Auch Giorgia Meloni ist mit Vorsicht zu genießen

Giorgia Meloni nach ihrem Wahlsieg diese Woche in Rom (Foto:Imago)

Mit frenetischem Jubel wurde das herausragende Wahlergebnis der Fratelli d’Italia von vielen Konservativen in Europa bedacht. Erst der Sieg der rechten Schwedendemokraten, jetzt der konservative Erfolg in Italien: Endlich nehme die linksgrüne LGBTQ- und masseneinwanderungshofierende Vorherrschaft in Europa ein Ende! Endlich werde wieder vernünftige Politik für die autochthone Bevölkerung gemacht! So zumindest der Tenor. Auch zahlreiche rechtskonservative Parteien, darunter natürlich die AfD, ließen es sich nicht nehmen, der Wahlsiegerin und designierten nächsten italienischen Ministerpräsidentin Georgia Meloni, der Vorsitzenden der Fratelli d’Italia, zu ihrem grandiosen Sieg zu gratulieren.

Die Politiker der Altparteien können dies natürlich nicht unkommentiert stehen lassen und sehen sich seit Tagen dazu veranlasst, allerhand grün-rotes verbales Gift zu spritzen: „Giorgia Meloni ist eine Rechtsextreme, das muss auch so benannt werden, wenn sie die nächste Regierungschefin Italiens wird”, ätzte etwa Michel Reimon, Europa-Sprecher der österreichischen Grünen. Achim Post, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, blies ins selbe Horn und behauptete: „Dass Italien als europäisches Gründungsland und achtgrößte Industrienation der Welt nun absehbar von einer Allianz aus Neofaschisten, Rechtsnationalen und Rechtspopulisten regiert werden dürfte, ist eine schwere Bürde für den Zusammenhalt in Europa.

Finale Brandmarkung durch Auschwitz-Komitees

Für die finale Brandmarkung sorgt die Tatsache, dass selbst das Internationale Auschwitz-Komitee das italienische Wahlergebnis besorgt kommentierte. Die Assoziation ist gewollt – schließlich gilt Auschwitz als der Inbegriff des abgrundtief Bösen, als Ort der ultimativen Entmenschlichung. Christoph Heubner, der Exekutiv-Vizepräsident des Komitees, meinte, „dass die Bürgerinnen und Bürger in Italien Versprechungen rechtsextremer Populisten Glauben schenken und Mussolinis selbsternannte Erben an den Tisch der Republik bitten, ist auch ein alarmierendes Zeichen dafür, dass die europäische Idee zunehmend unter Druck gerät.“ Den „faschistischen“ Wahlsieg bezeichnete er als „schockierend und traurig”. Menschen, die gegen eine Masseneinwanderung aus der Dritten Welt sind, die der durchgeknallten Genderpolitik nichts abgewinnen können, die von genbasierten Zwangsimpfungen nichts halten, die keine Lust auf transhumanistische Experimente haben und auch der Unterstützung des Stellvertreterkriegs in der Ukraine abhold sind, müssen auf dieses Geschwafel vom „bösen Faschismus” indes nicht allzu viel geben. Die Schieflage solcher Vergleiche richtet sich selbst.

Und dennoch: Sie wären gut beraten, den Fratelli d’Italia und ihrer Vorsitzenden Meloni dennoch kritisch gegenüber eingestellt zu sein; allerdings eher aus anderen Gründen: Meloni hegt nämlich nicht nur gute Kontakte zur US-Elite, sondern sie gilt auch als leidenschaftliche Verfechterin von Waffenlieferungen in die Ukraine. So twitterte sie kürzlich, an Selenskyj gerichtet: „Sie wissen, dass Sie auf unsere loyale Unterstützung für die Sache der Freiheit des ukrainischen Volkes zählen können. Bleiben Sie stark und halten Sie am Glauben fest.

