Sonntag, 14. Juli 2024
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Bern 1954: Wunder oder PsyOp?

Bern 1954: Wunder oder PsyOp?

Triumphale Rückkehr der 1954-Elf nach der WM aus der Schweiz in Deutschland: Neue nationale Identitätsverdichtung (Foto:Bundesarchiv/ZVG)

Wohl kaum ein Ereignis ist für die Identitätsfindung der alten, westdeutschen Bundesrepublik so dramatisch, so sensationell und letztlich so bedeutend wie der überraschende Gewinn der Fußballweltmeisterschaft am 4. Juli 1954 in Bern. Über Generationen hinweg wird die Geschichte der “Helden von Bern” weitergetragen und medial durch Filme und Reportagen vervielfältigt. Schon das Ereignis selbst folgt einer Dramaturgie, die an Spannung, Symbolik sowie politischen und historischen Bezügen ihresgleichen sucht.

Hier finden wir den Kampf von David gegen Goliath, wenn die Fußball-Großmacht Ungarn, in 32 Spielen ungeschlagen, von der Westhälfte des kriegszerstörten Deutschlands besiegt wird. Wir erleben das Aufbäumen gegen die Naturgewalt des strömenden Regens im Wankdorf-Stadion ebenso wie das Aufholen eines Rückstands von immerhin zwei Toren. “Ich fürchte nicht die Schrecken der Natur, wenn ich des Herzens wilde Qualen zähme“, hört man Schiller rufen. Da ist auch die überlegene deutsche Technik. Panzerketten gleich geben auswechselbare Schraubstollen des Zeugwarts Adolf „Adi“ Dassler der deutschen Fußball-Infanterie den besseren Halt im schlammigen Grund. Bei der Siegesfeier ziehen in der Reihe hinter den Helden des Tages Männer mit Karabinern und Stahlhelm auf, wie wiederbelebte gefallene Helden der Wehrmacht.

Wiederkehr eines Führers

Auch ein Führer ist zurück: Sepp Herberger war schon zu Hitlers Zeiten Nationaltrainer. Er erschafft, mit dem “Geist von Spiez” als Verbündetem, jene einzigartige Kameradschaft, eine elfköpfige “Volksgemeinschaft“, mit der sich nach dem unbeschreiblichen Sieg die verbliebenen 53 Millionen Deutschen identifizieren.

Und dann hört man die Stimme eines Kommentators, eines Ritterkreuzträgers gar, die einem in ihrer Emotionalität, ihrem Aufbrausen und Schwingen erstaunlich bekannt vorkommt. Ein Jahrzehnt zuvor hatte eine solche Stimme aus dem Volksempfänger heraus die Deutschen noch zum “totalen Krieg” aufgerufen, nun geht es zum totalen Sieg in der Kesselschlacht von Bern. Wehrmachts-Hauptmann und Panzerkommandant Herbert Zimmermann und NS-Propagandaminister Josef Goebbels stammen aus der gleichen rheinischen Landschaft. Das Ritterkreuz bekommt Zimmermann im Februar 1945 für “schlachtentscheidendes Verhalten” überreicht.

Vitamin C, Traubenzucker oder Pervitin?

Kaum bekannt ist ein möglicherweise “schlachtentscheidendes Verhalten” der von Herberger geführten deutschen Mannschaft: Fast alle Spieler und auch Sepp Herberger selbst litten nach der Weltmeisterschaft an einer Hepatitis. Hierzu kann man im “Ärzteblatt” Folgendes nachlesen: “Im Oktober 1954 werden die ersten Fälle von Gelbsucht bei deutschen Spielern öffentlich. So berichtet das ‘Hamburger Abendblatt’ am 18. Oktober 1954, dass mit Fritz Walter, Helmut Rahn, Max Morlock und Ersatztorwart Bernd Kubsch nunmehr vier Nationalspieler an Gelbsucht erkrankt seien. Als wenige Tage darauf mit Otmar Walter ein weiterer Spieler erkrankt, ist das mediale Interesse endgültig geweckt. Am 22. Oktober 1954 werden auch Ärzte öffentlich zurate gezogen, darunter Prof. Dr. med. Dr. phil. Hans Harmsen, Direktor des Hygienischen Instituts der Hansestadt Hamburg.

Nachdem die fadenscheinige Erklärung einer “Mundinfektion” durchfällt, ist bald auch offiziell von “Vitamin-C-Injektionen” die Rede, später auch von “Traubenzuckerspritzen“. Mannschaftsarzt Franz Loogen nutzt vermutlich eine einzige, nicht desinfizierte Spritze. Nicht alle Spieler durchlaufen die Erkrankung unbeschadet. Ersatzmann und Antialkoholiker Richard Franz Herrmann stirbt 1962 an einer Leberzirrhose. Sepp Herberger schenkt dessen Söhnen jedes Jahr Fußballschuhe und berücksichtigt sie sogar in seinem Testament. Karl Mai wird nur 64 Jahre, Werner Liebrich nur 68 Jahre alt. Bis heute umstritten ist die Frage, was denn da genau gespritzt wurde. Schon bald ist von der Wehrmachts-Droge Pervitin die Rede; beweisen oder gar nachweisen kann man das nach sieben Jahrzehnten selbstverständlich nicht mehr.

