Atomkraft nein danke, Atomkrieg ja bitte: Grüne im Waffenrausch

Brüder, zu den Waffen! (Symbolbild:Pixabay)

Keine Waffen in Kriegs- und Krisengebiete”, das war jahrzehntelange gesinnungspolitische Antwort der grünen Basis auf jegliche verantwortungspolitische Intervention der selbstverstandenen westlichen „Gerechtigkeitsliga”, Usurpatoren oder Terrorregimes zurückzuschlagen oder zu verhindern. Die moralische Legitimität der militärischen Eingriffe und auch die Situation der Zivilbevölkerung interessierte dabei nicht. Und als Joschka Fischer im Kosovokrieg vor 23 Jahren erstmals die Kröte des regierungslastigen Pragmatismus schluckte, wurde er von der Basis dafür nicht nur getortet, sondern riskierte beinahe die Spaltung der Partei.

Viele Grüne, die damals über den NATO-Eingriff unter deutscher Beteiligung fluchten, stehen heute in vorderster Front jener, denen die fahrlässige Hochrüstung und Aufmunitionierung der Ukraine zur Herstellung von Waffengleichheit (oder besser noch Überlegenheit) gegenüber Russland gar nicht schnell und kompromisslos genug gehen kann. Inzwischen haben sich die von „Tauben” zu „Falken“ gewandelten einstigen Friedensapostel heillos verrannt, was insbesondere bei den Oster- und Friedensmärschen am Wochenende sichtbar wurde. Der Rollentausch, der sich hier in 40 Jahren seit der Abrüstungsbewegung (aus der die Grünen einst hervorgingen) vollzogen hat, steht für eine beißende Ironie der jüngeren Geschichte: Jene, die damals „Schwerter zu Pflugscharen“ skandierten und für bedingungslose einseitige Abrüstungen eintraten, sind heute die militanten Fürsprecher der Lieferung schwerster Waffen in einen Krieg, der nicht der unsere ist. Jeder Schuss‘ ein Russ‘!

Regionalkonflikt wird zum Flächenbrand

Zur Verteidigung des eigenen Landes, versteht sich, waren derartige Waffen stets verpönt. Sollen sie jedoch zur militärischen Niederringung eines pauschalverteufelten Russlands an ein osteuropäisches Land verschenkt werden, das irrigerweise zum Leuchtfeuer der Freiheit und westlicher Werte hochstilisiert wird, geht es in Ordnung. Zur „Verteidigung der Ukraine” wird billigende Ausweitung eines Regionalkonflikts zum Weltenbrand gerne in Kauf genommen. Dass die neugeborene grüne Weltpolizei bei allen anderen unrechtmäßigen und völkerrechtswidrigen Okkupationen sowie extern orchestrierten Kriegen, die bis heute anhalten – von Tibet bis zur Westsahara bzw. Syrien bis zum Jemen – offensichtlich andere Maßstäbe anlegt, schert keinen.

In den riesigen Ostermärschen und Friedensaktionen gegen NATO-Doppelbeschluss und nukleare Zuspitzung des kalten Krieges mussten sich die Demonstranten und Aktivisten der späten 1970er- und frühen 1980-er Jahre, von Franz Alt über Friedrich Schorlemmer, von Petra Kelly bis Jutta Ditfurth, stets den Vorwurf gefallen lassen, als fünfte Kolonne Moskaus zur einseitigen Schwächung des Westens beizutragen, wogegen sie sich stets verwahrten und ihren Ruf nach Abrüstung teils mit christlichem, teils mit linkspazifistischem Idealismus begründeten. Genau diese hehren Kantonisten sind es heute, die mit Schaum vorm Maul all jenen Nähe zu Russland und „Putinverstehertum“ unterstellen, die sich mit denselben Argumenten wie einst die Friedensbewegung gegen eine weitere Aufrüstung und Bewaffnung der Ukraine richten; eine Bewaffnung, die weit größere Risiken für den globalen Frieden birgt als die damalige – historisch und spieltheoretisch betrachtet erfolgreiche – Aufrüstung des Westens.