Transatlantische Verbindungen mit indirekter Nähe zum WEF

Bei dieser Positionierung verwundert es auch nicht, dass Meloni auch als glühende Verteidigerin der NATO gilt. Zugute halten kann man ihr hierbei allenfalls die Forderung, dass sich die europäischen Mitgliedsländer ihrer Meinung nach „auf Augenhöhe mit den USA“ befinden sollten.  Das heißt jedoch noch lange nicht, dass man auch US-kritische Töne von ihr erwarten könne – denn Meloni ist darüber hinaus auch Mitglied im Aspen Institute, einem Think-Tank mit Sitz in Washington D. C.. Hierbei handelt es sich um ein Institut, welches von niemand geringerem als der Gates Foundation, dem Rockefeller Fonds, der 1911 gegründeten Carnegie-Stiftung, der Lumnia-Stiftung und der Ford-Stiftung finanziert wird; allesamt NGOs, die von steinreichen „philanthropischen” Multimilliardären gegründet wurden, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit ihren Vermögensunsummen, die dank des Stiftungsstatus nicht versteuert werden müssen, Einfluss auf das Weltgeschehen zu nehmen.

Dazu passt gut der Kommentar eines anonymen Twitterers aus Frankreich, der auf dem Kurznachrichtendienst anmerkte: „Die globalistischen Puppenspieler platzieren ihre Figuren, ob links oder rechts, nach Belieben, je nachdem, wie sich die Situation in den einzelnen Ländern entwickelt.“ Besagtes Aspen Institute ist zwar relativ unbekannt, es handelt sich dennoch um ein bedeutsames transatlantisches Netzwerk mit erheblichem politischen Einfluss; sein Chef ist aktives Mitglied im World Economic Forum, was wiederum etwas merkwürdig anmutet, da Meloni selbst – jedenfalls offiziell – nichts mit dem WEF am Hut haben will. Dies würde zu ihrer eher nationalkonservativen Politik auch nicht passen.

Selbst dem „Grünen Pass” war Meloni nicht abgeneigt

Es passt jedoch gut zu dem oben zitierten Tweet, dessen Verfasser zudem darauf hinweist, dass es sich bei Meloni, wie bei fast allen anderen europäischen Spitzenpolitikern auch, um „Marionetten” des WEF und gewisser amerikanischer Eliten handele. Abgesehen vom verschwörungstheoretischen Zungenschlag solcher Äußerungen: Ein Kern Wahrheit liegt definitiv darin; zwar gibt es einige Unterschiede, was etwa die jeweiligen Positionen zur Einwanderungs- oder Genderpolitik anbelangt; doch in vielen wesentlichen Punkten besteht Einigkeit – und dies zumeist ganz im Sinne der USA: Absolute NATO- Treue und die Schwächung Russlands etwa; vermutlich auch bei anderen Great-Reset-Leitthemen wie dem Transhumanismus. Dieses Bild wird durch Melonis einstige Zustimmung zum „Grünen Pass” abgerundet; im April 2021 hatte sie auf Twitter verkündet: „Wir sind die ersten, die den Greenpass unterstützt haben und hoffen, dass er schnellstmöglich in ganz Europa eingeführt wird.“ Erst als dann Ungeimpfte vom öffentlichen Leben weitestgehend ausgeschlossen werden sollten, änderte sie ihre Meinung und sprach sich doch gegen das Zertifikat aus; spät, aber immerhin.

Für eine „Entwarnung” reicht dies jedenfalls noch nicht; dafür sind ihre transatlantischen Verstrickungen zu groß. Ebenfalls wenig vertrauenserweckend sollte selbst für konservative Gemüter das Flammensymbol im Logo der Fratelli d’Italia sein: Die grün-weiß-rote Flamme war einst auch im Parteilogo der ehemaligen neofaschistischen Partei Movimento Sociale Italiano (MSI) enthalten. Hierbei handelte es sich um die Partei, die 1946 von Vertretern und Anhängern der Repubblica Sociale Italiana (RSI), dem von der deutschen Besatzungsmacht eingesetzten Marionettenstaat unter Führung des Diktators Benito Mussolini mit Sitz in Salò am Gardasee gegründet wurde. Vorsitzender des MSI war Giorgio Almirante (1914 bis 1988), der Mitglied in Mussolinis Kabinett war. 1995 kam es schließlich zur Auflösung dieser faschistischen Organisation. Dies sind Dinge, die AfD-Anhänger und auch deren Politiker durchaus wissen und beachten sollten – denn gerade ihnen ist es ja oftmals ein großes Anliegen, als konservativ, jedoch keinesfalls als rassistisch oder faschistisch zu gelten.

