Blättern Sie weiter – hier gibt es nichts zu lesen!

Redefreiheit: Donald Trump und Elon Musk (Foto:Imago)

Es gibt das Internet mit einer Unzahl an Nachrichtenquellen – und es gibt die Lokalzeitungen, die meistens einen „Mantel“ haben. Bei uns hier ist das die „Windsheimer Zeitung” – die „Fränkische Landeszeitung” in Zusammenarbeit mit den „Nürnberger Nachrichten”.

Nun ist es ja so, daß es zwar oft Nachrichtenmangel gibt, aber zur Zeit ist das absolute Gegenteil der Fall. So schnell wie es rund geht auf der Welt kann man gar nicht alles aufschreiben. In der Ukraine geht’s dahin, amerikanische Militärs schlagen die Hände über dem Kopf zusammen angesichts der Tatsache, daß vom Militärischen völlig unbeleckte Politiker darüber nachdenken, das „Patriot“-Raketensystem an die Ukraine zu liefern. In Brasilien brodelt es, die serbische Minderheit im Nordkosovo liefert sich mit Unterstützung der Serben ein Schmarmützel mit der kosovarischen Staatsmacht, die Twitter-Files schlagen immer höhere Wellen, in Deutschland hat es allerweil einen frostigen Winter, den es laut der Prognosen von vor 20 Jahren gar nicht mehr geben dürfte – und-und-und. Es gibt also viel, was man auf der Titelseite auch der Nürnberger Nachrichten resp. der Fränkischen Zeitung – und damit eben auch auf der des Lokalblättchens unterbringen könnte. Mein lieber Freund, kuckst Du mal.

Es gibt nichts Wichtigeres

Gleich neben dem Titel vorgestern auf der ersten Seite: „Tessa Ganserer über Twitter” / Seite sowieso. – Foto des grünen Hinübergeschlechtlichen gleich dazu. Von irrsinniger Relevanz, was der grüne Tessa über Twitter denkt. Gestern an der gleichen Stelle: „Boris Becker wieder in Deutschland” / Seitenangabe. Es gibt nichts Wichtigeres. Heute: „König Charles ist 100 Tage im Amt / Seite 21” – Foto vom Ohrencharlie dazu. Dann „Knatsch im Bayerischen Jagdverband”, Seite 10 – und „Vom beliebten Aquadom sind nur noch Trümmer übrig” – Seite 31. Großes Foto auf der Titelseite für die Hauptgeschichte. „Die Menschen“ beim Schlittschuhlaufen auf dem Nürnberger Dutzendteich, im Hintergrund die Reste des Parteitagsgeländes von anno dunnemals. Die Schlagzeile, prominent auf der Titelseite der Wochenendausgabe zum Preis von 2,70 €: „Wann ist das Eis sicher?” – Teaser: „Es ist auch schon wieder fast zwei Jahre her, dass der Nürnberger Dutzendteich belastbar zugefroren war. Welche Kriterien müssen erfüllt sein, damit Eisflächen in der Region freigegeben werden?”

Sie sind ja immer noch dabei. Ich habe doch oben schon geschrieben, daß es hier nichts zu lesen gibt und daß Sie weiterblättern sollen. Warum habe ich das geschrieben? Weil ich kalkuliert habe wie Donald Trump. Wenn du willst, daß die Leute etwas lesen, mußt du ihnen erst einmal sagen, daß es nichts zu lesen gibt. Davon werden sie neugierig. Das ist wie mit den „Nicht berühren!“-Schildern. Mach irgendwo so ein Schild hin, und du kannst dir sicher sein, daß absolut alle ihre Fingerabdrücke hinterlassen. Bevor ich also auf unsere Lokalzeitung mit ihrem Mantel zurückkomme, muß ich ein wenig ausholen.

Trump, der alte Spitzbube

Donald Trump lieferte in den sozialen Medien ein Bubenstück ab, über das die Welt schallend lachte. Die meisten zu früh, die anderen zum Schluß. Es handelte sich nämlich um ein dreistufiges Bubenstück.

