
Abendliches Freiluft-Kino in Noisy-le-Sec: Da denkt man doch an einen malerischen Ort in Südfrankreich mit kleinen Häusern, zirpenden Grillen und Klappstühlen unter Palmen, die sich sanft im Mistral wiegen. Auf Französisch hört sich einfach alles so chic und elegant an! Aber Noisy-le-Sec ist mitnichten ein hübsches Dörfchen, sondern ein Banlieu von Paris, ein sozialer Brennpunkt mit fast ausschließlich muslimischen Bevölkerungsanteil. Wenn wir schon beim Kino sind: Wer den Film “Banlieu 13 – die Hölle von Paris” gesehen hat, kann sich ungefähr vorstellen, wie es dort aussieht. Der Streifen machte einst die halsbrecherische Sportart Parcours einem breiten Publikum bekannt. Wenn von randalierenden “Jugendlichen” in einem solchen Vorort die Rede ist, hat man sogleich ein Bild im Kopf. Und das hat wenig zu tun mit Pierre mit Baskenmütze und Baguette unter dem Arm. Verflixte Vorurteile!
Die geplante Freiluft-Kino-Vorführung in Noisy-le-Sec löste nun einen solchen Ansturm jugendlicher Randale aus – und das, ohne dass es um einen Streifen ging, der auch nur im Entferntesten etwas mit dem Propheten Mohammed oder gar Karikaturen über selbigen zu tun hatte. Dieser direkten Reizthemen bedarf es mittlerweile gar nicht mehr, um den Unmut seiner Anhängerschaft zu erregen: Diesmal sogten schon ein wenig nackte Haut und der Befund der “Förderung der Homosexualität”. Was war passiert? Wollte die Vorstadt etwa unter freiem Himmel und für alle zugänglich einen Erotikfilm zeigen? Mitnichten: Auf dem Programm stand einfach nur “Barbie”, jene angeblich “feministische Komödie” von 2023 mit Margot Robbie in der titelgebenden Hauptrolle. Der Streifen steht in den meisten arabischen Ländern auf dem Index, nur die Saudis durften sich die rosa Orgie unzensiert anschauen … und waren begeistert davon.
Unerheblich für die Randale
In Noise haben die (angeblichen oder tatsächlichen) Jugendlichen die Komödie wahrscheinlich genauso wenig gesehen wie ich. Sie drohten der Stadt jedoch mit der Demolierung des Kino-Inventars, sollte der Film tatsächlich abends gezeigt im Freiluft-Kinoprogramm gezeigt werden. Die Reaktion: kommunistische Bürgermeister Olivier Sarrabeyrouse knickte ein, nachdem seine Mitarbeiter bei den Vorbereitungen bedroht worden waren. Nun diskutiert Frankreich darüber, ob er wirklich vor der angedrohten Gewalt oder vielmehr dem dahinterstehenden Islamismus kapitulierte. Cancel Culture auf Arabisch – da kann sogar die Antifa noch was lernen!
Auf dem Filmfestival von Toronto sollte ein Dokumentarfilm über die Ereignisse vom 7. Oktober 2023 nicht gezeigt werden, da er die “Urheberrechte«“ der Hamas am Bildmaterial verletzen könnte. Ob man hier wirklich ernsthaft eine Klage der Terroristen befürchtete oder aber einen persönlichen Besuch respektive von ihren lokalen Anhängern, blieb dabei offen. Und in der neuen, ansonsten recht harmlosen Komödie “Das Kanu des Manitu” von Michael “Bully”-Herbig- soll doch tatsächlich das böse “I-Wort” gesagt werden! Und jetzt geht es auch noch Barbie an den Kragen – weil Ken des Schwulseins bezichtigt wird. Dazu fehlt ihm zwar die physische Ausstattung, ebenso wie Körperteile zu Barbies Beglückung – die Puppen wurden schließlich nicht für gendersensible Kindergärten entworfen –, aber das ist vollkommen unerheblich für die Randale. Einen Film einfach nicht zu schauen oder ein Buch nicht zu lesen, weil man es nicht mag: Das war gestern. Heute wird gedroht und notfalls ernst gemacht.
