Buchmesse 2022: Die linke Gleichschaltung erreicht den Literaturbetrieb

Paria im Messebetrieb: JF-Stand auf der Frankfurter Buchmesse (Foto:Imago)

Die gestern zu Ende gegangene Frankfurter Buchmesse galt einst weltweit als ein Ort, an dem intellektuelle Vielfalt willkommen war, wo sich ein breites Spektrum an Verlagen und Autoren ungehindert präsentieren konnte. Seit jedoch auch diese deutsche Kulturinstitution ins Säurebad des kulturbolschewistischen und woke-queeren Zeitgeistes geraten ist, gerät sie von Jahr zu Jahr mehr zu einer Farce. Das von Politik, Feuilleton und medialer Wächterszene eingeforderte und von den Organisatoren zunehmend praktizierte Verständnis von Vielfalt entspricht dem Nordkoreas. Die Buchmesse 2022 markiert dabei den Höhepunkt eines Dauer-Kotaus des Kulturbetriebs vor doktrinären, rein gesinnungsethischen Wahngebäuden, die der geistigen Freiheit den Garaus machen. Zuerst die Verleihung des Deutschen Buchpreises an einen bizarren Paradiesvogel der Queerszene, dessen künstlerischer Wert mit seiner „Sperma aus dem Arsch”-Literatur unterhalb von Schund rangiert und der den altehrwürdigen Rahmen der Verleihung für eine peinliche politische Selbstinszenierung mit hohem Fremdschäm-Faktor nutzte, womit er sogar „Welt”-Kolumnistinnen verzückte; dann die ebenfalls so durchschaubare Verleihung des Friedenspreises an einen ukrainischen Autor als Anti-Kriegs-Statement beweisen: Hier geht es nur noch um Virtue Signalling, kein Deut mehr um Kunst und literarische Qualität.

Am übelsten jedoch war auch dieses Jahr wieder der Umgang mit Abweichlern vom politisch akzeptierten Systemrahmen. Nachdem in den Jahren vor Corona bereits von gedungenen linksextremen „Aktivisten“ die Präsenz „rechter“ und „identitärer“ Verlage angefeindet und teilweise gewaltsam gestört wurde (respektive solcher Verlage, in denen lediglich politisch unliebsame wertkonservative Autoren publizieren), hatten nach der Corona-Zwangspause 2020 und der anschließenden Wiederaufnahme des Messebetriebs in Teilpräsenz letztes Jahr etliche dieser Verlage aus Sicherheitsgründen ihre Zelte abgebrochen, oder die Messe boykottiert – so etwa auch Antaios unter Leitung von Götz Kubitschek. Viele wollten sich auch nicht der demütigenden Entscheidung der Messeleitung fügen, sie in einem quasi separierten Hallenabschnitt mit Sackgassencharakter zu marginalisieren.

Kalte Säuberungen

Als Folge dieses Ostrazismus, dieser kalten Säuberung war die Zahl der „toxischen“, vulgo: unerwünschten Verlagsaussteller ohnehin schon weitgehend ausgedünnt. Nur noch zwei der als „rechts“ gebrandmarkten Verlage wagten sich dieses Jahr doch noch auf die Messe: Jener der „Jungen Freiheit” und der österreichische Karolinger-Verlag. Zur Einordnung: Zwei von 4.000 Ausstellern – die ansonsten deutlich höhere Zahl war „pandemiebedingt” reduziert worden; also ein halbes Promille. (Puristen zählten auch noch den Gerhard Hess Verlag aus dem baden-württembergischen Bad Schussenried mit, weil ihn ein früherer AfD-Bundestagsabgeordneter übernommen hat.)

Doch auch wegen dieser beiden letzten verbliebenen Vertreter einer dem linksideologischen Meinungsterror widerstehenden Geisteshaltung gab es erneut massiven „Widerstand“ und schrillsten Protest – in Übereinstimmung mit dem deutschen Phänomen, dass umso fanatischer und besessener über einen angeblichen Misstand gebrüllt wird, je seltener dieser in realiter anzutreffen ist – selbst wenn es sich dabei um reine Geistererscheinungen handelt. Zu diesem Klima der Hysterie trug dieses Jahr einmal mehr die linksradikale schwarze „Aktivistin“ Jasmina Kuhnke (Ex-„Quattromilf”) bei, die die Buchmesse bereits im Vorjahr lautstark boykottiert hatte und auch diesmal wieder verlauten ließ: „Liebe Buchmesse, solange Nazis mit euch, bei euch, für euch ausstellen dürfen – solange werde ich euch boykottieren!“ In die gleiche Kerbe schlug Eleonore Wiedenroth-Coulibaly, ihres Zeichens ebenfalls „Aktivistin“ und Mitbegründerin der „Initiative Schwarze Menschen in Deutschland” (ISD), die der Messe ebenfalls fernblieb, um gegen die Anwesenheit der beiden „rechten“ Verlagen zu protestieren.

