Aufgewacht und geläutert: Die erstaunliche Kehrtwende des Hasnain Kazim

Aufgewacht und geläutert: Die erstaunliche Kehrtwende des Hasnain Kazim

Hasnain Kazim (hier letztes Jahr bei Markus Lanz): Wundersame Wandlung zum Kritiker linker Doppelmoral (Foto:Imago)

Hasnain Kazim dürfte so manchem ein Begriff sein. Der pakistanischstämmige Journalist war im deutschen Mainstream fest verankert. Irgendwann aber fiel er nicht mehr so sehr durch seine eigentlichen Artikel auf, sondern vor allem durch seine verbalen Amokläufe auf Twitter oder seine etwas exotisch anmutenden Bücher. Oft genug meinte er, dass die Meinungsfreiheit für „falsche“ Meinungen eine schlechte Idee sei, und dass man im Namen des „Anstands“ bestimmte Positionen tabuisieren müsse. AfD-Wähler solle man ausgrenzen und ächten, beschwor er, und freute sich mit Blick auf Alexander Gauland auf den Tag, an dem Ausländer Deutschland übernehmen würden. In seinem Buch „Post von Karlheinz“ dokumentierte er seinen Mailverkehr mit einigen AfD-Wählern, die wohl eher schlichte Gemüter waren und denen er weismachen konnte, vier Ehefrauen zu haben und Ziegen zu schächten. Die arrogante Freude, die bildungsferne Schicht so richtig an der Nase herumgeführt zu haben, war ihm richtig anzumerken – obwohl Journalisten doch üblicherweise beteuern, sie seien um die Aufstiegschancen der bildungsfernen Schicht besorgt.

Das war der Hasnain, wie man ihn kannte: Linksreaktion, spalterisch, aktivistisch und voller Dünkel. Doch wie so oft, frisst die Revolution wieder einmal ihre Kinder: 2021 fiel Kazim mit der bitteren Feststellung auf, dass er im woken Milieu eben nicht als schwarz, sondern nur als hellbraun anerkannt werde. Dass er mit einer deutschen Frau verheiratet ist, machte die Sache nicht unbedingt besser. Er könne daher nicht „die Perspektive eines POC [Person of color] einnehmen.“ Dies war wohl ein Wendepunkt im Leben des Hasnain Kazim – und de Beginn eines Entfremdungsprozesses. Mittlerweile findet er immer seltener in den etablierten Medien statt; auf Facebook ist er allerdings immer noch aktiv. Wer sich durch seinen dortigen Feed scrollt, entdeckt viele Reisefotos – so weit, so normal –, Fotos von seiner Hündin oder Videos, in denen er auf der Blockflöte musiziert. Politisch äußert er sich aber weiterhin. Dass er dabei noch regelmäßig gegen die AfD und Donald Trump austeilt, versteht sich eigentlich von selbst. Wer so sehr auf sein Feindbild fixiert ist, wird es nicht mal eben so ablegen können. Doch interessant ist daher etwas anderes: Kazim nimmt mittlerweile immer häufiger auch Widersprüche und Lebenslügen im linken Lager aufs Korn.

Dezidiert antiislamistische Positionierung

Das beginnt bei der Gendersprache, über die er ausgesprochen amüsiert schreibt: “Lese einen Text über Afghanistan, in dem von ‚Entwicklungshelfenden‘ die Rede ist, von ‚Journalist:innen‘, die über sie berichteten und dass es doch auch ‚Lesende‘ von deren Zeitungen gebe, insbesondere unter ‚Studierenden‘, und jeder weiß, dass in Afghanistan leider nur Männer studieren dürfen. Aber wenn es um Anschläge geht und um Mordfälle, dann steht in diesem Text nichts von Terrorisierenden und Mordenden, es gibt auch keine Verbrecher:innen und Täter:innen, sondern dann sind das alles: ‚Terroristen‘, ‚Mörder‘, ‚Verbrecher‘ und ‚Täter‘. Und auch wenn man weiß, dass die allermeisten unter diesen Männer sind, mag es ja doch sein, dass es die eine oder andere Person gibt, die es eben nicht ist, und dann ist es nicht fair, wenn man ihr keine Sichtbarkeit gibt. Das ist klassisches Cherry Picking. Da war der andere Text, in dem ich allen Ernstes von ‚Taliban:innen‘ las, wenigstens konsequent.

