Arbeitskräftemangel hier, Fehlbeschäftigung dort

Fachkräfte: Nicht nur im Handwerk Mangelware – weil sich die Beschäftigten dort konzentrieren, wo sie gar nicht nötig wären… (Symbolbild:Imago)

In vielen Bereichen drehen Beschäftigte Däumchen oder „arbeiten“ ohne erkennbaren Nutzen. Gleichzeitig nehmen die Klagen wegen fehlender Arbeitskräfte in fast allen Branchen kein Ende. Und jeder Euro mehr, der für Nützliches und Unnützes ausgegeben wird, bedeutet mehr Nachfrage und löst weiteren Arbeitskräftebedarf in allen Branchen der Wertschöpfungskette aus. Dasselbe gilt für Investitionen der Wirtschaft und insbesondere für die steigenden Staatsausgaben. Letztere werden in Wirtschaftsflauten als Beschäftigungsprogramme aufgelegt, um bei nachlassender Privatnachfrage wieder Arbeit zu schaffen. Aber an Nachfrage in allen Bereichen mangelt es nach dem zweijährigen Corona-Kahlschlag sicher nicht.

In einem Artikel vom März 2022 zeigte ich auf, dass das von Kanzler Scholz angekündigte 100-Milliarden-Euro-Programm zur Nachrüstung Deutschlands rund 1,7 Millionen Vollzeitkräfte benötigen würden. Verteilt auf seine restliche Amtszeit wären dies immerhin gut 500.000 pro Jahr. Und wenn günstige Rohstoffe wie etwa Gas aus Russland durch dreimal so teurere Energie aus entfernten Ländern und durch eigene Investitionen in Photovoltaik, Windkraft, Bioenergie, „modernere“ Heiztechnik und so weiter ersetzt werden sollen, dann bedeutet das dreifachen Arbeitskräftebedarf in der Entwicklung, Produktion, Handel und Handwerk. So einfach ist das. Deshalb stellt sich die Frage, aus welchen Bereichen die vielen Leute abgezweigt werden könnten. Wo fängt man da an? Im Bundestag beispielsweise. Dort sitzen mindestens ein Drittel zu viele Abgeordnete allerlei Geschlechts, die jeweils über fünf bis 10 Zuarbeiter gebieten. Das wären zwar nur rund 2.000 Leutchen, die etwas Produktiveres tun könnten – aber in den Landesparlamenten sieht es nicht anders aus, wie auch im öffentlichen Dienst insgesamt. „Kleinvieh macht auch Mist” lautet ein banales Sprichwort, das aber den Nagel auf den Kopf trifft.

Wo stecken all die fehlenden Arbeitskräfte?

Nun einige Fehlentwicklungen durch falsche Allokation, also Zuteilung von vorhandenen Kapazitäten (unter Fehlallokation versteht man eine Abweichung von der optimalen Allokation infolge volkswirtschaftlich ineffizienter Verwendung von Produktionsfaktoren, in diesem Fall der Arbeitskräfte). Nachfolgend alphabetisch einige Beispiele, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben.

Arbeitsmarktpolitisches Erdbeben: In den Jahren 2011 bis 2021 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 3,4 Millionen auf 44,9 Millionen zu; drei Millionen von ihnen gingen auf das Konto des Dienstleistungssektors, der inzwischen „stolze“ 33,6 Millionen Beschäftigte verbucht. Drei Viertel der Berufstätigen also leisten „Dienste“ aller Art, nur noch ein Viertel produziert Güter des täglichen Lebens, also Lebensmittel und Warren, Bauten, Straßen, Schienen, Verkehrsmittel. Die Arbeitsverhältnisse im Dienstleistungsbereich nahmen, wie die Erwerbstätigen. um 3,4 Millionen zu. Diese fehlen nun in der Industrie und im Handwerk, das dringend Fachkräfte sucht. Gibt es unter den Dienstleistenden eigentlich keine, die auch etwas anderes könnten?

