Anschläge auf Synagogen in NRW: Iranischer Staatsterrorismus?

Ziel eines der Anschläge: Die Alte Synagoge mit Rabbinerhaus in Essen (Screenshot:Youtube)

Dass Deutschland ein massives Problem mit dem islamisch geprägten Antisemitismus hat, bewiesen unter anderem mehrere Anschläge auf drei Synagogen in Nordrhein-Westfalen, die sich Mitte November dieses Jahres ereignet haben. In Essen und in Bochum wurden die Taten ausgeführt, für Dortmund lagen nachweisliche dafür Pläne vor. Mittlerweile führt die Spur nicht mehr nur in die muslimische Clan- und Rockerszene, sondern inzwischen sieht es so aus, als sei der Iran Drahtzieher der antisemitischen Anschläge. Die Ermittlungsbehörden gehen von einem Fall von Staatsterrorismus aus, der in diesem Fall durch die Iranischen Revolutionsgarden ausgeführt wurde.

Bei den iranischen Revolutionsgarden, den berüchtigten Pasdaran, handelt es sich um eine weitere bewaffnete Streitkraft neben der regulären Armee, die gleichzeitig als eine der wichtigsten und mächtigsten Institutionen in der Islamischen Republik Iran und eigentliche Machtstütze des Regimes gilt. Ihre Angehörigen bezeichnen sich daher auch gerne stolz als „Wächter der islamischen Revolution“. Die Garden verfügen dabei über ein Herr von rund 190.000 aktiven Soldaten sowie etwa 450.000 Reservisten. Das Militärbudget lag 2019 bei rund 6,09 Milliarden US-Dollar.

Für Hells Angels und Revolutionsgarden

Hinter den Synagogen-Anschlägen in NRW soll der Iraner Ramin Y. stecken, der im Verdacht steht, als Agent für die Revolutionsgarden zu arbeiten. Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass er in Deutschland eine Art Operativkommando für Terrorakte leitet. Ramin Y. gilt zudem als Gründer des Mönchengladbacher Ablegers der Hells Angels-Rockerbande. In diesem Zusammenhang liegt ein internationaler Haftbefehl wegen eines Mordes in der Rockerszene gegen ihn vor. Vor allem aus diesem Grund soll sich Y. im September 2021 in den Iran abgesetzt haben. Dennoch soll er die iranische Deutschland-Terrorzelle seiner Organisation weiter leiten. Der Generalbundesanwalt hat sich nun in die Ermittlungen eingeschaltet.

In der Nacht vom 18. November hatte ein 35-jähriger Deutschiraner – den Ermittlungen zufolge wohl unter operativer Führung von Ramin Y. – drei Mal auf das frühere Rabbinerhaus an der Alten Synagoge in Essen geschossen. Noch in derselben Nacht warf er einen Molotowcocktail auf die Hildegardis-Schule in Bochum, die ebenfalls direkt an eine Synagoge angrenzt.

Erhöhte Bedrohungslage für jüdische Einrichtungen

Geplant war zudem ein weiterer Brandanschlag auf eine jüdische Einrichtung in Dortmund: Hierfür soll der 35-Jährige um einen Mittäter geworben haben, der jedoch ablehnte und ihn bei der Polizei meldete. Mittlerweile ist der Täter inhaftiert. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, soll darüber hinaus von mehreren Mitläufern ausgespäht worden sein.

Inzwischen stuft der Staatsschutz in NRW die Bedrohungslage für jüdische Einrichtungen in Deutschland als „erhöht” ein. Ob nun wirklich eine ganze Gruppe oder nur die erwähnten Einzelpersonen hinter den Anschlagen stecken, ist noch nicht endgültig geklärt. Allerdings verdichten sich die Hinweise, dass seitens von Y.’s Zelle wohl ein enger Kontakt zur hiesigen Quds-Einheit besteht, einer Eliteformation der Iranischen Revolutionsgarden für Auslandeinsätze, die auch eng mit der Hisbollah und der Hamas zusammenarbeitet. In jedem Fall lässt nun die Polizei in NRW seit den Anschlägen dem Schutz jüdischer Einrichtungen im Bundesland eine verstärkte Aufmerksamkeit zuteil kommen. Da 350 antisemitische Straftaten seit 2017 in Nordrhein-Westfalen registriert wurden, wobei die Dunkelziffer sogar noch höher liegt, ist dies auch mehr als überfällig.

Dieser Beitrag erschien auch auf beischneider.

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7 Kommentare

  1. Ei? Die Iraner würden hinter Judenhass in Deutschland stecken und Synagogen Anschläge organisieren? Wisst ihr was? Schon möglich. Und obwohl das schändlich ist und ich persönlich das zutiefst ablehne, genauso weiß ich, dass wir im Iran auch gerne für Unruhe sorgen, gerade zur Zeit. Und für mich stehen unsere Juden unter einem höheren Schutz von Deutschland als zugereiste Lieblingsmigranten. Ebenso gibt es für mich keine „Deutsch Iraner“. Von dem Quatsch, das mit einem Papier jemand Deutscher wird, habe ich noch nie etwas gehalten! Das kann die schöne neue Welt so sehen wie sie möchte, es ist genauso wenig so, als würde ich mich irgendwann als“Iran Deutscher“ im Iran bezeichnen. Ich weiß, ich weiß, jetzt mache ich wahrscheinlich das ganze empörte Nahtsie-Fass auf. Trotzdem: deutsch wird mir nicht mit einem Stück Papier!

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  2. Das ist erst der Anfang, es wird noch viel schlimmer kommen, je mehr von diesem Gewalttäterabschaum eingelassen wird.
    Mit Messermännern hat es angefangen.
    Wer sich nicht für seine persönliche Sicherheit, Notwehr mit
    effektiven Probanten eingerichtet hat, da wird die Lebenserwartung nicht hoch sein !

  3. Diese verbrecherischen Terrorakte werden unsere links-grünen islamophilen Ideologen nicht beeindrucken, geschweige denn zu einer Reflektion ihrer Positionen bewegen. Ihre intellektuelle Blind- und Beschränktheit bezieht sich nicht nur auf ihre linken Augen. Es ist tröstlich zu wissen, daß jedes Pendel einmal wieder zurück schwingt !

  4. Nix für ungut, aber seit Merkel dieses wir schaffen das ausgerufen hat, haben doch die Alarmglocken geklingelt. Als Europäer der in einer christlich/jüdischen Kultur aufgewachsen ist, kann man doch nicht die größten Feinde der Juden (und auch Juden) massenhaft und unkontrolliert ins Land lassen. Und die dämliche Ausrede, die sind halt traumatisiert hängt mir bei jeder Straftat diese ….. zum Hals raus.
    Neue Regierung muss her und ab mit den Islamisten, die unser Land unterandern und Unfrieden voran treiben wollen. Es ist alles von denen geplant.

  5. Australien macht es richtig, da lässt man solche Leute gar nicht in das Land rein. Die werden auch in Zukunft nicht solche Probleme haben.

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