Deutlich schärfer wird Kazim dort, wo sich linke Milieus mit antiwestlicher Pose auf die Seite islamistischer Regime oder Bewegungen stellen. Besonders klar zeigt sich das in seinen Äußerungen zum Iran: „Deutsche Kommunisten und ‚Postkolonialisten‘ fordern ‚Solidarität mit der Islamischen Republik Iran!‘, und damit meinen sie nicht die Menschen, die sich nach einem halben Jahrhundert religiös-fanatischer Diktatur nach Freiheit sehnen, dafür mutig auf die Straße gehen und vom Regime niedergeschossen, in Gefängnisse geworfen und hingerichtet werden, nein, nein, sie meinen das Mullahregime. Mehr muss man über deutsche Kommunisten und ‚Postkolonialisten‘ nicht wissen.“ Gerade der „Free Palestine!“-Fraktion wirft er in diesem Zusammenhang vor, beim Thema Iran auffällig still zu sein: „Vielleicht ist das der Grund, dass die ‚Free Palestine‘-Fraktion so still ist, wenn es um ‚Free Iran‘ geht: Iran ist, um es ganz deutlich zu sagen, kein ‚Opfer westlichen Imperialismus und Kolonialismus‘. Iran ist ein Opfer eines fanatischen, theokratischen rückständigen Mullah-Regimes, das seine Macht mit Gewalt und seiner kranken Vorstellung von Religion durchsetzt. Dieses Regime hatte ein halbes Jahrhundert lang Zeit zu beweisen, dass es besser regieren kann. Es ist jämmerlich gescheitert. Aber das passt leider so schlecht in das ‚postkolonialistische‘ Freund-Feind-Weltbild. Da sagt man zu einem mörderischen Verbrecherregime lieber nix.

Verachtung für das Mullah-Regime und beißender Milieuspott

Auch in anderen Beiträgen verbindet Kazim seine Verachtung für das Mullah-Regime mit Spott über jene Milieus, die sonst besonders laut für Minderheiten, Frauenrechte und Unterdrückte eintreten: „In Iran gehen wieder Zigtausende auf die Straßen, stellen sich mutig gegen das seit Jahrzehnten herrschende Mullah-Regime, wollen endlich Freiheit. Auf viele Demonstranten wird geschossen, mehrere wurden vom Regime umgebracht. Ganz sicher gehen jetzt auch in Berlin die Luisas und Jonasse auf die Straße und unterstützen die Menschen in Iran gegen die islamischen Extremisten, ganz sicher verteilen Muslime in Berlin-Neukölln schon Süßigkeiten vor Freude, dass ein Ende der Terrorherrschaft ganz nah bevorsteht. Oder? ODER?!?!?!?“ Teilweise formuliert Kazim seine Ablehnung des Regimes drastisch: „Das US-Vorgehen unter Obama gegen Osama Bin Laden in Pakistan war völkerrechtswidrig. Trotzdem nötigt es mir Respekt ab. Gingen die USA auf diese Weise gegen das Steinzeit-Mullah-Regime in Iran vor, würde ich es feiern.