„Asylindustrie“: Die Anschleppung, Aufnahme, Registrierung, Betreuung und Versorgung so genannter „Flüchtenden“ benötigt zigtausende „Fachkräfte“ (oder wenigstens solche, die sich dafür halten). Vom BAMF, den Ländern und Kommunen werden ständig weitere Leute gesucht, um die „Geflüchteten“ zu versorgen. Die Zuwanderung entwickelte sich zu einem eigenen boomenden Wirtschaftszweig, der Arbeitspotenzial wie ein Schwamm aufsaugt und deren Stelleninhaber dann für Mangelberufe nicht mehr zur Verfügung stehen.

Baugewerbe, Tiefbau: Jahrzehnte wurde der Straßenbau vernachlässigt, aber jetzt werden oft Straßen saniert, von denen man sich fragt, warum. Sie sind danach nur schwärzer – und heißer. Im Hoch- sprich Wohnungsbau würde das Arbeitspotenzial weit eher benötigt.

Dem Arbeitsmarkt entzogen

Corona-Teststationen: Nirgendwo lässt sich schneller Geld machen als mit der Eröffnung von Teststationen. Türken waren besonders schnell darin. In den 15.000 Teststellen wurden mit Sicherheit 20.000 bis 30.000 junge Menschen beschäftigt und so an einer sinnvolleren Arbeit gehindert. Und es gibt sie immer noch, die Legionen junger Menschen in Teststationen, auch wenn sie inzwischen dort nur Däumchen drehen (jedenfalls noch bis Herbst). Die Gewinnspanne scheint dies möglich zu machen. So oder so: Sie fehlen auf dem regulären Arbeitsmarkt.

Energiebeschaffung: Die Förderung von Gas und Öl erfolgte bisher meist im Ausland. In Deutschland wurden nur Menschen gebraucht zur Veredelung der Rohstoffe, dem Handel und zur Verlegung der Leitungen. Wenn künftig Energie im Inland produziert werden soll, weil die Politik das so will, bedarf es einer hundertausendfachen Arbeitskräftearmee, die Solarpanels und Windräder herstellt sowie installiert und errichtet. Letztes Jahr waren 130.000 Menschen in der Windindustrie und 60.000 in der Solarbranche beschäftigt. Wenn sich die regenerativen Energien in den nächsten Jahren verdreifachen sollen, werden rund 400.000 Arbeitskräfte mehr benötigt. Dazu kommen jene, die neue Flüssiggas-Terminals bauen sollen. Unsere Politiker machen zwar „viel Wind“ – ob sie aber so viele Windkraftanlagen bauen können?

Klimabeauftragte: Fast jede Kommune, die etwas auf sich hält, stellt heute „Klimabeauftragte“ ein. Deren Aufgabe ist es nicht etwa, neue Baugebiete zu verhindern, da die zunehmende Flächenversiegelung unsere städtischen Hitzeinseln vergrößern; nein, es handelt sich um Stabsstellen, die Werbung machen für „CO2-neutrale Städte und Gemeinden“. Ich wollte unseren örtlichen neuen Klimaexperten wegen der Installierung einer netzunabhängigen Balkon-Photovoltaikanlage herbitten – aber er kennt sich nicht aus. Wäre es daher nicht besser, die Klimabeauftragten würden ins Handwerk gehen und dort helfen, Solaranlagen zu installieren?

Überkapazitäten im Dienstleistungsbereich en masse

Landschaftsgärtner: 130.000 von ihnen pflegen deutschlandweit immer weniger Gärten, sondern verwandeln sie zu Steinwüsten. Grüne Zäune werden durch Granit und Metallzäune ersetzt. Weil es keine Zinsen mehr gibt, verbraten die Hausbesitzer ihr Geld um die Häuser herum. Damit entzieht die Branche anderen Bereichen die erforderlichen Arbeitskräfte.

