Bei Kälte bleiben viele E-Autos liegen: Unsere Rettung in der Stromkrise?

Volle Ladung, aber kaum Reichweite: E-Autos im Winter (Foto:Imago)

Das E-Auto-Debakel nimmt immer weitere Ausmaße an: Eine Untersuchung der Hochschule Wismar kam nun zu dem Ergebnis, dass der ID.3 von VW, eines der fortschrittlichsten E-Autos der Gegenwart, bei kalten Temperaturen erheblich an Reichweite verliert. Zwischen Juni und August kam der Wagen – bei einem Verbrauch von 13,3 Kilowattstunden pro 100 Kilometer –  auf bis zu 404,8 Kilometer rechnerische Reichweite pro Ladung. Von Dezember bis Februar stieg der Verbrauch dann jedoch auf 17 Kilowattstunden. Damit bleiben beim gleichen Akku noch 317 Kilometer Reichweite übrig, was einem Rückgang um fast 30 Prozent entspricht. Es ist davon auszugehen, dass die Reichweite beim kleineren Akkus, die in vielen E-Modellen verbaut sind, sogar noch geringer ist. Der ID.3 wurde für die Untersuchung ein Jahr lang getestet, wobei im Test eine Laufleistung von 30.594 Kilometern erreicht wurde.

Dabei kam man auf einen Durchschnittsverbrauch von 14 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, der im Winter jedoch eben deutlich ansteigt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die E-Motoren im Vergleich zu Verbrennern wenig Abwärme erzeugen. Diese wird bei Verbrennern meist der Innenheizung des Fahrzeugs zugeleitet. E-Autos müssen jedoch nahezu vollständig mit Akkustrom geheizt werden, der dann für die Fahrt fehlt. Zudem muss der Akku auf Betriebstemperatur gehalten werden, womit noch mehr Energie für die Fortbewegung wegfällt. Allerdings steht der ID.3 damit im Vergleich zu anderen Modellen noch relativ gut da: Bereits vor einem Jahr hatte der „Mitteldeutsche Rundfunk“ ermittelt, dass die Reichweite der E-Autos nicht annähernd dem entspricht, was die Händler versprechen. Teilweise stellen sie bis zu 500 Kilometer Reichweite in Aussicht. Bei Tests mit Modellen von Tesla, VW, Hyundai und des chinesischen Herstellers Aiways kam jedoch heraus, dass kein einziges die versprochene Reichweite erfüllen konnte. Teilweise lag sie sogar über 40 Prozent darunter.

Rollende Mogelpackung

Gerade im Winter empfehlen wir für eine realistische Reichweiteneinschätzung, den WLTP-Wert um circa 30 bis 40 Prozent zu reduzieren“, betont Matthias Vogt vom ADAC. Auch die Ladeleistung der E-Autos verringert sich im Winter. Damit bestätigt sich einmal mehr, dass E-Auto-Fahrer nicht nur dem mangelnden Ladenetz, sondern auch noch den Launen des Wetters ausgesetzt sind. Zu den Lügen der Politiker, die diese Zufallstechnologie als zukunftssicher anpreisen, kommen dann auch noch die falschen Versprechungen der Hersteller, die eine Reichweite vorgaukeln, die in der Praxis völlig verfehlt wird.

Das hat man nun davon, dass man mit planwirtschaftlicher Autorität den einseitigen Ausbau der Elektromobilität politisch vorangetrieben hat und etwa dem Wasserstoff die entsprechende Förderung versagt hat oder anderweitig auf die Innovationskräfte des Marktes gesetzt hat, in dem sich der beste Antrieb hätte durchsetzen können. Nun hat man eine rollende Mogelpackung von Fahrzeugen, deren (aus unter katastrophalen humanitären Bedingungen in der Dritten Welt gewonnen Rohstoffen gefertigte) Akkus nicht die notwendige Leistungen bringen, die Strom verfahren, der noch CO2-ungünstiger und dreckiger ist als sauberer Diesel. Ein Gutes hat die Reichweitenverknappung indes: Wenn die meisten E-Autos bei klirrender Kälte in den Garagen bleiben, weil ihre Halter keine Lust haben, damit auf offener Strecke liegenzubleiben, wird auch weniger geladen – und die Netzbelastung geringer gehalten als befürchtet. Vielleicht bleibt dem Land deshalb dann ja die eine oder andere Stromabschaltung erspart. Die Ampel kann von Glück sagen, wenn in diesem Winter von der Erderwärmung nichts zu spüren ist…