„Putin nuklear entwaffnen“

Welche Fanatiker und schlussgeschichtlichen Kriegstreiber im geistigen Umfeld der Grünen prächtig gedeihen und ihre Stimme erheben, zeigte vergangene Woche das Beispiel Sergej Sumlennys, von 2015 bis vergangenes Jahr Leiter des Kiewer Außenbüros der grünen Heinrich-Böll-Parteistiftung. In einem Twitter-Thread forderte er in neun knappen Punkten nicht weniger als die vollständige „nukleare Entwaffnung“ Russlands: „The most secure way to get guaranteed peace is to eliminate nuclear Russia.” Dass dies zwingend einen Atomkrieg voraussetzen würde, nimmt Sumlenny billigend in Kauf: „Some nukes can explode, but they will explode anyway. Our object is to minimize their number + to make Russia nuclear-free”. In diese Richtung ticken auch in Deutschland mittlerweile viele: Nach der Logik, Russland werde ja sowieso ein Land nach dem anderen angreifen, wenn man ihm nun in der Ukraine nicht mit allen Mitteln Einhalt gebiete, deshalb könne man den Endkampf genauso gut jetzt austragen, nehmen sie sogar einen Dritten Weltkrieg in Kauf. Andere hingegen meinen absurderweise, es könne einen konventionellen Schlagabtausch zwischen Russland und dem Westen geben, ohne dass eine Seite zu Atomwaffen greife; also „nur“ gewöhnliche Bomben auf deutsche Städte wie zuletzt vor knapp 80 Jahren. Das muss es uns doch wert sein!

Nicht nur innerhalb des grünen Dunstkreises ist die Geschichtsvergessenheit der heute handelnden EU-Politiker beängstigend, die die innere Logik und Effizienz eines „Gleichgewicht des Schreckens” nur noch vom Hörensagen kennen und dessen gnadenlose Mechanik nicht durchschauen. Sicher ist: Nie, auch nicht in der Kuba-Krise, war die Gefahr größer, dass im Namen einer fadenscheinigen und wie üblich hochselektiven Hypermoral ein Weltkrieg ansteht. Der kommt im Zweifel schneller, als die meisten ahnen – eins kommt zum anderen, und eine einmal losgetretene Eigendynamik lässt sich kaum mehr stoppen. Wenn die ersten schweren Kriegsgeräte (Hightech-Panzer, Haubitzen, Flugzeuge und mehr) in die Ukraine geliefert werden und ukrainische Einheiten durch NATO-Personal auf sie geschult werden, wird Russland diese Lieferungen attackieren. Der nächste Schritt wird dann die Forderung nach militärischem Schutz der Waffentransporte sein. Von hier ist es dann nur noch ein kleiner Schritt bis zur ersten direkten Konfrontation zwischen westlichen und Truppen eines NATO-Staats auf ukrainischem Territorium – und dann zu ersten Vergeltungsangriffen Russlands auf Grenzgebiete der ukrainischen NATO-Anrainerstaaten. Ab dann ist buchstäblich „Polen offen”.

Wie Blinde im Nebel

All die Hobby-Strategen, Nullchecker und Zivilversager von Baerbock über Lambrecht, von Habeck bis Hofreiter, die die Debatte dominieren und denen wir – anstelle qualifizierter Militärs, weitsichtiger Staatsmänner und geostrategischer Kapazitäten – in dieser hochkritischen explosiven Situation die Wortführerschaft überlassen und die Entscheidungsgewalt über das Schicksal unseres Landes anvertraut haben: Sie denken kein Stückweit taktisch, logisch und zielbewusst, im Sinne des römischen „semper respice finem”. Schlimmer noch als die Schlafwandler am Vorabend des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914 tappen sie wie Blinde im Nebel und haben keine Antworten auf die unvermeidlichen Gegenreaktionen, die der Verwirklichung ihrer haltungsverseuchten „sicherheitspolitischen“ Stammtischparolen folgen wird.

