Brutto wie netto: Deutsche fallen beim Geldvermögen weiter zurück

Systematische Verarmung über Generationen (Symbolbild:Shutterstock)

Wann werden die „reichen Deutschen“ (?) nicht mehr im Global Wealth Report unter den Top-20 sein? In der aktuellen Studie der Allianz SE verglich besagte Institution die Geldvermögen der privaten Haushalte von 57 Ländern der Welt zum bereits zwölften Mal. In der Merkel-Ära fielen wir zurück auf den 19. Platz – mit einem Brutto-Geldvermögen von nur noch 85.367 Euro. Netto, nach Abzug der Privatverschuldung, blieben den Deutschen gar nur mehr 61.760 Euro pro Kopf, womit wir auf Platz 18 kamen. In meiner Bilanz „16 Jahre Merkel“ von Ende August  –  zwanzig wären noch schlimmer! – habe ich bereits herausgearbeitet, wie es mit unserem Land unter dieser Kanzlerin konstant rückwärts ging.

Warum nur also zieht es so viele Migranten unbedingt zu, wofür sie sogar deutlich deutlich reichere Länder durchwandern ? Oder ist das nur eine abstruse Behauptung? Hier zuerst einmal die Platzierung bei den Geldvermögen der direkten Nachbarn. Beginnen wir mit Österreich, das gerade Schlagzeilen macht, weil dort – im Gegensatz zu unserer Bundesregierung – der Kanzler abgetreten ist. Die Österreicher liegen beim Brutto-Netto-Vermögen knappe zwei Plätze vor uns, netto mit 63.588 Euro.

Die Schweiz hat die höchsten Gipfel – auch was Geldberge anlangt: Die von der EU noch bei weitem nicht so gegängelten Schweizer haben brutto 313.259 Euro in „Fränkli“ auf ihren Konten – damit sind sie weltweite Spitzenreiter. Auch netto belegen sie pro Kopf mit 201.052 EUR in Schweizer Franken den zweiten Platz, besitzen also mehr als dreimal so viel wie unsereins.

Schweizer sind Spitze

Frankreich, der nächste Nachbar im Uhrzeigersinn, belegt beim Pro-Kopf-brutto Platz 16, netto Platz 15 mit 66.562 Euro. Und das obwohl die französischen Familien im Schnitt mehr Kinder (1,87) als wir (1,54) vorweisen können, was das statistische Geldvermögen belastet. Trotzdem haben Franzosen pro Kopf rund 5.000 Euro mehr Vermögen als wir. Die Belgier sind zwar weniger, aber dafür weitaus vermögender: Brutto liegen sie auf Platz 11, netto auf Platz 10 mit 98.929 Euro. Das sind 60 Prozent mehr als die angeblich os „reichen“ Deutschen. Die Niederländer leben zwar topografisch gesehen tief, haben aber mithin die höchsten Guthaben. Nach Abzug der Privatschulden haben sie 128.557 Euro auf ihren Konten – mehr als doppelt so viel wie die Deutschen. Sie belegen sowohl brutto wie netto weltweit den 4. Platz.

England, das Vereinigte Königreich (UK) ist ebenfalls unser Nachbar, auch wenn uns einige Kilometer Nordsee trennen. Die Engländer zählen nicht zu den Armen Europas und der Welt. Sie können sich offensichtlich sogar noch eine reiche Königin leisten. Sie dürfen, um die Schulden bereinigt, mit rund 90.000 Euro „pfunden“, was ihnen den 12. Platz beschert.

Die Dänen wähnen sich nicht nur reich, sie sind es. Sowohl brutto wie netto liegen sie weltweit auf Platz 3. Nach Abzug ihrer privaten Schulden schlummern auf ihren Konten im Durchschnitt 149.241 Euro in Dänischen Kronen. Auch sie können sich ein Königshaus leisten – was aber mit Abstand nicht so viele Kosten verursacht wie unser Kanzleramt. Luxemburg wurde in der Studie übrigens ausgeklammert… vielleicht weil es zu klein ist, vielleicht auch deshalb, weil es sich die Allianz mit ihrer Studie mit den Luxemburgern nicht verscherzen will? Denn wäre auch Luxemburg in der Statistik ausgewertet worden, fielen wir Deutschen noch um einen weiteren Platz zurück!

Sogar Italien reicher als wir

Zu den europäischen „Südstaaten“ Griechenland, Italien und Spanien, die keine unmittelbaren Nachbarn sind: Sogar Italien liegt mit 62.775 Euro Nettogeldvermögen vor uns auf Platz 17. Betrachtet man die Gesamtvermögen einschließlich Haus- und Grundbesitz, stellen die Olivenstaaten uns Deutsche noch mehr in den Schatten: In Deutschland hat nur die Hälfte der Einwohner Wohneigentum und kaum Grundbesitz, was auch mit unserem flächenmäßig relativ kleinen Land und der hohen Bevölkerungsdichte zu tun hat.

