Sonntag, 14. Juli 2024
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Außenamtsstümperin Baerbock und die Benin-Bronzen

Außenamtsstümperin Baerbock und die Benin-Bronzen

Grüne Bonzen, Benin-Bronzen: Was die unfähigen deutsche Kultur- und Außenministrantinnen anfassen, geht maximal schief (Foto:Imago)

So geht “feministische Außenpolitik”: Unter großem Tamtam hatte Annalena Baerbock im Dezember – da sorgte sie sich in Sachen Afrika noch um Raubkunst statt um gendergerechte Toilettenplanung – die Rückgabe der sogenannten “Benin-Bronzen” an den nigerianischen Kulturminister verkündet. Nochmals zum Hintergrund: Diese Bronzen waren im 19. Jahrhundert von britischen Kolonialmächten gestohlen worden und dann über Umwegen teilweise auch in Deutschland gelandet.

Geplant war im Zuge der überstürzten und auch unter Experten heftig umstrittenen Rückgabe von deutscher Seite ein öffentliches Museum in Nigeria, in dem die Stücke fortan dem Volk zur Verfügung gestellt werden sollten – auch, um “koloniale Wunden zu heilen”. Doch daraus wird nun nichts – denn Nigeria verschenkt die Bronzen weiter in private Hände. Und zwar an die Oba-Königsfamilie. Die hat kein Interesse an einem staatlichen Museum – obwohl dieses bereits mit 4,9 Millionen Euro deutscher Steuergeldern finanziert wurde.

Profiteure des Sklavenhandels als Profiteure der “kolonialen Aufarbeitung”

Das Pikante dabei: Die Oba-Königsfamilie ist zwar eindeutig der rechtmäßige Besitzer der Schmuckstücke; allerdings war sie selbst tief in den historischen Sklavenhandel verstrickt. Was beim Thema Sklaverei nämlich gerne unter den Tisch gekehrt wird, ist die Tatsache, dass diese – so unmoralisch es aus heutiger Sicht klingt – einen beiderseitigen Handel darstellte. Europäer und Amerikaner kauften die Sklaven von anderen Afrikanern. Schwarze wurden von anderen Schwarzen brutal gefangen genommen und anschließend verkauft. Ich verstehe deshalb bis heute nicht, weshalb sich ausschließlich Europäer und Amerikaner bis heute für den Sklavenhandel rechtfertigen oder gar Reparationen zahlen sollten. Auf afrikanischer Seite tat sich hierbei unter anderem das Königreich Benin mit besagtem Königshaus unrühmlich hervor: Deutlich mehr als eine Million Afrikaner wurden von dort aus verkauft und nach Übersee verschleppt.

Mit der pathetisch zelebrierten Rückgabe der Benin-Bronzen an Nigeria – und nun weiter an die Oba-Königsfamilie – befinden wir uns jetzt in einer bizarren Situation: Die “wartebasierte” Außenministerin Annalena Baerbock “heilt” die “kolonialen Wunden” dadurch, indem sie dafür sorgt, dass explizite Betreiber und elitäre Profiteure des Sklavenhandels nun einen besonderen Grund zur Freude haben. Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht – und die linke, die europäische Sicht auf das Thema Kolonialismus ist mehr als nur unterkomplex.

20 Responses

  1. politversager sie sind aufgewacht….
    nicht alle ………..
    aber die meisten haben endlich, endlich richtige probleme…. die auch gerne noch handgreiflicher werden dürfen….
    do guck na:
    Kommunen schlagen Flüchtlings-Alarm: „Können wir nicht schaffen“
    Die Aufnahmekapazitäten seien längst erschöpft, eine Integration bereits jetzt nicht mehr umsetzbar, mahnen der Landkreistag und der Städte- und Gemeindetag. Neben dem Mangel an Integrationskursen und dem dafür notwendigen Personal würden mittlerweile auch Plätze in den Kindergärten und Schulen knapp werden, sogar die medizinische Versorgung käme mehr und mehr an ihre Grenzen! Weiterlesen auf m.bild.de

  2. Wer könnte denn anderes erwarten?
    Wenn Dummheit, Selbstüberschätzung und die dazu erforderlichen Geldmittel dem deutschen Bürger mal einfach so aus der Tasche gestohlen werden dann sind dies in der Regel sogenannte Politiker einer an Verblödung und Unfähigkeit nicht mehr zu überbietender BRD rot/grünen Dumpfbackenschmarotzer Regierung!

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  3. Das ist eben wenn Amateure die Verantwortung haben. Was soll dabei brauchbares herauskommen? Eben…Nichts….
    Man kann sich für soviel Naivität nur schämen.

