Appell an die Generation Deutschland: Holt euch euer Land zurück!

Appell an die Generation Deutschland: Holt euch euer Land zurück!

Zeit für einen unbeschwerten Aufbruch ohne bleiernen Ballast eines zur Pose verkommenen linken Schuldkults: Deutschlands Jugend (Symbolbild:Grok)

Eine neue Jugendorganisation betritt die Parteienlandschaft. Seit der unseligen Regentschaft der Uckermärkischen Kaderkommunistin, die sich an die Spitze des einst bürgerlichen Lagers und der C-Parteien geschlichen hatte und sodann nach errungener Macht ein ungeahntes Elend zementierte (wegen dem dem sich Jahrzehnte nach dem für uns Deutsche verlorenen Zweiten Weltkrieg und seinen fatalen Folgen dieses Land erstmals wieder Abgrund befindet), ist die Zukunft der jungen deutschen Generationen ungewisser denn je. Die von Merkel teuflisch umgesetzte und inzwischen fast vollendete linksorientierte Totaldesorientierung eines Landes, in dem zwar tagtäglich in den TV-Abendstunden bleierne Adolf-Hitler- und NS-Dokumentarfilme das Publikum vorsätzlich anöden und Nazi-Exorzismen zum Dauerritual gehören, zeigt sich bis in die letzten Winkel und Ritzen. Die Identitätsstörung, die zugleich die Duldungsstarre der Jugend gegenüber einer vorsätzlichen Selbstzerstörung ihrer Heimat und ihrer Zukunft bedingt, ist staatlich gewollt. Noch immer müssen Jugendliche bei Klassenreisen, selbst bei Fahrten ins benachbarte Elsaß, durch ehemalige KZs oder KZ-Außenstellen laufen, wo ihnen eingetrichtert wird, dass deutsche Geschichte alleinig aus bösartigster Schuld besteht. Mit sinnvoller Geschichtsaufklärung und Gedenkkultur hat diese mantraartige Abrichtung nichts mehr zu tun.

Es geht vielmehr darum, eine Allzweckscham zu implementieren, die sich nicht mehr nur auf das Dritte Reich der Ur-Urgroßeltern, sondern auch auf “Kolonialschuld” und “Ausbeutung“ Dritter durch unseren Wohlstand erstrecken soll. Diese Verkürzung der deutschen Geschichte und Kultur ist nicht nur hanebüchener Blödsinn, sondern dient allein den üblen Interessen eines charakterlosen politischen Aufsichtspersonals, die Klima, Antirassismus und Antifaschismus als ideologisches Grundgerüst ihrer Machterhaltung benötigen. Zum Verständnis: Der ehemalige SPD-Außenminister Heiko Maas ließ einst stellvertretend für eine abgewrackte politische Klasse allerlei politischen Blödsinn zur Definition des Begriffes „Heimat“ vom Stapel. Seine unterirdischen Aussagen fielen nur deshalb auf fruchtbaren Boden, weil eben dieses Land seit Ewigkeiten wie eine geschlossene Anstalt funktioniert – mit einer Jugend unter strenger politischer Aufsicht. Selbst türkischstämmige Rapper beklagen inzwischen, dass ihre biodeutschen Artgenossen „wegen Weltkrieg Zwei“ nichts sagen dürften. Eine Jugend unter Kuratel seit 1934 ff. unter wechselnden Regimes und Fahnen bis heute  – weil sich in der BRD über die letzten Jahre eine vorrangig linksgrüne Gesinnungshuberei entwickelte, die sich zum Hegemonialtotalitarismus ausgewachsen hat. Inzwischen ist daraus ein Millionengeschäft geworden – für NGO‘s und für Klebstoff, für aktivistische Berufspolitiker und allerlei Kostgänger an den fetten Steuergeld-Trögen.

Ausdruck pluraler Reife

Und in dieser orientierungslos und blind gemachten Jugend begehren nun jene auf, die zu Normalität und sich selbst zurückgefunden haben, die nicht mehr länger das Gaslighting von Selbsthass und Fremdbestimmung erdulden wollen. Als Jugendorganisation der AfD gründen junge Menschen die „Generation Deutschland“; der von Namen und Inhalt her auch über Parteigrenzen hinweg anschlussfähige Nachwuchs einer politischen Kraft , welche in den Umfragen längst zur stärksten und wohl einzigen Volkspartei avanciert ist und im Osten mit Abstand Favorit in allen Umfragen ist. Was eigentlich eine demokratische Selbstverständlichkeit und ein Ausdruck pluraler Reife sein sollte, wird vom linken politmedialen Kartell zum Anlass genommen für konzertierte und staatlich finanzierte Massenproteste, die an schlimmste deutsche Dunkelstunden in Weimar erinnert. Dem gegenüberzustellen wäre noch einmal das, was Heiko Maas einst ganz ungeniert offenbarte, indem er freimütig aussprach, wer hierzulande mit der Bevölkerung Herr und Hund spielt: „(So gehört) zu meiner Heimat auch das Grundgesetz und die Vielfalt. Die Vielfalt der Herkünfte und der Hautfarben, der Religionen und der Lebensstile“ – und das sei für ihn Heimat, die man nicht den „Konservativen“ (!) überlassen dürfe.