Sie wollen einer ukrainischen Führung zu willen sein, die sich bereits mit Tod und Zerstörung im eigenen Land konfrontiert sieht und der deshalb jedes Mittel recht ist, den russischen Aggressor zu bekämpfen; ein legitimes und nachvollziehbares Interesse, der allerdings unsere Politik ebenfalls legitime deutsche Interessen gegenüberstellen müsste. Genau dies geschieht aber nie und nimmer – in einem Land, in dem die Negierung und Missachtung eigener nationaler Interessen auf allen Ebenen seit vielen Jahren als Staatsräson gilt und das einzig noch darauf bedacht ist, zur „Schuldvermeidung“ dem Ausland – oder jeweiligen interessierten externen Interessensphären – gefügig zu sein, ob es um EU-Finanzen und Target-2 geht oder um die Bedürfnisse einer globalen Migrationslobby.

Für Melnyk & Co. ist der Worst Case schon da

Deshalb lässt sich die Bundesregierung alle verbalen Ausfälle und Unverschämtheiten eines ukrainischen Botschafters gefallen, lässt sich diplomatischen Affronts aus Kiew wie die Ausladung des Staatsoberhauptes bieten und von einem Anspruchsdenken ins Bockshorn jagen, das angesichts der bereits anstandslos getragenen finanziellen und sonstigen Hilfslasten und der gewaltigen kollektiven Solidarität für die ukrainische Bevölkerung nur noch als undankbar und dreist bezeichnet werden kann. Die Ukraine ist in einer existenziellen Krise, von Russland verschuldet – wohl war. Sie steht gewissermaßen unter Gigastress. Daraus erklärt sich plausibel, warum ihre Politiker auch gar kein Problem damit haben, den Westen schlimmstenfalls in einen Atomkrieg zu ziehen: Sie befindet sich bereits im Krieg mit Russland; für sie ist der worst case bereits eingetreten. Für sie könnte der Kataklysmus nicht ärger sein als die Zerstörungen vor der eigenen Tür, selbst wenn Berlin oder Warschau in Schutt und Asche versinken. Doch nochmals, ob es uns passt oder nicht: Dies ist nicht unser Krieg, und unsere Versuche von außen, ihn zu beenden, müssen stets unsere eigene Sicherheit berücksichtigen – was eine sensible Folgenabschätzung erfordert.

Davon kann überhaupt keine Rede mehr sein. Inzwischen scheinen sich nämlich einflussreiche Kreise gedanklich bereits mit dem nuklearen Holocaust anzufreunden – und ihn als eine Art notwendiges Übel zu sehen, das nun einmal zu schlucken sei, um die russische Aggressionswut ein für alle Mal zu stoppen. Auch hier findet die deutsche Einpeitscherjournaille überhaupt nichts Verwerfliches dabei, propagandistisch wohlgesetzte Versuche der ukrainischen Seite, den behaupteten Einsatz von Atomwaffen durch die russische Seite als Argument aufzubauen, entsprechende Hemmschwellen auch auf westlicher Seite abzubauen.

Lektionen aus dem Kalten Krieg? Fehlanzeige

Dies ist der eigentliche Grund, warum ausgerechnet Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko – in Deutschland noch bekannter als in der Ukraine – seine Rhetorik entsprechend modifiziert: Der Ex-Boxchamp erklärt nun, er sehe sein Land auch einem möglichen russischen Atombomben-Angriff ausgesetzt. „Wir rechnen mit allem: Chemischen Waffen, Atomwaffen, wir haben schon einen Genozid gesehen”, sagte der Ex-Schwergewichtsboxer gestern zu RTL/ntv-Reportern anlässlich der Übergabe von acht Löschzügen aus Deutschland. Subtext: Was sollen Eure technischen Hilfsgeräte – besorgt uns lieber gleich Atomwaffen. Außerdem, so Klitschko („ich bin kein Waffenexperte”), brauche die Ukraine jede Menge Panzer und Flugzeuge, und zwar „sofort”. Sonst noch Wünsche?

