Bis zu 24.000 Euro im Monat extra: Deutsche Ärzte impfen sich reich

Süßer die Kassen nie klingeln: High-Five auf die Impf-Pandemie (Foto:Imago)

Was der deutsche Corona-Staat dafür tut, die „Objektivität” und Unbefangenheit seines medizinischen Personals in der sogenannten Pandemie zu erhalten und dafür Sorge zu tragen, dass Gesundheit und Wohlergehen der Patienten die einzigen Motive sind, warum Ärzte zur Impfung raten, zeigen die für Impfärzte winkenden Zusatzvergütungen – vor allem für jene, die in Impfzentren Dienst tun: Nichts nämlich; im Gegenteil. Ethische und medizinische Skrupel werden durch rosigste Aussichten auf üppige Zusatzverdienste wegkorrumpiert.

Denn tatsächlich haben sich die Covid-19-Impfungen für die deutsche Ärzteschaft zu einem unerhört lukrativen Zusatzgeschäft entwickelt – zum zweiten Mal seit Beginn der Impfkampagne im ersten Halbjahr: Nun, da allerorten geboostert wird, was das Zeug hält bzw. die Dosenvorräte hergeben, kriegen viele zu Spritzgesellen avancierten Mediziner Eurozeichen in die Augen und lassen endgültig die letzten Skrupel fahren (sofern diese nicht von einem totalitären Gruppenzwang weggeschliffen wurden). All dies geschieht freilich ungeachtet der Fragwürdigkeit ihrer Wirkung respektive der Gefährlichkeit ihrer Nebenwirkungen.

Derzeit zahlt der Staat 28 Euro pro Impfung an Arztpraxen, am Wochenende und an Feiertagen sind es sogar 36 Euro. Bei etwa 100.000 Praxen, die sich an der Impfkampagne beteiligen, und bei rund 4,5 Millionen Impfungen alleine in der vergangenen Woche, errechnet sich im Schnitt ein wöchentliches Mindesteinkommen von 1.260 Euro – zuzüglich Wochenend- und Feiertagszuschlägen. Im Monat summiert sich dieses mithin auf mindestens 5.040 Euro. Selbst wenn man bedenkt, dass diese Einnahmen versteuert werden müssen und bei kleineren Praxen geringer ausfallen, so ergibt sich doch ein erklecklicher Geldregen und -segen. Kein Wunder, dass viele der während der sommerlichen Impf-Flaute wieder aus der Kampagne ausgestiegenen Praxen nun wieder nervös an die Tröge drängen und wieder mitmischen bzw. -kassieren wollen.

Guter Grund für das Verstummen impfkritischer Stimmen

Doch es geht noch lohnender: In Impfzentren erhalten Ärzte mancherorts gar einen Stundenlohn von 150 Euro. Daraus ergibt sich ein Tagesverdienst von schlappen 1.200 Euro, entsprechend – bei offiziell maximal möglichen 20 Impf-Einsatztagen – einem Monatsverdienst von 24.000 Euro – zusätzlich zu sonstigen Einkünften, versteht sich. Angesichts solcher Zahlen verwundert es kein bisschen mehr, dass impfkritische Stimmen in der Ärzteschaft zunehmend verstummen und sich die Ärztegewerkschaft Marburger Bund so auffällig und vehement für eine allgemeine Impfpflicht und die Errichtung immer neuer Impfzentren einsetzt. Selbstverständlich darf es hierbei auch nicht an diffamierender Kritik an Impfskeptikern fehlen: „Wir werden diese Pandemie nur durch das Impfen bewältigen können. Der Impfstoff ist mittlerweile milliardenfach erprobt. Aus Angst vor Nebenwirkungen gehen aber Millionen Menschen leichtfertig das hohe Risiko ein, sich selber zu infizieren und andere anzustecken”, so die Marburg-Funktionäre.