Frei übersetzt, liebe Jugendliche, bedeutet dies, dass eine linke Moralmacht – nach einer 15-jährigen Übergangszeit des weitgehend apolitischen Wiederaufbaus – dieses Land von den Alliierten übernommen hat, um fortan die Kontrolle über alle potentiell bösen “Nazi-Deutschen” auszuüben. Und mit zunehmendem zeitlichen Abstand wird dieser Wahn immer mächtiger. Heute wollen linke „Omas gegen Rechts“, selbst Nachkriegsgeborene, der deutschen Jugend vorschreiben, was sie denken, wählen, sprechen soll. Freie, Automobilität ist längst nicht mehr politisch korrekt, Reisen und Konsum auch nicht, es gelten Verbote statt Freiheit. Der Jugend droht in der permanenten Umerziehungsanstalt Deutschland ein langweiliges Tempo-30-Paria-Dasein, in vielfältiger Verblödung und Zwangsbravheit in den verödeten Fahrradstädten. Alle anderen Jugendlichen dieser Welt dürfen stolz sein auf Ihr Land, frank, frei und unbekümmert die eigene Flagge hissen und die Nationalhymne lauthals und voller Lebensfreude singen (und das nicht nur beim Fußball) – nur die deutsche Jugend soll sich Unter der linksgestörten Flagge der fragwürdigen „Vielfalt“ ohne jede eigene Identität unterm Regenbogen verhüllen und verzwergen. Und da wundert sich irgendeiner, dass sich eine Generation Deutschland gründet?

Empört euch – gegen linke Umerziehung!

Daher der Appell an diese Bewegung: Lasst euch diese Niederhaltung, diese Beschneidung eurer Selbstentfaltung nicht länger gefallen! Den Linken gehört in diesem Land gar nichts – außer ihrer elenden, peinlichen DDR-Geschichte – und sie haben über nichts und niemanden zu bestimmen! Dies ist nicht ihr Land, sondern Eures! Deshalb: Hört, was ihr wollt, von mir aus auch Rammstein, die Böhsen Onkelz und Frei.Wild, extra laut! Ihr habt bereits die bessere Musik als die Linken. Verbrüdert uhd verschwestert euch mit den Jugendlichen, die  auch aus anderen Ländern hierher gelangten, sich hier voll integrierten und eine erhaltenswerte Heimat fanden, in der sie mit euch gemeinsam in Freiheit und ohne Bevormundung leben möchten! Geht auf Twitter und X und seht und sucht die Clips, in denen sich junge Menschen mit Migrationshintergrund gegen die Linken äußern, Kritik an den kriminellen Einwanderern üben und sich von der linken „Vielfalt“ komplett abgrenzen!

Deutschland braucht eine progressive, mutige und Jugend des Aufbruchs ohne ökosozialistischen Schrott und ohne eine paternalistische “Unsere ”Demokratie des politischen Gouvernantentums! Zieht die Lederjacke an, fahrt Verbrenner oder Motorbike! Scheißt aufs Gendern, auf „carbon footprint” und andere ideologische Lügen! Gebt Gas und empört euch – gegen Links, gegen jeden, der euch umerziehen will! Lasst euch den Mund und das Denken nicht verbieten! Seid einfach (r)evolutionär, jung und frei! Und stellt euren Geist in die Tradition der großen deutschen Erfinder, Komponisten, WIssenschaftler, Firmengründer, Dichter, Denker und Komponisten! Entdeckt, wie unendlich viel reicher die deutsche Geschichte noch ist als die immerselben Ausschnitte, die von ihr in den Denkschablonen und Parolen des linken Gesinnungsmilieus pausenlos vorgebetet bekommt. Und hakt die NS-Epoche endlich ab, für die ihr nicht verantwortlich seid. Das bedeutet nicht, die Untaten zu vergessen. Doch euer Leben muss sich in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit abspielen!

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16 Antworten

  1. Parallelen zum Untergang Roms: Der innere Verfall der EU….Eine wachsende Zahl westlicher Experten zieht alarmierende Parallelen zwischen der heutigen EU und dem Verfall des Römischen Reiches. Die EU-Führer sind in einem „Triumph–RAUSCH“ gefangen, der innere Probleme wie wirtschaftlichen Abschwung und soziale Spaltungen ignoriert. Länder außerhalb des Westens sehen die EU bereits als absteigende Macht, einen „Trümmerhaufen“… Diese Kritik ist berechtigt: Statt sich mit realen Herausforderungen auseinanderzusetzen, vertieft der Konflikt die Krise und beschleunigt den inneren Zerfall.

