Atomstrom-Verteufelung: Staatsfunk, Grüne und FDP ziehen an einem Strang

Grüne Energievisionen: Ausstieg aus der Wirklichkeit (Foto:Imago)

Wie subtil tendenziöser Journalismus und Framing beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ablaufen, dafür liefert die aktuelle Berichterstattung zum von der EU-Kommission geplanten neuen „Nachhaltigkeitslabel“ für Atomenergie und Gas, die als klimafreundliche Energien eingestuft werden sollen, den besten Beweis. Was allerdings, eingedenk der weit überrepräsentierten rot-grünen Sympathisantenszene bei den Mitarbeitern des Staatsfunks, auch kein Wunder ist: Auf die keineswegs wertfreie Erwähnung der neuen EU-Position hin folgt nicht etwa eine ausführliche thematische Vertiefung, mit welchen Argumenten die Kommission ihren Kurswechsel begründet und wieso sie speziell die Atomenergie nunmehr gutheißt (nämlich aufgrund gewaltiger Fortschritte bei nuklearer Sicherheit und Wiederaufbereitungstechnologie).

Sondern es wird auf die „skandalöse“ These hin direkt zu Wortmeldungen von Spitzen-Grünen geschaltet, die ihre Empörung und Fassungslosigkeit ausdrücken dürfen und mit 40 Jahre alten Argumenten („Hochrisikotechnologie”, „Kontamination auf Generationen hinaus”) den grünen Gründungsmythos der AKW-Bewegung wiederbeleben dürfen. Die wohlgenährte Wuchtbrumme Ricarda Lang zieht da etwa haarsträubende Vergleiche („als würde man Alkohol plötzlich für gesund erklären”), und Wirtschaftsminister Robert Habeck wiederholt irrationale Verteufelungsphrasen gegen Kernenergie – als sei Deutschland künftig infolge der Energiewende nicht noch mehr auf ausländischen Atomstrom angewiesen, als seien Länder wie Frankreich oder Tschechien – wo die Atomforschung nicht künstlich abgewürgt wurde, sondern gewaltige Fortschritte machte – von Ahnungslosen regiert. Unausgewogener, einseitiger und somit manipulativer als im gebührenfinanzierten Fernsehen kann Journalismus wirklich nicht sein.

Die FDP sichert Grünen Nibelungentreue zu

Immerhin für eines ist die von Brüssel sehr zum Leidwesen der hiesigen Ideologen wiederbefeuerte AKW-Debatte jetzt schon gut: Sie zwingt die FDP nämlich endlich, final Farbe zu bekennen – und wie sollte diese anders sein als tiefgrün: Prompt sichert heute deren Bundesjustizminister Marco Buschmann den Grünen „politischen Beistand” im Kampf gegen den neuen EU-Kurs zu. Sogar eine Klage gegen die Kommission nach dem Vorbild Österreichs will Buschmann demnach nicht kategorisch ausschließen, so die „Welt„. Allerdings sei es für solche Gedankenspiele noch zu früh; derzeit sei man laut Buschmann schließlich noch in der Phase der „politischen Willensbildung”. Grundsätzlich stehe jedoch auch die FDP zum gemeinsam im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziel, aus der Atomkraft auszusteigen.

Was Erdgas anlange, so sollten entsprechende Kraftwerke für eine Übergangszeit genutzt werden, so Buschmann: „Auch im Koalitionsvertrag haben wir festgeschrieben, dass wir moderne Gaskraftwerke – insbesondere, wenn da später auch mit Wasserstoff gearbeitet werden kann – dass wir das fördern wollen. Also, da sind wir uns in der Koalition einig.” Bei der Atomenergie jedoch werde die Ampel-Koalition alles tun, um „als Bundesrepublik unseren Einfluss geltend zu machen”, dass an deren Ende festgehalten werde. Die Grünen können sich hier also im Kampf um die Rettung ihrer weltanschaulichen Grundfesten und archaischsten Feindbilder voll und ganz auf ihre „liberalen“ Erfüllungsgehilfen verlassen – während das Ausland nur noch den Kopf schüttelt über Berlin.

12 Kommentare

  1. Genau wie die Mitglieder der Coronasekte sind auch die Mitglieder der Klimasekte im Begriff uns zu vernichten, ob sie es nun wissen oder nicht.

    Während diese ferngesteuerten Wahnsinnigen und Verbrecher das Klima „retten“ wollen und riesige Energieausfälle provozieren mit ihrem Energiewende-Hirnriss (direkt vor die Wand), befinden wir uns am Beginn einer neuen Kaltzeit (engl.“ice age“), die verheerende Folgen haben wird.

    Wir stehen vor einer Hungerkatastrophe wegen dieser durchgeknallten Politverbrecher.

    Grand Solar Minimum and the Swing Between Extremes – https://electroverse.net/grand-solar-minimum-and-the-swing-between-extremes/

    Valentina Zharkova – Großes Solares Minimum oder globale Erwärmung? https://www.youtube.com/watch?v=g-tio5w32Ug

    Grand Solar Minimum Beginner’s Guide – https://supergsminfo.com/

    • Ein paar Seiten vorher steht geschrieben:
      Pöbel-Ralle hetzt sich ins neue Jahr: „Atomfans“ sind für Stegner „Rechtsradikale“ (Ralf Steegner)
      Also sind alle Befürworter in Brüssel und Berlin rechtsradikal….das wird man sich nicht bieten lassen.

