An die Zukunft des Windkraft-Wahns glauben nicht mal mehr die Investoren

Deutschland 2022: Immer mehr Windräder statt Wald (Bild: Collage)

Seltsam: Obwohl sie bereits fett subventioniert werden und die Politik sich alle Mühe gibt, den Ausbau zu beschleunigen, rechnen sich Windkraftanlagen offenbar so wenig, dass sich kaum noch Investoren finden lassen, die deren Bau finanzieren. So schreibt gestern die „Welt” zum wachsenden Desinteresse der Anleger an der vermeintlichen Zukunftstechnologie: „Der Windkraftausbau in Deutschland stockt. Es finden sich immer weniger Interessenten, die unter den bestehenden Marktbedingungen Anlagen bauen wollen. Ganz schlimm endete die letzte Ausschreibungsrunde am Dienstag dieser Woche. Weil das geringe Interesse von Investoren bereits absehbar war, hatte die Bundesnetzagentur die Versteigerung der Fördergelder vorsichtshalber halbiert.

Das geförderte Kapazitätsziel war dabei deutlich verfehlt worden: Mit 203 Megawatt hatte sich für nur rund ein Drittel der ausgeschriebenen 600 Megawatt Interessenten gefunden, die tatsächlich bereit waren, für das ausgelobte Fördergeld Windräder zu bauen. Allen anderen, so die Zeitung, „reichte diese Summe nicht”. Und das, obwohl der Wind uns doch angeblich „keine Rechnung schickt”, wie naive grüne Nachhaltigkeitsphilosophen nicht müde werden zu behaupten!

„Weitsichtig” wie eh und je

Schön, wie sich Propaganda selbst entlarvt. Der Wind stellt zwar keine Rechnung – aber 200 Meter hohe Industrieanlagen – aus mir unerklärlichen Gründen als „grün” bezeichnet – stellen sich eben nicht von alleine auf.

Auch „richtig gut” ist, dass der Energiefahrplan bis 2030 bereits steht: Wir müssen die installierte Leistung der Windenergie verdoppeln-  von 55 Gigawatt auf 105 Gigawatt. Mal abgesehen davon, dass dann zwar immer noch keine Speicher existieren, die die bei Starkwind entstehende Überproduktion zum Ausgleich der Flauten nutzbar hält, wird dieses Ausbauziel nicht einmal ansatzweise erreicht werden können, wie wir es auch an dieser neuesten Meldung zum Investitionsverhalt wieder erkennen können. Dennoch hat man das Abschalten der Kohlekraftwerke – „weitsichtig” wie eh und je – gerade erst noch einmal vorgezogen und bekräftigt. Der finale Atomausstieg im April steht auch noch. Man plant also erfolgreich den Abriss des eigenen Hauses, obwohl bereits klar ist, dass der Bau eines neuen äußerst schwierig bis unmöglich werden dürfte. So geht verantwortungsvolle Politik!

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11 Kommentare

  1. Die Investoren können schon im Gegensatz zu dem Grünen Geschmeiß, das aus allen Fugen und Ritzen trieft, rechnen. Denn sonst wären sie ja bald Pleite. Aber das begreift ja Betonkopf Habeck nicht.

    Windräder sind der sichere Sargnagel für Deutschlands Wirtschaft:

    Bezüglich der Zerstörung der Natur durch Windräder möchte ich auf zwei Punkte aufmerksam machen, die der Physiker Dieter Böhme in seiner Abhandlung zu den Windrädern anführt:

    https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2022/02/Windraeder-bremsen-Wind_V2.pdf

    (1) Er hat errechnet hat, dass die Beeinflussung der Atmosphäre durch die Windräder vergleichbar damit ist, als würden über Deutschland täglich 20 Hiroshima-Bomben explodieren – natürlich nicht als Eintrag, sondern als Entzug von Energie.

    (2) Es scheint mittlerweile Konsens zu sein, dass der Ertrag an Energie pro Quadratmeter Windpark bei 0,5 W/m² liegt:

    https://www.mdr.de/wissen/energiewende-potenzial-und-grenzen-der-windkraft-100.html

    Das ist erschreckend wenig!

    Dieter Böhme macht folgende Rechnung auf:

    Thüringen hat eine Fläche von ca. 16.000 km² und einen Strombedarf von etwa 1.660 MW. Angenommen, es solle etwa die Hälfte der Netzlast, sagen wir 800 MW, durch
    Windkraft aufgebracht werden, so würde dies bei einer Leistungsdichte von 0,5 MW/km²
    einen Flächenbedarf von 1.600 km² bedeuten. Das wären 10% der Landesfläche, allein für die Hälfte des Strombedarfs von Thüringen. Wobei Strom nur etwa 20% der Primärenergie ausmacht.

    Bei einer 100%-Energiewende mit 50% Windkraftanteil wären folglich
    50% der Landesfläche, also 8.000 km² von Thüringen notwendig.

    Deshalb ist es so wichtig, die menschenfeindliche Politik des Grünen Geschmeiß zu entlarven und die Bevölkerung aufzuklären. Das Grüne Geschmeiß will ganz bewusst Gesellschaft, Wirtschaft und Natur zerstören.

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      • caesar 23. Dezember 2022 At 18:29

        Genau so ist das!

