
Eines vorweg: Seit vielen Jahren scheint es kaum noch selbstbewusste, starke deutsche Männer mehr zu geben. Geraten etwa ein “herkömmlicher” indigener Deutscher und ein Mann mit beispielsweise türkischem Migrationshintergrund irgendwo in der Öffentlichkeit aneinander, steht der biodeutsche Hansel bei Handgreiflichkeiten alleine da – während dem Türken möglicherweise zehn fäusteschwingende türkische Freunde und Verwandte in Windeseile, schnellstmöglichst und zu allem entschlossen, zu Hilfe eilen. Dasselbe gälte erst recht für arabische oder auch afrikanische “Stammesverbände”. Deutsche halten da eher nicht zusammen, zumal es starken familiären Zusammenhalt hierzulande fast nur noch in den südländischen Einwanderer(groß)familien gibt. Doch auch die heute als Vorstufe zu “gesichert rechtsextrem” geltende, früher verbreitete heterenormative Familie brachte hierzulande nie so etwas wie eine Clanmentalität hervor, die Blutsverwandten – im Zweifel auch unter Vernachlässigung des staatlichen Gewaltmonopols – das Recht gegen Außenstehende selbst in die Hand nehmen lässt.
Doch spätestens seit die kinderlose Ego- und Single-Gesellschaft kulturell dominiert, sind die Deutschen so etwas wie die nationalen Einzelgänger und Irrläufer des Planeten: Tiefenstaatlich bevormundet und von linksfanatischen Medien auf Schritt und Tritt in Nanny-Gängelung überwacht, eingeschüchtert und in permanente Angst versetzt, das Falsche zu denken, zu sagen oder zu tun; im Zweifel duckmäuserisch und konfliktscheu – und vor allem obrigkeitsfixiert. Blickt man auf die ignorante Gleichgültigkeit angesichts zahlloser unschuldiger deutscher Opfer (und somit Landsleute), die den Abgründen der jüngeren deutschen Geschichte – vor allem der Merkelschen Blutjahre mit hunderttausendfach importierten migrantischen Gewalttätern, dann fällt einem der Zerfall der deutschen Gesellschaft und ihres gesamten Werte- und Gemeinschaftskitts auf.
Verzagte wegschauende Feigheit
Selbst im eigenen sozialen Umfeld und Nahbereich erfuhren die meist deutschstämmigen Opfer keinen Beistand während und auch keinen nach der Tat; ihre eigenen Leute blieben achselzuckend gleichgültig, als sie zu Opfern wurden. Von ihnen kam, deutlich und geradezu unheimlich, als einzige Reaktion auf die Gewaltexzesse durch solche, die in diesem Land nichts verloren hatten, dies: Ein dröhnendes, schweigendes und ergo: verhaltensgestörtes Nichts. Und das betrifft eben nicht nur die verzagte wegschauende Feigheit jener, die Zeugen von Übergriffen im öffentlichen Raum werden – ein Verhalten, das man vielleicht noch noch mit dem Zuschauereffekt erklärt werden kann oder mit der leider berechtigten Angst, selbst ein Messer in die Brust zu bekommen –, sondern auch die Reaktionen der Angehörigen dieser Opfer. Haben denn all die ins Koma getretenen, abgestochenen, krankenhausreif geschlagenen, gruppenvergewaltigten Rentner, Frauen und Mädchen keine Angehörigen, die ihre Wut – menschlich absolut nachvollziehbar und insofern auch berechtigt – herauslassen möchten?
Die von Rachegefühlen übermannt werden, vor allem dann, wenn die Opfer anschließend noch von “furchtbaren Juristen”, sprich: politisch gesteuerten Gerichten und Gesinnungsrichtern, mit absurder Milde in seriellen Schandurteilen verhöhnt, erneut gedemütigt und dank justizieller „Täterumarmung“ erneut geschändet werden? Woher kommt diese Duldungsstarre angesichts eines oftmals barbarischen, mittlerweile alltäglichen Unrechts, das doch eine mental krankgemachte Gesellschaft zu Wut und Verzweiflung regelrecht anstiften müsste? Dies soll kein Plädoyer für Selbstjustiz oder aktive Gegenwehr sein.Doch die Feststellung muss erlaubt sein, dass der grenzenlose Masochismus der Deutschen und ihre – nach untergegangenen Maßstäben der Vergangenheit als ehrlos zu bezeichnende – Passivität weltweit wohl einzigartig ist und es kein anderes Volk gäbe, das jegliche offensiven “Not-Wehr” vermissen lässt angesichts einer Politik, die die eigenen Bürger vieltausendfach zur Schlachtbank führt.
