Mittwoch, 17. Juli 2024
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Amerika im Schockzustand

Amerika im Schockzustand

US-Präsident Woodrow Wilson 1916, als er noch körperlich fit war. Wenige Jahre später wurde er hinfällig und so einem Vorläufer des defekten Biden (Foto:Imago)

Am 2. Oktober 1919 erklärte der Leibarzt des amerikanischen Präsidenten, Cary T. Grayson, dass Präsident Woodrow Wilson ein sehr kranker Mann sei. Was er aber nicht sagte, war, dass dieser Mann über die nächsten 18 Monate – über den Rest seiner Amtszeit also – unmöglich mehr das Amt des Präsidenten ausfüllen konnte. Er durfte das nicht sagen. Denn sein Befund war nicht die Meinung von Woodrow Wilson. Wilson verblieb trotzig in Washington. Schließlich war er doch gewählt! Weder der Kongress noch irgendeine andere Macht auf Erden konnte ihn von dort vertreiben. Er verblieb einfach im Bett und ward nicht mehr gesehen.

Dieser Extremfall – neben anderen Beispielen von Präsidenten, die gesundheitlich angeschlagen waren – veranlasste schließlich das Parlament im Jahre 1967, den 25. Zusatzartikel zur Verfassung zu verabschieden, der ein Prozedere vorsieht, den Präsidenten oder Vizepräsidenten zu ersetzen, sollte dieser aus gesundheitlichen Gründen oder im Falle von Rücktritt oder Tod ausfallen. Die große Frage, die sich Falle Wilsons natürlich im Nachhinein stellte, war diese: Wenn nicht er, wer hatte dann während der letzten 18 Monate seiner Amtszeit tatsächlich regiert?

Wer regierte die USA?

Manche Historiker kamen zu der Schlussfolgerung, dass jene Zeit in Amerika eine Zeit der “Regentschaft” war; Aber wer war der Regent, vielmehr die Regentin? Es war Wilsons Frau. Die gute Edith. Ohne dass es die Öffentlichkeit wusste. Denn der Öffentlichkeit wurde erzählt, dass natürlich, ohne Frage, Wilson selbst vom Bett aus die Staatsgeschäfte führte.

Der Betrug funktionierte. Denn die Medien spielten mit, stellten keine Fragen, wollten keine Beweise, dass der Mann überhaupt noch lebte. Spekulationen wurden unterdrückt. Bis dann, endlich, jemand aufschrie: Am 5. Dezember 1919 wagte eine kleine Zeitung, der „Michigan’s Battle Creek Enquirer“, das Unsagbare zu drucken. Daraufhin wurden zwei Senatoren ins Weiße Haus eingeladen, um sich in einer kurzen Audienz persönlich von dem angeblich gesundheitlich guten Zustand des Präsidenten zu überzeugen. Ihr Urteil: Der Mann sei physisch schwach, aber mental gut drauf. Alles in Ordnung! Alles in Ordnung? Nein! Das war eine weitere Lüge.

Ein Fernsehduell als Meilenstein

Fast ein Jahr später, am 4. November 1920 erschien Wilson dann sogar kurz im Rollstuhl für die Photographen, sorgfältig gemanagt von seinem Personal, damit der wahre Zustand des Hinfälligen nicht auffiel. Die anstehende Wahl konnte er dann dennoch nicht gewinnen. Am 4. März 1921 wurde Warren G. Harding der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Erst nach Wilsons Tod enthüllten die Medien die Wahrheit über die Amtszeit eines Präsidenten, der 18 Monate lang unmöglich sein Amt ausfüllen konnte und daher faktisch im Amt von Männern und Frauen vertreten wurde, die nicht einmal gewählt waren.

Washington, 27. Juni, 2024: An diesem Datum kam es zu dem lang ersehnten Fernsehduell zwischen dem aktuellen Präsidenten der USA, Joe Biden, und seinem Herausforderer Donald Trump. Die Initiative zu diesem Duell kam von Joe Biden. Die Regeln für diese Diskussion wurden vom Team Biden festgelegt. Donald Trump hatte all diese Regeln, ohne jede Veränderung, akzeptiert. Daher konnte Biden unmöglich kneifen. Zu seinem Trost: Die Journalisten, die die Fragen stellten, kamen von dem Fernsehsender CNN, der eindeutig auf Bidens Seite steht. Die beiden Journalisten, so das Kalkül, würden schon dafür sorgen, dass Joe Biden nicht unter die Räder kam. Eine Woche lang hatte sich Biden auf dieses Duell vorbereitet. Eine ganze Woche lang verschwand er aus der Öffentlichkeit, um zu lernen, was er als Präsident doch eigentlich ad hoc, selbst in der Mitte der Nacht, automatisch ausspucken können müsste.