Nochmals: Es ist das eine, wenn – je nach Sichtweise – verzweifelte oder todesmutige oder verrückte Ukrainer im Kampfgefecht so ticken. Wenn diese Kriegsrhetorik jedoch im verweichlicht-infantilen Deutschland (wo man die Bundeswehr als eine Truppe verhaltensauffälliger und im Zweifel rechtsnationaler Wirrköpfe ausgegrenzt und zu Schrott gespart hat) nachgeplappert und die dahinterstehende Mentalität unkritisch übernommen wird – nach der naiven Devise: lasst sie ihr Pulver verschießen, dann ist Russland wenigstens „demilitarisiert” -, dann ist das nur noch wahnwitzig, gewissen- und verantwortungslos. Wer so schwadroniert, hat keine Ahnung, was einst Begriffe wie „Megatod”, „Overkill”, „Zweitschlagkapazität” und andere Vokabeln der Ära des Kalten Krieges bedeuteten. Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis. Dort sind wir, dank regierender Eselherde, schon längst.

 

 

30 Kommentare

  1. Ich habe es schon in einem früheren Beitrag angesprochen. Die Drahtzieher der Einheitswelt, deren Führungsanspruch die Vereinigten Staaten für sich in Anspruch nehmen, sind, leider, das größte Übel dieser Welt. So wie ihre Vorfahren aus aller Herren Länder eine indigene Bevölkerung töteten, das Land raubten und die Einheimischen in Reservate steckten, wird in der Ukraine die Auslöschung der Russen unter den Augen der Weltöffentlichkeit vollzogen. Damals hat man Indianerstämme gegeneinander kämpfen lassen, um mit den Landräubern aus aller Herren Länder zu Bezwingern eines großen Volkes zu werden. Russland besteht aus vielen Volksgruppen, die werden gegeneinander ausgespielt und auch die Ukraine ist eine Volksgruppe. Viele Staaten fallen auf die Taktik des Welthegomons herein. Auch in Jugoslawien hat es geklappt, allerdings herrscht dort immer noch kein richtiger Frieden und die Konflikte über Gebietsansprüche stehen weiter auf der Agenda und warten friedlich gelöst zu werden.

    • Ihrem Kommentar schließe ich mich voll an.

      Ergänzend sei zudem nochmals darauf hingewiesen, daß Selenskyj und sein Vorgänger acht Jahre lang gezündelt und Rußland provoziert haben durch den Krieg, den diese ukrainischen Präsidenten gegen die russische Bevölkerung im Donbas führten. Selenskyj, eine US-Marionette wie Deutschland, vertritt nicht das Interesse der ukrainischen Bevölkerung. Er hätte es auch noch nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine in der Hand gehabt, durch seine Zustimmung zu einer künftigen Neutralität des Landes einem sich ausweitenden Konflikt den Boden zu entziehen.
      Aber ganz offensichtlich ist genau das weder von Selenskij noch vom Westen gewünscht.

      Die USA wollen und brauchen den kommenden WK III als letzten Schritt zu der von ihr angestrebten Weltregierung, bevor der Dollar als Weltwährung zusammenbricht. Finanzpolitisch und wirtschaftlich haben die USA bereits gegen Rußland und China verloren. Um ihren Machtanspruch doch noch durchzusetzen, bleibt den USA nur noch ihr Waffenarsenal, und zwar JETZT, da China und Rußland dabei sind, die USA auch auf diesem Sektor zu überholen.

    • Die USA sind dafür bekannt, Stellvertreterkriege anzuzetteln, um ihr Image als die „Guten“ aufrecht zu erhalten, z.B. Iran-Irak, Taliban gegen Russen. George Friedman sagt im Video ganz offen, dass sie diese Einsicht aus der englischen Besatzungszeit in Indien gewonnen haben. Die Triebfeder ist, ihre Interessen durchzusetzen, auch gegen die Interessen der indigenen Bevölkerung. Hier ein guter Artikel, der das wieder einmal offen darlegt https://consortiumnews.com/2022/04/19/gold-rush-in-ukraine/ Die Kriegstreiber in Deutschland könnte man der Bundeswehr z.b.V. zur Verfügung stellen und mit den Waffen in die Ukraine schicken.