Nur konservativ als Gemeinsamkeit reicht nicht aus

Grundsätzlich stellt sich die Frage, was die AfD und natürlich auch andere europäische konservative Parteien dazu verleitet, Giorgia Meloni samt ihrer Partei über den grünen Klee zu loben und sie wie einen Messias zu feiern. Gerade angesichts der Tatsache, dass sich die AfD die Deeskalation im Stellvertreterkrieg und das Verbot von Waffenlieferungen in die Ukraine auf die Fahne geschrieben haben, sollte die Fratelli d’Italia eigentlich ein rotes Tuch für sie sein. Machen sie denselben Fehler ihrer medialen und politischen Gegner, und werfen sich selbst in einen Topf mit denen, die reflexartig als „Populisten“ und „Rechtsextreme“ angefeindet werden wie sie selbst – ohne eine kritisch-differenzierende Beurteilung vorzunehmen? Anscheinend genügen eine konservative Familien- und eine restriktive Einwanderungspolitik als gemeinsame Schnittstellen, um solch eine Partei als Verbündeten zu sehen. Dasselbe gilt natürlich auch für die FPÖ in Österreich, das Rassemblement National in Frankreich oder auch Viktor Orbáns Fidesz in Ungarn, die ebenfalls alle ob des italienischen Wahlergebnisses ganz aus dem Häuschen sind.

Wenn wenigen Gemeinsamkeiten jedoch auch krasse Unterschiede gegenüberstehen, dann sollte man sich mit seinem Jubel in Zurückhaltung üben. Melonis NATO-hörige, waffenfreudige und Kiew-servile Einstellung ist alles andere als ein Pappenstiel. So jemanden, respektive: dessen Partei, sollte man nicht als Schwesterpartei ansehen, wenn man in puncto USA-Russlandkonflikt genau gegenteilige Positionen vertritt. Wer Waffen, obendrein schwere, in ein Kriegsgebiet liefert, das nicht einmal EU-Mitglied ist, befeuert damit den Konflikt und riskiert letzten Endes einen Dritten Weltkrieg. Wenn man Russland noch etwas weiter demütigt und provoziert, könnte es letzten Endes passieren, dass Putin zur Atombombe greift – und wenig später auch wir dem Erdboden gleichgemacht werden. Dann nutzen uns konservative Positionen wie die Dreikind-Familie mit Mutter und Vater oder Massenabschiebungen und Zurückweisungen an den Grenzen auch nichts mehr, die sind dann nämlich auch obsolet.

Wie vertrauenswürdig sind Parteien noch?

Anderseits stellt sich die Frage, wieso Meloni dem Mainstream ein so großer Dorn im Auge ist. Hier scheint es doch ähnlich viele Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zu geben. Grundsätzlich steht im Raum, wie sehr man denn überhaupt noch Parteien vertrauen sollte. Je mehr man von all diesen Dingen, die im Hintergrund ablaufen, erfährt – nämlich, dass extrem viele politische Vorgänge im Westen von amerikanischen NGOs, großen Konzernen und sonstigen reichen Menschen im Hintergrund gesteuert werden -, desto mehr gewinnt man den Eindruck, dass letzten Endes ALLE Parteien Teil des Systems sind und sie, sobald sie in Regierungsverantwortung geraten, mehr oder weniger alle das Gleiche machen, weil sie andernfalls erpresst werden. Dies kann man sehr gut in der Causa Olaf Scholz erkennen, der erst gar keine Waffen liefern wollte, dann jedoch eine Rolle rückwärts vollzog; dies mutmaßlich, weil er aufgrund seiner Verstrickungen in den Cum-Ex-Skandal erpressbar ist. Gut möglich, dass auch die AfD von vielen ihrer Standpunkte abrücken würde, wenn man sie erst einmal regieren ließe.

Dafür spricht unter anderem, dass immer dann, wenn es darauf ankommt, die AfD auf systemkonform macht: So wurden drei prominente Parteimitglieder, die in den Donbas reisten und sich einen persönlichen Eindruck vom Kriegsgeschehen machen wollten, zurückgepfiffen. Schlimmer noch: Einer der Betroffenen wurde nun sogar aus der Landtagsfraktion in NRW ausgeschlossen! Hätte die Parteiführung im Gegenteil jedoch ihren Mitgliedern die Reise in den Donbas ausdrücklich erlaubt, so hätte sie nicht nur Rückgrat bewiesen, sondern sich auch als echte „Alternative” präsentiert, die – gerade wegen der Fragwürdigkeit der Abstimmungen – zur Transparenz beigetragen und auch einmal die andere Seite der Medaille beleuchtet hätte. Von den Kriegsopfern in der Ostukraine ganz zu schweigen. Dies soll nun jedoch nicht heißen, dass man letzten Endes gar nicht wählen gehen sollte – denn erstens kann es noch schlimmer gar nicht kommen, und zweitens gilt: Wenn sich die AfD tatsächlich nur als „Systempartei” entpuppen sollte, wüssten wir dann immerhin, im Fall ihrer Regierungsbeteiligung, wohingegen es sonst bloß bei der Vermutung bleibt.