Der Kaiser ist nackt

Ein Präsident also, der das Präsidentsein üben musste. Wohl berechtigterweise. Denn über die letzten Monate hatten sich die Verdachtsmomente verstärkt, dass dieser Präsident nicht mehr in der Lage sei, die Staatsgeschäfte zu führen. Er war kaum noch in der Öffentlichkeit zu sehen. Und wenn er dann auftauchte passierten dauernd peinliche Zwischenfälle, die eigentlich eindeutig offenbarten, dass dieser Mann da, der angeblich der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, ins Altersheim gehörte. Allerdings: Die Medien behaupteten keck, dass Biden im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte sei. Reihenweise traten Politiker und Prominente vor die Kameras, um das zu bezeugen. Vielleicht sei Biden sogar der beste Präsident, den Amerika je hatte. Arroganz und Dummheit der Macht hatten Hochkonjunktur.

Und dann: Dieser Auftritt letzte Woche. Ein Debakel. Biden nuschelte, er stotterte, er verlor mehrmals den Gedankenfaden, faselte schlicht und einfach dummes Zeug und sah zeitweise aus wie aus einem Gruselfilm entlaufen. Das da, dieser Mann, diese jämmerliche Gestalt da, das sollte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika sein, des mächtigsten Landes auf Erden? Als Amerikaner musste man sich einfach schämen.
Sie kennen wahrscheinlich die Geschichte von „Des Kaisers neue Kleider“: Obwohl der Kaiser nackt ist, bestaunten die Hofschranzen die angeblich wunderbare Kleidung ihres Herrschers. Ein Kind musste her, ein unschuldiges Wesen, das dann endlich laut aussprach, was doch für alle offensichtlich sein müsste: Der Kaiser war nackt.

Das Ende der Täuschung

Diese Erfahrung überkam den Großteil der Amerikaner am 27. Juni. Sie trauten ihren Augen nicht. Die Medien, die Politiker, die Prominenten – sie alle hatten ihnen doch monatelang versichert, dass Joe Biden mit Altersweisheit gesegnet sei. Und was der alles wusste! Solch ein grandioses Bild hatten sie für die biederen Bürger gemalt, die ihnen gerne glaubten. Und so hätte es auch weitergehen können. Sie hätten bloß niemals den Mann live aufs Volk loslassen dürfen. Da gab es einfach nichts mehr zu verstecken. Wer Augen hatte zu sehen, der sah die Katastrophe. Wenn ich Ihnen einen Tipp geben darf: Wenn Sie die Politiker vor der Kamera erleben, stellen Sie eine Zeit lang den Ton ab und verfolgen Sie nur die Mimik und Gestik dieser Menschen und lassen sie die Person auf sich wirken. Wir Menschen haben von Gott ein „Bauchgefühl“ mitgegeben bekommen, eine Sensibilität, mit der wir den Charakter von Menschen erspüren können.

Wie kann es nun weitergehen? Entsprechend der Wahlgesetze ist es äußerst schwierig für die Demokratische Partei, Joe Biden loszuwerden – es sei denn, er tritt freiwillig zurück. Denn die Vorwahlen haben bereits stattgefunden und ihn zum klaren Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gekürt. Und die großzügigen Mäzene spendierten all die Millionen auf der Grundlage, dass Joe Biden der Kandidat sei. Die Rechtslage ist eindeutig: Joe Biden ist der Kandidat der Demokraten.