    • Nach der Logik von obigem Artikel und seinen Zwillingen bei ANSAGE und CO. hätte man auch gegen Hitler die Waffen strecken sollen, um Frieden zu haben, wäre dann -bis heute?- Europa unter die Herrschaft der Nazis geraten. Aber wenn man so etliche der heutigen Putin-liebenden West-Hasser hört, würden diese sich auch da gut eingefunden haben. – Und was die Verbrechen der ach so bösen USA (immerhin geht es den von ihnen besetzten, abhängigen Staaten, Völkern xmal besser als in denen der US-Rivalenmächte) von Anfang bis heute angeht, so sind bei aller Kritik die Weltrivalen SU-Rußland, Islam-Iran, KP-China prinzipiell nicht besser (gewesen), qualitativ auf jeden Fall ebenbürtig, quantitativ kaum anders. – Und die Ostermärsche der 80er (ich war oft dabei) liefen eindeutig auf Ost-Ticket, ebenso die ach so besorgte „Friedensbewegung“ der 80er NUR!! gegen NATO-Raketen!!

      • Zustimmung zu info 68! Viele der Putin-Anhänger im Westen sind seine 5. Kolonne hier. Der Ukrainekrieg geht uns leider etwas an – denn Putin wird seinen Krieg zur Wiederherstellung der alten SU oder des Zarenreichs weiterführen!

    • Und warum heißt Preußen Preußen und gibt, gab es ein Ost-Preußen??! Weil dort das Volk der Pruzzen lebte, das von den reinkommenden Deutschen so dezimiert und aufgesogen wurde wie die Indianer in Nord-Amerika von den Europäern. Und viele ähnliche Fälle (was ist z.B. von den slawischen Stämmen ab 1.000 n.Chr. von der deutschen Ost-Kolonisation östlich der Elbe übriggeblieben??) woanders, aber sind ja nur die US-Amis die Bösen auf der Welt (gewesen)!!

      • Man sollte folgendes bedenken: in der damaligen Zeit war es allein schon waffentechnisch nicht möglich eine Art Genozid durchzuführen. Um das Jahr 1000 u.Z. hat es wahrscheinlich nur einige Millionen Menschen in Europa gegeben. Volkszählungen gab es nicht. Sind alles nur Schätzungen. Auch soll es damals häufig gewesen sein, sich die Frauen der Gegner zu Gemahlinnen zu nehmen. Viele Ortsnamen in Brandenburg und Sachsen haben eindeutige slawische Ursprünge, die auch heute deutlich erkennbar sind. Auch in der Bevölkerung Deutschlands sieht man eine Vielfältigkeit in den Physiognomien, die spekulative Rückschlüsse auf etwaige „Abstammung“ zulassen können. Also „typische“ Gesichter mit slawischem „Einschlag“. Es hat wohl eine Vermischung der Stämme stattgefunden – also nicht Auslöschung. Zum Thema USA: den Bürgern dort sollte man keine Vorwürfe machen für die Geschichte – wie überhaupt auch anderswo. Heute zählt – und wir sollten uns bemühen, keine Scheiße zu bauen – das zählt – überall. Respekt, Austausch, freier und ideologieloser Handel – diese sichern Frieden.