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  4. https://media.deutschlandkurier.de/2023/KW18/flesch.mp4

    „Hör’n Sie auf!“ – Wie die Polizei Klimaterroristen beschützt“

    Vom totalitären System so gewollt.
    Erinnern wir uns an die Demos, wo „Söldner-Polis“ geschlagen,
    getreten, Pfefferspray einsetzten.
    Kann man sich noch recht gut an die unverhältnismäßigen Tätigkeiten
    von „Söldnern“, die Behinderte im Rollstohl brutal behanelten.
    Wo war es, natürlich in Berlin.

    Früher, Polizei, dein Freund und Helfer !
    Heute, Polizei Befehlsempfänger und Instruminalisierung ganz im
    Sinne des Faschismus !
    Habe mich kürzlich noch mit einem Beamten dieser Berufsgruppe
    unterhalten.
    Sein Fazit, von der Obrigkeit hart, allerdings auch einseitig durchgreifen.
    Mobbing und „Herr Oberlehrer, ich weiß was“.
    Ganz besonders arg sei der Umgang im Kollegenkreis.
    Da sägen Junge an den Stühlen der Älteren.
    Es ist halt von ganz oben so gewollt !

    Meine persönlichen Erfahrungen, junge Beamte kann man immer öfters nicht mehr für voll und ernst nehmen, ganz voran diejenigen mit Migrationshintergrund.
    Solche sollte man in Sachen Polizeiarbeit und Verhältnismäßigkeit nachschulen !!!
    Die älteren, die nur noch wenige Jahre bis zur Pension zu schaffen haben,
    die gehen weitläufig und lassen auch schon einmal „Fünfe gerade“.

    Ich kann jedem jungen Menschen nur davon abraten zur Bundeswehr bzw. zur
    Polizei zu gehen.
    Es gibt weitaus besser bezahlte, angesehenere und sichere Berufe !!!

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  5. @Benin-Bronzen
    Museum und Geschichte sind ein Hobby der wertewestlichen Eliten – Europa und Nordamerika, vielleicht noch in grenzen China und Russland. Die anderen kennen das nicht und es interessiert sie nicht, sie machen das nur mit, um aus den West-Hobby ihren Nutzen zu ziehen.
    Ohne die westlichen Museums-Interessen wären sie längst verkauft oder eingeschmolzen.
    Die aktuelle Geschichte der Bronzen ist für die Afrikaner normal, für die Europäer schändlich und für die tongebenden Amerikaner nützlich, denn für die ist Geschichtswissen bei ihren Lakaien nicht nützlich – die sollen ahistorisch sein – einfacher zu unterwerfen.
    Wo kam wohl die Idee und der Anspruch her der Übergabe nach Afrika her ? US-Anwalt in Afrika oder Transatlantiker/WEF ?

    1. @zdago: “… vielleicht noch in grenzen China und Russland.”

      Das meinen Sie doch jetzt nicht wirklich ernsthaft.

  6. Herr Fords, ich verstehe ihre Meinung aber ich teile sie so nicht. Die Sklaverei, da gebe ich ihnen Recht ist kein rein weißes Problem. Aber das es zu solchen Missständen kommen konnte, hängt schon zu großen Teilen mit der Wirtschafts- und Handelspolitik des alten Europa seit der Sklaverei und bis heute zusammen. Wenn es um solche Menschen verachtenden Gesellschaftssysteme wie Sklaverei geht, ist nicht die Schuldfrage allein das Problem sondern die des Rechtes und der Gesetze. die dazu erlassen wurden und werden. Wie sagt man so schön, wer die Macht hat hat auch das Recht für sich vereinnahmt. Und da kann sich keiner rausreden. Egal ob schwarz oder weiß. Eine Aufarbeitung von Geschichte hat nichts mit Abwälzung der eigenen Verantwortung vor den Menschen und ihrer Geschichte zu tun. Aber da kennen wir uns in Deutschland und Europa einschließlich GB und die USA ja aus.

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    1. @Jürgen Karsten: Sklaverei kann man nicht auf die europäische Wirtschafts- und Handelspolitik herunterbrechen. Europa war der Kontinent, wo als Erstes die Sklaverei aufgehoben worden ist. Übrigens Sklaverei gab es in jeder Zivilisation – auch als Europäer noch auf den “Bäumen” lebten. Und Sklaverei gibt es bis heute in den unterschiedlichsten Ländern. Man hört nur kaum etwas davon und Europa interessiert es auch nicht.

      1. Richtig, das habe ich auch nicht getan. ich möchte nur darauf aufmerksam machen das jeder der Sklaverei hofiert sich seiner Verantwortung gerecht werden muss. Nicht nur in Afrika und Amerika oder Asien und Australien. Und das über Generationen hinweg. Keiner der Sklaverei betrieben hat und betreibt hat sich je um die Menschen Sorgen gemacht. Und ich denke das ich das noch viel zu höflich ausgedrückt habe.