Tiefe Spaltung

Der 25. Zusatzartikel der US-Verfassung bietet einen Ausweg. Aber dazu braucht es die Initiative der Vizepräsidentin und der Mehrheit des Kabinetts, um den Prozess anzustoßen. Werden sich dafür die notwendigen Mehrheiten finden lassen? Und dann? Wer soll Joe Biden als Kandidaten ersetzen? Kamala Harris wäre die offensichtliche Wahl. Aber sie ist nicht populär. Hillary Clinton? Eher unwahrscheinlich. Also doch der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom? Oder gar Michelle Obama? Die Wahl ist im November. In vier Monaten einen attraktiven Kandidaten aufzubauen scheint fast unmöglich. Robert Kennedy wäre eine Option gewesen… aber der hat sich inzwischen von der Partei der Demokraten verabschiedet. Es sieht also so aus, als ob ein Sieg Donald Trumps unvermeidlich scheint.

Panik hat daher einen Grossteil der Amerikaner ergriffen, derart gespalten ist das Land. Jetzt zahlen die USA den Preis dafür, dass man politische Gegner verteufelt, ihnen die pure Menschlichkeit abgespochen und sie mit Hitler und Stalin gleichzustellen versucht hat. Wenn die Moral in der Politik den Bach hinuntergeht, folgt ihr bald das ganze Land. Es ist eher unwahrscheinlich, dass ein raubeiniger Mann wie Donald Trump die Menschen wieder zusammenbringen wird. Und das soll Demokratie sein?

Demokratie in Gefahr

Kein Wort ist während der letzten Jahre so überstrapaziert worden wie der Begriff „Demokratie“. Die Demokratie sei angeblich in Gefahr: In Deutschland wegen der AfD, in Amerika wegen Trump. Die Medien haben die Atmosphäre so aufgeheizt, dass der gesunde Menschenverstand längst in dem Gestank erstickt ist. Mittlerweile traut sich der normale Bürger doch kaum noch, seine Meinung zu sagen. Denn sollte er die offizielle Sprechweise hinterfragen, dann gibt es kräftig auf die Mütze. Politik ist zur Ideologie verkommen, zur Glaubensfrage. Oppositionen werden verteufelt, als Gegner bloßgestellt, die vernichtet werden müssen. Dabei bedeutet doch Demokratie eigentlich gerade: Eine Wahl aus Alternativen. Ohne Alternativen eben keine Demokratie mehr. Ist das irgendwie kompliziert?

Was in Amerika passierte, ist auch in Deutschland passiert: Die amerikanische Verfassung und auch das Grundgesetz der Bundesrepublik basierten ursprünglich auf einem bestimmten Geist ihrer Gründerväter. Dieser Geist ist den aktuellen Politikern abhanden gekommen. Sowohl in den USA als auch in Deutschland hat man Rechtsverdreher auf die Verfassungen losgelassen, mit dem Auftrag, diese so zurechtzudrechseln, dass man sie den eigenen Zwecken nutzbar machen kann. Kurzum: Die Grundrechte der Bürger gelten nicht mehr. Alles wird relativiert.
Dabei wissen wir doch alle: Entweder man hat Demokratie – oder man hat sie nicht. Wenn man Kompromisse sogar bei Grundrechten einführt, dann sind die Grundrechte keine Grundrechte mehr. Und die Demokratie ist dann eben keine Demokratie mehr. Egal, was da Biden oder Scholz in die Welt hinausposaunen.

Wer regiert hier eigentlich?

Im Fall Biden ist doch jetzt wohl selbst dem letzten Zweifler offenkundig geworden, dass dieser klapprige Stotterfritze unmöglich der Präsident der Vereinigten Staaten sein kann. Aber wenn nicht er, wer ist es dann? Die meisten Vermutungen gehen dahin, dass das Team Obama die Regierung übernommen hat. Eine Alternative wären die Geheimdienste. Oder eben die “Bürokratie” generell – also das, was man gemeinhin unter dem „Tiefen Staat“ zusammenfasst. Biden ist außerdem schwer kompromittiert. Sein Sohn hat viele Millionen von ausländischen Firmen “eingespielt”, indem er schlicht und einfach seinen Namen und seine Beziehungen zur Regierung zum Verkauf anbot. Und es scheint, dass Joe Biden stets seinen Anteil an diesen Millionen erhielt. Die Frage steht im Raum, wie es wohl sonst ein Politiker über all die Jahre zu mehreren Villen und einem Lebensstil bringen konnte, der großen Reichtum voraussetzt? Keine Frage: Der Mann hat Dreck am Stecken – und das ist das beste Druckmittel, um ihm den „rechten“, gewünschten Weg zu weisen.