Unsere Linken: Einst gegen ausbeuterische Eliten, heute für Islamisten
Persönlich würde ich mir Margot Robbie auch lieber als Gangsterbraut Harley Quinn ansehen; allerdings käme den meisten Europäern nicht in den Sinn, dem Rest des potentiellen Publikums den Genuss zu untersagen. Man darf eine kreative Schöpfung nach zivilisierter Auffassung schrecklich oder gar gefährlich finden, auch davor warnen. Aber ein Verbot des Konsums steht bislang nur den Eltern minderjähriger Kinder zu. Was in den Augen von Islamisten – und radikalen Neulinken – wohl alle erwachsenen Menschen sind, die nicht wie sie ticken. Da ist strenge Erziehung angesagt, notfalls mit dem Rohrstock! Darüber sind sich wiederum Islamisten und Linke einig. “Macht kaputt, was euch kaputt macht!” hieß es schon in den Achtzigern, wenn die Motorsäge an den Strommast angelegt wurde.
Die klassische Linke wandte sich gegen ausbeuterische Eliten; die moderne Linke kämpft an der Seite von Islamisten darum, selbst als bestimmende Erziehungselite aufzutreten. Zwar war Barbie vielen eher links ausgerichteten Müttern schon immer ein Dorn im Auge, auch, als sie sich noch nicht mit Rosa umgab. Zwar löste sie die klassische Babypuppe als Mädchenspielzeug teilweise ab und bot auch das Rollenbild einer berufstätigen Frau, aber sie stand ebenfalls für ungehemmten Konsum: Barbie unterhielt zahlreiche Hobbys und benötigte eine Menge Kleidung (die ärmeren unter uns nähten und häkelten sie selbst). Meinen Eltern trotzte ich einen Barbie-Camper ab, der im selben Braun-Orange gehalten war wie die S-Bahnen im Ruhrgebiet der Siebziger. Aber das erschien meiner Mutter immer noch sicherer zu sein als die von mir noch sehnlicher begehrte Dampfmaschine mit kleiner Säge, die mit kleinen weißen Brennstoffwürfeln betrieben wurde. Dabei befürchtete sie ein Mini-Tschernobyl im Kinderzimmer. Um Sittsamkeit und Homosexualität im Bezug auf die begehrte Puppe machte sich damals noch niemand Gedanken, erst Wokeness und Koran scheinen derlei Ideen aufkommen zu lassen. Das nennt man wohl ein Präventionsparadoxon.
Komplett in Selbstbetrug eingesponnen
Man stelle sich allerdings einmal vor, christliche Konservative wären auf die Idee gekommen, ein Kino wegen eines bedenklichen Films niederzumähen. Zwar soll es vor 45 Jahren durchaus zu Tumulten vor Lichtspieltheatern gekommen sein, als “Das Leben des Brian” uraufgeführt wurde, aber letztlich ließ sich davon kein Betreiber einschüchtern; außerdem das ist lange her. “Brian” wird heute wegen der “Loretta”-Szene von Trans-Aktivisten gehasst und bisweilen von übereifrigen Christen des Antisemitismus bezichtigt, die damit allerdings die Befindlichkeiten von Juden vorschieben, weil sie den Film selbst nicht mögen. Gemeinhin schüttelt man über derlei Anwandlungen den Kopf und weist sie weit von sich. Vor islamistischer Empörung jedoch knickt der Westen regelmäßig ein, vorgeblich, weil man nicht provozieren will.
Im Grunde kennt aber jeder, der nicht komplett in Selbstbetrug eingesponnen ist, den wahren Grund: Wenn radikale Muslime ungehalten werden, dann gehen Dinge zu Bruch und es fließt immer häufiger Blut. Gerade die Franzosen wissen das aus leidvoller Erfahrung – aber die Islamisierung im Land ist längst zu weit fortgeschritten, um sie noch ohne Gewalteinsatz zurückdrehen zu können. Da sind sie wieder, die “schlimmen Bilder”, welche westliche Politiker so sehr fürchten! In Deutschland sieht es nicht viel besser aus. Die Linke ist ohnehin dem Islam in Bruderschaft verbunden, aber auch bei Teilen der “klassischen” Rechten kommen von Zeit zu Zeit Diskussionen auf, ob der Islam tatsächlich der Hauptgegner der deutschen Identität sei.
