Bahnsabotage in Norddeutschland: Bankrotterklärung für die innere Sicherheit

Gefährdete kritische Infrastruktur in Deutschland (Symbolbild:Imago)

Der fast vollständige Zusammenbruch des Bahnverkehrs am Samstag in Norddeutschland, der auch internationale Verbindungen betraf, wird von deutschen Mainstream-Medien und interessierten politischen Kreisen möglicherweise genau richtig eingeschätzt: Als „Testlauf“ einer staatlichen Sabotage, wie etwa der „Spiegel“ mutmaßt. Allerdings ganz anders, als dies mit Blick auf die angeblichen Verursacher behauptet wird: Denn nicht etwa Russland (das inzwischen anscheinend für jeden Verkehrsunfall in Deutschland verantwortlich zeichnet) dürfte diesen „Test“ durchgeführt haben, sondern wenn, dann die Bundesregierung oder untergeordnete Dienststellen im Rahmen einer informellen Operation selbst. Denn wenn sich der Ausfall weiter Teile der kritischen Infrastruktur so einfach einem Sabotageakt zuschreiben lässt, eröffnet dies das perfekte Sündenbockszenario, wenn es in Kürze tatsächlich zu „rollierenden Stromausfällen“ und Blackouts kommen sollte: Besser lässt sich vom eigenen Politikversagen kaum ablenken. Natürlich ist dies reine Spekulation; aber wenn schon spekulieren, dann bitte richtig – und in alle Richtungen!

Offiziell hüllt sich die Politik zwar zu den Hintergründen des Desasters in Schweigen; Bundesverkehrsminister Volker Wissing erklärte nur, es seien zwei für den Zugverkehr unverzichtbare Kabel „mutwillig und vorsätzlich“ durchtrennt worden. Zu den Tätern gibt es bislang allerdings keinerlei Anhaltspunkte; die Berliner Bundespolizeidirektion sprach von zwei Tatorten in Berlin und Nordrhein-Westfalen. Das Bundeskriminalamt schließt aufgrund der weiten räumlichen Entfernung der Tatorte „staatlich gesteuerte Sabotage“ nicht aus, wie es in einem internen Papier heißt. Es sei auch eine „Urheberschaft aus dem Bereich der politisch motivierten Kriminalität“ vorstellbar; diese würde dann fast zwingend auf linksextreme Tätergruppen hindeuten, die möglicherweise die Zufahrtswege zur seit Wochen angekündigten Großdemonstration der AfD am Samstag in Berlin auf diese Weise kappen wollten.

Staatliche Blindheit

Doch der paranoide Linksstaat wäre nicht der Linksstaat, würde er nicht auch hier gleich wieder die nächste Gelegenheit wittern, raunend die rechte Gefahr zu beschwören und die nächste Engführung zu angeblichen „Delegitimierern“ und bösen rechten Demonstranten zu wagen. Bundeswehr-General Carsten Breuer, als Chef des neuen Territorialkommandos Inlands zuständig für die Niederschlagung etwaiger Energieproteste und Unruhen, warnte bereits vor „weiteren Anschlägen” auf die kritische Infrastruktur.

Zweifelsohne aber zeigt der Vorfall geradezu mustergültig, in welch einem beklagenswerten Zustand sich die innere Sicherheit in Deutschland befindet; kein Wunder: Sowas kommt von sowas. Wenn man das eigentlich für die Prävention solcher Ereignisse zuständige Bundesinnenministerin unter einer hessischen Provinzpolitikerin und Antifa-Groupie, samt den ihm unterstehenden Sicherheitsbehörden, zum reinen Werkzeug im Kampf gegen die Opposition und den politischen Gegner missbraucht, bleiben eben keine Kapazitäten für den originären Zweck der Behörde – den Schutz der Bürger vor Terror und anderen öffentlichen Gefahren. Gegen „Rechtsextreme” (inklusive immer weiterer unter diesem Begriff subsumierter gesellschaftlicher Gruppen von Freiheitsdemonstranten, Impfgegnern bis Energiepreis-Protestierern) vorzugehen, während ausländische Provokateure, Islamisten und Linksextreme bis hin zu selbsternannten Klimarettern Narrenfreiheit genießen, erzeugt die Blindheit des Staates, die dann Attacken wie die auf den Schienenverkehr – und künftig womöglich noch schlimmere – erst ermöglicht.

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19 Kommentare

  1. Läuft..

    (zumindest für den „Antifa-Staat“)

    Zahlreiche Bürger konnten (wie „beauftragt“) Ihr Demonstrationsrecht für Demokratie nicht dann eben nicht wahr nehmen 😌

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  2. Da klingt mir noch ein Satz in den Ohren aus Coronazeiten: Der Staat würde doch niemals seine Bürger gefährden, die wissen schon was richtig ist.

    Und wenn der Staat es selber war könnte das die Bevölkerung zudem verunsichern. Die Politik mit ihrer Dilettanten-Fachkompetenz schafft das schon D endgültig zu ruinieren. Energiemangel und Wucherpreise verursacht durch geballte Blödheit bringt jede Wirtschaft zu Fall.