  2. Es ist wie mit allen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Solange das was Mensch schafft nicht im Einklang mit den Naturgesetzen steht wird es auch nicht im Einklang mit den Gesetzmäßigkeiten in der Gesellschaft stehen. Solange also Entwicklungen gelenkt werden ohne die Folgen zu beachten, werden diese Entwicklungen dem Leben entgegenstehen. Ob Corona oder Atomkraft, es kommt immer darauf an wie wir damit umgehen. Zuerst müssen wir über die Lebensfähigkeit im Sinne des Lebens überall prüfen bevor wir uns bevor wir eine Sache nutzen. Ein Atomunfall kann genauso auftreten wie ein neuer Virus. Es kommt darauf an vorzu sorgen. Auch wenn man nicht alles kalkulieren sollte immer der Mensch und die Natur im Mittelpunkt all unseres Denkens stehen Doch dies ist nicht der fall! Solange Menschen käuflich sind und eine Gesellschaft auf dieser Basis funktioniert wird sich daran nichts ändern. Und die Grünen sind nur das Schaubild für Käuflichkeit durch die globale Finanz- und Wirtschaftslobby. Wer Atomkraft verhindert anstatt die Produktion und Nutzung sicher zu machen, hat mit Wissenschaft nicht viel im Sinn. Und wer Kriege befürwortet insbesondere Atomkriege und Atomkraft verbieten will ist schizophren. Doch entscheidend ist die Frage , wem nutzen Kriege, egal welcher Art , welche Ursachen haben Kriege und was wird damit bezweckt. Wer diese Frage beantworten kann, versteht meinen einleitenden Text, denke ich und er wird früher oder später verstehen warum in diesem System Kapital, Mehrwert, Generierung von Profit die Grundlagen für Krisen und Kriege sind. Und die Käuflichkeit des Menschen ist eines der grundlegenden Problem für seine Unterdrückung und Ausbeutung.

    • Das selbe wie bei Corona. Wir haben nur die Möglichkeit die Politik von der Straße aus zu zwingen , das Volk anzuhören. Wenn das nichts bringt löst sich alles in Gewalt auf früher oder später. Ob das aber immer sinnvoll ist, ist eine andere Frage, die zum jeweiligen Zeitpunkt am jeweiligen Ort entschieden werden muss. Nur für die Eskalation zeichnet meist die Politik verantwortlich.

    • 1. Beten, dass die erste Atombombe die Grünen auslöscht.
      2. Duck and cover
      3. Einfach alles ignorieren
      4. Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen

    • Auf geostrategischer / nationaler Ebene? Nichts. Offenbar wollen das alle, die was zu Melden haben, exakt so.
      Auf persönlicher Ebene?
      Plan A: auf die Südhalbkugel auswandern. Die Aequatorialwinde bilden eine natürliche Fallout-Barriere.
      Plan B: Sich so weit wie möglich von externer Infrastruktur unabhängig machen, weit weg von grösseren Städten und unter Berücksichtigung der Windverhältnisse im Falle von Fallout.
      So, wie gerade alle herumspinnen halte ich einen Nuklearschlag oder sogar einen Nuklearkrieg nicht mehr für ausgeschlossen. Betet für Frieden und bereitet euch zum Krieg.

  3. Das sind die Grünen:

    Genfood? Nein Danke!
    Gentherapie? Ja Bitte!

    Atomkraft? Nein Danke!
    Atomkrieg? Ja Bitte!

  4. Die Grünen waren immer Vertreter von US-Interessen – „Frieden“ oder „Umwelt“ waren immer nur Propagandavehikel, mit denen Ahnungslose und Gutgläubige gelockt wurden !

    • Na ja, bei der sowjet-nahen „Friedensbewegung“ der 80er NUR gegen NATO-Raketen waren noch viele Grüne vorne mit dabei wie General Bastian (erschoß er sich wegen Aufdeckung von Ost-Agententum?) und seinen Generäle-für-den-Frieden, u.a. bei den Blockaden vor Kasernen = Nötigung. Aber nach und nach haben sich die GRÜNEN als Regime-Teile erwiesen und etabliert, mußten da auch in saure Äpfel beißen wie 1999 beim NATO-Krieg gegen Serbien. Die Annäherung an den Westen verstärkte sich danach. – Immerhin ist ein Wandel zum Realismus, zur werte-fundierten Außenpolitik pro Freiheit (der Völker), Demokratie wie jetzt und zur besseren Weltmacht (Westen) positiver als die schamlosen Positionierungen pro Diktator und Kriegsherr Putin, vor allem bei den gewissen Super-Patrioten wie AfD, PI, Elsässer, die dabei jeden Anstand, den sie hier immer vom Regime und Gegnern heftigst einfordern, und Verstand aufgegeben haben!

  5. „Lektionen aus dem Kalten Krieg? Fehlanzeige…“

    Lektionen aus den beiden deutschen Diktaturen: Fehlanzeige.
    Lektionen aus den beiden Weltkriegen: Fehlanzeige.
    Lektionen aus dem Leid von Kriegs- und Wehrdienstopfern: Fehlanzeige.