Selbstverteidigung ist in Deutschland unerwünschtes Menschenrecht
Ein Aspekt ist Angst und die nicht ganz unbegründete Sorge, am Ende für menschennatürliche Affekthandlungen härter bestraft zu werden als die Täter selbst. Tatsächlich ist Selbstverteidigung ein in Deutschland schon seit Jahrzehnten staatlich eher unerwünschtes Menschenrecht, das angesichts der Nulltoleranz deutscher Juristen für jegliche privatautonome Gegenwehr (sofern es sich um Einheimische handelt!) einer zunehmenden Kriminalisierung unterliegt: Wer einen “Mihigru”-Angreifer etwa unbeherrscht im Notwehrexzess krankenhausreif schlägt, muss vor den furchtbaren deutschen Charakterlos-Juristen mit drakonischen Strafen rechnen. Doch es genügt auch weit weniger; die Beschimpfung eines Vergewaltigers in sozialen Medien wurde bereits härter geahndet als die Vergewaltigung selbst. Von den zwei deutschen Diktaturen haben sich deutsche Richter und Staatsanwälte offenbar bis heute nicht erholt: Der unfreie Bürger als harmloser Zwerg, als williger Untertan ist im obrigkeitsgeprägten Deutschland seit jeher das hervorstechende Sozialphänomen – und es sind stets viel zu viele, die alles mit sich machen lassen und dabei in naivem Urvertrauen ins herrschende System dem frappierenden Irrtum erliegen, dass der Staat und seine Organe es am Ende schon “richten” und Gerechtigkeit obwalten lassen werden.
Und eben aus demselben irrigen Grundannahme heraus meinen viele Deutsche eben immer noch, dass dieser Staat seine eigenen Bürgerinnen und Bürger (be)schützen würde und könne – was er eben nicht tut. Kein Wunder, dass sie dann im Eskalationsfall Migranten hoffnungslos unterlegen sind, die aus Ländern stammen, wo dem Staat aus gutem Grund keiner traut und tätige familiäre “Selbsthilfe” eben ein seit jeher überliefertes Gebot der Stunde ist, und daher auch Blut kategorisch dicker als Wasser. Den indigenen Almans ist dies in Jahrhunderten der Aufklärung und Gewaltenteilung fremd geworden – was funktionierte, so lange man sie eben nicht der kulturellen Rivalität dieser eingewanderten Kulturen aussetzte. Jetzt wachen sie in einer von oben künstlich veränderten Umgebung auf und verstehen die Welt um sie nicht mehr.
Linkssozialistische Hegemonie im Überbau des Landes
Da mag es beim genaueren Betrachten dieser völlig desolaten, mental verwirrten, teils schon apathisch bis komatös anmutenden Gesellschaft kaum noch verwundern, dass es bislang eigentlich nur eine einzige Marianne Bachmeier gab, jene Frau, die spektakulär im Jahr 1981 in einem Saal des Landgerichtes Lübeck den wegen Mordes an ihrer Tochter angeklagten Klaus Grabowski erschoss. Sie wurde damals wegen Totschlags und unerlaubten Waffenbesitzes zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Bis heute erfreut sich diese Dame noch immer großer Beliebtheit unter etlichen Bio-Deutschen, denn sie durchbrach ausgerechnet als Frau (!) die staatlich zugewiesene passive Hilflosigkeitsopfer-Rolle (“Ruhe ist die erste Bürgerpflicht”). Und auch wenn es hier keinesfalls um private Rachefeldzüge gehen soll, stellt sich bei diesem Beispiel doch eine ganz andere Frage: nämlich die nach der mentalen Verfassung der Geringempörer, der Weggucker, der achselzuckenden Gleichgültigen und notorischen Feiglinge.