Funkmedien: Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeiten rund 46.000 Meinungsmacher, 18.000 „freie“ und 28.000 Festangestellte (bei Wikipedia ist das eine geheime Verschlusssache). Die Hälfte von ihnen wären immer noch mehr als genug. Früher genügte ein Nachrichtensprecher – heute müssen es zwei und morgens sogar drei Dampfplauderer sein. Die Krimis kamen früher auch mit nur wenigen Schauspielern aus. Heute müssen alle Geschlechter und Hautfarben mit allen sexuellen Besonderheiten nach Proporz vertreten sein. Eigentlich könnte man die Rollenbesetzung und Erstellung von Drehbüchern einem Computeralgorithmus überlassen. Vielleicht ist das auch schon der Fall – denn fast alle Krimis sind ähnlich. Auch die so genannten „Faktenchecker“ könnte man sich sparen; sie wären besser beraten, mit ihrer Hände Arbeit tatsächliche „Fakten” zu schaffen und etwas handfest-produktiv zu leisten.

PKWs: Fahrzeuge, die Panzern ähneln, nur, dass die Rohre nicht noch vorn gerichtet sind, sondern zwei nach hinten, bevölkern die Straßen. SUVs, die doppelt so teuer sind wie normale Autos, benötigen in der Wertschöpfungskette auch doppelt so viele Leute – die woanders fehlen.

Die öffentliche Hand als großer Arbeitskräfte-Staubsauger

Sicherheitsgewerbe: Für alle Weltenbürger offene deutsche Grenzen fordern ihren Tribut. 260.000 Deutsche insgesamt sind im Sicherheitsbereich tätig und fehlen dafür woanders. Auch die Polizei musste wegen der Problemmigration aufgestockt werden. Deren Personal würde auch in anderen Bereichen gut gebraucht.

Sozialarbeiter: 200 Meter von unserem Haus steht eine stinknormale Werk-Realschule. In dieser sind neben den Lehrkräften vier (!) Sozialarbeiterinnen beschäftigt. Weitere Planstellen sind vorgesehen wegen der „Fluchterfahrungen“ der Neuschüler. Bundesweit sind es 350.000 „Sozial-Dingsbums”, bei denen man sich fragt, ob der soziale Anspruch nur darin besteht, dass man diesen eine Beschäftigung bietet. Wären es halb so viele, würden fast 200.000 für andere Aufgaben frei. Aber beim Staat lässt sich’s gut aushalten. Apropos…

Staat: Die „öffentliche Hand“ vereinnahmte in zehn Jahren 1,8 Millionen Beschäftigte des Arbeitsmarktes mehr: Öffentlich „Dienstleistende“ und solche in der Erziehung, Gesundheit et cetera nahmen in zehn Jahren um 3,4 Millionen auf 30,6 Millionen Beschäftigte zu. Der Staat nahm also rund die Hälfte des Beschäftigungszuwachses in Beschlag. Somit fehlen Malocher im produzierenden Gewerbe, die um nur 300.000 zunahmen – auf 7,86 Millionen Beschäftigte. Dieses Viertel aller Beschäftigten stellt das her, was andere verwalten, verteilen und verbrauchen. Und nur 30.000 mehr Landwirte und Helfer in zehn Jahren müssen drei Millionen seither mehr ansässigen Mäuler in Deutschland in stopfen. Zur Ernte werden Helfer aus dem östlichen Ausland geholt, weil den Südländern das Bücken zu anstrengend ist.

Nischenmärkte reagieren auf politische Kurswechsel

Straßenschilderwald: Es gibt kaum noch 100 Meter, an denen kein Schild steht, sogar außerorts. Alle 28 Meter (!) stehen welche; die 70er-, 50er-, 40er- und 30er-Tempolimits wechseln sich schneller ab, als man schauen kann. 16 Hersteller mit tausenden Beschäftigten stellen sie her, die Lange GmbH alleine 120.000 Standardzeichen jährlich. Dann ist der Blechwald aber noch nicht aufgestellt. Weniger von ihnen könnten mehr Arbeitskräfte in nützlicheren Bereichen bedeuten.

Tätowierungsindustrie: Die Menschen, die unser Land bevölkern, lassen sich wie am Fließband ihre Körper verunstalten. In den 7.000 Studios werden 50 Millionen Euro Umsatz gemacht. Auf‘s Geld kommt es zwar nicht an, aber die Tätowierungsorgien binden 20.000 Arbeitskräfte. Auch diese fehlen woanders. Vielleicht lassen sich manche ja auch tätowieren, damit sie für bestimmte Berufe als untauglich gelten. Obwohl hier kaum noch Einstellungshürden bestehen – nicht einmal bei Polizei, Bundeswehr oder im Schuldienst.