BITTE BEACHTEN: Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann freuen wir uns, wenn Sie unsere Arbeit mit einer Zuwendung unterstützen.

27 Kommentare

  1. Endlich spricht es jemand aus, danke Beate Steinmetz, dass Senilos Scholz aufgrund seiner Verstrickungen in den Cum-Ex-Skandal erpressbar ist. Das ist die beste Voraussetzung für einen Bundeskanzler.

    18
  2. Dass die Meloni konsevativ ist, ist gut. Dass sie eine Russlandphobie hat und diesen Selenski vergöttert, ist sehr schlecht. Mir gefällt auch nicht ihre Liebe zu den Transatlantikern. Da ist mir Salvini 100-mal symphatischer.

    16
  3. Es ist klar, daß JEDE Partei eingenordet wird. Wenn sie es bei der AfD geschafft haben, müssen wir schnell eine neue Partei gründen, die zuförderst mehr Direktwahl versucht zu installieren.

  4. „Wie vertrauenswürdig sind Parteien noch?“

    Das frag ich mich schon seit Jahrzehnten. Schon damals in der ehemaligen DDR diente die Parteizugehörigkeit zur SED dazu um im Beruf weiter zu kommen und so spülte es immer mehr Dummköpfe nach oben. Die damals 1000 prozentigen konnten gar nicht schnell genug sich als Wendehälse zu betätigen. So ist es immer erst mal an der Macht wird dem größten Stück vom Kuchen hinterher gerannt. Von einem Politiker/in würde ich absolut nichts kaufen.

  5. Mit Verlaub – ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass die Konservativen einen an der Waffel haben u. Teil des Problems sind. Sie lassen es durch ihre zu große Toleranz zu, dass Idioten & Zerstörer übernehmen u. lassens ich ebenso durch das ganze Links-Rechts-Gegeifere vom Weg abbringen. Ist ebenso sinnloses Rudeldenken u. sie lassen sich so die Butter vom Brot nehmen. Mehr noch – sie lassen sich so locker spalten.
    Und dann erwarten die, dass sich mit einem friedlichen Wechsel (aka Wahl) die ganze Wokeness, Political Correctness, Gender, Klimakacke usw. sich mit einmal wie durch ein Wunder komplett in Luft auflöst. Also alles das, was sich über Jahrzehnte aufgebaut hat („Marsch durch die Institutionen“) verschwindet, mir nix dir nix, über Nacht mit einer neuen Partei. Und vor allem – friedlich. Sorry, aber das ist hirnverbrannt!
    Wenn eine Meloni „Italien first“ macht, wieder Werte u. Kultur bringt, ist das erstmal ein Anfang. Da ist es vollkommen wurscht, ob die nun die Ukraine unterstützt oder von einem Think-Tank gesponsert wird. Liefert die nur das, was sie versprochen hat, dann ist es ein Anfang! Alles andre kommt dann nach. Und evtl. von allein – wenn Italien das Geld intern ausgibt, dann bleibt nichts für die Ukraine. EU ebenso.
    Wenn ihr es anders haben wollt, dann müsst ihr nicht-friedlich vorgehen. Nur dann kann es komplett werden. Allerdings sehe ich da eher schwarz, weil man nach ’nem Umsturz einen funktionierenden Plan haben muss. Aber dafür sind die Konservativen wohl eher zu verstritten.

    • ….“Sie lassen es durch ihre zu große Toleranz zu, dass Idioten & Zerstörer übernehmen u. lassens ich ebenso durch das ganze Links-Rechts-Gegeifere vom Weg abbringen.“…
      —-‚

      RICHTIG! Das geschieht nach dem uralten Erfolgsrezept: ,Teile und herrsche!“

      Nein, es geht nicht um Links- und Rechts, sondern die Megareichen Einprozenter führen einen Krieg gegen 99 Prozent der Weltbevölkerung.