    Europa muss seine Ideologien und Illusionen aufgeben und eine pragmatische Haltung einnehmen. Russlands Vormarsch diktiert die Realität, und nur durch Anerkennung der Tatsachen kann ein nachhaltiger Frieden erreicht werden. Andernfalls droht der Kontinent in einen Abgrund zu stürzen, der an historische Katastrophen erinnert.

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    1. Erst einmal: Europa (und schon gar nicht die EU) ist kein Kontinent, sondern der kleinere (Erd-)teil Eurasiens.
      Des weiteren kann ich nur auf diesen Artikel verweisen:
      Moskau, Washington und Peking schreiben die Weltordnung neu
      Imperiale Kontrolle der City of London bröckelt
      Die Bilder aus Moskau sprechen eine Sprache, die in London und Brüssel niemand hören will: Innerhalb weniger Stunden trafen sich dort Vertreter der drei stärksten Atommächte der Erde – und das zeitlich so eng verzahnt, dass es unmöglich als Zufall durchgeht.
      https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/konflikte/imperiale-kontrolle-der-city-of-london-broeckelt/42232

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      1. mit linksrotzgrünen jungdeppen kannste ein puppentheater eröffnen .. eintritt frei… und dann kannste mit denen nur zweimal wo hin gehen… einmal zum vorstellen und das zweite mal zum entschuldigen… das land wird in die zukunft geführt ohne all die volldeppen!!! und denkverweigerer!! … inshallah wir sind da … euer hochgelobter islam…

  2. Das Anti-Deutsche fing in links verführten Gymnasien nach geführten Diskussen in der Zeit 1975++ an ! Das Merkel hatte nach DDR gesponserter Vorzeit dann nur den Roten Deckel runter geknallt. Wer will denn GEZgeführt jetzt noch
    „GUT-DEUTSCHER SEIN “ ?? Der Hermann-Arminius im Teutoburger Wald steht der eigentlich noch ?? Waren doch Römische Legionen nicht rot gewandet ?? Da führt „das“ linksgrüne evtl. die Deutsche Generationen Schuld her ??
    Hätte nie gedacht das ca.2 Dekaden SED Politik der Merkill reichen die BRD Schulen zu kippen. Aber okay die rotgrüne
    Jugend wird mit ihrem „Erbteil“ nicht den Standard ihrer Eltern halten können ,nicht mal den Unterhalt/Versicherungen ihrer Erbhäuser/Wohnungen. Da werden die Roten Eigner im Grab rotieren ,ob der Jungroten Unfähigkeiten.

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  3. Ein großer Teil unserer Jugend ist
    ganz normal.
    Es sind die Blökenden Lämmer, die
    den Aufstand machen.
    Total von den Medien verblödet
    fristen die ihr Dasein mit MC Pomm
    und Süßwasser.
    Wer sich mit der Jugend unterhält,
    wie ich, ist bestens informiert und
    sind dankbar für jegeliche Form von
    Unterstützung.
    Wir schaffen das!!!

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    1. keine entschuldigung…alles mutwillig und freiwillig… !!!wer blöckenden lämmern nachläuft ist völlig gestört und ein volldepp eben…

  4. Sehr schön geschrieben– vielen Dank- Sie haben mir aus der Seele gesprochen – hoffentlich wird die Generation Deutschland es schaffen-zusammen mit allen gleichgesinnten Bürgern und politischen Akteure – die Wende hin zu mehr Sicherheit, Energiesektor reformieren damit Betriebe nicht pleite gehen und dann die Deindustrialiserung stoppen, bessere Bildung und Infrastruktur, eine Remigration von unerwünschten illegal Eingereisten, weniger Steuer und Bürokratie, EU-Reformation, Zwangsgebühren für ÖRR beenden, usw, usw- eine Abkehr von Hass gegen Deutschland und einen hoffnungsvollen Blick in die Zukunft zu erreichen. Das ist die Generation der Zukunft — zusammen mit den älteren , gleichgesinnten Menschen mit ihrer Lebenserfahrung , sowohl im persönlichen Bereich als auch im Betrieb oder in der Politik , schaffen sie hoffentlich eine Wende zum besseren, denn D steht jetzt am Abgrund- Diktatur in der EU, Diktatur hier, Terror, Chaos, Kulturzerstörung, Meinungsfreiheit weg, Opposition wird einfach als extremistisch gelistet damit sie nicht in die Wahlliste sind, usw, Die CDUCSU und dessen Wähler haben das alles zu verantworten, denn sie hätten es anders machen können aber sie wählten den links-grün-roten Weg– Highway to Hell

  5. Zumindest gibt es ja längst kaum noch jemand unter 30, der überhaupt dieses sogenannte „lineare Fernsehen“ -und gleich recht nicht diesen unsäglichen Rot(z)flunkerfunk- konsumiert.
    Deswegen ja auch diese „Angst“ vor Social Media. Allerdings wird auch hier die Falle irgendwann zuschnappen.