Sie werden jetzt wahrscheinlich ahnen können, wie die Politik in der Bundesrepublik abläuft, in der “Kolonie” der Amerikaner. Demokratie? Das ist alles nur ein geschickt eingefädeltes und aufgeführtes Theater. Das Stück „Des Kaisers neue Kleider“ wird auch in der Bundesrepublik als Dauerbrenner ununterbrochen erfolgreich aufgeführt. Durch die Medien erhalten Sie großartige Plätze, um das Schauspiel live, Tag für Tag, direkt mitverfolgen zu können. Sie werden verarscht und verarscht und verarscht, so dass es Ihnen die reine Freude bereitet. Denn Sie genießen das doch! Oder etwa nicht? Und hier ist die Frage aller Fragen: Wer also wird in dieser Bundesrepublik den Kaiser bloßstellen? Wer wagt es? Wer? Frage: Wie war es überhaupt möglich, dass Biden und sein Gesindel es je ins Weiße Haus schafften? Wir staunen: Welch grandiose Manipulation! Und noch eine Frage: Wie war es überhaupt möglich, dass Scholz und sein Gesindel es je ins Kanzleramt schafften? Wir staunen: Welch grandiose Manipulation!

Alldieweil in Canberra, Australien…

Letzte Woche verweilte der berühmteste Journalist unserer Zeit, Tucker Carlson, in Australien und hielt eine Reihe von Vorträgen. Sie können sich das auf der Website von Tucker Carlson anschauen. Im Anschluss an seinem Vortrag in Canberra wurden die Medien aufgefordert, ihm Fragen zu stellen. Tucker Carlson kennt das Gewerbe der Journalisten seit etwa 30 Jahren. Er selbst war Teil dieser Kabale. Dann wechselte er die Seiten. Jetzt ist er ein unabhängiger Journalist. Ein Abtrünniger. Ein Verräter. Dementsprechend waren die Fragen gestellt, eher harmlos daherkommend, aber mit der Absicht, ihn bloßzustellen. Was das australische Publikum an jenem Abend in Euphorie, versetzte war die Genugtuung, dass hier endlich jemand erschienen war, der diese Journalistenkanaille in Australien auf ihren Platz verwies. Man muss es so sagen: Tucker Carlson zerriss die Elite der australischen Medien in der Luft. Und zwar gnadenlos.

Wir erleben eine Zeitenwende, in der immer mehr Journalisten sich getrauen, gegen den Wahnsinn anzutreten und anfangen, wieder die Wahrheit auszusprechen, Wahrheit zu schreiben. Die Vertreter der Macht haben es einfach übertrieben. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wachen auf und erkennen, dass sie betrogen wurden und dass ihr Land von Politikern vernichtet wird, die niemals auch nur in die Nähe der Macht hätten geraten dürfen.

Wie konnte es nur dazu kommen?

Das Personal, das sich im Westen heute „Politiker“ nennt, muss ausgetauscht werden. Und zwar total. Sie hatten ihre Chance – und es ist doch wohl inzwischen hinreichend bewiesen, dass sie immer und immer wieder gewogen wurden und trotzdem, über all die Jahre, kein Gramm an Moralität und Anstand und Intelligenz und Ehre zulegten. Gewogen und für zu leicht befunden.

Die Frage “wie konnte es so weit kommen?” haben sich über die Jahrtausende schon immer viele kluge Menschen aus verschiedenen Anlässen gestellt. Der römische Staatsmann Marcus Tullius Cicero hat meiner Ansicht nach die Antwort gefunden. Er sagte: „Wenn Du nicht weißt, was geschah, bevor Du geboren wurdest, dann wirst Du immer ein Kind bleiben.“ Das Fach „Geschichte“ muss, richtig gelehrt, das wichtigste Fach in der Schule sein. Denn nur so wird die Grundlage der Demokratie gelegt werden können, nämlich aus einem tumben Menschen einen wahren Demokraten zu machen. Nur so wird es möglich sein, zu garantieren, dass sich der Fall Biden und auch die Fälle Merkel, Scholz, von der Leyen, Baerbock, Habeck und Co. niemals mehr wiederholen werden.