“Wir sind wieder wer!”

Bestens dokumentiert ist hingegen die triumphale Heimkehr der Helden im Sonderzug mit Feiern in Singen, Radolfszell, Konstanz, Lindau, Oberstaufen, Immenstadt, Kempten, Kaufbeuren, Landsberg und abschließend in München: “Wir sind wieder wer!” Ausgerechnet im dortigen Löwenbräukeller hält DFB-Präsident Peco Bauwens seine skandalträchtige Rede. “… da haben die Jungens es wirklich gezeigt, was ein gesunder Deutscher, der treu zu seinem Land steht, zu leisten vermag, sie haben in dem Land des Tells daran gedacht ‘ans Vaterland, ans Teure schliess Dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen und hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft‘“, ist zu hören, bevor der “Bayerische Rundfunk” die Übertragung hastig abbricht. Feiern fanden danach auch noch in Kaiserslautern, Köln, Düsseldorf und Essen statt. Am 18. Juli ging es dann für die Recken in die vormalige Reichshauptstadt Berlin.

All diese Festivitäten sind ohne die Billigung, wenn nicht gar die Unterstützung der Westalliierten undenkbar. In den fünfziger Jahren ist die Bundesrepublik von einer staatlichen Souveränität weit entfernt. Man kann darüber streiten, ob und wie sich das in den Jahrzehnten danach bis heute geändert hat. Als der US-Präsident im Februar 2022 in Anwesenheit des amtierenden Bundeskanzlers de facto die Zerstörung der lebenswichtigen NorthStream-Fernleitungen in Aussicht stellt, war von deutscher Souveränität jedenfalls nicht viel zu erkennen.

Kurzlebiger Pazifismus

Bliebe noch die Frage, warum die Westalliierten den aufbrausenden deutschen Nationalismus im Zuge der Fußballweltmeisterschaft dulden oder gar fördern. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass im Jahr 1954 die Verhandlungen über die Gründung der Bundeswehr und den Beitritt Deutschlands zu NATO in vollem Gange sind. Der NATO-Beitritt erfolgt schließlich am 5. Mai 1955 und die Gründung der Bundeswehr am 14. Dezember 1955. Die ausgeprägt pazifistische Grundhaltung vieler Deutscher nach zwei Weltkriegen, die in dem legendären Ausspruch von Franz Josef Strauss des Jahres 1949 zum Ausdruck kommt, “Wer noch einmal das Gewehr in die Hand nehmen will, dem soll die Hand abfallen“, hat man innerhalb weniger Jahre gedreht.

Kaum ein Jahr nach der Gründung der Bundeswehr wird eben jener Franz Josef Strauss Verteidigungsminister – und treibt auch gleich die atomare Bewaffnung der Bundeswehr gegen weit verbreitete Widerstände voran. “Aus, aus, aus – aus! – Das Spiel ist aus!” Deutschland ist in der NATO.

14 Responses

  1. Der Kaninchenbau ist tief, und Beweise gibt’s nicht. Man kann sich aber ein Gesamtbild machen, dann sieht die Welt womöglich anders aus. So kann man z.B. die Geschichte des Apolloprogramms betrachten, ein bemerkenswerter Erfolg, einfach unglaublich. Zur deutschen Geschichte, den Wikipediaartikel “Schicksalstag der deutschen Geschichte”, das deutsche 911, im November. Immer wieder.

  2. Ein genialer Artikel. Dem ich als Jahrgang 1949 nur zustimmen kann. Tausendfach hörte oder las man jahrelang den Spruch. “Nach dem verlorenen Krieg, haben wir die Fußball WM gewonnen” So als hätte Helmut Rahn Stalingrad gerächt.
    Dazu passt die Tatsache, dass das erste Wirtschaftswunder zu einem erheblichen Teil auf Umsätzen beruhte, die die Bundesrepublik mit den USA tätigte. Material das direkt oder indirekt mit dem Korea Krieg zu tun hat.
    Dieser Krieg war noch brutaler als der Vietnam Krieg. Seitens der USA heimtückisch und perfide. Es ist bitter auf ihn die alte Floskel anzuwenden, “Des einen Not ist des anderen Brot”

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    1. Vielen Dank für den Hinweis auf den Korea-Krieg. In der Tat spielt dieser Krieg bei der Diskussion um die Wiederbewaffnung eine wichtige Rolle. Dass die deutsche Wirtschaft davon stark profitiert hat, war mir bisher nicht bekannt.
      Der Korea-Krieg zeigte allerdings, dass der Kalte Krieg schnell heiss werden konnte.