  1. Stufe: Donald Trump kündigt furztrocken an, daß er in Kürze eine markerschütternde Neuigkeit bekanntgeben wird. Wie kalkuliert, versammeln sich die Massen an den Monitoren und warten gespannt auf das, was da im Busch ist. Muß etwas Epochales sein, was der Erzfeind da zu verkünden hat.
  2. Stufe: Trump haut die Neuigkeit raus. Es wird digitale Sammelkarten von ihm geben. Und zwar im Stil der Marvel-Comics. Trump als Superman z.B.. Trump als John Wayne, Trump als Astronaut usw.. Die Karten lassen sich digital mit anderen Sammlern tauschen. Wer 99 Dollar zahlt, darf mit einsteigen. Zu gewinnen gibt es u.a. ein Vieraugengespräch mit Trump oder eine kostenlose Benutzung eines seiner Golfplätze.

  • An der Stelle hat meinereiner sich schon am Boden gekringelt vor Lachen. Seine Erzfeinde haben sich ebenfalls gekringelt, aber voller Häme. So ungefähr: „Dieser Trump! Was für ein Depp! Der wird doch seine Wahlkampagne 2024 nicht mit digitalen Sammelkarten im Stil der Marvel-Comics finanzieren wollen!? Das ist ja die allerunterste Schublade! Wir wussten immer, daß der nicht ganz sauber ist. Der läuft doch nicht ganz rund, der Kerl!? Damit hat er sich endgültig selber ins Aus geschossen. Den nimmt doch keiner mehr ernst!”

Häme ohne Grenzen

Die Häme kannte keine Grenzen. Die Wokistenblase klatschte sich vor Vergnügen auf die Schenkel. Außerdem war sie natürlich sehr gespannt, wie Trump auf die Häme über seine komplett schwachsinnige Neuigkeit reagieren würde. Also blieben alle an den Monitoren, riefen noch Freunde und Gesinnungsgenossen dazu und freuten sich auf Trumps unbeholfene Rechtfertigungsversuche, die er sicherlich gleich nachreichen würde. Bestimmt würde alles noch viel lustiger werden. –

Für Trump lief es unterdessen glänzend. Er hatte die Aufmerksamkeit, die er haben wollte. Die Massen gierten auf seine nächste Entblößung. Zeit, Stufe 3 zu zünden.

  1. Stufe: Trump „deadly serious”. Die freie Rede sei der Stoff, aus dem die USA gemacht seien. Was die Twitter-Files belegen, besonders die „Slacks”, also die Kommunikation der Twitter-Angestellten untereinander, und die Protokolle der wöchentlichen Treffen der Twitter-Wokisten mit dem FBI seien nicht anders zu bewerten, denn als Versuch, die USA in ihrem Kern zu zerstören. Und dann kam das Wort: „Inauguration”. – Wieso Inauguration? Wieso faselt Trump von seiner Inauguration?

Zu vermuten steht, daß inzwischen klar ist, wie die US-Wahl 2020 manipuliert worden ist, daß es da auch kein Drumherumreden mehr gibt – und daß Trump weiß, wie lang sich der falsche Präsident noch im Weißen Haus aufhalten wird. Nicht mehr lange, wahrscheinlich. Eine Veröffentlichung zum „Albert Sensor System” der CISA als einer Unterbehörde der Homeland Security (DHS) dürfte das Faß gar zum Überlaufen gebracht haben. Aber die Geschichte zum „Albert Sensor System“ und seiner Funktionsweise ist zu lang, um sie hier auszubreiten. Es soll ja um die Lokalzeitung und ihren Informationswert gehen. Ich komme gleich darauf zurück.

Widerruf der Section 230

Trump weiter: Vom ersten Tag seiner Inauguration an wird es eine Strafverfolgung aller derjenigen geben, die in den USA die freie Rede zensiert hatten – und zwar ganz egal, ob das in sozialen Medien wie Twitter oder Facebook geschehen ist, bei Google, den „Faktencheckern” oder in den selbsternannten Qualitätsmedien, also etwa bei der „New York Times”, der „Los Angeles Times”, aber auch bei Sendern wie CNN, MSNBC, ABC und so weiter. Analog gelte das für alle Bundesbehörden, etwa für das FBI, die CIA, die NSA und auch das DOJ, evident schwerst durchpolitisierten Behörden, die nach der amerikanischen Verfassung apolitisch und unparteiisch zu sein hätten. Außerdem werde er die Section 230 widerrufen. Diese regelt, daß die Betreiber von sozialen Netzwerken nicht wie Herausgeber behandelt werden dürfen, da sie nur Plattformen zur Verfügung stellen, auf denen jeder für seine eigene Meinungsäußerung verantwortlich ist. Evident hatten sich aber die Facebook- und Twitter-Admins zunehmend verhalten, als seien sie Herausgeber, die über den Inhalt zu wachen haben.