Verfassungsschutz: Nachdem nun auch die befürchteten Demonstrationen gegen die Explosion der Energiepreise verfassungsrelevant sein sollen – wobei wir ja nur ein Grundgesetz haben – stellt sich die Frage, ob es den Schlapphüten langweilig wurde. Beim Bundesamt der Verfassungshüter sind weit über 4.000 tätig, beim Landesamt Baden-Württemberg alleine fast 400. Insgesamt dürften bundesweit 10.000 von ihnen alles Mögliche tun – nur eben nicht dem Fachkräftemangel unseres Landes abhelfen.

Weiterer Bevölkerungsanstieg nicht zu verkraften

Wohncontainerbau: Die Zahl der „Einraumwohnungen in Nichtwohngebäuden“ nahm 2021 laut Destatis auf 1,5 Millionen zu, jedes Jahr um rund 25.000. Dabei handelt es sich überwiegend um Wohncontainer für Zuwanderer. Diese herzustellen erfordern nach meinen überschlägigen Berechnungen 3.500 Beschäftigte, wenn ein solcher Container 10.000 EUR kostet. Wäre es nicht sinnvoller, diese Leute würden Lüftungsanlagen für Schulen bauen, statt Wohnraum für noch mehr Neuankömmlinge?

Fazit: Der Strukturwandel verlief in Deutschland jahrzehntelang geordnet: Von der primären Wirtschaft über den schwerpunktmäßig sekundären Bereich (Industrie und Handwerk) hin zum mehr tertiären Sektor (Dienstleistungen). Doch der rasante zuwanderungsbedingte Bevölkerungsanstieg der letzten Jahre um drei Millionen – und nach Einschätzung der Deutschen Bank um nochmals zweieinhalb Millionen auf 86 (!) Millionen bis ins Jahr 2030 (eine optimistisch niedrig gegriffene Zahl, die zudem die erhöhten Fortpflanzungsraten der Migranten nicht berücksichtigt) kann unser Land unmöglich verkraften; davon bin ich jedenfalls überzeugt.

Doch die Journalisten und sonstigen Medienschaffenden sind der Ansicht, unser Land bräuchte all das – obwohl die Zuwanderung den Arbeitskräftemangel nicht gelindert, sondern immer weiter erhöht und unseren Wohlstand geschmälert hat. Entscheidend für die Meinungsmacher in den Redaktionsstuben ist alleine dies: „Deutschland erfreut sich großer Beliebtheit – von außen betrachtet …“, schreibt die Regionalzeitung in meiner Gegend. Nun denn: Ein Hoch auf das Narrenschiff mit seiner Besiedelungspolitik, gepuscht von den Medien, propagiert von der Berliner Koalition und den Wirtschaftskapitänen auf der Kommandobrücke der Titanic Deutschland!

 

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12 Kommentare

  1. Wozu noch für eine politmediale Mischpoke (Minderleister/Blender/Ideologen/Psychopathen) Steuern erzeugen ?! Dies dürften mittlerweile einige verstanden haben 😏

    • Das haben viele verstanden, viele biodeutsche[!] Fachkräfte mit guter Ausbildung wandern aus und kommen nicht zurück, das dürften jährlich etwa 250.000 sein. Bei einer Geburtenrate um die 700.000-800.000 dank der hohen Geburtenraten der neune Deutschen sind das etwa 1/3-1/4 jedes Jahrgangs, und das sind diejenigen, die eine Fremdsprache gut können und sofort Arbeit finden im Ausland. Wer nix kann, der wandert nicht aus Deutschland aus, sondern kassiert hier Sozialhilfe.

  2. Ich kann dieses elende Geschwätz vom Fachkräftemangel von den Politikern der Altparteien und der ihr ergebenen Wirtschaft nicht mehr hören. Denn es macht deutlich, dass das Politikergesindel die einfachsten Zusammenhänge nicht begreift.

