Bejubelte Unterwerfung: Uni Münster mit erster islamischer Fakultät Europas

Bejubelte Unterwerfung: Uni Münster mit erster islamischer Fakultät Europas

Fatale Signalwirkung: Prof. Dr. Mouhanad Khorchide (.), künftiger Chef der Islamisch-Theologischen Fakultät, mit Prof. Dr. Johannes Wessels, Rektor der Universität Münster (Foto:Imago)

Es ist ein unübersehbares, gleichwohl verleugnetes Symbol einer materiellen und geistigen Landnahme und beschleunigten religiösen “Umstrukturierung” des einstmals christlich geprägten aufgeklärten Abendlandes: Ab dem 1. Juli 2026 nimmt an der Universität Münster die erste eigenständige Islamisch-Theologische Fakultät in Deutschland – und nach den stolz wie Bolle herausgegeben Presseerklärungen der Universität: auch in Europa – ihre Arbeit auf. Acht Professuren, die Eingliederung in einen neuen „Campus der Theologien und Religionswissenschaften“ sowie eine der weltweit größten Spezialbibliotheken zum Thema Religion werden als die zentralen Merkmale dieser vermeintlichen kulturellen Errungenschaft gepriesen. Bereits seit 2012 bestand das Zentrum für Islamische Theologie in der westfälischen Universitätsstadt; nun wird selbiges zur vollwertigen Fakultät erhoben – mit deutlich mehr Autonomie, eigenen Promotions- und Habilitationsordnungen und erweiterten Ressourcen, sprich: mehr Budget (auch und vor allem aus Steuergeldern) und noch mehr politischer Aufwertung. Gründungsdekan ist der nicht unumstrittene Professor Mouhanad Khorchide. Die schwarzgrüne Landespolitik und die Vertreter des politischen Islam sowie des Klerus in der hierzulande akademisch bislang noch unterrepräsentierten Umma überschlagen sich schier vor Verzückung und Begeisterung.

Dass im Angesicht evidenter Fehlentwicklungen in Deutschland gewohnheitsmäßig Bremse mit Gaspedal verwechselt und die genau falschen Signale gesetzt werden, ist nichts Neues. Doch die Unverfrorenheit macht doch sprachlos, mit der die Politik die irreversible Verstetigung der islamischen Ausbreitung im Siedlungsgebiet Germanisten betreibt – während zugleich blanke Integrationsverweigerung und offensive Beanspruchung des öffentlichen Raums durch die “Religion des Friedens“ zu beobachten ist. Studien belegen, dass eine Mehrheit junger Muslime in Deutschland die Scharia dem Grundgesetz vorziehen oder ein Kalifat anstelle der Bundesrepublik wünschen. Hier nun auch noch die deutschen Hochschulen, jene großen Bildungsstätten der (im Islam nie vollzogenen) Aufklärung und abendländischer Bildung, zu Brückenköpfen der weiteren Islamisierung zu machen, grenzt an Wahnsinn.

Während Forschung und Lehre sparen müssen, wird in die Hochschulislamisierung investiert

Der Ausbau der Islampräsenz durch Errichtung der neuen Fakultät erfolgt außerdem just zu einem Zeitpunkt, in der das deutsche Bildungssystem massiv unter Druck steht: Schulen sind bundesweit überlastet, Sprachprobleme und Bildungsdefizit vor allem wegen muslimischer Schüler lähmen die Schulen, schwächen die Leistung und verunmöglichen Talentförderung. Immer mehr Gewalt seitens migrantischer Schüler und ihrer Eltern führen dazu, das es inzwischen immer weniger Lehrer gibt. Der Schätzungen gehen für das Schuljahr 2025/2026 von rund 35.000 unbesetzten Stellen aus – mit Prognosen von bis zu 76.000 fehlenden Lehrkräften bis 2035. Die Ausbildung neuer Pädagogen stockt, Klassen sind überfüllt, der Unterricht fällt aus. Immer mehr muslimische Jugendliche besuchen Koranschulen oder lassen sich privat von Moscheevereinen beschulen.