Das können sie jetzt haben, und zwar mit der Abschaffung von Section 230. Das heißt, in Zukunft werden die Beiträge von Nutzern in den sozialen Netzwerken so behandelt werden wie Leserzuschriften an eine Zeitung, allerdings ohne die Möglichkeit einer Redaktion, ihren Abdruck zu verhindern. – An der Stelle hörte das Gelächter der gegenderten und humorlosen Wokisten-, Zensur- und Globalistenblase auf und wich wütender Empörung. Zugleich begann das Gelächter derjenigen, die man im Augenblick noch lachen hören kann. Donald Trump – was für ein Medienfilou!

Die deutsche Lokalzeitung jedoch…

Ja, es gab auf der Titelseite der Wochenendausgabe mit dem Eis auf dem Dutzendteich und dem 100-tägigen Jubiläum des englischen Ohrenkönigs auch etwas Politisches. Verfasst hat es ein gewisser Alexander Jungkunz. Er war mit einer verkürzten Darstellung des Sachverhalts zufrieden und kaprizierte sich lediglich auf Stufe 2. „Ganz nebenbei …“ nannte er seine „Randnotiz“. Donald Trump also eine Randnotiz. Das Eis auf dem Dutzendteich und König Rotbäckchen von Engeland die Hauptnotiz.

Der Jungkunz: „Eine ‚große Ankündigung‘ hatte ER groß angekündigt. Aber dass da etwas derartig Gigantisches auf uns zukommt – zu viel des Glücks!“ – man sieht ihn förmlich dasitzen, wie er ein dümmlich-arrogantes Grinse-Gesicht macht als sei er die Nürnbergversion von Heiko Maas bei der UN-Konferenz 2018, als Trump sagte, die deutsche Abhängigkeit von russischem Gas sei fatal – und natürlich kommt es auf „uns“ zu, was Trump da angekündigt hatte. „Wir“ – also der süffisante Jungkunz und seine lesenden Jungkunze. Ich ausdrücklich nicht. Sie natürlich auch nicht. Geschenkt. Wir müssen, wir brauchen & wir dürfen nicht … – jedenfalls: „Denn diese Sammlung wird rasch Trillionen von Dollars wert sein, garantiert! So etwas hat die Welt, ach was: das All nämlich noch nie gesehen: Wunder-, wunderschöne Sammelkarten, digital, die IHN in aller seiner Herr- und Männlichkeit zeigen!“ – daß es die unherrlichen Jungkunze der deutschen Mainstream-Schreiberlingszunft, diese Beischlafbettler, nicht so mit der vermaledeiten Männlichkeit haben, kann man tatsächlich vom Weltall aus erkennen – und zwar gestochen scharf.

Überflieger vom Blättle

Der Jungkunz im Hochgefühl seiner geistig-moralischen Überlegenheit weiter: „Donald Trump ganz ganz persönlich brachte diese brillante Kollektion heraus, sie zeigt ihn mit Muskeln, als Superman, mit Laser-Augen – ideal für Kinder von 3 bis 92. ‚Unglaubliche Kunstwerke‘, untertreibt er und stellt sich, stets bescheiden, vor: ‚Hoffentlich Ihr liebster Präsident aller Zeiten – besser als Lincoln, besser als Washington.‘ Mindestens! Unfassbar günstige 99 Dollar kostet eine Karte, wer viele kauft, hat die Chance auf den Gipfel eines jeden Lebens: ein Abendessen mit IHM persönlich! Prost Mahlzeit & allerschönste Bescherung zugleich!”

So weit also der Jungkunz, der Überflieger vom „Blättla”. Der ist auf die Sammelkarten-Farce tatsächlich hereingefallen. Ich gebe hier einmal einen Kommentar zu seiner „Randnotiz“ wieder, der mir heute zu Ohren gekommen ist – und zwar im fränkischen O-Ton (Übersetzung dahinter): „Ner ja, der Vordeil davo, daß mer Dorfdebb nemmer song konn, is etz der, daß mer ab heit aa Jungkunz nemma derf. Wenn anner ned amol mehr mergd, daß er vom Dramb veroarschd worn is, na isser hald etz a Jungkunz. Mei Nachber nemmd zon Schneeschiem vur seiner Garasch immer an Kaffeleffl stadds annerer Schneeschaufl. Morng ruf i nieber: Gumorng, Jungkunz!“ – (Na ja, der Vorteil davon, daß man Dorfdepp nicht mehr sagen kann, ist jetzt der, daß man ab heute auch Jungkunz nehmen darf. Wenn einer nicht einmal mehr merkt, daß er von Trump verarscht worden ist, dann ist er halt jetzt ein Jungkunz. Mein Nachbar nimmt zum Schneeschippen vor seiner Garage immer einen Kaffelöffel anstatt eine Schneeschaufel. Morgen rufe ich hinüber: Guten Morgen, Jungkunz!) .