Auch bei westlichen Demonstrationen irritiert ihn die Verbindung aus Frauenrechtsrhetorik, Palästina-Parolen und Unterordnung unter islamische Sitten: „In Wien heute zum Weltfrauentag Demo. Es geht um Frauenrechte. Eine nicht kleine Gruppe fängt plötzlich an, ‚Free, free Palestine!‘ zu rufen. Vor ein paar Tagen Kundgebung von Mullah-treuen Iranern in Wien. Auch einige Österreicher sind dabei. Ein Organisator fordert die Teilnehmer auf, sie sollten bitte nach Geschlechtern getrennt gehen. Und siehe da, die teilnehmenden Weißen mit Palitüchern um den Hals leisten dem brav Folge. Was, große Güte, genau lernen die eigentlich in ihren ‚Gender Studies‘-Seminaren?“ Den Höhepunkt seiner Verachtung erklimmt ein kurzer fiktiver Nachruf auf Ali Chamenei: „Mehrere Medien fragen, ob ich einen Text zu Iran schreiben könnte, eine Art Nachruf auf Khamenei ‚aus der von Ihnen bekannten kritischen Haltung ihm gegenüber‘, wie ein Redakteur schreibt. Ich verfasse den Nachruf gerne hier, jedes Medium, das Interesse hat, kann ihn gerne verwenden, und ich mach‘s gleich auf Englisch, damit auch internationale Medien ihn nutzen können. Hier: What an asshole. Glad he is gone. Fertig.“ Und auch sonst lässt er keinen Zweifel daran, was er vom iranischen Regime hält: „Ich habe noch nie den Tod eines Menschen gefeiert. Aber wenn sie Khamenei kriegen, öffne ich eine Flasche Champagner.“

Mamdani und seine Fans in den deutschen Linksmedien

Die Lage der Frauen in Afghanistan prangert Kazim in aller nötigen Härte an: „Frau in Afghanistan wird von verheiratetem Mann vergewaltigt. Nicht er wird verurteilt, sondern sie – wegen Ehebruchs und Verführung eines verheirateten Mannes. Im Gefängnis wird festgestellt, dass sie von der Vergewaltigung schwanger geworden ist. Sie wird vor die Wahl gestellt: Will sie das Leben des Kindes retten – und auch ihr eigenes -, muss sie den Vergewaltiger heiraten. Sie heiratet ihren Vergewaltiger.
Auch die Kopftuchsympathien im linken Lager sind ihm ein Dorn im Auge: „Die SPD ist gegen das von der CDU vorgeschlagene Vollverschleierungsverbot. Frauen sollten ‚selbstbestimmt und frei leben‘, mit dieser Begründung lehne man ein Verbot von Burka, Niqab etc. in der Öffentlichkeit ab, und diese geistige Verrenkung muss man erst einmal hinkriegen, Respekt.“ Und weiter: „Dieselben Leute, die in Österreich jetzt von ‚Diskriminierung‘ sprechen – würden die auch sagen, Frauen im Iran hätten recht, wenn sie sich darüber beschweren, beim Landeanflug zum Kopftuch gezwungen zu werden? Warum gilt für andere Länder plötzlich: Anpassen oder gehen, während man hier meint, auf hiesige Regeln und Gepflogenheiten pfeifen zu können?“ Und zum “World Hijab Day‘ schreibt Kazim: “Es gibt allen Ernstes Leute, die das zelebrieren und, schlimmer noch, nichtmuslimische Frauen, die das ‚aus Solidarität mit muslimischen Frauen‘ feiern. Kann man sich nicht ausdenken.