Gleichzeitig müssen Universitäten sparen: In Nordrhein-Westfalen, dem Standort Münster, sind ab 2026 Kürzungen der Hochschulgrundfinanzierung um über 100 Millionen Euro geplant. Forschung und Lehre in vielen Bereichen leiden unter den Einschnitten. Vor diesem Hintergrund wirkt die Schaffung einer neuen religiösen Großstruktur für den Islam wie eine klare Fehlpriorisierung – zumal christliche Traditionen, die das kulturelle und geistige Fundament Europas bilden, werden in Schulen, Universitäten und der öffentlichen Debatte zunehmend marginalisiert werden. Eigene nationale und kulturelle Identität gilt vielen als verdächtig oder rückständig, doch zugleich wird der Islam mit seiner strikten Trennung in Gläubige und Ungläubige wie auch in Geschlechter, die für ein mit dem Grundgesetz inkompatibles Gesellschaftsbild stehen, systematisch akademisch aufgewertet, politisch anerkannt und institutionell verankert. Die neue Fakultät ist ein weiteres abgehaktes Etappenziel, ein weiterer Baustein in diesem geplanten schleichenden Prozess. Die islamische Übernahme dieses Staates vollzieht sich schneller als gedacht – nicht durch laute Forderungen, sondern durch schrittweise staatlich geförderte Institutionalisierung.

Das Phantasma des “liberalen Islam”

Ein “Meilenstein für Integration” oder gar Bastion eines „aufgeklärten Islam in Europa“, als den naive Trottel und fehlgepolte Toleranzbesoffene sie feiern, ist die neue Münsteraner Fakultät garantiert nicht (zumal so etwas wie “aufgeklärter” oder “moderater Islam“ ohnehin ein Pleonasmus und Widerspruch in sich selbst ist, da es nur korantreue oder eben dem Prophetenwort untreue Muslime gibt). Die Förderung einer durch Massenzuwanderung und “Geburten-Dschihad“ künstlich stark gewachsenen Religion auf Kosten der Mehrheitsgesellschaft unter Zerstörung der eigenen historischen Wurzeln ist unter allen denkbaren Aspekten ein kulturelles Verbrechen. Das bedeutet nicht, dass Muslime hierzulande nicht leben und ihren Glauben praktizieren dürfen – doch Primat müssen das Grundgesetz und die freiheitlich-demokratische Grundordnung haben. Doch genau das ist in der Islamauslegung, die in den meisten Moscheen dieses Landes gepredigt wird, eben nicht der Fall oder zumindest zweifelhaft. Und daran ändert auch nicht eine neue Fakultät, die sich nach außen modern, tolerant und freiheitsliebend gibt, obwohl der Islam weder mit Moderne noch Toleranz dem individuellen Freiheitsgedanken kompatibel ist. Und daran ändert auch die Person des Dekans Khorchide nichts; der Islamwissenschaftler plädiert für (und schrieb Bücher über) für einen “liberalen“ Islam – ein Phantasma, das sich weltweit bis heute als reines Hirngespinst und frommes Wunschdenken erweist, wovon jährlich Hunderttausende zu Allahu-Akbar-Rufen abgeschlachtete Unschuldige zeugen.

Bloß in Deutschland glauben unverbesserliche Narren und blauäugige Bessermenschen in Politik, Feuilleton, Bildungs- und Kulturbetrieb unverbrüchlich daran, wer die Grenze zum bunttoleranten Deutschland überträte, streife die Sozialisation in vormittelalterlichen Stammesgesellschaften einer Wüstenregion ab und durchlaufe das, wofür die Europäer fünf blutige Jahrhunderte brauchten, in wenigen Tagen, um als nach Integration dürstender, grundrechtsbasierter und säkularer Musterbürger wiedergeboren zu werden. Die eigentlich Frage aber wird schon gar nicht mehr gestellt: Braucht Deutschland im Jahr 2026 wirklich eine staatlich finanzierte eigene Islam-Fakultät an einer altehrwürdigen geisteswissenschaftlichen Universität, und wäre es nicht sinnvoller und dringender, die Universitäten auf exzellente, ideologiefreie Wissenschaft, Innovation und die Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte – vor allem Lehrer für unsere Schulen – zu konzentrieren, statt weiter in den Ausbau religiöser Strukturen zu investieren?

23 Kommentare

  1. Einen Glauben an ein monotheistisches Märchenwesen und seine angeblichen Thesen in Verbindung mit wissenschaftlichem Anspruch zu unterfüttern, ist einfach Volksverblödung hoch 10! Dabei ist es egal ob Judenstern, Chistenkreuz oder Sichelmond mit Stern auf dem Lehrmaterial prankt!