All das hat seine schlechten, teils uralten Gründe, die überwiegend bekannt sind. Verlorener Nationalstolz nach dem Zweiten Weltkrieg, seit 1968 dann mit APO, Dutschke und dem erfolgreichen “langen Marsch” der radikalen Linken durch alle Institutionen perpetuiert und mittlerweile begleitet von einer sukzessiven, progressiven linkssozialistischen Hegemonie im Überbau des Landes. Besonders in den Medien, welche der Mentalität und dem kollektiven Selbstbewusstsein der Deutschen nachhaltig schwerstens schadeten; man denke nur an die regelmäßig allabendlich ausgestrahlten Hitler- und NS-Dokus. All das machte aus Deutschland, inklusive der DDR-Linksfaschismus-Epoche, eine der größten staatlichen Gehirnwaschanlagen der Welt, der Bildungssektor nunmehr seit Jahrzehnten fest im Griff der linksextremen (und ihrer Gewerkschaft GEW) ist. Dem Bürgern wurde von allen Seiten der Weg in die passive Unmündigkeit gewiesen.
Militanz als nur noch leichte Seitwärtsbewegung
Die heutige Allmacht der linken Kräfte hat mit einem über gewachsenen Wechselspiel aus radikaler Fundamentalopposition und sukzessiver politischer Machtergreifung sowie begleitende Jahrzehnte mit einer krakenarmigen Kaderpolitik zu tun; das bürgerlich-liberale Lager kennt so etwas nicht. Ein Slogan wie “wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt“ konnte nur an der linken Basis gedeihen, zwischen Straßenkampf, Parteiarbeit und Bundestagsmandat. Trotz grüner Ministerpräsidenten und linksgrünen Bundesministern markiert der Schritt hin zur Militanz nur eine leichte Seitwärtsbewegung in jenen mächtig gewordenen Kreisen.
Wie verhält man sich denn nun angemessen, wenn doch Wahlen nichts bewegen, während Linksradikale immer mehr Institutionen systematisch abräumen? Hier zeigt sich eine neue Diskursfreudigkeit abseits des matschigen Mainstreams, und sie kündet von der Herausbildung eines antilinken Undergrounds, einer von der ökolinken Norm abweichendem, vorrangig intellektuellen Subkultur. Von einer echten Gegenmacht sind wir noch weit entfernt, aber bereits jetzt lässt sich erkennen: Widerstand ist unterhaltsam, subversiv macht (wieder) Spaß. “Widerstand gegen die linke Hegemonie“ lautet die programmatische Überschrift zur Rezension des bemerkenswert aufrührerischen Buches “20 Gründe, mit dem Linkssein aufzuhören” von Maximilian Kneller, welches dann wie folgt vorgestellt wird: “Natürlich hat Maximilian Kneller mit seinem Werk nicht die Sozialwissenschaften neu geschrieben und einige wenige Passagen wirken doch ein wenig redundant, was bei der Thematik wohl kaum zu vermeiden ist. Insgesamt betrachtet, kann man ihm allerdings zu einem intelligenten und vor allem sehr unterhaltsamen Erstling gratulieren!”
Nur meckern ist keine Lösung
Und weiter heißt es da: “Gerade dem oft so staubtrockenen konservativen Lager fehlen junge, unbefangene Autoren, die das Herz auf der Zunge oder besser gesagt auf der Tintenfeder tragen. Kneller ist sicher einer von ihnen und man kann sich nur wünschen, dass 20 Gründe, mit dem Linkssein aufzuhören nicht der letzte Streich dieses beherzten jungen Linksextremismusexperten des Blutdruck-Verlags ist.“- dieser Wunsch ist tatsächlich allzu berechtigt.” Wir können uns dieser Frage nicht mehr entziehen. Nur noch jeden Tag auf Facebook herummeckern ist auch keine Lösung; der Feind marschiert, aus Brüssel kommen Vorstöße zur Verhaftung kritischer Journalisten, der Umbau des Bundesgerichtshofes zum rotgrünen Wächterrat scheint beschlossene Sache und die Witzfigur Merz wird uns nicht retten. Also: Was tun? Warten auf Umerziehungslager für AfD-Mitglieder?