Dieser Beitrag erschien zuerst auf Anderweltonline.

19 Responses

  1. Der Kaiser war schon immer nackt, denn Geld regiert die Welt – aber wer regiert das Geld?
    Bei Schulden für’s Auto oder Immobilie weiß es jeder, doch wie sieht es bei Schulden für den Staat aus?
    Aber nein, dass kann nun wirklich nicht sein. Allein so etwas zu denken ist quasi schon eine Leugnung irgendwelcher religiössen Denkweise. Also bleiben wir lieber bei dem Glauben an Demokratie und die Macht des Geldes und leben weiterhin in der Hoffnung, dass es irgendwann, irgendeiner richten wird.
    Same procedure as every time…!

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  2. “Das Personal, das sich im Westen heute „Politiker“ nennt, muss ausgetauscht werden. Und zwar total.” So ist es und so wird es kommen. Man scheut sich heutzutage, dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest einen Zweck anzudichten. Alles Zufall. Schaut man sich manche Ereignisse aber mal an, dann drängt sich manchmal regelrecht die Frage auf, ob so was wirklich Zufall ist. So wie die Zufälle, die zu der Ermordung Franz Ferdinands 1914 führten, die Zufälle, die Hitler im wahrsten Sinn des Wortes mehrere todsichere Attentate überleben ließ, die Zufallskette, die Schabowski den berühmten Zettel in die Hand drückte. Wie auch immer, seit 2020 geht für die globale Elite alles schief, was anfangs so gut aussah. Auf die scheinbare Glückssträhne folgt eine einzige Pechsträhne. Sie selbst ist es, die alles verbockt und sich selbst zerstört durch unfassbar dumme Entscheidungen. Wir stehen mitten in einer echten Zeitenwende.

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    1. Pechsträhne? Immer wieder Pech ist reines Unvermögen und dues haben wir bei unseren Politikern zu hauf, siehe Kobolde, Atomstrom verstopft Stromleitungen, Länder 100000 km entfernt, Definition von Insolvenz neu erfunden, Doppelwumse usw., einfach negative Bildung, aber viel Einbildung als einzigste Bildung!

  3. Ein fulminanter Abgesang auf die westlichen Pseudodemokratien. Aus Neuseeland (Wohnsitz des Autors) hat man noch einen ganz anderen, klareren Blickwinkel.

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    1. Neuseeland hatte unter der WEF Young Global Leader Premierministerin Jacinda Ardern eines der härtesten Covid-Regime. Aber vielleicht hat der Autor ja deshalb diesen Blickwinkel. Mir jedenfalls ist dieses Land nicht einmal einen Besuch wert, geschweige denn, daß ich dort leben möchte.

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      1. Wieso bekommt dieser perfide Schlag gegen den Autor des Artikels ausschliesslich und dazu noch so viele positive Bewertungen?! – Hans-Jürgen Geese lebt seit vielen Jahren in Neuseeland, aber er ist nicht für die dortige Politik verantwortlich – die ohnehin dem im gesamten “Wertewesten” üblichen Einheitsschema folgt.

  4. ” …….Nur so wird es möglich sein, zu garantieren,,,,,,,,”
    Dazu bedürfte es aber Bürger mit Verstand und keine Schlafschafe denen die Fähigkeit fehlt
    1 + 1 zusammenzuzählen.

  5. Leider verpaßt der Artikel am Anfang es einen leichten Volltreffer zu landen, denn was ist denn Mitte 1919 gewesen? 28. Juni 1919, Diktat von Versailles. Eigentlich sollte es ein gerechter Friede sein, so wie er vor dem Waffenstillstand, im Rahmen des 14 Punkte Plans Wilsons zugesagt wurde. Schon der Waffenstillstand war aber eigentlich eine bedingungslose Kapitulation, aufgrund seiner Bedingungen an Deutschland, welches sich damit wehrlos machte und auf Wilson vertraute. Der war aber in Versailles schon nur noch ein Schatten seiner selbst. Franzosen, Engländer, Italiener, Tschechen, Polen, … konnten machen was sie wollten, insbesondere den Diktat”frieden” und Landraub, mit allen damit verbundenen Folgen, wie Grundlage für den 2. WK legen. “Hier, zeigt auf Danzig, beginnt in 20 Jahren der nächste Krieg”, Marschall Foch, als er die Karte des zerstückelten Deutschlands in Versailles sieht.