Pseudomoralische Gegenwartsdeutsche

Dieser Jungkunz mit seiner „Randnotiz“ ist ein typischer Gegenwarts-Deutscher: „A richdis Gscheiderla” (Ein richtiges Gescheiterlein). Der schwebt in seinem pseudomoralischen, jedoch schwerst selbstreferentiellen Überlegenheitsgefühl so haushoch über den Tatsachen, daß er sie noch nicht einmal mehr zur Kenntnis zu nehmen braucht, meint er. Der pickt sich einfach das heraus, was er sowieso „schon immer wusste“ – und läßt das Wesentliche gern unter den Tisch fallen. Der hat einfach nicht begriffen, worum es bei der Trump-Story im Ganzen gegangen ist. Im günstigsten Fall! Im ungünstigeren Fall kennt der die ganze Geschichte, hat sie auch begriffen – und trotzdem unterschlagen, was er begriffen hatte.

Fatal ist halt, solche Typen Kurzkolumnen auf der ersten Seite einer regional bedeutenden Tageszeitung veröffentlichen zu lassen. Aber es erklärt ganz gut das Erschrecken, das einen jedesmal neu überfällt, wenn man im Gespräch mit seinen Zeitgenossen feststellen muß, was sie alles „wissen“, weil es „in die Nochrichdn kumma is“ (in den Nachrichten gekommen ist). Die Jungkunze dieser Republik mit ihrem unangebrachten, völlig lächerlichen Durchblicker-Sarkasmus sind eine echte Bedrohung für die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Und es gibt sie nicht nur in Franken.

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15 Kommentare

  1. diese wunderbaren Kommentare, wie ich sie liebe … ABER: wer liest das noch. So lang, so viel, so gehaltvoll … ?

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  2. Wer statt der Lügenpresse den Blog „ansage.org“ liest und statt des Gossenfunks das Internetradio „kontrafunk.radio“ hört, der wird gut informiert und unterhalten.

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    • Wolfgang K.
      Danke f.d. tolle Info bezüglich des Schweizer Kontrafunk.radio und
      diesen Potcast.
      Habe gleich einmal reingehört, es hat sich gelohnt und ich habe mir
      den Kanal auf MERKEN gelegt !
      Endlich einmal ein Sender, der Klartext auch gegen die hiesige Regierung
      spricht !

      • Ich freue mich, wenn „kontrafunk.radio“ die Runde macht. An politischen Sendungen kann ich die fast schon legendäre „Sonntagsrunde“ und von Montag bis Freitag „Kontrafunk aktuell“ empfehlen.

  3. Danke mal wieder, Herr Erdinger!
    Ihr Beitrag hat echt gut getan.
    Ich hoffe inbrünstig, Jungkunz liest Ihren Text (heimlich)…und wird erschlagen von seiner Selbstgefälligkeit und Dummheit!!
    Das gilt auch für alle anderen links-grünen Wirklichkeitsverdreher!
    Frohes Fest

  4. „als Trump sagte, die deutsche Abhängigkeit von russischem Gas sei fatal – und natürlich kommt es auf „uns“ zu, was Trump da angekündigt hatte.“

    Trump gehört zum System. Er mag dort ein Randfaktor sein, ja ein Queertreiber, aber in allen wesentlichen Punkten war und ist er NWO-System. Es ist ein Sumpf und alle Frösche sind in diesem zu finden. Dazu gehörte dann auch sein Kampf gegen NS2, gegen eine billige und sichere Versorgung Europas durch die Russen, da er lieber 3 bis 4 Mal teureren Dreck aus den USA an uns verkaufen wollte, so wie es jetzt der senile Joe macht, damit Europa aber so richtig abhängig ist, halt von den USA und den Umvolkungsscheichs. Aber die wollen ja nur unser bestes, im Gegensatz zu Putin, der zu einem Bruchteil des Weltmarktpreises, gesichert auf Jahrzehnte, liefern wollte.