      Mit rund 40 000 Gefallenen US-Soldaten, Millionen Toten in Nord- und Südkorea sowie China, stand dieser Krieg, auch in seiner Grausamkeit, dem Vietnam-Krieg in nichts nach.

      Der große Unterschied in der Nachbetrachtung erklärt sich wohl aus der Tatsache, dass das Fernsehen noch nicht so entwickelt war, wie 15 Jahre später.

  3. Und so wird auch das letzte bisschen Nationalstolz durch den Kakao gezogen.
    Herr Burghard muss schon eine ziemlich linke Socke sein, um so einen Artikel zu schreiben.
    Er sollte sich lieber mit den heutigen Zuständen im DFB befassen, da wäre eine satirische Kritik mehr angebracht.
    Also ein völlig unnützes Geschreibsel.

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    1. Zunächst erinnert der Autor an das Jubiläum überhaupt, dann bringt er eine Reihe von Fakten, teils bekannte, teils weniger bekannte, und liefert einige Interpretationen und Spekulationen. Diese kann man teilen oder auch nicht.

      Dass damals auffallend offen die Klaviatur der Nazi-Zeit bedient wurde, ist wohl kaum zu leugnen. Das zu Bennen und Motive dafür auszumachen ist das Anliegen und nicht etwa das Schwingen der Nazikeule.

  4. https://youtu.be/jITW5RoTDPE

    „Eklat bei Lanz: Ramelow sind Fachkräfte egal, Hauptsache mehr Menschen!
    Der linke Ministerpräsident Ramelow ist in der TV-Show von Markus Lanz komplett ausgerastet. Er will Deutschland mit noch mehr Menschen fluten und ihm es völlig egal, ob es Fachkräfte oder Einwanderer in unser Sozialsystem sind!“

    Quelle:
    Vermietertagebuch – Alexander Raue vom 04.06.2024

    Rammelow der Einwanderungsbefürworter ./. was sich gegen das eigene deutsche Volk
    auswirkt, wird absolut nicht gebraucht. Er muss ganz fix und endgültig von der politischen
    Bühne verschwinden. Er regiert als MP seit langem ohne die von ihm versprochenen Neuwahlen auszuschreiben und ist da schon wortbrüchig geworden!
    Ein Machtbesessener, für den Demokratie scheinbar ein Fremdwort ist?

    Für einen solchen „Erzlinken“ habe ich nur noch Verachtung und es kommt
    hohe Abneigung auf, u.a. wenn ich dieses Element sehe und insbesondere, was aus dem Kopf bzw. seinem Mund an Worten in die Öffentlichkeit gehustet wird !
    Es ist sehr gut, das seine politische Zeit abgelaufen ist und Herr Höcke bzw. die AfD wird
    ihm zeigen wo das „Zimmermannsloch“ zu finden ist !

    S.a. Lanz-Sendung vom 03.06.2024 – insbes. unsägliche Aussagen zur Massenmigration
    ab etwa Minute 20 !!!
    https://youtu.be/qgxo-XR25BY
    Widerlicher, deplatzierter, an der Realität und Betriebswirtschaftlich gänzlich vorbei, geht es wohl nicht mehr !!!

    Schaut auch einmal hier u.a. über seinen schulischen und beruflichen Werdegang:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bodo_Ramelow

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  5. “…. Franz Josef Strauss des Jahres 1949 zum Ausdruck kommt, “Wer noch einmal das Gewehr in die Hand nehmen will, dem soll die Hand abfallen“….”

    Dann wäre wahrsacheinlich Stark-Zimmerflak schon ganz ohne Gliedmaßen. Ebenso wie die gesamte grüne Bande und Leute wie Kieselwetter auch.

  6. Trotz allem 1954 Fußballweltmeister Deutschland in Bern. Dieses Ereignis heute negieren zu wollen erinnert mich doch sehr an unseren heutigen grün-roten Faschismus. Dieses Fußballereignis war nicht nur für den westlichen Teil Deutschlands ein großes Ereignis. Ich war 5 Jahre alt und lebte in der DDR. Überall waren große Lautsprecher aufgestellt unter denen sich tausende Menschen versammelten. Und sie jubelten genau wie im Westen, DEUTSCHLAND war Weltmeister. Es war ein emotionales Ereignis, ja ein nationales Ereignis.Menschen die versuchen dieses Ereignis abzuwerten sind empathielos und geschichtsvergessen.Das Sepp Herberger auch im 3.Reich Fußballtrainer war kann man selbstbewußt ausklammern. Der Artikel an sich ist vollkommen Fehl am Platze. Das ist genauso wie manche Leute Martin Luther verurteilen als Antisemit. Man muß bei allem auch den Zeitgeist berücksichtigen.