    Was wir mittlerweile auch rein körperlich im auseinanderfallenden Klapperkasten angekommenen „alten Säcke“ jedoch noch tun können ist, unsere Erfahrungen der Jugend (die größtenteils in der Tat längst nicht so verlinkst und vergrünt ist wie man es gerne hätte bzw. propagiert) mit auf den Weg zu geben und wo nur geht zum suptilen Widerstand zu raten.

    Fängt mit dem Drängen zur steten Barzahlung an, geht über das Wahl- sowie Konsumverhalten weiter und hört mit der Aufklärung über angebliche „Pandemien“ und dem Mißbrauch, der Körperverletzung und der Folter in diesem Zuge gerade der jüngeren Generation auf.
    Hier schlummert gutes sozusagen „Rachepotential“ und das muß man nutzen solange es noch geht.

    1. Ich kann seit 2020 keine Nachrichten mehr sehen ohne dass mir übel wird und ich das sofort ausschalte!
      Nur Schwachsinn im Fernsehen : Irgendwelche nackte Idioten die nackte Idiotinnen einfangen wollen und Harzer und Drogensüchtige für diejenigen , die sich dann beruhigt zurücklehnen können, mit dem vermeintlichen Wissen, sie hätten es besser gemacht!
      Fette, völlig verblödete Arbeitslose, die nichts weiter können als sich zu vermehren, allermeistens mit verfaulten Zähnen und wüsten Frisuren, die, ausgerechnet DIE (!) eine Deutschlandfahne mit Reißzwecken im Wohnzimmer an der Wand hängen haben , zum kotzen!
      ( Was aber möglicherweise eins der Gimmicks der Rundfunkanstalten ist, die diesen Mist drehen, genauso wie das absichtliche Abstellen von Bierflaschen und Kippen an allen Ecken und Kanten in ihren Buchbuden! )

  6. Bin nicht ganz damit einverstanden. Denn auch Kohl und Schröder hatten sehr viel Vorarbeit für Merkel geleistet.
    Die Zerstörung und Verwüstung begann schon unter Kohl und Schröder. Merkel hat den Zerstörungskurs nur weiter fortsegesetzt und zwar mit Unterstützung ihrer westdeutscher Parteikollegen aus der CDU/CSU udn SPD!

    Wer hat uns den (T)Euro als Währung eingebrockt gegen den Willen der Bevölkerung?
    Das war Kohl!

    Wer hat uns Vertrag von Maastricht eingebrockt und uns 1992/1993 damit an die EU verkauft?
    Das war Kohl!

    Wer hat den Ossis blühende Landschaften versprochen und stattdessen den Ostdeutschen Deindustrialisierung, tiefe wirtschaftliche Krise in Ostdeutschland und Ausplünderung und Ausverkauf durch die Treuhandanstalt beschert ?
    Das war Kohl und seine Schwarzgelbe-Koalition! SPD, PDS udn Grüne hatten damals noch völlig zu Recht heftig gegen die Treuhandanstalt ausgeteilt, während die Schwarzgelbe-Koalition angeführt von Kohl diese Treuhandanstalt immer gegen Kritik immer verteidigt hatte.

    Wer ist dafür verantwortlich, dass die Wiedervereinigung über 2 Billionen Euro gekostet hat (laut FAZ 2005) ?
    Helmut Kohl und Schröder!

    Ich bin auch kein Merkel-Fan. Frau Merkel hat vor allem in den letzten ca. 10/11 Jahren ihrer Kanzlerschaft sehr viele Fehler Fehler gemacht, keine Frage.
    EUrokrise, Flüchtlingsrkise, Coronakrise etc.
    (Noch im Jahre 2010 hatte Merkel gesagt:”MultiKulti ist gescheitert”)
    Aber auch Helmut Kohl hat sehr viele Fehler gemacht, die einfach vergessen wurden und bis heute verschwiegen bzw. verschleiert werden.

  7. Wozu plant Deutschland Krieg mit Russland?
    Mit dem geheimen «Operationsplan Deutschland» wird Deutschland auf den Krieg mit Russland vorbereitet. Darauf macht das «Wallstreet Journal» aus den USA aufmerksam – ohne jegliche Kritik. Die gibt es aber und sie scheint notwendig.
    https://transition-news.org/wozu-plant-deutschland-krieg-mit-russland

    Anfang 2024 wurde bekannt, dass die Bundeswehr gemeinsam mit zivilen Behörden an einem «Operationsplan Deutschland» (abgekürzt OPLAN DEU) arbeitet. Mit diesem soll das Militär, aber auch die gesamte Gesellschaft «kriegstüchtig» gemacht werden.

    Begründet wird der Plan allgemein mit der Gefahr, die von Russland ausgehen soll, das nach dem Krieg in der Ukraine auch die NATO angreifen wolle. Doch allem Anschein nach wurden die ersten Vorbereitungen dafür schon vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 begonnen.