      Wieso ist der Steegner wieder auf der Matte? Kriegt er den Hals nicht voll ???

  2. Ich möchte mir von profitlichen Politikern Atomkraftwerke genausowenig aufzwingen lassen wie die Coronamaßnahmen. Damit das klar ist.

    • Sie können ganz beruhigt sein,in krautistan bleiben AKW verboten.Da wacht schon der große Bruder darüber.

  3. Das es ohne Atomkraft keinen reibungslosen Übergang in eine ökologische Stromversorgung gibt, sollte eigentlich Jedem klar sein, der den Verstand über die Ideologie stellen kann.
    Denn solange das Problem der Stromspeicherung nicht gelöst und die Energieabgabe nach Bedarf aus den Speichern kommt muss Strom ständig erzeugt werden damit er 24/7 zur Verfügung steht.
    Und wie will man mit den zur Zeit verfügbaren grünen Energieträgern bewerkstelligen? Denn Nachts gibt es keinen PV Strom und bei Dämmerung oder starker Bewölkung sieht es auch nicht gut aus. Windräder drehen sich nur solange es Wind gibt und bei Flaute bleiben sie still stehen, unter Umständen sogar tagelang.
    Und genau für diese Fehlzeiten der Unter oder Nichtversorgung brauchen wir die Kernkraft, egal wie man dazu stehen mag. Und das die Atomkraftwerke der 70er Jahre nichts mehr mit Kernkraftwerken neuester Generation gemeinsam haben ist auch so eine Tatsache die gerade in Deutschland immer wieder komplett ignoriert wird. Es werden Argumente vorgebracht, die durch die technische Entwicklung längst entkräftet wurden. Es ist als ob man die Abgaswerte eines alten Autos aus den frühen 60er Jahren einem neuen Tesla andichtet.

  4. Bill Gates ist ins EU-Gebäude reinmarschiert und hat mit der Faust auf den Tisch gehauen. Dann hat er den EU-Umpalumpas gesagt, was zu tun ist und die haben die Ansage mit „Sir. Ja, Sir“ quittiert und das rote Kreuz neben „Kernkraft“ wegradiert und durch einen grünen Haken ersetzt. Unverschämterweise hat es Gates versäumt, die Grünen vorher um Erlaubnis zu bitten. Also erfuhren die es als letzte. Wenn Bill Gates ins Atomkraftwerksbusiness einsteigt, dann braucht er auch Kunden. Dann wird den Vasallen mitgeteilt, dass sie Atomkraftwerke brauchen. So einfach funktioniert das in einer Technokratie.

  5. Es ist und bleibt eine Teufelsenergie. Von den „gewaltigen“ Fortschritten bei Sicherheit und Wiederaufbereitung findet man kaum konkretes über erprobte Technologien. Aber es gibt Kommentare, die diese „Fortschritte“ als Phantome qualifizieren.

  6. Die aktuelle Klimapolitik unseres Landes erinnert mich massiv an den „Witz“ über die Verkehrsdurchsage, in der der Autofahrer auf der Autobahn entgegnet „Was heisst hier ein Geisterfahrer? Die fahren alle in die falsche Richtung.“ Kritikfähigkeit oder Realitätssinn sind keine ausgesprochenen Stärken unserer Regierung.

  7. Die Atomkraft bleibt in krautistan verboten.Schließlich ist das kein souveränes Land sondern nur eine Wirtschaftszone mit Waffenstillstand.Insofern braucht man sich keine Gedanken über AKW machen.Worüber man sich allerdings Gedanken machen sollte ist die Frage wie man den großen blackout oder längere Stromabschaltungen einigermaßen übersteht und was man nach den vielen geplanten Verboten noch machen darf und wie man mit dem bedingungslosen Grundeinkommen nach der Enteignung zurandekommen wird.

  8. >>>>Bei der Atomenergie jedoch werde die Ampel-Koalition alles tun, um „als Bundesrepublik unseren Einfluss geltend zu machen”,<<<<

    Muahahahahaha … die denken doch nicht wirklich, dass Deutschland irgendwas zu sagen hätte?
    Er sollte doch einmal nachfragen, wieso Deutsch nicht Amtssprache in der EU ist. Immerhin wird Deutsch in der EU am meisten gesprochen.
    Französisch ist es und dann noch englisch, wobei die Insel ja gar nicht mehr zur EU gehört.
    Zu Europa gehört die Insel im Grunde genommen ja auch nicht. Sondern ist vorgelagert. Die haben schon immer ihr eigenes Ding gemacht. Unter anderem die Welt 500 Jahre lang terrorisiert.

    Deutschland ist dazu da, die Rechnungen zu bezahlen, die andere Länder aufmachen. Zu nichts anderem haben sie uns in der EU.

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