Thomas Hartung

Das Auf- und Schnappatmen in der Kultur

„Aufatmen in Klütz“, titelte der “Norddeutsche Rundfunk”, als Barbara Heine jetzt zur neuen Leiterin des Uwe-Johnson-Literaturhauses ernannt wurde. Endlich Ruhe nach Monaten erbitterter Kontroversen! Doch dieses kollektive Durchatmen sagt mehr über die deutsche Kulturöffentlichkeit aus,

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Die “Alternativlosigkeit” der Union

Es gehört zu den großen Ironien der deutschen Gegenwart, dass ausgerechnet jene politische Klasse, die permanent von „Vielfalt“ spricht, das Parteiensystem systematisch verengt. Der jüngste Leitartikel Sebastian Fischers im “Spiegel”, die Union müsse ihr Verhältnis

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Tiefer NGO-Staat: Der antifaschistische Komplex

Die Bundesrepublik besitzt ein eigentümliches Talent zur Institutionalisierung moralischer Selbstbilder. Kaum ein anderer westlicher Staat hat in den vergangenen Jahrzehnten ein derart dichtes Netz aus Demokratieförderung, Extremismusprävention, Antidiskriminierungsarbeit und „zivilgesellschaftlichem Engagement“ hervorgebracht wie Deutschland. Offiziell

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Kinderkriegen als “Endgegner der Gleichberechtigung“

„Kinderkriegen ist der Endgegner von Feminismus und Gleichberechtigung“, ließ sich eine junge Mutter, 27, Sozialpädagogin und in Partnerschaft lebend, jüngst in der “Süddeutschen Zeitung” zitieren. Der Satz ist bemerkenswert. Nicht nur wegen seiner Ehrlichkeit, sondern

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Faschismus überall

“Der Faschismus ist zurück” – zumindest dann, wenn man den gegenwärtigen Feuilletons, den Kulturredaktionen und den philosophischen Großdiagnosen glaubt. Donald Trump gilt als faschistisch, Elon Musk sowieso, Grenzschutz bereits als latent faschistisch, traditionelle Männlichkeit mindestens

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Inszenierte Weidel-Verhaftungen: Wenn Schule zur Kampfzone wird

Es gibt Settings, die mehr über den Zustand eines Gemeinwesens verraten als hundert “Tagesschau”-Ausgaben. Vor zwei Gesamtschulen in Niedersachsen parkte jüngst tagelang der zum Gefangenentransporter umgebaute Bus „Adenauer SRP+“: mit Blaulicht und Lautsprecher in Gefängnisästhetik.

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Klimawahn: Die billionenteure Fata Morgana

Vorgestern, am 7. Mai 2026, begab sich ein bemerkenswerter Gleichklang der Ereignisse: Während Klimaforscher still und leise eines ihrer dramatischsten Szenarien kassieren, genehmigte Brüssel gleichzeitig weitere Milliardenhilfen für die „klimafreundliche Transformation“ der Industrie. Genauer gesagt:

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