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18 Kommentare

  1. MMER NOCH NICHTS GERAFFT ? ! !
    „E-AUTOS“
    (sowie Strom, Gas, Wasser, Wohnung, Arbeit, Lebensmittel, usw usw. …)
    brauchen
    WEF-Sklaven
    G E N E R E L L
    N I C H T !
    Denn – Zitat WEF: „Sie werden nichts besitzen und glücklich sein“ !

    Besser noch – ihr handelt alle gleich „umweltschonend“ – wie das WEF es will,
    so könnt ihr dem Planeten „noch mehr Co2 ersparen“ – denn „das frechdreiste Ausatmen“ aus eurem Riechkolben „macht Terra kaputt“ – das haben die WEF-Experten-Wissenschaftler bekanntlich heraussgefunden – daher handelt bitte „GRÜN“:

    „Selbstmord-Lobby offenbar unterschätzt: Nun professionelles Werbevideo in Kanada“:
    https://report24.news/selbstmord-lobby-offenbar-unterschaetzt-nun-professionelles-werbevideo-in-kanada/

    „Staatlich assistierter Selbstmord in Kanada bedient Nachfrage nach Spendenorganen“ :
    https://report24.news/staatlich-assistierter-selbstmord-in-kanada-bedient-nachfrage-nach-spendenorganen/

    Alternative: 4-6 mal mit der „gesunden mrna-covid19“-Giftspritze „Boostern“ lassen
    – dann habt ihr es GARANTIERT „hinter euch“ …

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      • do guck na, deppen nehmen überhand….Ein neuer Golf 8 mit Benzin-Motor ist somit umweltfreundlicher als der E-Abklatsch von Volkswagen.

        Der Grünen Partei ist es gelungen, Elektro-Autos schmutziger und umweltschädlicher zu machen als Benziner. Noch einmal, weil es so unglaublich klingt: Unter dem Grünen Kohle-Regime sind Elektro-Autos in Deutschland umweltschädlicher als der gute alte Benziner mit dem Verbrenner-Motor.

        Das ist das Ergebnis der irren „Waschen, wenn der Wind weht“-Energiepolitik: Mit ihrer Anti-Atomkraft-Ideologie haben Habeck und die Grünen es geschafft, dass Deutschland diesen Winter die Dreckschleuder Europas ist. Nur die Polen setzen noch konsequenter auf Kohlestrom als der Grüne „Klimaschutz“-Minister Habeck. Bulgarien, Rumänien, der Kosovo, Bosnien-Herzegowina – allesamt wahre Klimavorbilder im Vergleich zu Deutschland.

        Auf Befehl von Wirtschaftsminister Robert Habeck verheizt Deutschland so viel Kohle, dass selbst Elektro-Autos unser Klima verpesten.
        Schmutziger Strom ist gleichbedeutend mit einem schmutzigen E-Auto. Ein neuer Golf 8 mit Benzin-Motor ist somit umweltfreundlicher als der E-Abklatsch von Volkswagen. Diese Öko-Wahrheit und noch viel mehr irre Fakten über den grünen Energie-Wahnsinn: Nur bei „Achtung, Reichelt!“!

  2. Das dürfte keine Überraschung sein. Jeder (!), der schon mal Batterien oder Akkus in der Hand gehalten hat, weiß das. Nur die Ideologen geben vor, dass nicht wissen zu können.