    Ach, wie war das? Was wurde uns zu den Einwanderern gesagt? Die örtliche SPD-Oberbürgermeisterin 2018 wortwörtlich, mit eigenen Ohren gehört: „Die Flüchtlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen.“

    Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Welcome- und Asylindustrie bindet Arbeitskräfte, die woanders fehlen. Oder meint man etwa, dass z.B. die Wohnungen für Einwanderer von selbst entstehen oder saniert werden?

    Die Abiturquote in Deutschland liegt über 50 %. In der Schweiz nur bei 20 %. Und wer kennt das nicht? „Ich möchte etwas mit Medien machen.“ Es ist eben ein Unterschied, ob man Maschinenbau oder Gender-„Wissenschaft“ studiert. Für die Vielzahl von Gender-„Wissenschaftler*innen“ werden dann die alimentierten Stellen im öffentlichen Dienst geschaffen.

    Und traurig aber wahr ist, dass viele deutsche Familien aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Bedingungen sich eben nur ein Kind leisten können, und nicht zwei oder drei.

    Der Fachkräftemangel ist ausschließlich die Folge einer total verfehlten Politik!

  3. Danke für diesen Artikel, bei dem einem erst bewusst wird wo all unsere Steuergelder verschwendet werden.
    Viele Bedienstete würden nicht gebraucht werden wenn wir nicht so viele Migranten aufgenommen hätten, die unser Sozialsystem nur ausnützen und viele Arbeitskräfte damit beschäftigt werden und trotzdem nicht prüfen ob die Zahlungen überhaupt rechtens sind. Im Sicherheitsgewerbe sieht es deshalb nicht anders aus, der Staat mit seinem überdimensionierten Apparat könnte auf die Hälfte geschrumpft werden , die öffentlich-rechtlichen Medien, die uns nur belügen, sich wie man jetzt wieder gesehen hat die oberen bestens mit Beitragsgeldern versorgen könnte ebenfalls auf mind. 50 % der Mitarbeiter reduziert werden usw.
    Wie wäre es denn wenn diejenigen Ausländer die sich in den letzten Jahren bei uns etwas aufgebaut haben, selbst für ihren Unterhalt sorgen, Wohnungen haben nicht nach Jahren willkürlich wieder abgeschoben werden, dafür all die Tausende die hier kein Aufenthaltsrecht haben und nur zum abkassieren hier sind endlich aus dem Land gewiesen werden und der Rest arbeiten muss, ob er will oder nicht, so wie es eben mit uns Deutschen gemacht wird. Wir können auch nicht Arbeit ablehnen nur weil sie uns nicht gefällt. Wir werden sofort bestraft mit Entzug des Arbeitslosen- bzw. Hartz IV Geldes.
    Es wird immer deutlicher das Deutsche ! vernichtet werden sollen, wie es ja schon der Wunsch von Merkel und ihr voller Einsatz dafür war.

  4. Der Fachkräftemangel ist auch die direkte Konsequenz von falscher Bildungs- und Erziehungspolitik. Naja , die Inkompetenz in der Arbeitsmarktpolitik spielt hierbei auch eine Rolle.
    Fakt ist aber, die Bildungs- und Erziehungspolitik wurde Jahrzehntelang vernachlässigt . Unser Bildungssystem wurde bewusst demontiert .
    Ausnahmen sind hier wohl nur Bayern, Ba-Wü und Sachsen.
    Das schlechte Abschneiden der deutschen Schüler in den PISA-Studien der letzten beiden Jahrzehnte lassen hierbei grüßen.

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/pisa-studie-deutsche-schueler-schneiden-noch-schlechter-ab-zuwanderung-ein-faktor-a3085762.html