    So war in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) im Februar 2024 in einem ersten Bericht zu dem Plan zu lesen, dass der «schlechte Zustand» bereits vor der von Kanzler Olaf Scholz (SPD) am 27. Februar 2022 ausgerufenen «Zeitenwende» bekannt war. Worum es geht deutet ein aktueller Bericht der Onlineausgabe der US-Zeitung The Wall Street Journal (WSJ) vom Mittwoch an. Dieser trägt die Überschrift:

    «Deutschlands geheimer Plan für einen Krieg mit Russland»

    Die Frage, warum sich Deutschland auf einen solchen Krieg vorbereitet, wird in dem Beitrag, wie in allen anderen Berichten in Mainstream-Medien zuvor, nicht gestellt. Zwar gibt es die Behauptung, Russland wolle in vier Jahren oder noch eher den Westen angreifen. Aber dafür gibt es weder einen Beweis noch erkennbare Motive.
    Totale Kriegsvorbereitung

    Das kümmert die Autoren vom «Operationsplan Deutschland» nicht, dessen Details zwar als geheim gelten, der aber in Grundzügen auch auf der Website der Bundeswehr beschrieben wird. Seit den ersten Informationen im vergangenen Jahr wurde es etwas still um die Kriegsplanung, nur ab und zu gab es weitere Berichte, aber kaum Proteste und keinen flächendeckenden Widerstand in der Gesellschaft.

    Das Militär will sich gemeinsam mit den zivilen gesellschaftlichen Bereichen, von Behörden bis zur sogenannten Zivilgesellschaft, auf den Krieg vorbereiten. Das ist einer der wichtigsten Punkte des Planes, über dessen aktuelle Umsetzung nun das Wall Street Journal berichtet. Obwohl wenig Neues vermeldet wird, sorgt das doch für neue Aufmerksamkeit.

    Bei dem mehr als tausend Seiten starken Plan gehe es um «einen Krieg mit Russland», schreibt die US-Zeitung, und dass die Verantwortlichen versuchten, ihn «so schnell wie möglich umzusetzen». Das Blatt berichtet, dass – wie schon bekannt – Deutschland im Kriegsfall zur «Drehscheibe» für die NATO-Truppen in Stärke von 800.000 Soldaten in Richtung Osten werden soll.

    «Auf einer höheren Ebene ist der Plan der bislang deutlichste Ausdruck dessen, was seine Verfasser als ‹die gesamte Gesellschaft umfassenden› Ansatz für den Krieg bezeichnen.»

    Diese «Verwischung der Grenze zwischen zivilem und militärischem Bereich markiert eine Rückkehr zur Denkweise des Kalten Krieges», erklärt das WSJ. Das sei «aktualisiert um neue Bedrohungen und Hürden» – «von Deutschlands maroder Infrastruktur über unzureichende Gesetzgebung bis hin zu einem kleineren Militär –, die es damals noch nicht gab».

    Weggelassen wird dabei, dass «im Rahmen des Operationsplans Deutschland verfassungsrechtliche Grundsätze und Lehren aus der NS-Zeit, wie die föderale Struktur der BRD oder das Trennungsgebot zwischen Militär, Polizei und Geheimdiensten, kritisiert und deren Aufweichung gefordert» werden. Darauf machte die militär- und rüstungskritische Initiative IMI aus Tübingen bereits im März 2024 aufmerksam.
    Alles nur Verteidigung?

    Die US-Zeitung übernimmt wenig überraschend die offiziellen deutschen Begründungen für den Plan, wonach Russland sich angeblich auf einen Angriff auf die NATO in den nächsten Jahren vorbereite. Die deutschen Planer glauben laut dem Blatt, «dass sie nicht nur den Sieg sichern, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines Krieges verringern können».

    Interessant ist, dass dem Bericht zufolge der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall nicht nur Waffen für die Bundeswehr liefern soll. Er ist demnach auch umfangreich in die Kriegsvorbereitungen einbezogen, im Zusammenhang mit Logistik und Versorgung. Der US-Finanzverwalter BlackRock zählt inzwischen gemeinsam mit anderen Finanzverwaltern aus Übersee zu den einflussreichsten Aktionären bei Rheinmetall.

    Der Rüstungskonzern deutschen Ursprungs habe kürzlich einen Vertrag über 260 Millionen Euro zur Versorgung deutscher und NATO-Truppen unterzeichnet, berichtet die US-Zeitung. Das sei Teil der Bemühungen des Militärs, den privaten Sektor stärker in den Plan einzubeziehen.

    Das Blatt teilt anscheinend die Sorgen der Kriegsplaner und beschreibt die Probleme, den Plan umzusetzen. Das werde durch erste Übungen deutlich, von kriegsuntauglicher Infrastruktur bis hin zu «schwerfälligen Beschaffungsvorschriften, strengen Datenschutzgesetzen und anderen Vorschriften, die in einer friedlicheren Zeit entstanden sind».

