Inseln auf die Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen“

    Richtig. Aber wenn sie darauf angewiesen sind, warum behandeln sie ihre Tiere, die ihnen den Lebensunterhalt erst bringen, nicht ordentlich.
    Verletzte Tiere mit OFFENEN Wunden, die nicht heilen können und erst entstanden sind, weil der Gurt dort ständig die Haut reizt, haben nichts auf der Straße zu suchen, sondern gehören behandelt und die Gurte anders gelegt.

    Tun sie es nicht wie in diesem Fall, dann sind sie reine Tierquäler und zu verurteilen. Man mag das Vorgehen von PETA dagegen verurteilen, aber es bleiben Tierquäler und jeder, der das nicht sieht oder sehen will wie der Autor, fällt für mich auch unter diese miese Klientel.

    Übrigens: Was bedeutet Backpacker? Backpapier kenne ich.

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