Wir sind also überwiegend von reichen Nachbarn und Transitländern umgeben. Dabei fällt mir erst jetzt auf, dass nicht zufällig die reichsten unter ihnen jene sind, die auf den Euro verzichtet haben. „Mit dem Euro fällt auch Europa“ posaunte die Kanzlerin einmal. Richtig wäre eher: Mit dem Euro fiel Europa zurück – insbesondere Deutschland. Denn unsere Notenbank kann nicht mehr das tun, was für unsere wirtschaftliche Situation am besten wäre.

Doch nochmals zurück zu der Frage, warum so viele bzw. fast alle Migranten durch diese reichen Länder nach Deutschland reisen: Liegt es an unserer Sprache (die sicher nicht einfacher zu lernen ist als andere)? Wohl kaum. Liegt es an der Großherzigkeit bestimmter Leute, die immer noch mehr Eine-Welt-Menschen hereinwinken oder sie gar unterwegs abholen? Jain – denn diese unterhalten ihre Gäste finanziell ja nicht selbst oder stellen ihnen persönlich Kost und Logis, sondern kippen sie dem Staat vor die Füße. Also uns Steuerzahlern.

Als eigentlicher Magnet wirkt nicht die verhältnismäßig schlechtere Situation der privaten Haushalte in Deutschland, sondern die sozialstaatliche Rundum-Versorgung der Migranten auf höchstem Niveau. Diese wissen, dass es für sie nicht auf den finanziellen Status der Einheimischen ankommt, sondern auf das Füllhorn des deutschen Staates. Und dessen Wohlfahrt ist nur möglich, wenn man die Kosten zuvor bei den Einheimischen reinholt. Wie sagte einst ein römischer Steuereintreiber: Wir wissen, dass es bei unseren Armen nicht viel zu holen gibt, aber es gibt deren Viele. Es sind anscheinend zwei Seiten der gleichen Medaille. Weil unser Wohlfahrtsstaat viel umverteilt, an „Neubürger“ oft mehr als an Einheimische, fehlt das Geld in den privaten Haushaltskassen. Bald sind wir nicht einmal mehr unter den Top-20.

Der wahre Pull-Faktor

Hinzu kommen noch „weichere“ Faktoren als die Rundumversorgung: Es gibt so gut wie keinen Widerstand gegen die schleichende Islamisierung, Moscheen sprießen wie Pilze aus dem Boden – und das nicht nur zur Herbstzeit. Und nicht nur das; Köln macht nun den Anfang und erlaubt den Ruf des Muezzin von den rund 40 Minaretten der Domstadt: Dort wird künftig auch in der ruhegeschützten Mittagszeit der Muezzin seinen koranischen Gebetsaufruf in markerschütternder Lautstärke plärren und alle nichtmuslimischen Anwohner und Passanten erschrecken. Im Urlaub bekam ich zuweilen schon einen Vorgeschmack, wie es sich anhört, wenn alle Lautsprecher gleichzeitig loslegen, die zeitversetzte Lärmimmission durch die träge Schallgeschwindigkeit jedoch wie ein Lärmnebel über der Stadt wabert.

Als Begründung für ihre Erlaubnis fällt der Kölner Oberbürgermeisterin nichts anders ein, als dass es sich um einen Ausgleich für den Standortvorteil des Kölner Doms gleich am Bahnhof handele. Muss sich nun die Bahn entschuldigen, dass sie den Bahnhof dorthin baute – oder gar die Kirche, dass sie ihren Dombau über 600 Jahre vor Erfindung der Eisenbahn an einem Ort begann, wo später einmal der Hauptbahnhof entstehen sollte? Gewiss ist: Die Muezzin-Rufe werden nicht nur die hiesigen Muslime in die Moscheen rufen, sondern viele weitere Muslime in unser Land. Ergänzend hierzu siehe auch die Kritik an Necla Kelek.

Man darf gespannt sein, ob sich die FDP bei den Koalitionsverhandlungen gegen rot-grün in Sachen Migrationspolitik und Rückführung versus Integration durchsetzen kann. Ich wiederhole immer wieder: Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

Un wen es interessiert, auf welchen Konten welche Gelder liegen, dem sei ein Blick in die Ausgabe des Versicherungs-Journals vom 8.10.2021 anempfohlen.

 

Dieser Artikel ist auch auf der Webseite des Autors erschienen.

1 KOMMENTAR

Comments are closed.