Düstere Aussichten
“Der Islam” ist allerdings nicht die Realität in den deutschen Brennpunktgebieten, sondern ein romantisches Gebilde aus Alhambra-Nostalgie und Berber-Ritterlichkeit, also die Reminiszenz an längst vergangene Glanzzeiten, als es noch einen Ehrbegriff gab, der über das Bewachen der Frauen der Familie hinaus ging; als Wüstenkrieger noch keine Killer mit Maschinengewehren waren, die Konzertbesucher abschlachten. Obwohl selbst der Koran mit seinen Beschreibungen von der Versklavung und massenhaften Ermordung von “Ungläubigen” dieses Bild widerlegt, hält es sich hartnäckig. Man kann sich eine Bedrohung auch schönreden, wenn man ihr ausweichen will – oder den Feind seines Feindes einfach noch mehr hasst. Nach dem Motto: Lieber so ein schicker Wüstenkrieger mit Turban (wie Sean Connery in “Der Wind und der Löwe”) als ein israelischer High-Tech-Soldat.
Dies sind düstere Aussichten für Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen. Aber Aufgeben ist keine Option – und die linke Denkhegemonie beginnt allerorten zu wackeln. Denn die gern als “unmündig” abgestempelten Bürger haben die Konsequenzen des Wegduckens täglich vor Augen, und auch die ersten Akademiker revoltieren gegen die allgegenwärtige Zensur. Daran werden auch Politik und Medien nicht dauerhaft vorbeikommen – aber es ist an der Zeit, endlich Zähne zu zeigen. Nicht nur in Barbie-Rosa.
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11 Antworten
wer die Fanatiker „rein“ lässt,ohne die Hausordnung zwingend darzustellen, haftbar unterschreiben lässt,der schläft!! Was dabei her_aus kommt ,siehe EU spl Germoney.Die GEZwangs „Gäste“ übernehmen die EU, weil die gelassen werden !! Frage wer von den gesamt EUlern profitiert da ?? Die Idiotenlogiker-sozen der linken Abart sollten da im Koran nach lesen was die von“ Kommonisten_Atheisten“ halten!!!
„… dann gehen Dinge zu Bruch und es fließt immer häufiger Blut.“
Solange es nur das Blut der Mozlems ist, ist mir das völlig wurscht.
Lieber eine Barbie als ein Barbar!
Individuen und Gruppen, die gewalttätig sind, kann man auf vielerlei Art und Weise begegnen, verstehen werden sie jedoch nur die eigene „Sprache“, also Gewalt, roh und reichlich.
Wenn die vordersten Reihen der Agressoren blutüberströmt und jaulend auf der Straße liegen, werden es sich die hinteren Reihen zweimal überlegen, ob sie weiter vorrücken oder sich verzupfen.
Merke: Wer sich wie eine Bestie verhält, ist entsprechend zu behandeln.
Habe „Barbie“ gesehen und ja, hat mir als Mann sogar gefallen.
Es gibt keine „Schwulitäten“ im Film, aber und dies sei eindrücklich angemerkt,
es gibt Szenen wo „Frau sich selbst ermächtigt und dem egomanischen Macho verbal ins Gesicht pisst“ ! Musik, Spass, Tanz, freies Reden, und der Nase nach auf der
Gute-Laune-Straße unterwegs. Alles unislamisch!
Typen wie arrogante fundamentalistische grosskotzige Macho-Männer haben im ganzen Film nix zu melden !
Genau das ist der Grund des Hasses!
Werte Frau Lübke, schauen sie sich Barbie einfach an! Es lohnt sich.
…meine Meinung!
Hier der deutsche Trailer
BARBIE – Trailer #2 Deutsch German (2024)
🙂
Jagt diese woken Spinner endlich zum Teufel!!!
„aber es ist an der Zeit, endlich Zähne zu zeigen“
So sieht es aus!
Grenzen schließen
Nur noch Sachleistungen statt Bürgergeld
Remigration starten
Hartes Durchgreifen gegen kriminelle Ausländer
Anders wird das nichts.
Barbie wird unfreiwillig zum Protestsymbol gegen die Islamisierung. Barbie forever!
Mit was spielen eigentlich junge muslimische Mädchen? Mit den vielen Euronoten von der Sozialhilfe?
Barbie statt Barbarei und Islam in Europa.
„…..Mit was spielen eigentlich junge muslimische Mädchen?“
Es gibt Burka und Hijab Barbies, heißen Fulla……
Barbie, der Film ist ermüdend, der Aufruhr dagegen schwachsinnig, der Islam hat keine Kultur….
„Barbie“…
Zwischen den Zeilen lesen ist nicht ihr Ding, gell.
Die irren Politiker aus England , Frankreich und Deutschland wollen unbedingt den Krieg. Denn sie haben ihre Länder schon so weit abgewirtschaftet und wissen, da ist nichts mehr zu retten. Und mit einem großen Krieg wollen sie sich von ihrer Schuld dann Frei sprechen!