    Den Plan umzusetzen, erfordere von den Deutschen «ein Umdenken und die Abkehr von Gewohnheiten, die fast eine ganze Generation geprägt haben», erklärt die US-Zeitung. Sie findet eifrige «Umdenker» in der deutschen Regierung wie in deutschen Unternehmen. Dazu gehört Nils Schmid (SPD), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, der erklärt:

    «Wir müssen neu lernen, was wir verlernt haben. Wir müssen Leute aus dem Ruhestand zurückholen, damit sie uns erzählen, wie wir das damals gemacht haben.»

    Die Bundeswehr wurde einst von Offizieren der faschistischen deutschen Wehrmacht im US-Auftrag aufgebaut – aber das ist ja 70 Jahre her. Auch damals drohte angeblich die Gefahr aus dem Osten, doch die sowjetische Armee zog am Ende des Kalten Krieges aus Deutschland ab und Europa vernachlässigte laut WSJ seine Wachsamkeit.
    Vernachlässigte Infrastruktur

    Die einst auch als Start- und Landeplätze für Kampf- und Transportflugzeuge gebauten Autobahnen, samt Kerosintanks unter den Parkplätzen, zählten demnach zur sogenannten Dual-Use-Infrastruktur, die bis 1990 die Norm gewesen sei. Doch dann sei der Bedarf danach gesunken und alle Neubauten seien nicht mehr den militärischen Anforderungen angepasst worden.

    Zugleich sei die vorhandene, doppelt nutzbare Infrastruktur wegen «chronischer Unterinvestitionen» nicht genügend gepflegt worden, so das US-Blatt. Es werde geschätzt, dass 20 Prozent der Autobahnen und mehr als 25 Prozent der Autobahnbrücken reparaturbedürftig seien. Auch zahlreiche Nord- und Ostsee-Häfen brauchen demnach Milliarden-Investitionen.

    Das wird erst festgestellt, weil nun ein Krieg vorbereitet wird. Oder wird dieser vorbereitet, um die deutsche Infrastruktur aufzubessern – damit sie dann wieder zerbombt werden kann? Ist das eine Auftragsbeschaffungsmaßnahme für große Konzerne wie eben Rheinmetall und seine Finanziers von BlackRock & Co.?

    Die US-Zeitung macht deutlich, wofür die Bundesregierung die geplanten Milliarden Euro an kreditfinanzierten Mehrausgaben braucht: Nicht etwa für die normale zivile Infrastruktur, bei der es seit langem dringenden Sanierungsbedarf gibt, sondern um sie «kriegstüchtig» zu machen.

    Das Blatt berichtet von zwei Vorfällen im Jahr 2024, als zwei Schiffe auf dem Fluss Hunte im Nordwesten Deutschlands erst die bisherige Eisenbahnbrücke und dann auch noch die Ersatzbrücke rammten. Das sei zwar nur in den Lokalnachrichten gelandet, habe die NATO aber «in Aufruhr» versetzt. Der Grund laut WSJ: Die betroffene Zugstrecke führt zu dem einzigen Hafenterminal in Nordenham, das für den Munitionstransport in die Ukraine zugelassen war.

    Immerhin führte es zu keiner öffentlichen Hysterie, dass die Sicherheitsbehörden keine Beweise für eine Absicht der Schiffskapitäne fanden, wie die Zeitung berichtet. Nur die Munitionsversorgung der ukrainischen Truppen im Krieg gegen Russland kam demnach ins Stocken. Die US-Zeitung schreibt, dass Berlin bis 2029 166 Milliarden Euro für die militärisch nutzbare Infrastruktur ausgeben will, davon 100 Milliarden für Sanierungsarbeiten.
    Langfristige Kriegsvorbereitung

    Es wird die Behauptung wiederholt, dass das Ziel, Deutschland «wieder kriegsfähig zu machen» mit der Scholz-Rede am 27. Februar 2022 ausgegeben worden sei. Dabei wird auch wahrheitswidrig die Standard-Floskel der etablierten westlichen Politik und Medien von dem «vollständigen Einmarsch» Russlands in die Ukraine benutzt.

    Dass die Kriegsplanungen eher begonnen haben dürften, davon kündet unter anderem, was die Zeitung Welt am Sonntag am 26. September 2021 berichtete: «Die Bundeswehr lässt Karten von Putins Riesenreich drucken. Sie sind so detailliert wie wohl nie zuvor.» Darauf lasse sich «mindestens jeder etwas größere Baum und jedes Fahrzeug erkennen».

    Die Frage, wozu die Bundeswehr solche Karten braucht, blieb unbeantwortet. Sie belegen auf jeden Fall ein weiteres Mal, dass Russland schon lange im Visier der NATO-Militärs, auch der bundesdeutschen, ist.