Die im internationalen Vergleich enorm hohen deutschen Impfprämien hatten bereits zu Jahresbeginn heftige Kritik ausgelöst und die Frage aufgeworfen, inwieweit die Profiteure dieser Vergütungsorgien eigentlich noch unbefangen und objektiv Beratungs- und Risikoabwägungsgespräche mit Patienten (von beruflichem Idealismus ganz zu schweigen!) durchführen wollen, sofern für diese zwischen Bratwurst und Einkaufsgutscheinen überhaupt noch Zeit ist. Dennoch hatten Ärzteverbände das ganze Jahr über unverdrossen immer höhere Prämien gefordert; vor allem in Baden-Württemberg konnten die Hausärzte den Rand nicht vollkriegen: Nicht ohne Grund hat sich hier mittlerweile eine regelrechte Hochburg an Impfpraxen gebildet, in der dann etwa auch ganz ohne Stiko-Empfehlung  Kinder und Kleinkinder „impfbeglückt“ wurden – zur Begeisterung von nah und fern mit ihrem Nachwuchs angereister „Vollopfer“ von Eltern.

Kein Dealer verdient ohne Stoff

Jüngst forderte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) von der Bundesregierung dann auch noch die Zahlung von Feiertagszuschlägen für Ärzte bei Impfungen zwischen Weihnachten und Neujahr – sogar unter der Woche, an den Werktagen. Damit würde die Impfprämie auch für diese Tage von 28 auf 36 Euro steigen. Arztpraxen sollten so „motiviert” werden, auch zwischen den Jahren zu öffnen und die angeblich so verzweifelt benötigten Millionenimpfungen bis Jahresende abzuschließen. Vermutlich liegt hierin auch der Hauptgrund für den Unmut an Karl Lauterbachs Impfstoffrationierung und gegenwärtiger Booster-Verknappung: Ohne verfügbaren Stoff kann der cleverste Dealer nicht reich werden.

Auch dieses unrühmliche Kapitel der unverschämten Corona-Geldmacherei beweist – wie zuvor schon die Reizthemen Masken, Apps, Schnelltests und Impfstoffkontrakte -, dass den Berufsgruppen mit ehemals besonderer Vertrauensstellung, insbesondere den Weißkittelträgern und Menschenfreunden der Heilberufe, heutzutage nicht mehr weiter über den Weg zu trauen ist, als sich einhändig ein Klavier schmeißen lässt. „Gesundheits-“ und „Bevölkerungsschutz“ sind in diesen Zeiten allenfalls noch Mittel zum Zweck und Feigenblatt für eine nie gesehene Ausplünderung der öffentlichen Kassen, für die schamloseste Geldmacherei ganzer Branchen und Berufsgruppen auf Kosten der Allgemeinheit und für eine Abzocke, bei der das Wohlergehen der Patienten und medizinischer Nutzen zwangsläufig auf der Strecke bleiben müssen.

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8 Kommentare

      • @Tote nützen ihr nichts
        ein paar schön – die steigern die Nachfrage !
        Außerdem gibt es nach Ansicht der Eliten eh zu viel davon – 500 Mio Sklaven auf einem Planeten genügen ihnen !

    • Leider wird das von Kritikern immer wieder gerne als Argument herangezogen.
      Die meisten haben den ganzen Artikel aber nie gelesen.
      Zum Eingang für die Punkte samt Punkt 11 steht: „Die Gesundheitsgesellschaft treibt der Gesellschaft mit der Gesundheit die Vitalität aus – und so lange wird es im Vergleich mit anderen Gesellschaften Wettbewerbsfähigkeit weder in Lebenslust noch in Verantwortungsbereitschaft, noch in wissenschaftlichen oder industriellen Spitzenleistungen geben; und nur in Kombination dieser drei Merkmale wäre eine Gesellschaft vital und in diesem Sinne auch gesund.
      Für diese These werden im Folgenden einige Belege beziehungsweise Hinweise auf Einflussfaktoren genannt, die eine Fülle bisher eher vernachlässigter Forschungsthemen zumindest andeuten:“