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  6. Ergänzung.

    Wenn man heute über Wilson in Versailles und warum die 14 Punkte in der Versenkung verschwanden liest (Bücher), dann taucht da nie sein Gesundheitszustand auf. Da finden die Autoren lauter lustige Erklärungen: “Er mußte sich auf den Wahlkampf in den USA konzentrieren und reiste daher ab.” “Die Verbündeten waren zu aufdringlich / machtvoll und er verlor das Interesse an Europa / das Volk daheim verlor das Interesse.”

    1. Ja, und Biden war erkältet und deshalb so schwach in seiner Performance.
      “Bärbel Bock” schießt als Außenhuhn auch nur einen Bock nach dem anderen, weil sie feministische Sprache kann.

      Alles hat offiziell stets einen ganz simplen Grund, mit dem man das Volk immer wieder hinter die Fichte führt. Und das nicht mitdenkende Volk liebt offenbar den Platz hinter der Fichte. 😂

  7. Amerika im Schockzustand?

    Das eigentlich Schockierende ist doch, dass Amerika jetzt im Schockzustand sein soll.
    Man konnte Biden’s Verfall doch schon lange sehen. Wenn man denn wollte.

    Nicht überrascht sind die restlichen Führer der Welt, sie wussten alle Bescheid und gingen lange damit um.

    Die Frage muss also nicht lauten, “wer reagiert die USA, wenn nicht der Präsident?”, sondern, “mit wen verhandeln die Russen, Chinesen, usw., wenn nicht mit dem Präsidenten?”

    Scholz und andere EU-Staatschefs nehme ich da mal aus, die verhandeln nicht, die holen nur Befehle ab.

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    1. “Scholz und andere EU-Staatschefs nehme ich da mal aus, die verhandeln nicht, die holen nur Befehle ab.”

      Muss mich hier mal selbst zitieren. Und: etwas offtopic

      Auf anti-spiegel ist zu lesen, dass der ungarische Regierungsflieger Richtung China gestartet sei und Orbán vermutlich drin sitzt. Könnt ihr euch so was von Scholz vorstellen?

    2. Die Russen verhandeln gar nicht mehr mit dem Westen. Putin hat klar und deutlich gesagt, dass es im gesamten Westen keinen Ansprechpartner mehr für Russland gibt. Russland zieht nur noch Rote Linien und sagt “Or else”.
      Was China oder aktuell den Nahen Osten angeht: Es ist Anthony Blinken, der die Wünsche und Anweisungen der US-Amerikanischen Oligarchie vermittelt.
      Es ist auch Blinken, der seinen Arm bis zum Anschlag in Bidens Arsch stecken hat und den demzkranken Tattergreis als Sprechpuppe für das westliche Publikum benutzt.
      Für das westliche, wohlgemerkt.
      Weder in China noch in Saudi-Arabien hat man sich je irgendwelchen Illusionen über die wahren Machtverhältnisse in den USA hingegeben. Da ist man auch nicht so “schockiert” und “überrascht” wie wir hier im Westen.
      Im Westen aber darf man es weder aussprechen noch denken.
      Ende der 70er haben die WASP endgültig die Kontrolle über die USA an eine andere Gruppe verloren. Ich werde diese Gruppe nicht benennen, denn das wäre sinnlos und ein schwerer Tabubruch obendrein..

  8. Seien wir doch mal Ehrlich, im “Wertewesten” sind die Gesellschaften doch durch die überbordende Bürokratie schon so abhängig vom “Staat” gemacht worden, dass Wahllokale größtenteils von Nutznießern und Schmarotzern des Systems aufgesucht werden, während die Abgehängten und desillusionierten zu Hause bleiben.
    Das sind keine “freien und geheimen Wahlen” mehr, wenn auch nur 15% der Wählerschaft in Abhängigkeit zum System steht.
    Von den wahlberechtigten Pensionären garnicht zu Reden…