Ähnlich allergisch reagiert Kazim auf Versuche, Nähe zu Hamas-Verharmlosung oder islamistischen Milieus als private Nebensache abzutun. Insbesondere auf Zohran Mamdani hat er es abgesehen: die Schlagzeile der “Süddeutschen Zeitung” über den neuen New Yorker Bürgermeister – „So einen hätte man hier auch gerne“ – kommentierte er knapp und lakonisch mit „Nein.“ Außerdem prangert er diesbezüglich eine bemerkenswerte Doppelmoral an: „Zohran Mamdanis Frau teilt und ‚likt‘ nach dem 7. Oktober 2023 mehrere den Terror und Hamas feiernde Posts. Das kommt raus. Mamdani wird danach gefragt. Er sagt: ‚Hat mit meinem Amt nichts zu tun, sie hat kein offizielles Amt, ihre Ansichten gehen niemanden etwas an.‘ Aha. Wenn also eine (vermeintlich demokratische) Politikerin mit einem Neonazi verheiratet ist, geht das auch niemanden etwas an?“ Und über einen Auftritt von Salafisten in New York sagte er sehr deutlich: „New York vergangene Woche. Wenn diese Typen einen Ort übernehmen, kann man sich sicher sein: Dieser Ort ist bald im Arsch.

Sogar Klimaspott im Repertoire

Ein weiterer Komplex ist das Thema linke Gewalt. Nur selten kritisiert der Mainstream-Journalismus Antifa-Angriffe. Erstaunlicherweise fragte Kazim jedoch angesichts des absichtlich herbeigeführten Stromausfalls in Berlin im Januar, ob es nicht endlich einen “Kampf gegen links” geben müsste: „In Berlin gibt es nach einem linksextremistischen Anschlag einen tagelangen Stromausfall. Tausende Menschen sind betroffen, auch Kranke und Pflegebedürftige in speziellen Unterkünften, viele müssen in Notquartiere ausweichen. Jetzt gibt es sicher eine große Demo gegen Linksextremismus, mit Bühne und vielen Rednern et cetera, oder? ODER???“ Auch den moralischen Selbstfreispruch linker Gewaltideologien sieht er inzwischen überaus kritisch: „Islamisten: ‚Blasphemisten zu töten, ist kein Terrorismus, es ist eine islamische Pflicht.‘ Linke: ‚Anti-Faschismus ist kein Terrorismus, es ist eine demokratische Pflicht.‘“ Auch kann er nicht verstehen, dass man dem nichtbinären Antifaschisten Simeon Trux seine Verfehlungen durchgehen lässt, nur weil er sich jetzt Maja nennt: „Wir kritisieren zurecht, wenn ein Rechtsextremist sich zur Frau erklärt und Justiz und Gesellschaft auf der Nase herumtanzt. Aber wenn ein Linksextremist sich zur ‚nonbinären Person‘ erklärt, ist der plötzlich ein armes Opfer, ‚Free XY!‘, bla bla. Geht’s noch?

Selbst die globale Erwärmung lässt Kazim inzwischen kalt: „Ich danke Luisa Neubauer, dass sie mir die Antarktis mit ihren vielen tollen Videos so schmackhaft macht; werde demnächst auch dorthin reisen und eine Kreuzfahrt buchen, eine Tour auf einer Segelyacht kann ich mir leider nicht leisten“, schrieb er sarkastisch. Und als der grüne Parteinachwuchs bei den Baden-Württemberg-Wahlen im März den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer von Cem Özdemirs Wahlparty ausschließen wollte, kommentierte Kazim kurzerhand: „‚Grüne Jugend‘ sollte mal lernen, was Demokratie ist.“ Erst vorigen Monat wandte er sich zudem gegen die Entscheidung der Universität Wien, einem Mathematikprofessor einen Preis zu verwehren; dessen Vergehen? Den Klimawandel und die Genderideologie angezweifelt zu haben. Und eine Äußerung des Linken-Chefs Jan van Aken, in der dieser sexuelle Übergriffe durch Migranten mit Verweis auf betrunkene Deutsche verharmlost hatte, nannte er „Stuss“. Selbst die linke Zahlungsmoral lässt für ihn offenbar zu wünschen übrig: „Linke: ‚Wir wollen, dass Arbeit anständig und gerecht bezahlt wird!‘ Vor allem auch Linke: ‚Können Sie einen Text für uns schreiben/einen Vortrag bei uns halten, aber bezahlen können wir leider nix.‘

Bisheriger Gipfel dieses Aufklarungsprozesses: Einmal konnte Kazim sogar über seinen Schatten springen und seinen Anti-AfD-Reflex für kurze Zeit im Zaum halten: Er stellte sich in der Debatte um ein Verbotsverfahren gegen die Partei im Rahmen der  Hamburger Thalia-Inszenierung auf die Seite des rechten YouTubers Feroz Khan. Ausgerechnet Kazim, von dem man dies eigentlich als letztes erwartet hätte, vermittelt eine wichtige Erkenntnis: Offenbar können Menschen sich doch ändern.