      „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen“ – Warren Buffet, in der NY Times, 2007.

      Merke: Sozialistischer Staatskapitalismus und Raubtierkapitalismus (Neo Feudalismus) westlicher Machart sind lediglich 2 Seiten EINER Medaille!

      Die einzige deutsche Politikerin, die das durchschaut, ist Frau Sarah Wagenknecht!

  6. Meloni ist Proletarierin und deshalb ein Stück weit vertrauenswürdig.
    Nationalistisch eingestellte Proletarierinnen sind es natürlich weniger.
    (Patriotisch wäre besser).
    Benito, der schwer psychisch kranke Duce, spielte auch die Proles-Karte…

  7. Die Global Governance verfügt über eine Managementstruktur, die mit der eines großen Unternehmens vergleichbar ist, und obwohl einzelne Manager oder Vizepräsidenten nach persönlichem Aufstieg streben oder private Rivalitäten verfolgen mögen, sind sie letztlich alle dem Eigentümer des Unternehmens verantwortlich und arbeiten alle auf das gleiche übergreifende Ziel hin.

    Wir können über das Ausmaß oder die Komplexität der Rivalitäten debattieren, aber wir können es uns nicht leisten, die Tatsache aus den Augen zu verlieren, dass sie nur bis zu einem gewissen Punkt gehen und darüber hinaus ein gemeinsames Ziel verfolgen. Sie erzählen die gleichen Lügen, sie fördern die gleichen verdeckten Tyranneien. Keiner von ihnen ist unser Freund.

    11
  8. So wie im Artikel auch angedeutet: ALLE Parteien sind nicht vertrauenswürdig. /
    Die AFD ist eine gewollt zugelassene „Opposition“, die bei wichtigen Entscheidungen wie 2020 beim Infektionsschutzgesetz regierungstreu durch Stimmenthaltungen mitgewirkt hat. So ist sie immet präsent, damit mit dem Finger auf sie gezeigt werden kann. Aus meiner Sicht ist die AFD vom Verfassungsschutz (oder WEF-hörigen) unterwandert.

    13
    1
    • Die AfD unterwandert, nun daran besteht kein Zweifel, denn freimütig und stolz berichtete doch der Verfassungsschutz, über die hauseigenen Möglichkeiten und Taktiken, wie man mit der Afd umgehen wird. Gerade mit Blick auf den aktuellen „Skandal“, der zumindest vom Mainshit übermäßig aufgeblasen wird, wo jemand aus der AfD das Handtuch wirft und zum Dank für jahrelange Unterstützung, nun in den eigenen Brunnen pisst. Der Zeitpunkt ansich zeigt schon klar das taktische Kalkül dahinter. Umgangssprachlich wird man ihn, ein U-Boot nennen und jeder weiß sofort, was genau damit gemeint ist. Wenn man rückblickend an die Unterwanderung der NPD denkt, wo dann die gesamte Führungsspitze ausschließlich aus Verfassungsschützern bestand, ahnt man bereits, wie man zumindest versuchen wird, Einfluß in der AfD zu gewinnen. Parteiaustritte und anschließend üble Nachrede, sowas ist eben kein Phänomen der AfD, sondern kommt regelmäßig in allen Parteien vor. Die Gründe dafür sind mannigfaltig und nur der Austretende wird wissen, was ihn dazu bewegt haben mag, doch nur bei der AfD wird daraus ein medienwirksamer Skandal kreiert.
      Nicht jede Personalie der AfD, trägt zu 100 % alle Anliegen der Partei mit, was in einer gelebten Demokratie auch normal sein sollte, aber es fällt schon auf, wie einstige CDU/CSU-,SPD-, FDP- usw Abgänger, vehement versuchen aus der AfD eine der Altparteiengarde zu machen, Dies dürfte nicht im Interesse der AfD sein und so kommt es folgerichtig bei derartigen Kandidaten zu Karriereknick, wer so scheitert wird sich bewusst werden, innerhalb der AfD gibt es keinen opportunen Aufstieg für ihn mehr, ein Austritt ist damit eigentlich das Beste, was der AfD passieren kann, wenn die Ratten das Schiff von selbst verlassen. Leider ist es gängige Praxis der AfD, darüber schweigend hinwegzugehen, anstatt, diese Person genauer unter die Lupe zu nehmen und zu schauen, „woran hattet jelejen ?“, könnte es sich also um jemanden handeln, dessen einziges Ziel die eigene Karriere war, oder ging es der Person nur darum, der Partei nachhaltig größtmöglichen Schaden zu zufügen. Den meisten Mitglieder ist klar, man muss sich nicht weiter drum kümmern, was der Verfassungsschutz über die Partei sagt, die Loyalisten wissen daß es Schwachsinn ist und die Feinde, kann man auch mit Sachargumenten nicht überzeugen.
      WEF Hörigkeit, wenn es die den intern geben sollte, kann ja nur von Aussen eingeschleust sein und wäre mit Sicherheit ein deutliches Erkennungsmerkmal, für ein sogenanntes U-Boot. Halte ich persönlich aber für ausgeschlossen, da WEF für alles steht, was der AfD vollumfänglich widerspricht und auch keinen Anklang finden würde.
      Zahlenmäßig ist die AfD anderen Parteien weit unterlegen, medial wurde im Juli noch von einem Mitgliederverlust von 2500 geschrieben, was genau dran ist an derartigen Meldungen, man weiß es eben nicht. Was man aber gesichert weiß ist, daß es maximalen Zuwachs braucht, damit sich die Partei breit aufstellen kann.