    (…)

  6. Zitat von oben:
    „Doch nochmals, ob es uns passt oder nicht: Dies ist nicht unser Krieg, und unsere Versuche von außen, ihn zu beenden, müssen stets unsere eigene Sicherheit berücksichtigen – was eine sensible Folgenabschätzung erfordert.“

    Standen die Grünen dereinst für eine Friedensbewegung, so kann man heute ohne weiteres feststellen: Vor allem sie sind es, die eine neue Kriegsbewegung losgetreten haben. Wo die endet, werden wir sehen. Schon jetzt gibt es kaum noch Widerstand gegen die Ausweitung und Einmischung seitens „des Westens“. Waffen direkt, nun doch Geld für Waffen (Umfaller Scholz) und so langsam steigt die Teilnahme Freiwilliger aus dem Westen. So pervers diese Strategie ist, ich fühle mich an die Indianerkriege in Amerika erinnert. Erst sagt man den Indiander Friede und ein geschütztes Gebiet zu, dann lässt man es zu, dass Siedler sich einen feuchten Kehrricht darum kümmern – und dann endlich wird der Weg frei, um die Siedler zu schützen: Die Kavalierie besorgt die Auslöschung der Indinaner. Und ganz genau so: Man fühlt sich im Recht, weil man Schwächere zu schützen vorgibt. Gegen die aufgespachelte Empörung gibt es kein Heilmittel. Die Agenda dahinter erkennen die Einfältigen nicht.

    Und auch diese Frage ist richtig (s.o.): Wie stellt man sich das Ende eigentlich vor? Mit jedem Tag wird mehr Infrastruktur zerstört, mit jedem Tag wird eine Rückkehr der Geflüchteten unwahrscheinlicher, weil faktisch unmöglich(er). Wenn man hier ohne Einschränkungen Russland als Angreifer sieht, als was muss man die Amerikaner dann damals in Vietnam oder einem anderen der vielen Kriege und Umstürze ansehen, für die sie auf der Welt verantwortlich waren und bis heute bleiben?

    Was wirklich sprachlos macht, ist die zunehmende Irrationalität. Nichts wird mehr zu Ende gedacht. Gravierende Einschränkungen werden schon jetzt dem Volk verkündet, doch keine Mehrheit versucht noch durch Demonstrationen oder auf politischer Ebene auch einmal aus anderer Richtung Druck aufzubauen. Offenen Auges treibt man den Krieg in immer ausufernde Folgen – für alle. Außer denen, die wirklich von diesem Krieg mit zwei geschwächten Kriegsparteien profitieren. Und wer das ist, da muss man nicht lange suchen …

  7. Düstere Zukunftsaussichten:
    Ein Zusammenbruch Russlands würde zum Entstehen von fünf oder sechs Staaten auf der eurasischen Landmasse führen, die dann Atomwaffen besitzen und von Freaks, Fanatikern und Radikalen regiert würden.
    Denn überall da, wo man versucht hat Diktatoren zu vertrieben, herrscht heute Chaos. Und Europa bescherte es Migration, Kosten und Terrorismus.

  8. Iwan sollte sich die Namen der Kriegstreiber, die sich vehement für schwere Waffenlieferungen a.d. Ukraine einsetzen, gut merken.
    Dazu gehören die Grünen, Plagiatsfrau Baerbock, der Langhaarige Hofreiter u.v.a. andere.
    Unsere Familie ist gegen Steuergeldverschwendungen in Milliarden Euro Höhe von Kriegswaffen.
    Je länger und mehr Waffen geliefert werden, je länger müssen vorwiegend die Zivilbevölkerung
    russische und ukranische Soldaten leiden, ihre Gesundheit bis hin zum sinnlosen Tod aufs spiel setzen.
    Schaut Euch das Video und hört genau den Worten zu, dann bekommt man einen anderen Einblick in das Land, Politiker, Oligarchen, etc. der Ukraine.

    https://media.deutschlandkurier.de/2022/KW16/beck161.mp4

    • Ich habe selbst einen Sohn im Alter von 22 Jahren. Wenn ich Berichte sehe (natürlich nicht im von uns finanzierten ÖRR – Kotz…) von jungen Ukrainern und Russen, alle um 2000 herum geboren, die dort heute kämpfen und sterben, kocht mir das Blut, wenn die westlichen Politiker den Krieg ins Unendliche verlängern wollen durch schwere Waffen. Zum Henker mit diesen Bastarden.