    Was dadurch besser geworden ist, daß man jetzt noch tiefer im Arschloch der USA verschwunden ist, darf der Ansage Autor Max Erdinger gerne erklären. Ich kann da keine Vorteile finden. Wenn dann auch noch die „Versorgungsprobleme“ durch eine US-Sprengung von NS1 / NS2 (Täter USA oder in derem Auftrag die Handlanger UK / Polen), sowie die von Oben befohlenen Sanktionen ausgelöst werden, dann wird es so richtig unterirdisch. „Sieh doch, ich hab dich immer vor den Messern gewarnt und jetzt hab ich dir eines 10x in den Körper gerammt, damit du endlich merkst, wie gefährlich die sind, du dummes Kind“. Für Herrn Erdinger klingt sowas wohl total logisch, „sonst würde er Trump nicht für sowas bejubeln …

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    • Herr Junge, Trump ist Amerikaner und Patriot. Natürlich meint er mit „America First“ und „Make America Great Again“ genau das, was es heißt. Aber er hält das prinzipiell für richtig, für jedes Land. Trump meinte, es sei fatal, sich bei der Energieversorgung zu sehr auf einen einzigen Lieferanten zu verlassen. Das hat sich bewahrheitet, ungeachtet der Gründe, derentwegen es sich bewahrheitet hat. „Nicht alle Eier in ein- und selben Korb legen“ ist übrigens eine deutsche Redewendung. Ich habe Trump selber dafür kritisiert, daß er den Bezug von russischem Billiggas mit der Begründung verdammte, es gehe nicht an, daß die USA den Löwenanteil der NATO-Kosten trügen, während Deutschland dem potentiellen Feind Milliarden für Gaslieferungen überweist, um sich mit billiger Energie einen Produktionskostenvorteil den USA gegenüber zu verschaffen. Kritisiert habe ich ihn für die Verlogenheit dieses Arguments. Die Bundesregierung hätte einfach zurückfragen sollen, ob sie denn ein Mitspracherecht bei den geopolitischen Planungen der USA bekäme, wenn Deutschland kein Gas mehr aus Russland bezöge. Weil Trump „ganz bestimmt mit Ja!“ geantwortet hätte (Sarkasmus off). Deswegen gehört TRump aber noch nicht zum „System“ der NWO. Das läßt sich schon an dem Ausmaß von Verleumdung, Falschbeschuldigung und Gesetzesbruch feststellen, das nötig wurde, um ihn 2020 zu verhindern. Und was er dieser Tage zur freien Rede sagte als dem Stoff, aus dem die „Idee Amerika“ besteht, wird ab 2024 Auswirkungen nicht nur in den USA haben, sondern indirekt auch in der gesamten westlichen Welt. Andernfalls können britische, französische und deutsche Medien ihr Erscheinen einstellen. Sie wären überflüssig, wenn sich alles, was sie schreiben und unterschlagen, zensieren und verheimlichen, durch einen Blick in amerikanische Medien und amerikanische soziale Netzwerke dort nachlesen resp. verifizieren ließe. Weltanschaulich haben Trump und Putin mehr gemeinsam, als Putin mit sonst jemandem in der westlichen Welt. Das gilt besonders in Bezug der sog. „westlichen Werte“. Trump vertritt die amerikanischen Interessen – und er nimmt notfalls auch zähneknirschend hin, wenn das andere Nationen mit ihren Interessen genauso machen. Das ist die Basis, auf der sich mit ihm verhandeln läßt. Bedenken Sie: Donald Trump und Elon Musk sind evident die beiden einzigen „Größen“, die ihr eigenes Geld aufgewendet haben, um zu werden, was sie sind. Weshalb sie werden wollten, was sie sind, darüber kann man spekulieren, mehr aber auch nicht. Unter Trump wären NS 1&2 trotz seiner Ablehnung nicht gesprengt worden und den Ukrainekrieg gäbe es ebenfalls nicht.