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  7. Die damalige Nationalmannschaft ist mir 1.000 mal lieber, als “die Mannschaft” heute. Und ja – warum sollten wir den Stolz von damals heute schon wieder kaputtreden? Jeder wird in seine Zeit hineingeboren – sie damals – wir heute. Doch ob die heutige Generation noch die Kraft und das Rückgrat hätten, den sich abzeichnenden Trümmerhaufen Deutschland wieder aufzubauen? Ganz sicher nicht! Diese damalige Generation war die Generation meiner Eltern. Und sämtliche Nachbarn waren saubere, ehrliche und arbeitsame Menschen mit geradem Charaktere. Solche Menschen sind heute in Anbetracht der allgemeinen und tiefen Verkommenheit schon gar nicht mehr zu vermitteln. Warum es damals dazu kam – uninteressant. Wichtig war, dass es “dazu” kam. Es war so und das ist auch gut so. Und Ritterkruezträger? Was soll dieser Zusatz? Diese Menschen kamen aus IHRER Geschichte und es bleibt spannend, wie spätere Generationen über unser Versagen richten. Ich halte es für höchst verwerflich, alles, was Deutsche erschufen ständig, stets und subtil in diese 12 Jahre zu pressen. Bald werden wieder Orden verteilt. Und bald werden wieder junge Deutsche “irgendwo verscharrt”. Und danach sind wir um eine Anklage reicher.

  8. Eine Psyop im engeren Sinn war es wohl nicht, da ja keine Schaupieler bzw. Agenten etwas inszeniert haben. Ich glaube nicht, dass die Ungarn bestochen wurden. Ob nach heutigen Begriffen gedopt wurde? Keine Ahnung. Ist mir auch ehrlich gesagt egal, da ich keine Sterne auf meinen Hemden trage und das ja irgendwie graue Vorzeit ist.

    Lächerlich finde ich, dass der Autor sich darüber empört, dass der Ausstatter Adolf mit Vornamen hieß, dass im Bürgerbräukeller gefeiert wurde. Überhaupt scheint ihm jede Form der patriotischen Ausgelassenheit im Naziverdacht zu stehen. Irgendwie kommt hier der kleine missgünstige Ossi zum Vorschein.

    Aber ich will mal dem Affen etwas Zucker geben: Mir hat mal ein Zeitzeuge erzählt, dass nach dem WM-Titel 1974 (!) bei der Siegesfeier in Würzburg der Vorturner am Versammlungsplatz laut “Sieg” ins Mikrofon gebrüllt hat, und alle laut zurück “Heil” gebrüllt haben. Wir fanden das superlustig. Für den Autor wohl ein Fall für “Bomber Harris do it again”.

  9. “Ich glaube nicht, dass die Ungarn bestochen wurden. ”

    Zu den Ungarn so viel: Der 1956 in den Westen geflüchtete Kapitän Ferenc Puskas erhob 1957 in einem Interview Dopingvorwürfe gegen die deutsche Mannschaft. Allerdings war damals de jure jedes Hilfsmittel erlaubt, nur gut gelitten war Doping halt nicht: Puskas erhielt nach den Anschuldigungen vom DFB bis 1964 ein Stadionverbot.
    Torwart Gyula Grosics wurde später wegen angeblicher Spionage verhaftet und unter Hausarrest gestellt. Er war einer der wenigen der “Goldenen Elf”, die nach dem Aufstand 1956 im Land blieben.

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    1. @G.K.

      Der zitierte Satz steht in keinem Zusammenhang mit Ihren Ausführungen, da Bestechung und Doping zwei verschiedene Dinge sind. Wie ich bereits geschrieben habe, kann ich nicht ausschließen, dass gedopt wurde, bisher wurden allerdings keine Beweise gebracht, auch von ihnen nicht, und auch nicht von Puskas, der ja einfach nur ein schlechter Verlierer sein kann. Wenn seine Vorwürfe zu Unrecht erhoben wurde, ist ein Stadionverbot doch auch gerechtfertigt. Was die politische Verfolgung des Torworts mit der Sache zu tun haben soll, bleibt auch Ihr Geheimnis.

      Dieses Abwerten ohne Beweise von deutschen Erfolgen ist einfach nur eine anti-deutsche Schäbigkeit und stellt den Charakter der Stänker in Frage!

      Lustigerweise gehen mir sportliche Erfolge ziemlich am Hintern vorbei, aber es nervt, dasss hier offensichtliche Feinde der Deutsche sich als besorgte Mitbürger aufspielen.