      Nach allen Punkten steht sogar „Diese Beispiele führen zu der Annahme, dass das Gesundheitssystem insgesamt eher wie eine Vitalitätsvernichtungsmaschine wirkt – und dies marktbedingt mit expansiver Tendenz, sind doch heute schon 4,2 Millionen Menschen im Gesundheitssystem beschäftigt und damit, ohne es zu wollen, an der Steigerung dieser Wirkung interessiert. Es dürfte sich zumindest lohnen, die Stimmigkeit der vorstehenden zwölf Belegkomplexe und insbesondere ihrer Wechselbeziehungen durch Forschungsprojekte zu überprüfen, auch wenn ihnen jetzt schon viele wissenschaftliche Expertisen zugrunde liegen.“

      Liest sich dann doch nicht mehr so schlecht, oder?

      Zum Abschluß sogar noch das gute Fazit inkl. Kritik.

      Und mit dem ganzen Artikel ließt sich dieser aus dem Kontext gerissene 11. Punkt dann doch nicht mehr so krass verschwörerisch, wie viele meinen wollen.

      In diesem Sinne, immer erst bitte gründlich recherchieren, denn solche aus dem Kontext gerissenen „Verschwörungstheorien“ führen dazu, dass wir Kritiker nie in ein ernst zu nehmendes Licht gerückt werden können.

  1. „Aktuelle Daten deuteten auf einen deutlich verringerten Impfschutz nach der Grundimmunisierung gegenüber der Omikron-Variante hin, erklärte die Stiko. Dieser nehme nach drei bis vier Monaten signifikant ab. Nach einer Auffrischimpfung steige die Schutzwirkung vor symptomatischer Infektion mit der Omikron-Variante jedoch wieder deutlich an. Es sei derzeit davon auszugehen, dass auch der Schutz vor schweren Verläufen zunehme. Zur Dauer des Schutzes könne man derzeit noch nichts sagen.“

    Die Dauer wird dann wieder neu definiert, wenn man neue Einnahmequellen braucht. Es soll Ärzte geben, die Flatrat-Impfen machen und mittlerweile den zweiten Porsche vor der Tür stehen haben. Die pseudo Impfung ist eine super Einnahmequelle. Und deshalb hat keiner der Akteure ein Interesse daran, dass die angedachte Pandemie je enden wird.

    Ich nenne es „Lizenz zum Geld drucken!“ Der Dumme ist der, der an den Scheiß glaubt und sich nun alle 3 Monate die Spritze setzen lässt.

  2. Nur dumm, wenn demnächst der fette Judas-Lohn, durch Inflation nichts mehr wert ist. Und wie war das nach dem 2. Weltkrieg, auch die Immobilienbesitzer wurden durch den Lastenausgleich zur Kasse gebeten.

  3. Es hat auch Gutes an sich. Man kann die Aerzte erkennen, die offensichtlich nicht am Wohl der Patienten interessiert sind.

  4. Und wer nicht so, oder „nur“ so wie im Artikel gekauft ist, hat bestimmt „Impfaktien“ oder hängt im Maskengeschäft, im Testgeschäft oder sonstig in der Geschichte drin. Auch mit Gastronomen habe ich absolut kein Mitleid, auch die haben im Herbstlockdown ihre Fresse gehalten für 70% des Vorjahresumsatzes durch den Staat. Hier ist scheinbar kaum jemand unbefangen/nicht korrupt, sonst würde diese Maschine nicht schnurren wie ein Kätzchen.
    Kapitalfaschismus ist das. Und das mit diesem wertlosen Fiatgeld oder bald Digitalgeld, das nur noch virtuell existieren wird. Und mit waren, die nichts mehr taugen, nur noch Plastikschrott, sprich Sondermüll mit Sollbruchstellen. Das alles mag verstehen wer will…

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