Blauer Himmel über Erfurt oder: Vom Aufstehen und wieder Setzen

Blauer Himmel über Erfurt oder: Vom Aufstehen und wieder Setzen

Nach dem AfD-Bundesparteitag: Linkendämmerung in Erfurt (Symbolbild:KI)

Nein, nicht nur der Satz: „Dazu müsst ihr früher aufstehen“ erlangte am gestrigen 4. Juli in Erfurt die wohl ultimative Referenz. Insbesondere der markige Slogan „Aufstehen für unsere Demokratie!“ hat seit gestern wohl dauerhaft eine gewisse Slapstick-Note bekommen. Wenn dies das letzte, verschlafene Aufgebot von „Widersetzen“ gegen die bald kommende „faschistische Machtübernahme“ der freiheitlich-demokratischen, blauen Partei war, dann müssen wir uns definitiv keine Sorgen machen. Nach ihrem clownesken „Fest der Demokratie“ darf sich dieses Bündnis nun tatsächlich auch gern geschlossen wieder setzen.

Auch wenn man auf Seiten der Linken offenbar noch damit beschäftigt ist, die orthopädisch-ideologisch korrekte Haltungsposition zu finden, sind gestern zumindest immerhin knapp 20.000 (die Polizei spricht auch von nur 15.000) der angekündigten über 50.000 Aufsteher und Wieder-Setzer in Erfurt eingetrudelt. Von den tatsächlich aufgestandenen „Aktivisten“ haben dann im Laufe des Vormittags ein paar ganz aktive erfolgreich die Autobahn 71 blockiert – aber erst, nachdem wirklich alle AfD-Parteimitglieder vollzählig im Tagungssaal saßen. Ihre (W)affenbrüder klebten sich parallel dazu, während der Parteitag bereits lange lief, auf – Achtung – Straßenbahngleise einer Erfurter Nebenlinie, die am Samstag gar nicht fährt. Währenddessen kreidet eine antifaschistische Greta-Jaqueline „Kein Platz für Natzis“ (sic!) auf den Erfurter Asphalt. Mag sein, dass sie ja nur gerade an Ringelnatz und sein Schüttel-Gedicht „Mußt dich keck emanzipieren / Und mit kindlichem Ätsch-Ätsche / Über Männer triumphieren / Mußt wie Bombe und Kartätsche / Deine Kräfte demonstrieren / Deutsches Mädchen: Grätsche! Grätsche!“ dachte; vielleicht dachte sie aber auch einfach gar nichts, was ich eher vermute. Man weiß es schlicht nicht – weshalb ich die kleine linke Greta-Jaqueline hier auch nicht vorverurteilen möchte. Alles in allem: Linke in ihrem Element! Intellektuelles Niveau in Primatennähe. Monty Python könnte einen Film draus machen. Oder Ringelnatz ein neues Gedicht.

Pflastersteine auf “Bullenköpfe

Und das alles, obwohl auf der linksterroristischen Hetz-Plattform „Indymedia“ schon seit zwei Wochen ein konkreter Maßnahmenkatalog zur Verhinderung der „faschistischen Machtübernahme“ am 4. Juli veröffentlicht ward. Gute Planung ist bekanntlich der halbe Sieg. Übrigens bekennt man sich dort ausdrücklich zur Militanz; offen wird vom Werfen mit Pflastersteinen von Hausdächern auf „Bullenköpfe“ geschrieben, ebenso vom Anzünden von Autos. Tote werden achselzuckend in Kauf genommen. So klingen vorbildliche „Demokraten“, die „Faschisten“ verhindern wollen. Es ist die argumentativ beste Selbstentlarvung von Terroristen, die man sich vorstellen kann. Man muss nicht mal etwas erklärend hinzufügen. Grünenfrau und ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt lobt derartige Gewalt als „großes Fest der Demokratie“; Antifa, Schwarzer Block und die Linkspartei riefen – gemeinsam mit der linken Plappertasche Neidi Reichenschreck und dem Linksradikalen und ehemaligen Thüringer Landespräsident Bodo Ramelow – dazu auf, den Parteitag zu verhindern. Gewerkschaften finanzierten Busfahrten quer durch Deutschland, mit denen linke „Aktivisten“ kostenlos nach Erfurt gekarrt wurden. Zu „guter“ Letzt stimmte auch noch die Kirche mit ins große linke Demokratiefest ein – selbstverständlich, so muss man konstatieren, denn schon seit jeher waren es die scheinheiligen Amts-Frömmler, die sich ihre fetten Pfründe bei den jeweils aktuell Mächtigen trittbrettfahrend erheischten.