      5
      1
      • Natürlich ist die AfD unterwandert. Und das von Anfang an! Auch von verblendeten Juden und dem Islam. Wenn man weiß wie dort die Mitglieder aufgenommen werden, bzw. nicht aufgenommen werden, wundert einem der stagnierende Bestand nicht. Ich war auch Mal Mitglied, sogar der ersten Stunde. Sah aber keinen Sinn mehr darin.
        Dennoch bleibt die AfD die momentan einzig wählbare Partei. Die ich, als Wessi, aber nur noch auf Bundesebene wähle! Nicht aber auf Landes und schon gar nicht auf Kommunalebene. Bei letzterer finden sich sowieso nur Blender und Karrieristen.

        1
        1
        • Für mich hatte sich die AfD spätestens an dem Punkt erledigt, als sie meinten, die Deutschen müßten als Sühne für Auschwitz die Bundeswehr in den Gaza-Streifen schicken, damit keine jüdischen Leben gefährdet würden, also um die IDF zu entlasten.

        • Ich bin aktuell Mitglied und kann das obven Gesagte aus meiner bisherigen Erfahrung nicht bestätigen. Wozu auch? Machttechnisch ist mit uns kein Blumentopf zu gewinnen. Wir kriegen ja nicht mal die Positionen, die Redezeit und die Fördermittel, die uns zustehen würden.
          Meine Aufnahmeprozedur verlief ganz normal, hat nur eine halbe Ewigkeit gedauert, bis sämtliche zuständigen Funktionsträger das Papier abgesegnet hatten. Bin allerdigns weder Muslima noch Jüdin, vielleicht habe ich da entsprechende Details nicht mitbekommen. – Was mich interessieren würde: Wie macht man mit einer AfD-Mitgliedschaft in diesem Lande Karriere??

      • Der radikale Flügel der AfD hat -schon gar nicht mit seiner aktuellen Putin-Befreundung und West-Feindschaft- auch mit bis 20% keine Chance auf großen Erfolg und Macht-Perspektive. Höchstens wie in Italien in einer Koalition mit geläuterten Resten von CDU-FDP und einer neuen Mitte-Rechts-Partei aus einer längst fälligen und nötigen Abspaltung der gemäßigten west-nahen AfDler, welche dann endlich -soweit die noch vor dem Untergang zum Überlaufen bereit wären- die vielen enttäuschten bürgerlichen Wähler holen könnte.

    • Was für ein Bullshit – die namentliche Abstimmung zum Selbstermächtigungsgesetz des Corona-Regimes kann man nachlesen. Einzige Partei dagegen: NATÜRLICH DIE AFD, DIE EINZIGE DEMOKRATISCHE VERTRETUNG DER BÜRGERLICHEN MITTE IN DIESEM GESAMTEN SAUSTALL!