7 Kommentare

  1. „Das US-Vorgehen unter Obama gegen Osama Bin Laden in Pakistan war völkerrechtswidrig. Trotzdem nötigt es mir Respekt ab. Gingen die USA auf diese Weise gegen das Steinzeit-Mullah-Regime in Iran vor, würde ich es feiern.“

    Interessant.
    Also wenn irgendein Staat die Regierung eines anderen mit ein paar Bomben oder Killerkommandos „extralegal“ ermordet (und Mord ist es, weil vorsätzlich, geplant und ohne jede rechtliche Grundlage), dann ist das für manche ganz toll.

    Nur gilt halt dieses Prinzip dann auch für alle. Und das bedeutet, dass dann auch zB das „Mullah-Regime“ vollkommen legitim handeln würde, wenn es irgendwo im missliebigem Ausland Regierungsvertreter oder von ihm als „Terroristen“ deklarierte Individuen ermorden ließe.

    Die unfassbare Dummheit ihre eigene Moral feiernder Möchtegerndenker wie dem hier Beschriebenen macht mich immer noch wieder mal sprachlos. Die denken offenbar nicht von 12 bis Mittag.

    Genau diese brachiale Anmaßung exklusiver Moralhoheit ist der Grund, warum der „Wertewesten“ außerhalb seiner eigenen Blase mittlerweile als moralisch bankrott wahrgenommen wird. Und warum eben zB. China und Russland stets fein darauf achten, zumindest dem Buchstaben nach gemäß Völkerrecht zu handeln. Aber die haben ja auch keine kompletten Flachpfeifen als von Banken gesteuerte Regierungsmannschaften. Sondern sind tatsächlich Meritokratien. In denen Typen wie Kazim bestenfalls Lokalreporter irgendwelcher Umsonst-Zeitungen werden.

  2. von der Fuchtel zur Schwuchtel, gegendert, gewoked, digital, halbanalog, analog, binär, ubiquitär so etwas nennt man mainstreamwindgesteuerter Rotationsjournalismus – wer liest so einen Scheiß?

  3. Ach gottchen. Ein Wendehals. Nach dem Sturz der DDR Regierung hatten die schlimmsten Parteibonzen und Miläufer auch über Honnecker gemeckert, als man merkte, das es zu Ende geht. Bestes Beispiel ist der Pfarrer Gauck. Auch IM Larve genannt.

  4. 😵‍💫Ganz klar, auch die Meinungsfreiheit hat Regeln (gilt auch für Journos):
    🦠Die Evolution ist erst dann positiv verlaufen, wenn das Gehirn „ich habe keine Ahnung“ & “ ich halte den Mund“, sinnvoll verknüpfen kann.
    🌪️😇

  5. Deswegen muss der jetzt aber nicht heilig gesprochen werden. Wenn man aus einem Rudel herausgeht oder herausgeworfen wird, dann ändert sich automatisch die Perspektive von der Innenansicht zur Außenansicht. Dann sieht man ganz von selbst Details, für die man vorher vollkommen blind wahr. Die Linken müssten alle mal einen mehrjährigen Urlaub von ihrer linken Blase machen, dann würden sie die Welt mit anderen (unseren) Augen sehen. Die versuchen die Welt mit einem Blick aus ihrem selbst errichteten, geistigen Gefängnis zu deuten.