    Die erneute Aufrüstung und der erneute Aufmarsch gen Moskau müssen gegenüber der eigenen Bevölkerung begründet und möglicher Widerstand muss möglichst klein gehalten werden. Dafür musste Russland mit den Ereignissen in der Ukraine seit 2013/14 so lange provoziert werden, bis es aufhörte, Verhandlungslösungen zu suchen, und nun versucht, mit Hilfe des Militärs Fakten zu schaffen und dem US-geführten Westen Stopp-Schilder aufzustellen.

    Das wird nun auch als Begründung für den OPLAN DEU benutzt, ebenso für das 2022 geschaffene Territorialkommando der Bundeswehr für Einsätze im Inneren. Dessen Kommandeur, General André Bodemann, erfindet dafür auch schon mal Putin-Zitate, darf aber weiter, unterstützt auch von etablierten Medien, Propaganda für die Kriegstüchtigkeit betreiben.

    Auch im WSJ-Bericht gibt es nicht einen kritischen Blick auf die deutschen Kriegspläne, dafür werden sogenannte Experten wie Claudia Major vom German Marshall Fund ausgiebig zitiert, die die Pläne rechtfertigen. Die Leser erfahren, dass die Bundeswehr bereits «im Hintergrund» daran arbeitet, zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser, Polizei und Katastrophenschutzbehörden sowie Verwaltungen in die Kriegsvorbereitungen einzubeziehen. Doch auch Unternehmen werden «auf den Kriegsfall» vorbereitet, berichtete die FAZ vor einem Jahr.
    «Unzulängliche Friedensgesetzgebung»

    Ausführlich wird wiedergegeben, mit welchen Problemen das Militär bei seinen Vorbereitungen zu tun hat, so bei der Übung «Red Storm Bravo» Ende September in Hamburg. Dabei ging es um den Transport von Soldaten und Waffen quer durch Deutschland, aber noch können die Militärkonvois nicht ungehindert durchrollen. Das US-Blatt macht sich Sorgen:

    «Die Unzulänglichkeiten der Friedensgesetzgebung haben es Deutschland auch erschwert, sich vor Sabotage zu schützen – einer der größten Bedrohungen für OPLAN.»

    Dabei werden eine Reihe von Anschlägen auf die Bahninfrastruktur erwähnt, für die es keine Beweise für einen russischen Hintergrund gibt. Erwähnt wird aber deshalb ein Urteil gegen einen Mann, der angeblich Anschläge im Auftrag Russlands geplant haben soll. Auch hätten die deutschen Inlandsgeheimdienste fast 10.000 Beschäftigte in Einrichtungen der sogenannten kritischen Infrastruktur auf ihren Hintergrund überprüft – ein russischer Agent wurde dabei anscheinend nicht entdeckt.

    Doch was nicht ist, kann herbeigeredet werden: «Wenn Deutschland das Zentrum der NATO sein soll, dann würde ich als Feind genau darauf abzielen: die Häfen blockieren, die Stromversorgung lahmlegen, den Bahnverkehr stören», zitiert die US-Zeitung Paul Strobel. Der ist PR-Manager für das Drohnen-Unternehmen Quantum Systems.

    Das wird demnach von Peter Thiel unterstützt, dem Gründer unter anderem des Überwachungsunternehmens Palantir aus den USA. Das ist eine weitere Spur auf der Suche nach jenen, die von der deutschen Kriegshysterie und Aufrüstung profitieren.

    Doch auch bei den Drohnen für das Militär wird «veraltete Gesetzgebung» beklagt, die zu viel Wert auf die zivilen Sicherheitsanforderungen lege. Aber die Bundeswehr ist laut WSJ optimistisch, die Hindernisse bei der Kriegsvorbereitung aus dem Weg räumen zu können, und zitiert dazu entsprechend einen der uniformierten OPLAN-Autoren.

    Angesichts der «starken Zunahme von Sabotageakten, Cyberangriffen und Luftraumverletzungen» verschwimme die Grenze zwischen Frieden und Krieg zunehmend, meint WSJ-Autor Bertrand Benoit, und zitiert den Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU/BlackRock), der im September die Bedrohungen als «real» bezeichnete und erklärte:

    «Wir befinden uns nicht im Krieg, aber wir leben auch nicht mehr in Friedenszeiten.»

    Notwendiger Widerspruch

    Die Kriegsplanungen waren auch Thema des jüngsten Kongresses der Rüstungsgegner von IMI Mitte November. Laut einem Bericht der Zeitung nd wurde dabei darauf hingewiesen, dass bereits «sehr spezifische Pläne vorlägen – beispielsweise zur Frage, wie mit russischen Kriegsgefangenen verfahren werden soll». Der Mythos von der Bundeswehr als «Parlamentsarmee» lasse sich mit dem «Operationsplan» endgültig zu den Akten legen: Kein Parlamentarier darf Einsicht nehmen.