  9. ZITAT: „Für die finale Brandmarkung sorgt die Tatsache, dass selbst das Internationale Auschwitz-Komitee das italienische Wahlergebnis besorgt kommentierte.“

    Immerhin ist nach dieser Aktion klar, dass dieses Komitee Teil der Agenda und somit ebenfalls ultimativ unglaubwürdig geworden ist.

    Meloni ist in meinen Augen schon deswegen verdächtig, weil sie aus meiner Sicht erst kürzlich wie aus dem Nichts aufgetaucht und zudem eine Frau ist. Damit stinkt sie regelrecht nach der globalistischen Agenda.

  10. @querleser

    Die Gefahr der Unterwanderung ist immer gegeben. Schon immer und überall. Man kann sich nur versuchen darauf einzustellen und Maßnahmen und Strategien dagegen planen.

    Edel sei der Mensch, hilfreich und gut. Ja, ja, SEI!

  11. RE: Steinmetz „gut beraten, den Fratelli d’Italia und ihrer Vorsitzenden Meloni dennoch kritisch gegenüber eingestellt zu sein; allerdings eher aus anderen Gründen: Meloni hegt nämlich nicht nur gute Kontakte zur US-Elite, sondern sie gilt auch als leidenschaftliche Verfechterin von Waffenlieferungen in die Ukraine. So twitterte sie kürzlich, an Selenskyj gerichtet: „Sie wissen, dass Sie auf unsere loyale Unterstützung für die Sache der Freiheit des ukrainischen Volkes zählen können. Bleiben Sie stark und halten Sie am Glauben fest.“

    Prima, daß die gewissenlosen, die eigene große polit. + persönl. Freiheit im Westen schamlos veratenden BRD-Putinisten (wie hier die meisten Autoren und Leser) sich (wie von mir schon unlängst hier ausgeführt) an der West-Treue der Meloni stören!! Möge sie zu Eurer Frustration daran festhalten! Auch Italien wurde 1945 vom Faschismus (in dessen Nachfolge Ihr eintretet mit Eurer Lobby für den Russo-Faschisten Putin) nur befreit durch die USA!

    Welche mit dem westlichen Demokratie-Modell nach 1945 das beste und erfolgreichste Politsystem der Welt etablierten – bei aller sonst nötigen Kritik! Aber keiner ihrer Rivalen seitdem war besser, ganz im Gegenteil!! Und aktuell nicht vergessen angesichts des dumpfen Anti-Amerikanismus einer lautstarken Minderheit (besonders in der Ex-DDR), daß 9/10 der Deutschen 1945 „zum Ami“ wollten (die Sachsen und Thüringer 1945 entsetzt waren vom Abzug der US-Truppen und Einmarsch der SU-Armee), sogar der Hitler-Retter General Remer in letzter Minute noch über die Elbe in die Westzonen sprang, sein Schüler Philipp vom hitler-preisenden nj 1994 einen Einwanderungsantrag in die USA stellte und seit 1945 vielste Millionen Einlaß begehrender Migranten aus aller Welt sich in die USA ergossen, viele auch aus den Ländern ihrer Konkurrenten um die Weltmacht Rußland-SU nebst Ostblock-Satrapien, KP-China und Islam-Ländern!!

    • „Westliches Demokratie-Modell nach 1945 durch die USA“… sorry, aber der reicht mir durch den ganzen Fasching heuer.

      • Gegen die Fakten kommt Ihr Ignoranten nicht an, also immer weiter -völlig losgelöst von der Realität- in der Inzucht der dumpf-nationalen Sektierer und gewissenlosen Putin-Faschos!!

  12. Grundsätzlich ist jeder Politiker mit Vorsicht zu genießen, da man nie weiß wie sie sich entwickeln und um der Karriere willen wechselt man schon mal das Hemd, siehe die Grüne Staatszerstörerpartei die an einem Wochende das geschafft hat wozu die Nazis Jahre gbrauchthaben- das Land an die Wand zu fahren.

  13. Für Deutschland ist sie so schädlich wie jeder andere, der gewählt würde. Für Deutschland ist alles negativ, was passiert. Es hat sich zu sehr in die Rolle des Deppen hineinmanövriert in seiner unsäglichen Dummheit und unstillbarer Gier nach Anerkennung und Gebrauchtwerden.

  14. Vielen Dank für die Info über Meloni.Vielleicht konnten die Fratelli nur deshalb gewinnen ?Wer weiß das schon ?

Kommentarfunktion ist geschlossen.