        Was die Deutschen noch nicht begriffen haben: Deutschland ist seit dem Fall des Eisernen Vorhanges für die USA völlig bedeutungslos, ja sogar gefährlich, geworden.

        Zur Zeit des Eisernen Vorhanges brauchten die USA Deutschland als Bollwerk gegen und als Schaufenster für den Ostblock. Diese Zeit ist vorbei. Damit ist Deutschland ist für die USA völlig nutzlos geworden und könnte wegen seiner wirtschaftlichen Stärke gefährlich werden.

        Deshalb wird die USA alles daransetzen Deutschland zu vernichten. Außerdem biedern sich den USA solche schmierigen Länder wie Polen und die baltischen Staaten an, die den USA wirtschaftlich nicht gefährlich werden können.

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  2. Was die Meisten wohl auch nicht auf dem Schirm haben, wenn es einen längeren Stromausfall geben sollte, werden alle Windräder nur noch teurer Schrott sein. Wenn diese sich nicht regelmäßig drehen, werden die Gleitlager der Rotoren zerstört, so das entweder alle Lager ausgetauscht werden müssten(wenn das überhaupt möglich ist) oder komplett verschrottet werden müssen. Die Rotoren und der Rotorkopf wiegen etliche Tonnen und die Gleitlager werden bei längerem Stillstand förmlich zerquetscht. Des weiteren ist es so, dass die Windkraftanlagen bei Stillstand nicht nur keinen Strom liefern, sondern sogar Netzstrom benötigen, um nicht zu „sterben“, sei nur am Rande erwähnt, obwohl diese bei einer bundesweiten Flaute mit rund 3,5 Gigawatt so viel Strom benötigen dass alle drei noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke gerade ausreichen würden, um die Windräder am Leben zu halten. Der forcierte Ausbau der Windkraft wird diesen Wert, Windrad für Windrad, unweigerlich weiter ansteigen lassen.

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    • Hallo Anne Ich habe dazu eine ernstgemeinde Frage zu meinem technischen Verständnis.
      Wieso stehen denn die Windraäder still bei einem Stromausfall? Müssten die denn nicht gerade dann drehen?
      Danke für eine Antwort.

  3. Daß die Energiewende nicht funktioniert, wissen inzwischen fast alle Politiker. Deutschland soll um jeden Preis verrecken, darum geht es.

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  4. @und die Politik sich alle Mühe gibt
    das sagt schon alles !
    Wir haben eine rassistische, antideutsche Politik -und wenn die sich Mühe gibt, dann ist allerhöchste Vorsicht geboten!
    Gerade das Beispiel CORONA : haben sie schon einmal einen solchen Eifer in der deutschen Politik gesehen ? Ich noch nicht – und ich bin inzwischen 66 Jahre alt.
    Und es ist noch n cit vorbei – die Politik ist dabei, mit dem „Pandemie-vertrag und diesem CO2-Gekrauche das Land zu vernichten – es dürfte Stand heute auchnichts mehr zu retten sein.
    Wir gaben noch das Wohlgefühl des Dachdeckers, wenn er das Dach schon verlassen hat : die unendliche Leichtigkeit des Seins !
    Die Politik und ihre Lakaien in Justiz und Medien haben die „Energiewende“ mit großem Eifer betrieben – ihre Absicht : das Land zu deindustrialisieren und Armut und Elend zu installieren.
    Erinnern sie sich noch – die größte Leistung der Kanzlerin der Herzschäden ?
    Neben Corona und mRNA-Spritze !
    Die Steigerung der Tafeln von unter 100 bei ihrem Antritt als Kanzlerin auf über 1000 bei ihrem Rückzug, als sie maximalen Schaden angerichtet hatte !
    Ein Land, das Tafeln braucht, damit seine Bürger nicht verhungern, ist arm und elend !

    Und auch die haben ihre macht dann ausgenutzt, die Abhängigen zu den Gen-Experimenten des Regimes zu zwingen !
    Sie hatten natürlich die Wahl und konnten nach Merkel-Art frei entscheiden : Spritze oder hungern !

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  5. Diese ganzen Irrwege verblendeter Dummköpfe werden alle verschwinden, die unsäglichen E-Autos auch. Wie kann man solchen depperten Phantasien nur hinterherlaufen die erst unser ganzes Leben zerstört haben. Natürlich wird es irgendwann besser werden, und die Hohlköpfe die das angerichtet haben, (hoffentlich) bestraft, aber bis dahin werden wir am Limit leben müssen wenn nicht drunter. Nächstes Jahr wird es so richtig mit dem Chaos beginnen was uns auf lange Zeit das Leben einschränken wird. Schönes Fest trotzdem!

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  6. Investoren sind keine Blödmänner. Die werfen das Geld ja nicht zum Fenster raus wie unsere Regierung. Windkraft rechnet sich nicht, egal ob man die Überkapazität speichern kann oder nicht. Solange der Staat subventioniert kann man als Anleger abgreifen, aber wie lange noch kann der deutsche Staat zahlen? Das wissen auch die Investoren! Die Industrie und das Kapital verschwindet aus Good Old Germany, verlässt das sinkende Schiff. Nur die Bürger dürfen bleiben und mit der Grünen Sekte absaufen.

  7. Sag ich doch. Wer in Windkraftanlagen sein Geld steckt oder gesteckt hat, ist nicht fähig, selbst zu denken. Das hat doch noch nie ohne Subventionen geklappt.

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