  7. Regelmäßig protestieren selbsternannte „Klima-Kleber“ gegen private Mobilität. Autoverkehr oder Linienflüge seien „klimaschädlich“ und daher zu begrenzen oder abzuschaffen. Überhaupt müsse alles konsequent verhindert werden, was CO2 verursacht, um den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang zu verhindern. Alles – außer die Masseneinwanderung, obwohl gerade diese die CO2-Bilanz explodieren läßt. In manchen Fällen um bis zu 2.500 Prozent. Wenn die Klima-Hysteriker es mit ihrem Anliegen wirklich ernst meinen würden, müssten sie die Grenzen blockieren – und nicht unsere Straßen.
    oh ihr deppen…..

  8. Ich habe sogar irgendwo gelesen,dass die Sklaven in”Bronze”bezahlt wurden und das aus dieser Bronze diese Plastiken gemacht wurden…oder so ähnlich(bei Klonovsky?)
    …so sind die grünen eben’d,bei denen müssen wir alles doppelt und dreifach bezahlen.

  9. Ich freue mich immer wieder, wenn genau das eintrifft, was ich vermutet habe. Mit ein bisschen Grips im Kopf konnte das jeder wissen, dass die in keinem afrikanischen Museum landen werden. Mein 2. Gedanke war, dass sie an einen reichen Sammler irgendeines Landes verkauft werden. Baerbocks Idee war auch nicht gut gemeint. Es war nur ein weiterer irrer Gedanke einer Person, die meint Minister spielen zu können. Nun sind die Bronzen weg, ohne das sie je wieder einer zu Gesicht bekommen wird. Wann endlich lässt sich diese Person briefen über alle Länder der Welt, über deren Sitten, Gebräuche, Empfindlichkeiten, über deren politische Verhältnisse und Bevölkerungsstruktur sowie in welche Fettnäpfchen man in den verschiedensten Ländern treten kann. In Afrika sollte sie wissen, welcher Stamm gerade an der Macht ist und welche Stellung der Stamm im Gefüge des afrikanischen Landes hat und wie er die anderen Stämme bewertet und – im speziellen Fall – ob sie überhaupt an Museen interessiert sind.

  10. Afrikanische Kunst und Kultur zurück nach Afrika. Und die Abkömmlinge der Schöpfer dieses Klamauks genauso. Ohne Ausnahme.

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  11. Die können dort in Afrika gar nichts anfangen mit diesen Benin-Bronzen, wissen wahrscheinlich gar nicht, was das ist und haben sie bisher wohl auch nicht vermisst. Aber die Frau Kulturstaatssekretär und die Frau Aussenminister haben im Zuge ihrer antideutschen Unterwürfigkeit wieder deutsches Kulturgut verschenkt, ohne jeden Anlass und ohne Not. Und die Beschenkten wissen nichts Besseres zu tun, als den ganzen Prassel weiterzureichen, weil sie keinen Bezug dazu haben. Hauptsache Deutschland hat wieder ein Stückchen seiner unendlichen ewigen Kollektivschuld beglichen.

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  12. Madame Blödkopp ist definitiv ein echtes Ausnahmetalent. Absolut ALLES was die Alte anlangt wird umgehend zu Scheiße.

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  13. Hinzu kommt, dass das Gußmetall, aus dem die Benin-Bronzen gefertigt sind, aus dem Rheinland kommt, wie materialkundliche Analysen belegen.

  14. Was soll die Aufregung ? Das ist feministische Außenstümperei ! Beide Bärbock und Roth haben in ihrer Causa nichts vorzuweisen – die eine hüpft Trampolin und die Andere hat eine Trashband insolvent gemacht, also die besten Grundvoraussetzungen für ” feministische Außenpolitik” ! Schön wäre es auch, wenn die Beiden in Afrika verlorengehen würden, aber soviel Glück haben wir wahrscheinlich nicht “!

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  15. Wäre schön, wenn die ” ewige deutsche Schuld ” in Zukunft nur mit solchem Bronze- und ähnlichem Klimbim abgezahlt würde. Bei den ganzen Ureinwohnern könnte man es auch mit Glasperlen versuchen, hat früher bei den Indianern ja auch geklappt. Leider ist aber zu befürchten, das weiterhin die armen Euros in die ganze Welt rollen, wo Sie genauso unnütz versickern wie diese Bronzefiguren.

  16. Da bin ich aber der gleichen aussage des s. Braun.sie haben mich zum lachen gebracht.ich freue mich darüber,daß die beiden nie wieder zurückkommen aus afrika.ich sammle gerade geld,dass die beiden wirklich in afrika bleiben können, u. dass sie ein gutes auskommen dort haben.Dann bleiben sie meinem heimatland !Deutschland erspart.