  9. Lieber Herr Matissek ,
    Sie werden ,wenn Sie den Schaden abwenden wollen ,nicht darum herumkommen die Motivation der grünen und auch schwarzen und roten und gelben Kriegstreiber offenzulegen.Ich vermute es handelt sich um Geld.Wenn Sie Geldflüsse an die Kriegstreiber aufdecken ,kann dem Unheil vielleicht noch Einhalt geboten werden.Vermutlich fliessen große Summen aus dunklen Kanälen ,die vielleicht mit Soros zusammenhängen.Es genügt einzelne Ströme aufzudecken.Immerhin hat Zelensky angeblich eine halbe Milliarde in einem Jahr zusammengebracht.da kann man schon einige tausend Mitbürger verheizen.Clinton hat ja festgestellt daß sogar eine halbe Million Iraker den Preis wert waren.

  10. „Wer grün wählt, wählt den Krieg!“ (Uwe Steimle alias Erich Honecker in Schmalkalden, Sommer 2021 vor der BT- Wahl.)

  11. Solange eine desinteressierte Bevölkerung, die lieber DSDS und GNTM glotzt, sich von dieser Kriegs-
    propaganda einlullen lässt statt sich mal selbst zu informieren, solange haben die Kriegshetzer in
    Regierung und Opposition freie Hand.
    Diese kriegsgeilen Furien, die jeden Tag ihren Schwachsinn absondern, ohne von jeglicher militärischer
    Bildung eine Ahnung zu haben, werden die ersten sein die sich aus dem Staub machen wenn es
    dann mal richtig knallt.
    Ausbaden darf es dann mal wieder der kleine Mann, aber das hatten wir ja schon ein paar mal…

  12. Bin sonst nicht so spirituell, aber in dem Fall unbedingt Alois Irlmaier lesen. Haut irgendwie hin. Zweimal die „Acht“ und dann die „Neun“ in seiner Vision vom WK III. Die „Achten“hatten wir (Jahr :2022 oder Monat Februar (02) gibt in der Multiplikation und eventeull in der Summe die „Acht“ und der 23 Februar als Beginn (2³) haut auch hin. Die „Neun“ könnte dann der September als Beginn der weltweiten Auseinandersetzung sein (laut Irlmaier : 3 aufeinanderfolgende Tag ohne jegliches Licht) . Also wenn des mit der „Neun“ so hin haut (allerdings meine eigene unfundierte Hypothese) „Don t panic“ und genieße den Sommer bis zum September und im Übrigen merke: unterm Atompilz sind wir alle gleich:. die Geimpften und die Ungeimpften wie auch die Grünen (aber die sind ja sowieso schon zu 100% geimpft und seit man weiß, dass die Spikes auch im Hirn ihr Unwesen treiben, erklärt sich dann auch manches, obwohl bei denen sich die Frage stellt, ob hier das Kleinhirn in erster Linie betoffen ist, weil kein anderes Zielorgan sich findet) )

  13. Man hat die russischen Interessen ignoriert ,man reizt eine Weltmacht nicht ungestraft .Jetzt hat man das Ergebnis….Durch Waffenlieferungen verlängert man nur das sterben dort. P.S. Die USA annektierte 1848 Texas in einem Krieg gegen Mexiko und das gesamte Land nahm man von denn Indianer in Besitz und was hätte die USA in Vietnam zu suchen….Alle Grenzen auf der Welt sind eigentlich durch Kriege entstanden ,traurig aber wahr. Politiker beginnen Kriege ,das Volk stellt die Leichen. Beendet den Krieg und zwar sofort.

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