    • Tatsächlich liegen die dt Gymnasiasten gar nicht so weit von der Spitze entfernt. Auch Gesamt- und Realschulen, die eine Oberstufe haben, sind meist nicht so schlecht. Das gilt auch für Waldorfschulen, diejenigen mit gymnasialer Oberstufe sind besser ;-).
      (Lehrer für die Oberstufe erhalten übrigens eine etwas strengere Ausbildung und mehr Anforderungen an der Uni – nur mal nebenbei.)
      Probleme gibt es an Schulen mit hohem Anteil an Schülern mit Migrationshintergrund und mit schlechten Deutschkenntnissen.
      Go figure.
      Mittlerweile wandern ca. 250.000 Deutsche (ohne Mihigru) aus, jedes Jahr. Das zehrt doch stark an der Substanz.
      Glaubt Merkelchen eigentlich wirklich, dass sie von den Deutschen, die nicht auswandern können, weil sie schlecht qualifiziert sind, tatsächlich im Alter versorgt werden wird?
      Noch was: die meisten Schulen werden zu Ganztagsschulen, allerdings ohne die Anzahl der Lehrkräfte zu erhöhen. Glaubt man denn wirklich, dass das nicht die Qualität des Unterrichts nach unten zieht, wenn der Lehrer von acht bis vier unterrichten und betreuen muss, und danach noch Konferenzen und Besprechungen machen soll und dann noch Unterricht vorbereiten und Klassenarbeiten korrigieren soll? Deutsche Lehrer haben ja nicht mal ein Büro in der Schule… wie soll das gehen?
      Zur Qualität neuerer Schulbücher könnte man auch noch einiges sagen.
      Früher sagte man, dass Schüler nicht den ganzen Tag in die Schule gehen sollen, weil der Staat nicht den ganzen Tag Einfluss auf die Schüler haben soll. Heute gibt es fast nur noch Ganztagsschulen, das hilft aber auch nicht bei PISA, wie man sieht.

      • „Tatsächlich liegen die dt Gymnasiasten gar nicht so weit von der Spitze entfernt. Auch Gesamt- und Realschulen, die eine Oberstufe haben, sind meist nicht so schlecht.“

        Keine Ahnung, wo Sie das her haben. Die letzten offiziellen Ergebnis von PISA-Tests, die ich in den letzten 12 Jahren mir mehrfach durchgelesen hatte (und zwar nicht die euphemistischen pervertierten Auswertungen von Journalisten in den Zeitungen, sondern auf der offiziellen englischsprachigen Seite), waren allesamt eher eine Katastrophe. Deutsche Schüler landen seit Jahrzehnten im unteren Mittelfeld, udn nicht in der oberen Spitze. Ich meine vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern und im Fach Mathematik.
        Wie gesagt positive Ausnahmen sind hierbei nur die Schüler von Bayern, Sachsen und von Ba-Wü.

  5. Da könnten eine ganze Menge verbeamteter „Superstaatsbürger“ doch mal zeigen was in ihnen steckt! Immer ran gute körperliche, schwere Arbeit zum Billiglohn ist gesund und macht gesund. Da verpasst man was wenn man das immer großräumig umfährt… .

  6. „nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 3,4 Millionen auf 44,9 Millionen zu“

    mittlerweile sogar noch paar mehr,
    davon sind aber nur rund 24 Mio. Vollzeitbeschäftigte mit Sozialversicherungspflicht.
    10 Mio Teilzeitbeschäftigte,
    1,7 Mio Beamte und Richter,
    der Rest Freiberufler, Selbständige u.ä..

    Lt. Destatis übrigens 4,5 Mio. Beschäftigte ohne Ausbildungsabschluss und 5,1 Mio (+2,5% !) im öffentlichen Dienst. D.h. rund jeder 8. Erwerbstätige ist staatlich alimentert, mit Pension oder Zusatzversorgung im Alter, Coronaboni nicht zu vergessen.

  7. Das selbst gemachte Problem erledigt sich gerade. In nächster Zeit werden extrem viele Fachkräfte frei gesetzt werden, weil sehr viele Firmen zumachen oder ins Ausland verlegt werden. Die nicht mehr vorhandene relativ günstige Energie in Form von russischen Gaslieferungen und die zunehmenden Auswirkungen zur Energiewende etc. lassen keinen anderen logischen Schritt mehr zu oder erwarten. Die Freigesetzten können nur zum kleinsten Teil eine andere Arbeitsstelle einnehmen, weil die einmal in Gang gesetzte Spirale nach unten wird im horrenden Ausmaß neue Investitionen verhindern. Das große Elend ist am Horizont schon sichtbar und nur die kurzsichtige Masse sieht es noch nicht kommen. Es wird fürchterlich!

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