    Gottesglaube…..
    Es ist und bleibt Blödsinn und wird nur zu Manipulation von Menschen gebraucht!
    Ja meiner Auffassung nach, ist es Kindesmisshandlung, wenn man das Minderjährigen also Kindern (Reli-Unterricht) aufzwingt und eintrichtert !!
    Das gehört entlich abgeschafft!

  2. Nicht Theologie!

    Es ist eine IDEOLOGIE!

    Ich frage mich immer warum
    Menschen den erfundenen
    Schwachsinn von dem nicht
    gerade moralischen Wüsten-
    Scheich glauben.

    Das ist TEUFELSWERK !!!

  3. Merke: Wer glaubt statt zu denken, gehorcht statt zu hinterfrage, sich unterwirft statt standhaft zu sein, wer niemals Fragen stellt und alles hinnimmt, was der Prediger sagt – weil, sagt Gott ja, quasi, irgendwo, ne? -, kommt in den Himmel, also, später, vielleicht, auf jeden Fall aber erst nachdem die Bankster mit Hilfe der Prediger die gesamte Welt geraubt und unter sich aufgeteilt haben.

    Und das gilt für ALLE Religionen, insbesondere die des kleinen Drecklandes. Was für eine geistesgestörte Idiotenwelt.

    Mir zeigt das nur einmal mehr, wie unfassbar schwach, korrupt und kriminell die Vertreter aller Institutionen sind vor allem in der Bananenrepublik Deutsch.

    Apropos:

    “Hard times create strong men. Strong men create good times. Good times create weak men. And, weak men create hard times.”
    ― G. Michael Hopf, Those Who Remain

  4. Uni Münster. Mich wundert das gar nicht. Münster ist eine linksradikale Stadt in der die Einwohner in einer eigenen kommunistischen Blase leben. Fern ab von jeglicher Vernunft und Verstand. Die Uni dort ist Beispiel und Vorreiter für den Niedergang unserer Gesellschaft. Gleiches gilt auch für Freiburg.

  5. Es wäre mal interessant zu sehen, wieviel aus den Jugendgruppen „….. gegen Rechts“ dort studieren werden. Naja vielleicht ist es auch wichtig das die Jüngeren dort studieren. Dann können sie sich schon mal auf eine andere Gesellschaftsordnung einrichten. So wie ich gelesen habe gehört die Ganzkörperbekleidung ja schon zu den Modetrends in diesem Sommer. Herzlichen Glückwunsch.

  6. holt euch endlich hilfe, fachmännische Hilfe…..Am besten bei scharia Anhänger 🖕
    was für dumme Penner laufen hier Rum!🤮🤮🤮🤮🤮

  7. @Uni Münster mit erster islamischer Fakultät Europas
    lnun ja – muß man verstehen !
    Ich gehe davon aus, das im Rahmen des Niederganges der Universitäten die Qualität und Fachkenntnis der Absolventen dem der Rechtgläubigen entspricht – insofern ist diese Anpassung doch nur die Anerkennung der neuen Welt, in der Religion, Meinung und Haltung mehr bedeuten als Fach- und Sachkenntnis, Mathematik und Physik !
    Damit wird den angehenden und aktiven Studenten nur gezeigt, was heute von ihnen verlangt wird und was ihre Abschlüsse noch bedeuten !

  8. Der Weg in die geistige Zwangsjacke ist ein altbekannter.
    Zunächst waren es die germanischen Götter, die den Deutschen diese Jacke anlegten, danach der Katholizismus, der nur eine andere Zwangsjacke bedeutete und mit der geistigen Freiheit, die Christus predigte, nur wenig zu tun hat.
    Nun sind die Deutschen begeistert von der islamischen Zwangsjacke, die ihnen die Vergewaltigung und Ermordung von Ungläubigen befiehlt.

    Was für ein beklopptes Volk die Deutschen mehrheitlich doch sind! Sie säen religiösen Wind und werden religiösen Sturm ernten.

