Asymmetrisches Finanzmanöver: Wenn Ukraine-Hilfen unseren Rentnern fehlen

Asymmetrisches Finanzmanöver: Wenn Ukraine-Hilfen unseren Rentnern fehlen

Millionen Versicherte können sich warm anziehen: Die Pervertierung der Sozialsysteme fordert ihren Tribut (Foto:Imago)

Der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter erklärte jüngst im ZDF bei Markus Lanz, dass Deutschland der Ukraine mit insgesamt 70 Milliarden Euro geholfen habe – inklusive militärischer Unterstützung, finanzieller Hilfen an den ukrainischen Staat und Kosten für die ukrainischen Flüchtlinge in Deutschland. Diese Zahl mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass die tatsächliche Belastung des deutschen Staatshaushalts sogar noch deutlich größer sein dürfte. Allein die Kosten für die rund eine Million ukrainischen Flüchtlinge, die seit 2022 in Deutschland leben, summieren sich über vier Jahre, konservativ gerechnet, auf etwa 100 Milliarden Euro.

Berücksichtigt werden dabei Lebensunterhalt, Unterkunft, Energie, Krankenversicherung, Bildungsangebote, Integrationsmaßnahmen und die damit verbundenen Verwaltungskosten. Hinzu kommen militärische Leistungen im Wert von rund 40 Milliarden Euro sowie zusätzliche finanzielle Hilfen an die ukrainische Regierung, die auf Basis seriöser Schätzungen zwischen 10 und 20 Milliarden Euro liegen. Zusammen ergibt das eine Gesamtbelastung für den Bundeshaushalt von mindestens 140 Milliarden Euro, mit realistischen Szenarien von 150 bis 160 Milliarden Euro.

Es gäbe kein Rentenproblem mehr

Würde man diese 160 Milliarden Euro (40 Milliarden pro Jahr über vier Jahre) auf die ärmeren 10 Millionen Rentner verteilen, könnten diese – rein hypothetisch – monatlich um 333 Euro mehr Rente erhalten. Die Bundesregierung betreibt damit ein asymmetrisches Finanzmanöver: Sie gibt Milliarden aus, ohne die breite Öffentlichkeit klar über die Dimensionen der Belastung zu informieren, während gleichzeitig über andere Haushaltsausgaben – etwa Renten – diskutiert wird. Mit einer asymmetrischen Diskussion kann man darauf antworten: Nicht nur einzelne Posten wie Renten oder Sozialleistungen sind teuer, sondern die größten Belastungen entstehen durch die Ukraine-Unterstützung und andere Fremdleistungen, deren Kosten den Staatshaushalt über Jahre stark strapazieren.

Würde man alle Finanzierungen für Fremdleistungen, etwa die fortlaufende Migration oder Auslandszahlungen, die nicht unbedingt notwendig sind, einsparen und diese Mittel stattdessen vollständig in die Renten investieren, so hätten wir – betrachtet man nur diese hier verknüpften Problematiken – in Deutschland. kein Rentenproblem mehr.

8 Antworten

  1. Wir hätten auch kein Rentenproblem, wenn sich die Bumsregierung nicht bereit erklärt hätte, die Renten der Ukrainer in der Ukraine für fünf Jahre zu bezahlen!

    Wozu gehen wir eigentlich arbeiten?
    Um mit den uns abgepressten Steuern die halbe Welt zu alimentieren?
    „Pffrrz!“
    😜

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  2. Die summa summarum bis zu 160 Milliarden Euro, die dem Steuerzahler durch eine kriegslüsterne Clique von verantwortungslosen Politikern, nebenbei bemerkt auch noch mit dem Segen der Kirche, gestohlen wurden, d. h. in ein Fass ohne Boden, nämlich in den bis unter die Hohlziegel korrupten Staat mit Namen Ukraine, gepumpt wurden, lassen, wie bereits nach der Corona-Lüge, erneut die Frage aufkommen, ob es wirklich keinen anderen Weg als Wahlen gibt, diesem frevelhaften Tun ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Das Verhalten dieser Polit-Ganoven lässt sich wirklich nur noch als Hochverrat am deutschen Volk verstehen. Ich weiß nicht, ob die ebenso chauvinistischen Briten genauso wie auch die auf demselben Pfad der Untugend wandelnden Franzosen gemeinsam auch nur einen Bruchteil dieser Summe aufgebracht haben und anstatt dessen die gutgläubigen oder auch saudummen deutschen Gutmenschen, die gutmenschliche Suppe allein auslöffeln lassen. Man ist geneigt, das früher vor allem von den GRÜNEN angewendete Schlagwort „Stell Dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ umzuwandeln in „Stell Dir vor, es ist Krieg und wer bezahlt ihn ? Natürlich die einfältig-dummen Deutschen“.

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  3. „Die fetten Jahre in Deutschland sind vorbei“ – Gottschalk rechnet mit Regierung ab
    „Sie sollten sich schämen“, warf der AfD-Abgeordnete Kay Gottschalk der Bundesregierung vor. Die fetten Jahre in Deutschland seien vorbei, und dies sei das Ergebnis der rot-grünen Politik.
    „Durch Ihre Demontage der Stahlindustrie, der Kohleindustrie, der Braunkohleindustrie, der Chemieindustrie und jetzt sogar der Autoindustrie – und da sitzen die Schuldigen.“
    https://rtde.press/kurzclips/video/263345-fetten-jahre-in-deutschland-sind/

    https://rumble.com/v72dr4g-die-fetten-jahre-in-deutschland-sind-vorbei-gottschalk-rechnet-mit-regierun.html

  4. Schulstreiks gegen Wehrpflicht: Kommen jetzt die „Fridays for Frieden“?
    „Viele Schüler wollen sich von den auftrumpfenden Militaristen nicht ihre Zukunft stehlen lassen. Darum gibt es am 5. Dezember erste Schulstreiks gegen die geplante neue Wehrpflicht. Dieses Engagement der jungen Leute ist rundum zu begrüßen! Und: Es wird (im Gegensatz zu den Klimastreiks an Schulen) erheblichen ideologischen Gegenwind erfahren. “
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=142673

  5. Wem sagt ihr das. Ich habe als Rentnerin nicht einmal 1.000 € im Monat und kämpfe jeden Tag, daß mich mein Krebs nicht wieder einholt.

  6. Dazu kommt, dass 99% der Kohle natürlich in den Taschen des abartigen und korrupten Schweins Selenski landet.

  7. Dazu kommen die ca. 50 Milliarden jährlich (Tendenz steigend), die der Staat den Rentnern über Besteuerung wieder wegnimmt. Übrigens die gleiche Grössenordnung wie die Kosten der Migration. Die Migranten zahlen unsere Renten? Au contraire, die Rentner bezahlen die Migranten!!!

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