  9. Woodrow Wilson, einer der schlimmsten Wählerbetrüger: Am 23.12.1913, als die Abgeordneten in die Weihnachtsferien abgereist waren, lieferte er den zuvor staatlichen Dollar an die Großbanken aus (Fed-System), so dass der Dollar seitdem ein leitzinspflichter Gutschein von Privatbanken ist. 1916 versprach Wilson, die USA aus dem Krieg in Europa herauszuhalten, wenn man ihn erneut wählt, um 1917 mit dem Slogan “The war to end all wars” losmarschieren zu lassen, die europäischen Mächte ebenso betrügend wie die Wähler daheim, mit der Folge einer bis dato fortwirkenden Zerstörung des Friedens in Europa und im Orient.
    Krankes, verlogenes Denken – das war bei Wilson – und nicht nur bei ihm – schon vor der ärztlichen Diagnose körperlicher Symptome vorhanden.

    1. Sehr richtig. Nachdem bereits Vorvorgänger William McKinley den plump militaristischen Kurs der USA begründet und die Informationszensur bei Militäreinsätzen eingeführt hatte, perfektionierte Wilson diese Praxis. Allein 1917 gab es den Kriegseintritt der USA, die Gründung des Hetz- und Propagandainstruments Creel Committee und die Verabschiedung des bis heute gültigen verfassungswidrigen Espionage Act, der Julian Assange noch vor wenigen Wochen mit bis zu 175 Jahren Haft bedroht hat.

  10. Als mit der russischen Militärintervention im Februar 2022 der Ukrainekrieg begann, haben zwar bereits viele vernünftige Menschen im Westen eine grosse (ja, die überwiegende) Mitschuld an dieser Entwicklung bei Kräften im Hintergrund westlicher Politik gesehen. Aber nur wenige haben bereits zu diesem Zeitpunkt erkannt, dass es um ein generelles Systemproblem geht und dass wir, nämlich die Staaten europäischer Kultur und zugleich der freiheitlichen Demokratie ohne Kurskorrektur auf den kollektiven Suizid zusteuern, richtiger aber von polarisierenden Kräften manipuliert werden.

    Der hervorragend anschaulich geschriebene Artikel von Jürgen Geese führt an das Wesen des Systemproblems. Wie im Schlussabsatz noch einmal unterstrichen, besteht dieses nicht zuletzt in der Akkumulation von historischen Kenntnisdefiziten. Genauer geht es um das definitive Fehlen eines korrekten historischen Bewusstseins. An dessen Aufbau sind die Büger mittels manipulierender Informationspolitik systematisch gehindert worden. Aus vergangenen Fehern konnte so niemals wirkungsvoll gelernt werden. Nur so war es möglich, dass sich Israel im FÜNFTEN Nahostkrieg befindet und Europa dicht vor dem DRITTEN Weltkrieg. Genauer wäre das der VIERTE europäische Bruderkrieg. Denn dem Ersten Weltkrieg war 1853-1856 bereits der KRIMKRIEG vorausgegangen. In diesem hatte Grossbritannien bereits (zusammen mit dem bereits damals zu selbständiger Politik unfähigen Frankreich) in einen regionalen Konflikt zwischen Russland und dem Osmanischen Reich eingegriffen und diesen fast auf Weltkriegsniveau aufgeblasen – Resultat 1 Mio Todesopfer.
    Der Artikel von Hans-Jürgen Geese ist ein ermutigendes Beispiel dafür, dass nun die in den tiefen Strukturen des westlichen Systems wurzelnden Ursachen analysiert werden. Ergebnis: Es ist höchste Zeit für eine Generalüberholung unserer freiheitlichen Demokratie. Schluss mit vorgeschobenen Eskalations- und Kriegsbegründungen, Schluss mit versteckter Geldherrschaft hinter einer Kulisse aus unselbständigen Politikern, Schluss mit Unaufrichtigkeit auf allen politischen Ebenen, Schluss mit der Unterdrückung des freien Informationsflusses und mit einem “Recht” der Militärs und Geheimdienste auf Geheimhaltung von längst abgeschlossenen Aktionen!

    Für diese Erneuerung benötigen wir einen umfassenderen (und von ideologischer Manipulation befreiten) Geschichtsunterricht sowie die Einführung des Schulfachs Psychologie, damit die Menschen ideologische Indoktrinierung schon im Ansatz als solche durchschauen.