    Geschieht ihnen recht. Kein Mitleid meinerseits.
    😜

  9. Das katholische, gleichwohl komplett grün eingefärbte Münster geht voran. Irgendwie auch wieder passend.
    Die frühen Warner Michel Houellebecq und Douglas Murray wurden und werden nach wie vor hartnäckig ignoriert. Demnach dürfte die Landnahme mitsamt der völligen Unterwerfung bald abgeschlossen sein. Gefeiert und vorangetrieben vor allem von dümmlich-durchgeknallten, wohlstandsverwahrlosten Femanzen – welche die seit 2015 zu beklagenden Opfer sogar noch in zynischer Weise verhöhnen.

    Man möchte nur noch kot**n angesichts dieses monumentalen Verbrechens an der indigenen Bevölkerung Europas.

  10. “ Immer mehr Gewalt seitens migrantischer Schüler und ihrer Eltern führen dazu, das es inzwischen immer weniger Lehrer gibt.“
    Kein Problem für Politik (Parteien), Schulministerien, Kirchen und die überbordende islamisch-„deutsche“ Gesellschaft nebst dem kläglichen Rest Autochthoner, die den Islamismus willkommen heißen: Dann können endlich vermehrt islamistische „Lehrer“ eingestellt werden – die Kopftuch-Fraktion wird sich freuen, die wenigen deutschen Kinder ins Mullah-Reich zu (ent)führen.
    Diesen treffenden Kommentar las ich neulich: „warum nennen wir es überhaupt noch deutschland, wenn wir nur noch in den zombie-alterskohorten die mehrheit stellen? in städten sind schulen mit 0-2 deutschen pro klasse bereits standard.“

  11. “ Immer mehr Gewalt seitens migrantischer Schüler und ihrer Eltern führen dazu, das es inzwischen immer weniger Lehrer gibt.“
    Kein Problem für Politik (Parteien), Schulministerien, Kirchen und die überbordende islamisch-„deutsche“ Gesellschaft nebst dem kläglichen Rest Autochthoner, die den Islamismus willkommen heißen: Dann können endlich vermehrt islamistische „Lehrer“ eingestellt werden – die Kopftuch-Fraktion wird sich freuen, die wenigen deutschen Kinder ins Mullah-Reich zu (ent)führen.
    Diesen treffenden Kommentar las ich neulich: „warum nennen wir es überhaupt noch deutschland, wenn wir nur noch in den zombie-alterskohorten die mehrheit stellen? in städten sind schulen mit 0-2 deutschen pro klasse bereits standard.“

  12. Unterwerfung??? Würde eher sagen, bewußter Umbau der jeweiligen länderspezifischen gesellschaftlichen Strukturen entsprechend den Vorgaben der globalen Agenden für eine sogenannte Eineweltregierung. Ob die Akteure wissen, was dies im Endeffekt bedeutet, kann ich nicht einschätzen. Es wird für alle Menschen ein sehr brutales Erwachen auf jeden Fall bei Erreichung des Zieles geben. Die parallele Schiene dazu ist übrigens Absenkung des Bildungsniveaus um globale komplexe Zusammenhänge nicht mehr erkennen zu können und der netten KI hörig zu werden.

  13. Wir tolerieren uns zu Tode- „Der Islam macht keine Kompromisse“ – Alexander Kissler im Gespräch

  14. „Im Namen der Menschheit fordere ich, daß der schwarze Stein zermahlen, sein Staub in den Wind gestreut, daß Mekka verwüstet und das Grab von Mohammed entehrt wird. Das ist der Weg, um gegen den Fanatismus anzugehen.“

    -Gustave Flaubert ,französischer Schriftsteller und Dichter (1821-1880)

  15. Erinnern wir uns doch einfach an den Libanon:

    „Ich bin im Libanon geboren und aufgewachsen, dem einzigen ehemals mehrheitlich christlichen Land im nahen Osten. Wir waren offen, fair, tolerant, wir waren multikulturell, wir waren stolz auf unseren Multikulturalismus. Wir hatten eine Politik der offenen Grenzen, jeder war willkommen, weil wir die westliche Lebensart mit ihnen teilen wollten, die wir im Herzen der arabischen Welt geschaffen hatten. Muslime schickten ihre Kinder zum Studium zu uns, weil wir die besten Universitäten in der arabischen Welt geschaffen hatten…

    Als die 60er und 70er Jahre anbrachen, waren die Christen zur Minderheit und Muslime die Mehrheit im Libanon geworden. Mit dem Wachstum der muslimischen Bevölkerung schwand die Toleranz im Land…