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  3. Es erinnert mich an gewisse Aktivitäten der Prügeltrupps des Österreichers im khaki-farbenen Hemd, die damals viel kaputt gemacht haben und die Zerstörung dann anderen in die Schuhe schoben. Die weitere Entwicklung und das Ende waren fürchterlich.

    Wer wettet, dass unsere freundliche Bundesregierung den Bürgern, die Gas und Strom nicht mehr bezahlen können, vorschlagen werden, doch einen neu Zugewanderten aufzunehmen, und dann bezahlt das Amt alles?

    Auf einer Demo neulich „Der rot-grüne Sch… funktioniert nicht“.

  4. Wo Deutschland ist, ist oben! Eine Erfolgsmeldung jagt die nächste! Neuerdings läßt sich die Bundesinnenministerin von einer medialen, zwangsfinanzierten Krawallschachtel vorschreiben welchen leitenden Beamten sie behalten darf und welchen sie feuern muß. Damit hat sie sich zur „besten Innenministerin die wir je hatten“ qualifiziert. Bei dem gegenwärtigen Charakter- und Leistungslimbo darf man sicher stündlich mit neuen Spitzenleistungen rechnen.

  5. Jetzt warte ich bloß noch drauf, dass jemand den Anschlag der AfD als „False-Flag-Operation“ in die Schuhe schiebt.

    • @ astrid helble: Aber wir haben doch schon den Schuldigen: Putin. Die Bild titelte gestern, dass wir uns darauf vorbereiten sollten, dass Putin noch mehr Anschläge hier verüben lässt. So in meinen Worten blieb das bei mir hängen, als ich gestern während des Einkaufes die riesengroße Titelzeile las.

      • So allmählich wird das langweilig …
        Für die nähere Zukunft rechne ich, umso mehr nach em AfD-Ergebnis der Niedersachsen-Wahl, mit einem „Reichtstagsbrand 2.0“

  6. Klar war’s der Staat.
    Sie haben es halt nicht mehr nötig, irgendetwas absolut verborgen zu tun.
    Vielleicht von ihren Freunden von der Antifa ausgeführt, natürlich nicht selbst die Finger dreckig gemacht, aber einer von beiden oder beide zusammen waren es, da gibt es für mich keinen Zweifel.

  7. Die SAntifa hat da enorme Erfahrung im lahmlegen von Bahnstrecken. Das gleiche passierte auch damals im Bereich Kandel. Einfach in einem Kabelschacht auf offener Strecke Feuer legen und die Bahnlinie ist komplett stillgelegt. Da braucht es keinen Geheimdienst. Das geht relativ einfach.

  8. Die Deutsche Bahn braucht man nicht zu sabotieren, nein wirklich nicht, die erledigen das von selbst! Vor 4 Jahren ein Bewerbungsgespräch in einem der Köpfe der Hydra in Berlin und es ging nicht ums Fahrkarten abzwicken. Egal, da war die Devisenbeschaffung von Schalk-Golodkowski wirklich innovativ dagegen und das erschien mir schon damals ziemlich dilettantisch. Aber ich bin ja den real existierenden Sozialismus immer noch nicht gewöhnt, oder auch die Abladestelle der gescheiterten Genossen verschiedener punter Faaarbeen mit gendergerechtem Donnerbalken (ab 23 Uhr megageile Cruising Area).

  9. Was ist eigentlich aus den Nordstreams geworden, man hört gar nix mehr, was sehr seltsam ist. Man würde doch zumindest erwarten, dass da ein Tauchroboter mit Kamera schleunigst runter geschickt wird, um den Schaden und dessen Ausmaß zu begutachten, Spuren zu sichern und eventuelle Reparaturoptionen zu planen. Man könnte auch die Röhren von innen mit Robotern von beiden Seiten abfahren, wird beim Abwasser ja auch gemacht – ist technisch gesehen bestimmt kein Problem heutzutage. Aber nix passiert, die Frage ist nur warum? Müsste nicht ein großes Interesse daran bestehen den Sabotageakt schnellstmöglich aufzuklären? Wo sind die Bilder der Medien von den Schiffen und Hubschraubern, die zur Aufklärung beitragen? Es hat was im Wasser geblubbert, mehr Bilder gibt es bisher nicht – Da stinkt doch was zum Himmel, bloß kein Gas.

    Angeblich hat sich der Druck wieder stabilisiert und die Röhren wären alle betriebsbereit, was auch immer das bedeuten soll, wenn in dreien angeblich ein großes Leck klafft. Bei NS2 müsste zumindest die 2. Röhre noch intakt sein. Bei den defekten Röhren müsste der Druck physikalisch gesehen zwischen 8-10 bar liegen, eben der Druck der Wassersäule über den Röhren.