      • Sehr geehrter Herr Erdinger
        Bezueglich Trump, sehe ich dass auch so.
        Trump ist amerikanischer Patriot und so muss man ihn auch sehen.
        Er hat dieses von Clinton verbrochene NAFTA Abkommen aufgekuendigt und die USA aus dem Pariser Abkommen/ Zertifikate CO2 Handel ausgeloest, da er verstanden hat, was dass fuer Nachteile fuer die normalen arbeitenden Amis hatte.
        Er wollte ebenso, dass die Amis sich aus der fuehrungsrolle der NATO zurueckziehen, deshalb vermutlich auch der Hass des Kriegstreibers John Boulton auf ihn, und dass dieser die WH Berater Position verliess.
        Da ich seit ueber 25 Jahren in den USA lebe, konnte ich mitverfolgen, was Trump fuer den Durchschnittsami getan hat, von massiven Steuererleichterungen, bis zu neuen Gesetzen zur medizinischen Versorgung von Veteranen und deren Behindertenstatusanerkennung, von Unabhaengigkeit der USA von Oelimporten, bis zur Suedgrenzabsicherung.
        China Joe, hat dass alles zunichte gemacht und soweit ich mich erinnere gleich am ersten Tag im Amt ueber 40 Gesetze und Anordnungen der Trumpregierung rueckgaengig gemacht.
        Trump haette vermutlich einen Vertrag mit Putin ausgehandelt, trotz der staendigen Vorwuerfe der russischen Wahleinmischung, des Russian hoax ausgetifteld durch Hellary und Hintermaenner.. Die beiden Presidenten schienen sich sympathisch und auf gleicher Ebene zu sein.
        Auch ic h bin der Meinung, dass es mit Trump weder den Ukrainekrieg und auch die Nordstream 2 Sabotage nicht gegeben haette.
        Beim zweiten Impeachment versuch, hatte vermutlich Zelensky eine wichtige Rolle fuer die Democraps gespielt und wahrscheinlich gut daran verdient, den dass Impeachment wurde damit begruendet, dass Trump ein Telefongespraech mit ihm gefuehrt hatte. Soweit ich mich erinnere ging es um Hunters und Daddies Machenschaften in Ukraine.
        Trump ist immer noch sehr beliebt, in unserer Gegend, obwohl blauer Stadt, kam er auf fast 69% der Stimmen und die lokale Kongressabgeordnete ist eine grosse Verfechterin von ihm.
        Bei einer Wahlveranstaltung kam er sogar in unsere Kleinstadt auf den lokalen Flughafen und Tausende aus dem laendlichen County wollten ihn sehen. Billyboy Clinton, brachte es bei seinem Besuch auf knappe hundert Leute, die ihm zuhoeren wollten.
        Leider bestimmten letztendlich die grossen Demcrap regierten Staedte, wer die Wahlmaenner gewann.
        Die naechste Wahl wird spannend, leider gibt es zu viele Rhinos bei den Reps und Trump wird deswegen schlechte Chancen haben. Ein Team Ron DeSantis/ Candace Owen koennte jedoch erfolgreich sein, vorausgesetzt in den ueblichen verdaechtigen Swingtaaten werden zwischenzeitlich bessere Wahlgesetze verabschiedet und der Wahlbetrug eingedaemmt.

  5. https://report24.news/irakischer-akademiker-mit-praeziser-botschaft-hoert-auf-migrantenkriminalitaet-zu-relativieren/

    „Irakischer Akademiker mit präziser Botschaft: Hört auf, Migrantenkriminalität zu relativieren“

    Quelle: Report 24 – 18.12.2022

    Klare und richtige Worte eines Mannes, der die leidliche Situation hier
    im Lande richtig erkennt hat.
    Multi-Dilettanten wollen das Land umvolken und machen Augen und Ohren
    dicht, wenn unnötig Importierte, meist illegale „Messermänner“, hier Menschen
    abstechen, brutal verletzen und töten !
    Nur Faschisten und der Gefälligkeits-Mainstream will davon nichts hören !
    Pfui, ihr Menschen Verachter und Volksgegner !

  6. Sehr geehrter Herr Erdinger ,ich schätze Ihre Kommentare sehr.ich glaube allerdings nicht ,daß Trump tatsächlich regiert .In den USA regiert der tiefe Staat und das schon seit Jahrzehnten .Wer da etwas dagegen macht ,der macht den Kennedy.Auch Trump.Warum Trump sich das alles antut ,weiß ich nicht ,aber es wäre interessant das mal zu beleuchten.

    • Er tut sich dass an, weil er Patriot ist und vermutlich dachte und denkt , dass er fuer die amerikanische Bevoelkerung, soweit wie es ihm moeglich ist, ohne“JFK zu machen,“ zu arbeiten und ihre Lebensbedingungen positive zu veraendern.

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