Nun waren sie also da, die schließlich dann doch wach gewordenen Freiheitskämpfer gegen das Blauböse. Ein buntes Potpourri aus mental Benachteiligten von Schwarzblock-Antifa, senilen gegen-Rechts-Omas, Millionärs-Luisas, debilen Dinkel-Dörtes, tollpatschigen Tofu-Torbens und ganz armen, ganz banalen “Tagesschau”-Lemmingen. Die Retortenprodukte aus der trüben Nährlösung in einer gärenden Petrischale, die einstmals ein fruchtbares, prosperierendes Land war. Die dauerquäkenden Systemlinge, die Mitläufer – jene also, die man schon in Monarchien schlicht „Subjekte“ nannte. Der reale Pöbel, die nützlichen Idioten und Megaphone einer dekadenten, arroganten Herrscherclique, deren einziges Ziel die Zerstörung unserer Heimat, Identität sowie alles Echten, Wahren und Schönen ist. „Demonstriert“ haben sie wieder für ihre „bunte Vielfalt“, die zuallererst eine kunterbunte Vielfalt der Verbrechen, Gewalttaten und Morde ist. Sie „demonstrierten“ für offene Grenzen – die seit Jahren schon offene Grenzen für Schmarotzer, Vergewaltiger, religiöse Fanatiker und Messermörder sind. Sie „“traten” wörtlich ein für eine Regenbogengesellschaft, die leider vor allem eine Regenbogengesellschaft der Pädophilen, Kinderficker, mental Gestörten und sexuell Pervertierten ist.

Linksfaschisten demonstrieren gegen “gefühlten” Faschismus

Sie „setzten Zeichen“ für “Toleranz” – die zunehmend zu einer unterwürfigen Toleranz gegenüber steinzeitreligiösen Frauenschändern, Tierquälern, Sadisten, Hasspredigern, Schlächtern und den intolerantesten Fanatikern dieses Planeten wird. Sie demonstrierten gefühlt „gegen Faschisten“ – und realisieren nicht, daß sie in ihrem blindwütigen Hass selbst diejenigen sind, die waschechten, faschistoiden Duktus längst zu ihrem Leitbild gemacht haben. Sie fordern schreiend ein Verbot der inzwischen mit Abstand stärksten Partei unseres Heimatlandes – so wie Legebatterie-Hühner, die ein Verbot der Freilandhaltung fordern. Der Philosoph Friedrich August von Hayek schrieb einst: „Die größte Gefahr für die Freiheit droht nicht von bösen Menschen, sondern von gutmeinenden Menschen mit schlechten Ideen.“ Wieviele schlechte Ideen in dieser kaputten Zeit unterwegs sind, lässt leider immer weniger gutmeinende Naivität sondern nur noch simple Dummheit vermuten. Wenn die einzige noch verbliebene bürgerlich-konservative und freiheitlich-demokratische Partei seit Jahren in Dauerschleife verleumdet, drangsaliert und terrorisiert wird, ist es das eine. Wenn jedoch offen gegen sie zu Anschlägen aufgerufen wird und sie verboten werden soll, weil ein Kartell aus Scheindemokraten und deren Lakaien sich davor fürchtet, daß die Demokratie wiederhergestellt werden könnte: Dann herrscht nicht einmal mehr Scheindemokratie, sondern bereits exakt jene Diktatur, vor der uns genau jene einzige noch verbliebene freiheitlich-demokratische Partei so eindringlich warnt.