Ein weiteres Zitat aus dem erwähnten Buch: “Wir alle kennen diesen einen linken Verwandten, der uns bei jeder Familienfeier mit seinen plump eingeschobenen Moralpredigten an den Rand der Weißglut treibt oder die vegane Lehramtsstudentin aus dem Freundeskreis, die jede Studentenparty nach zwei Gläsern Wein – nein, eigentlich auch nüchtern – mit ihrer feministischen Wachstumskritik in ein Fridays-For-Future-Camp verwandeln möchte. Diese Menschen müssen ständig und überall versuchen unser Leben zu politisieren, jedes Wort wird auf die gendergerechte Goldwaage gelegt, für jede Handlung sollen wir uns rechtfertigen. Während die 90er gemeinhin noch als eher unpolitisches Jahrzehnt gelten, greifen die linken Psychosen seit der Jahrtausendwende und insbesondere seit den 2010er Jahren immer tiefer in das gesellschaftliche Leben ein.” Nochmals: Müssen wir uns diese Scheiße denn wirklich widerstandslos gefallen lassen?
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4 Antworten
Die Analyse ist richtig.
Ich habe eine sehr resolute Tochter. Sie lebt in Berlin.
Als sie mit der S-Bahn unterwegs war, wurde sie von zwei südländischen Typen fotografiert. Meine Tochter verbat sich dies. Doch die beiden machten weiter. Da stand sie auf ging zu ihnen und sagte betont energisch S i e l ö s c h e n j e t z t d i e s e F o t o s.
Als die beiden nicht reagierten, trat ein rubuster, tätowierter Kerl hinzu und forderte beide auf, das zu tun, was meine Tochter forderte. Kleinlaut löschten sie die Bilder. An der nächsten Haltestelle, packte er beide am Kragen und schmiss sie aus der S-Bahn.
Entsetzen bei den Fahrgästen, wie man denn so unhöflich mit Migranten umgehen könne.
Bravo an meine Tochter und den „Kerl“.
Die Gründe für das „typisch deutsche Verhalten“ sind unterschiedlich. Zum einen ist das kein „typisch deutsches Verhalten“. Auch in Brasilien zum Beispiel, wo ich einen Teil meiner Gymnasieumzeit verbracht habe, galt die Einmischung in fremde Streitereien wegen der auch juristischen Folgen, die dabei drohen, nicht empfehlenswert. In den Nachbarstaaten Deutschlands und größeren EU-Ländern ist Zurückhaltung in solchen Fällen jedoch ebenso die Norm: in Frankreich, Niederlande, England. Spanien oder Portugal.
Gemessen wird in obigem Artikel das Verhalten der Bundesdeutschen am Verhalten von Menschen aus rückständigen Ecken von Ländern, wo die Blutrache üblich war und auch heute noch nicht der Vergangenheit angehört. Zum anderen sind wir Deutschen nach zwei verlorenen großen Kriegen dehostilisiert. Das heißt, wer noch irgendeinen Feind zu erkennen glaubt, der ist rückwärts gewandt, eigentlich rechtsextremistisch, es sei denn, es handelt sich um Rechte, die es zu bekämpfen gilt. Dann ist das Zuschlagen erlaubt.
Wenn ich meine, diebezüglichen, Erlebnisse hier offenbare bekomme ich lieben Besuch, von den Herren mit Schlapphut und Trenchcoat..
Ich habe das mit dem ständigen Wiederholen auch bemerkt, mich aber gewundert, denn man kann durchaus Parallelen zur heutigen Politik erkennen.
Und mich gefragt, ob das Regime nicht bange ist, dass dadurch immer mehr auf seine Schandtaten aufmerksam werden.
Aber die wissen auch, die verdummten Deutschen kucken das nicht.
Und die Medien müssen nichts neues, aktuelles fabrizieren und können sich noch mehr von der TV-Steuer abzwacken.
Dummdödel kuckt…und bezahlt sogar dafür, zusätzlich, Netflix und anderen Hirnfick.
Nur meine unwerte Meinung.