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  3. Als ich letzten Winter in mein Dialysetaxi gestiegen bin, wars da arschkalt. Ich sagte das dem Fahrer, der deutete auf die Anzeige für die noch zu fahrende Km Zahl - 170 Km - dann schaltete er die Heizung an. . . . und wie durch Wunderhände wurden aus den 170 Km auf Einmal 110 Km. Also wer was " fürs Klima “ tun will der soll sich so eine Kasperkarre zulegen und sich im Winter den Hintern abfrieren – vorausgesetzt es gibt genügend Strom um die Karre überhaupt zum Laufen zu bringen.

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  4. Elektroroller, Elektrofahrräder, Elektroautos, Elektromotorräder äh.. „beiks“ alles zukünftiger und schwer zu entsorgender Elektroschrott.

    Wer sowas kauft, kauft halt Elektroschrott. Und dazu ist das ganze Zeug noch richtig teuer.

    Aber für den fooortschrittlichen, umweltbewussten klima_noitrahlen, zeh oh zwei Kämpfer genau richtig.
    Für mich staatlich geförderte Verar…e und Abzocke. Und jetzt, wo wohl der Strommangel herrscht, ….eijeijei so was aber auch, kannste die Elektrosch…e dann auch nicht nutzen. 🙂 🙂 🙂

    Apropos Leistung der Batterien…..Reichweite genannt
    Nun haben ja manche Leute in Physik vielleicht sogar ein klitzekleines bisschen aufgepasst, meinereiner zum Beispiel ;-), und da hatte ich doch so gaaanz nebenbei erfahren, dass Kälte für Batterien wohl nicht so ganz gut ist.
    Nun ist aus mir zwar kein Technikgenie geworden, aber mein Hausverstand hat diesen überteuerten Elektroschrott allein schon deshalb abgelehnt, unabhängig von den vielen anderen Gründen, die gegen diesen Elektrowahn sprechen.
    Es gibt nach wie vor normale konventionelle und sparsame Fahrzeuge und gut ist. Wenn man diese kauft, dann tut man wirklich was für die Umwelt, als sich mit diesem verlogenen Elektrosch…. abzugeben.

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  5. ich selbst habe ganz ähnliche Erfahrungen gemacht, und zwar 1984!
    Nach dem Neukauf eines Opel Ascona 1.8 SRE im Sommer und Umzug nach Zürich hatten wir dort um die Weihnachtszeit Minus -24.8°C. Es dauerte keine 2 Tage die der Wagen draußen geparkt war – und die Batterie war leer. Das Auto ist nicht angesprungen und ich musste den Bus zur Arbeit nehmen. Soviel zum Thema ‚Elektro‘ und Mobilität, eine ideologische Totgeburt. Nun mögen die Akkus und Batterien heute etwas besser sein als vor fast 40 Jahren, frostsicher sind sie nicht wie das Beispiel hier an dieser ID.3-Gurke und den anderen Fahrzeugen beweist.

  6. Unser Audi A2 Eco Diesel 1,4 L braucht i.d. Stadt bei vorsichtiger, vorausschauender Fahrweise ca. 3,5 L, auf der Autobahn
    benötigt er zwischen 100-120 kmh 2,6-2,8 L.
    Er hat jetzt 390000 km auf der Uhr und außer Verschleißteile gab es noch nie zusätzliche Werkstattbesuche.

    Kauft Euch die E-Schleuder und ihr werdet euch wundern, wie
    überteuert Wartung, Ersatzteile und Arbeitslöhne sind.
    Für die Batteriemiete müsst ihr im Schnitt im Monat 85 E bei einem Kleinwagen hinlegen, das sind über 1000 E im Jahr.
    Fährt ihr dieses Auto nur 5 Jahre, dann kostet allein die Batteriemiete über 5000 E.
    Wer E-Karren fährt, hat nicht mehr alle Knicker i.d. Hose und
    das richtige denken hat leider bei denen aufgehört.

    Es lebe der Diesel und etwas anderes kommt nicht infrage !

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