Apropos Hetzkampagne: Beim “Mitteldeutschen Rundfunk” (MDR) Thüringen, der ebenfalls seit Jahren 24/7 gegen die AfD agitiert, dürfen zum Parteitag der Freiheitspartei nur Staats-und Linientreue kommentieren; kritische Stimmen – die, so wie ich, offenbar auf deren schwarzer Liste stehen – sind ausgesperrt – ganz im Duktus der kommunistischen DDR. Währenddessen überbieten sich ein paar noch vorhandene Staats-Printmedien im SED-Wortschatz des einstigen kommunistischen „Neuen Deutschland“ gegenseitig. Selbstverständlich wahrheitsgetreu lesen wir dort, dass die absehbar zukünftige Kanzlerin Alice Weidel auf dem Parteitag „hetzt“ – während Plappermäulchen Klima-Luisa „in Erfurt eine Rede hält“. Die Lohnschreiber der Staatsorgane mal wieder in kaderlinguistischer Höchstform!

Vertrauter “Stil“

Kurz vor dem Bundesparteitag in Erfurt – den Elon Musk auf seiner Plattform X übrigens live streamte – knackt die AfD in Thüringen bereits die 40 Prozent-Marke. Nach der staatsmedialen Hetz-und Schmutzkampagne aus allen Rohren geht es nun hoffentlich weiter Richtung 50 Prozent. Laut ARD erreicht Lügenkanzler Merz im neuen Umfragetrend gerade noch 13 Prozent Zufriedenheit in Deutschland. Noch nie in der deutschen Geschichte wurde ein Kanzler so schlecht bewertet. Noch nie hatte eine Oppositionspartei so viel Zuspruch. Dies, liebe Aufsteher und Wieder-Setzer, ist die Realität, die Ihr in eurem kunterbunten Wolkenkuckucksheim noch nicht begreift. Ihr seid halt immer ein Stückchen zu spät dran.

So. Und jetzt? Offenbar schiebt Ihr linken Versager nun derartig Frust, dass Ihr bei einer Hetzjagd gestern in Erfurt erst einmal Journalisten von “Apollo News” und der “Jungen Freiheit” zusammentreten musstet. Angefressen und übellaunig werdet Ihr, höchstwahrscheinlich aus Trotz und “Prinzip”, nun einfach irgend etwas kaputthauen, wahllos fremdes Eigentum zerstören, historische Häuser Erfurts mit Graffiti besprühen, weitere Grünanlagen vollpissen und Getreidefelder zuscheißen, Anwohner nerven und wildfremde Passanten verprügeln. Es wäre Euer uns allen vertrauter „Stil“, ganz im Sinne Eures Demokratieverständnisses. Kleiner Tipp zum Abschied: Fahrt nach Hause in Eure Habitate – und nehmt bitte wenigstens Euren Müll mit. Den braucht hier bei uns in Thüringen nämlich niemand, ebenso wenig wie Eure links-verquere Regenbogenideologie. Danke für nichts und angenehme Heimreise – und stets einen blauen Himmel über Euch!

8 Kommentare

  1. Geht heim , Abendbrot ist fertig…..Mama liest euch noch ne Gutnachtgeschichte vor……

  2. Als lange Zeit in Erfurt „gelebt habender“ will ich mich für den leicht aggressiv, bös satirischen Text von ganzem Herzen bedanken. Perfekt formuliert 👍🏻

  3. Herrlich das Bild. Mich würde mal interessieren, welche Firmen diese Terroristen dort hin kutschiert haben.

  4. ja so sind sie die schmarotzenden blutsaugenden Bürgergeldempfänger sogar zum demonstrieren zu blöd weil Mama nicht dabei ist und geweckt und Kaffee gemacht hat und damit ist Schluß wenn die AFD kommt, dann heißt es für euch Drecksäcke Arbeiten oder Verhungern und das ist gut so.

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  5. Was zum Träumen:

    Woran erkennt man, dass es mit Deutschland wieder aufwärts geht?
    Wenn Bundeskanzlerin Weidel die Witwe vom Merz fragt, wer denn nun eigentlich den Söder und den Klingbeil erschossen und die Grünen in die Luft gesprengt hat.
    Frei nach Georg Schramm.

    Warme Gedanken in einer kalten Zeit.

    1. Naja es gibt trotzdem eine Kleinigkeit zu korrigieren die jetzige 40% AfD wird in baldiger Zukunft nicht bei 50 sondern den berühmten 51% sein,zumindest in Thüringen von dort ist die Parole ja auch von Herrn Höcke ausgegeben worden;-)