    Unsere Gasspeicher füllen sich auch weiterhin trotz angeblich 10% mehr Verbrauch zu den Vorjahren, wo kommt dieses Gas jetzt her, wenn beide Pipelines doch tot sind? Fragen über Fragen.

  10. Das ist so wenn man stur nach Räschtzz starrt und seine schützende Hand über Linksextreme und s.g. ,,Aktivisten“ hält. Böse Zungen behaupten ja, man hätte sogar seine Schwarz-roten Terrorkommandos mit der Sabotage beauftragt um Menschen daran zu hindern nach Berlin zur Großdemo zu kommen. Das ist natürlich böswilige Verleumdung. Der Staat würde nie so weit gehen und Frau Faesers Beamte würrden das mit allen Mitteln verhindern……

  11. Könnte gut sein daß ich damit falsch liege, darum sollte es nur eine Überlegung sein und keine Behauptung oder gar ein Verdacht.
    Aber da immer öfter „den Russen“ unterstellt wird sie würden aus taktischen Gründen sich selbst schaden, was ich in den Fällen für Unfug halte …
    Zum einen habe ich im Leben gelernt daß sehr oft das was jemand einem anderen unterstellt das ist was er selbst als erstes bzw. am liebsten bzw. am verruchtesten auch tun würde.
    Und daraus eben folgender Gedanke, ähnliches hatte ich schon zum Nord Stream–Anschlag erwogen, es wird laaangweilig:

    Möglicherweise war dies ja auch ein interner unangekündigter Testlauf? Testläufe sind ja nur dann sinnvoll wenn sie unvorbereitet sind.
    (U. A. darum fand ich ja die Ergebnisse beim Deutschen Warntag so entsetzlich und enttäuschend, weil es eben auf die Minute geplant war. Maximal sollte man das ankündigen in der Form: Irgendwann im September!)

    Also zurück zum Thema: Ein deutscher Geheimdienst oder einfach nur„Die Bahn“ selbst wollte evtl. mal sehen wie die Reaktionsbereitschaft ist, die Fähigkeiten zur Fehleranalyse, dies das Ananas. Wenn man die Einschätzung hat daß Gefahrensituationen näherkommen wäre es nicht ganz blöd, real zu testen wie man sich verbessern und schützen kann.
    Das kann man so ausführen daß es nie aufgedeckt werden kann, man kann falsche Spuren legen die im Nirgendwo enden oder man kann sogar ein paar gutgläubige Aktivisten anheuern die meinen selbst einen Plan zur Revolution ausgearbeitet zu haben …

    Dazu gibt es sicher ein Strategem, eine Erkenntnis von Sun–Tzu, ein Gleichnis von Konfuzius oder eine Geschichte aus der Bibel. Ansonsten steht es hier als erstes, haha.

    • @Peggy: Dazu sollten Sie den Begriff „sich besser schützen“ näher erklären. Ihre Ausführungen sind sehr logisch. Nur um sich besser zu schützen, wäre das sicherlich nicht gemacht worden. Ich würde darauf tippen, dass man sehen wollte, wie es klappt und wie die Menschen darauf reagieren. Die Menschen sind ruhig geblieben. So, kann man auch einen Blackout erzeugen, wenn man es darauf anlegt und er nicht gleich von selbst kommt. Oder, wenn ein Blackout kommt, kann man immer sagen: Wir sind völlig unschuldig, das waren Rechte, Putin und sonst wer, aber nie und nimmer der Staat oder die Antifa oder „Klimaaktivisten“. Letztere haben ja auch schon Anschläge angekündigt. Faeser und Konsorten bereiten denen doch das Terrain.

      • „Sich besser schützen“, damit meinte ich daß unter realen Bedingungen, wie eben bei so einem angedachten Testlauf, oftmals Zusammenhänge oder Folgen erkennbar werden können die im Planspiel auf Papier nicht bedacht wurden, evtl. gar nicht bedacht werden konnten.
        Insofern also seinen Schutz verbessern können daß man aufgetretene Schwachstellen analysiert und z. B. Schutzmassnahmen oder Reaktionspläne anpassen würde.

  12. Auch ich wollte am Samstag mit der Bahn in die Kreisstadt fahren. Ticket am Automaten gekauft, und musste dann feststellen: es fährt kein Zug! Ich wollte den letzten Samstag vor der Wahl noch am Wahlstand stehen und für meine Partei Werbung machen. Nun blieb ich zu Hause und meldete mich ab. Gleichzeitig Großdemo in Berlin ! Als ich meiner Befürchtung auf evt Sabotage erklärte, machte man mich zum „Schwurbler“. Ich glaube nicht an „Zufälle“.
    Es wird nun offiziell ein Sabotage Akt erklärt. Kein Aufschrei! Unsere innere Sicherheit ist massiv gefährdet. Wer war es? Warum? Ich hätte da ein paar Ideen, aber ich werde schweigen!:-)

  13. Es fährt kein Zug nach Eierbach, es fährt kein Zug, das macht mich schwach. Ein gutes altes Lied von EAV, mal was zum Lachen.

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