    Sie kamen in den Libanon und nutzten unsere Offenheit, Fairness, Toleranz, den Multikultralismus und unsere Demokratie um unsere Demokratie auszuhebeln…

    Und als die linksorientierten Christen, dort, wo die Muslime kamen um zu schlachten, sagten: ‚Ihr könnt uns doch nicht massakrieren, wir sind mit euch marschiert, wir haben euch vor Gericht repräsentiert, wir haben uns für eure Rechte eingesetzt – wir sind auf eurer Seite!‘ Da schauten sie die Muslime nur an und sagten: ‚Ihr seid nichts als nützliche Idioten, Ungläubige, wie die anderen auch!‘

    Und als die Leute dann endlich aufwachten, war es zu spät.“ – Brigitte Gabriel (ACT! for America) am 02.04.2016

  16. Land Bayern plant Queer-Aufklärung mit Dschihad-Fans
    Am Dienstag verabschiedete das Land Bayern die „Agenda für Vielfalt und gegen Ausgrenzung“ und dazu den „Aktionsplan QUEER“. Davor war der Freistaat das einzige Bundesland ohne einen Aktionsplan gegen sogenannte „Queerfeindlichkeit“. Doch NIUS-Recherchen zeigen: Bayern plant jetzt nicht nur seine eigene Queer-Agenda, das Bundesland arbeitet dafür auch mit Dschihad-Fans zusammen.
    https://nius.de/gesellschaft/bayern-queer-agenda-dschihad-fans

    Der radikalisierte „Coronadiktator“ Söder aus Bayern kann sich also freuen.
    Es ist ja schon seit Jahren bekannt, dass Söder ein großer Fan von LGBTIQ+ ist.

  17. „Man betrachte z. B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfniß zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Uebersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen werthvollen Gedanken darin entdecken können.“

    -Arthur Schopenhauer , Die Welt als Wille und Vorstellung

    1. „Wohin Denken ohne Experimentieren führt, hat uns das Mittelalter gezeigt; aber dieses Jahrhundert läßt uns sehen, wohin Experimentieren ohne Denken führt.“
      Arthur Schopenhauer

  18. Das Vaterlandslied ist ein im Jahr 1813 von Ernst Moritz Arndt geschriebenes Gedicht. Bekannter ist es unter dem Titel Der Gott, der Eisen wachsen ließ entsprechend seiner Anfangszeile.

    ,,Der Gott, der Eisen wachsen ließ,
    der wollte keine Knechte,
    drum gab er Säbel, Schwert und Spieß
    dem Mann in seine Rechte;
    drum gab er ihm den kühnen Mut,
    den Zorn der freien Rede,
    dass er bestände bis aufs Blut,
    bis in den Tod die Fehde.

    So wollen wir, was Gott gewollt,
    mit rechter Treue halten
    und nimmer im Tyrannensold
    die Menschenschädel spalten.
    Doch wer für Tand und Schande ficht,
    den hauen wir in Scherben,
    der soll im deutschen Lande nicht
    mit deutschen Männern erben.

    O Deutschland, heil’ges Vaterland!
    O deutsche Lieb’ und Treue!
    Du hohes Land, du schönes Land!
    Dir schwören wir aufs neue:
    Dem Buben und dem Knecht die Acht!
    Der fütt’re Kräh’n und Raben.
    So ziehn wir aus zur Herrmansschlacht
    und wollen Rache haben.

    Lasst brausen, was nur brausen kann,
    in hellen, lichten Flammen!
    Ihr Deutschen alle, Mann für Mann
    fürs Vaterland zusammen!
    Und hebt die Herzen himmelan
    und himmelan die Hände,
    und rufet alle, Mann für Mann:
    Die Knechtschaft hat ein Ende!

    Lasst klingen, was nur klingen kann,
    die Trommeln und die Flöten!
    Wir wollen heute Mann für Mann
    mit Blut das Eisen röten,
    mit Henkerblut, Franzosenblut –
    o süßer Tag der Rache!
    Das klinget allen Deutschen gut,
    das ist die große Sache.

    Lasst wehen nur, was wehen kann,
    Standarten wehn und Fahnen!
    Wir wollen heut uns Mann für Mann
    zum Heldentode mahnen:
    Auf, fliege, stolzes Siegspanier,
    voran den kühnen Reihen!
    Wir siegen oder sterben hier
    den süßen Tod der Freien.“