    Die Kriegsvorbereitungen laufen laut dem nd-Kongressbericht «längst auch im Alltagsbewusstsein». So habe der Programmierer Simon David Dressler beschrieben, dass Formate wie die Webserie «Explorers» oder Kooperationen mit Influencern das Soldatenleben als Abenteuer und «großen Spaß» inszenierten.

    Dressler habe auch die Rolle der öffentlich-rechtlichen Sender kritisiert. Die würden antimilitaristische Stimmen in Talkshows nur als Feigenblatt präsentieren und gleichzeitig als randständige Meinung darstellen – «obwohl eine Antikriegshaltung eigentlich eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich hätte».

    Unterdessen hat Russlands Präsident Wladimir Putin kürzlich erneut erklärt, sein Land habe keine Angriffspläne gegen die EU oder die NATO. So bezeichnete er vor wenigen Tagen bei einem Aufenthalt in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek solche Vorwürfe als «völligen Blödsinn». Er sei bereit, das auch schriftlich zu bestätigen:

    «Die Wahrheit ist, dass wir das nie vorhatten, aber wenn sie es von uns hören wollen, na gut, dann fixieren wir das.»

    Das hatte bereits Russlands Außenminister Sergej Lawrow angeboten, der Ende Oktober erklärte, Moskau würde der EU und der NATO eine schriftliche Nichtangriffsgarantie geben. Doch das hält die deutsche Politik und auch hochrangige Bundeswehr-Vertreter nicht davon ab, das Land und die Gesellschaft auf einen Krieg einzuschwören und zu behaupten: «Russland hat Deutschland im Visier».“

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    1. Danke ! Leider kann man hier nur einen Daumen hoch vergeben. Dann füge ich von mir aus noch einen Bienchen -stempel für das Muttiheft mit bei!

  8. „Noch immer müssen Jugendliche bei Klassenreisen (…) durch ehemalige KZs oder KZ-Außenstellen laufen, wo ihnen eingetrichtert wird, dass deutsche Geschichte alleinig aus bösartigster Schuld besteht. Mit sinnvoller Geschichtsaufklärung und Gedenkkultur hat diese mantraartige Abrichtung nichts mehr zu tun.“

    Eine solche Behauptung finde ich wirklich schlimm. Natürlich geht es bei KZ-Besuchen darum, dass Schülern klar wird, was Menschen anderen alles antun. Man muss es nur entsprechend kontextualisieren (spanischer Faschismus, italienischer, portugiesischer, stalinistischer, maoistischer…). Genau durch solche Erfahrungen soll ein Problembewusstsein hinsichtlich totalitärer Strukturen allgemein aufgebaut werden (z.B. Antifa?). Wenn es Ihnen um eine angebliche Abwertung der deutschen Kultur geht, sollten Sie vielleicht besser damit anfangen, in welchem Ausmaß deutsche Klassiker im Deutschunterricht zusammengestrichen wurden. Aber da müsste man sich natürlich fragen, ob alles andere nicht auf Schülerquälerei hinausläuft. Die Argumentation hier aber ist unhaltbar!

  9. Zum Kolomialismus folgendes:
    Ja, es hat dabei Versklavung und Ausbeutung gegeben. Allerdings nicht ganz ohne Gegenleistung, denn die kolonialherren waren darauf bedacht, ihre Arbeitskräfte bei Kräften zu halten. Also gab es ausreichend zu essen und medizinische Versorgung. Ausgebeutet wurde primär die menschliche Arbeitskraft.
    Denn: gab es vor der Kolonialzeit einen schwunghaften Handel mit Kaffee? Oder Bananen? Oder Kokosnüssen? Erst die Schaffung von Plantagen machte diese Güter handelbar.
    Hatten die Rohstoffe, die für die industrielle entwicklung der europäischen Staaten notwendig war, irgendeine Bedeutung für die afrikanischen Autochthonen? Nein, sie tauschten Gold für Glasperlen, nicht weil sie dazu immer gewzungen wurden. Mit den Rohstoffen wie Kupfer, Eisen, Mangan etc. hätten sie damals auch gar nichts anfangen können. Und was passierte nach Ende der Kolonialzeit? Bühten dann die afrikanischen Staaten etwa auf? Schauen Sie sich mal das Schicksal von Rhodesien, vulgo Zimbabwe an. Simbabwe kämpft heute mit wirtschaftlichen Herausforderungen wie hoher Inflation (ca. 74 % 2023, laut GTAI), Arbeitslosigkeit, Devisenmangel und Energieknappheit, trotz reicher Bodenschätze (Gold, Platin, Diamanten) und wichtiger Exportgüter wie Tabak. Das BIP lag 2023 bei etwa 26,5 Mrd. USD (ca. 2.119 USD pro Kopf 2023). Rhodesien hingegen: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rhodesien eine relativ entwickelte, ressourcenreiche Wirtschaft mit starkem Exportsektor hatte.
    Über die Ursachen will ich hier nicht spekulieren, obwohl sie auf der Hand liegen.