Wenn sich Linksradikale „nicht sicher“ fühlen

Wie Kuhnke offenbarte auch Wiedenroth-Coulibaly ihre freiheitsfeindliche, intolerante und dem Wesen nach faschistoide Gesinnung: Sie hält es für „falsch”, dass die Buchmesse immer wieder auf die Meinungs- und Publikationsfreiheit verweist – weil letztere, wie in jeder Gesinnungsdiktatur, nur für die Meinungen gelten, die sich innerhalb des sich stetig verengenden Overton-Fenster des staatlich geduldeten Denk- und Sagbaren bewegen. „Die Buchmesse hat keine Statements direkt zum Boykott herausgegeben und nicht einmal versucht, vorab gegen rechte Aussteller zu klagen. Wahrscheinlich wäre das dann auch vor Gericht abgeschmettert worden, aber dann würden sie in der Öffentlichkeit zumindest zeigen, wo sie sich positionieren“, so Wiedenroth-Coulibaly.

Auch die deutsche „Fridays-for-Future”-Labertasche Luisa Neubauer stimmte in den Chor der konzertierten Entrüstung ein und behauptete: „Ich bin auf dieser Buchmesse auch nicht sicher.“ Der Grund dafür: Natürlich ebenfalls die Präsenz der beiden „rechten“ Verlage. Todesmutig erschien Neubauer gleichwohl trotzdem, um ihr neues Buch zu bewerben, das sie gemeinsam mit ihrer Großmutter verfasste und in dem frech der Eindruck erweckt wird, die Familie Reemtsma habe sich in einer Art innerem Widerstand zum NS-Regime befunden. Trotz solcher haarsträubender Verirrungen konnte Neubauer die Messe anscheinend lebend und unbeschadet verlassen. Vielleicht waren Dieter Stein und sein JF-Team grade anderweitig beschäftigt…?

Weit gediehene Projektion

Auch in den „seriösen“ und „Leitmedien” wurde aufgrund der Anwesenheit zweier Verlage eifrig das Zerrbild gezeichnet, die Buchmesse sei quasi ein Aufmarschgebiet für Neonazis, wo man seines Lebens nicht mehr sicher sei. Nur zum besseren Verständnis: Nicht die beiden Verlage jammern hier über angeblich mangelnde Sicherheit (obwohl jene einem echten linken Scherbengericht und ständigem Pro-Antifa-Targeting der Medien ausgesetzt sind und ihre Mitarbeiter im Lichte der Ereignisse 2017 und 2018 als einzige Anlass zur Angst vor Übergriffen haben müssten!)… sondern verlogene Wohlstandsgören und Popstars der Klima- und Rassismuspsychose. Man kann es sich nicht ausdenken.

Wie weit diese Projektion inzwischen gediehen ist, zeigt das Verhalten der Buchmesse. Diese hatte – in mittlerweile permanenter Angst vor Shitstorms, Boykottaufrufen oder linkspublizistischen „Besagungen“ und Bezichtigungen der Untätigkeit gegen den „rechten” Dauerdämon –  dieses Jahr sogar eigene Maßnahmen ergriffen, damit die Besucher der rechten Hölle nicht völlig hilflos ausgeliefert waren: Allen Ernstes wurden ein eigenes „Awareness-Team” eingerichtet und ein „Code of Conduct“ eingeführt, der die Regeln für ein „respektvolles Miteinander“ bestimmt. Kathrin Grün, die Sprecherin der Buchmesse, erklärte dazu: „Wir stellen einfach fest, dass der Ton, in dem diskutiert und debattiert wird, zunehmend rauer wird“. Wenn sich jemand bei einer Begegnung auf der Messe diskriminiert, beleidigt oder gedemütigt fühle, sei das neue „Awareness-Team” aus Antidiskriminierungberatern und -beraterinnen erster Ansprechpartner. Dieses verfügte über einen eigenen Stand mit Telefon- und E-Mail-Bereitschaft und veranstaltete auch regelmäßige Rundgänge.

Prophylaktische Antidiskriminierung

Man wüsste zu gerne, ob auch die beiden „rechten“ Verlage – denen wohl als einzige auf der Messe beleidigende, wenn nicht gewalttätige Begegnungen drohten – beim „Awareness-Team” willkommen waren? Akinola Famson vom Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit aus Berlin (BDB e.V.). sagte dazu: „Unseren Erfahrungen nach stärkt allein unsere Sichtbarkeit und das Dasein das Sicherheitsgefühl der Menschen“. Die öffentlich-rechtliche „Hessenschau” veröffentlichte sicherheitshalber gleich die Telefonnummer des Teams – vermutlich für Besucher, die sich bereits vor dem Messebesuch durch die Anwesenheit von politisch unzuverlässigen Verlagen diskriminiert fühlten. Wiedenroth-Coulibaly waren übrigens selbst diese Präventivmaßnahmen der Messe noch lange nicht genug: Das „Awareness-Team” zeige zwar, dass die Buchmesse wohlwollend gegenüber „People of Color” und „schwarzen Autoren und Autorinnen” sei, dennoch „ducke“ man sich in der Öffentlichkeit weg. „Wenn der Raum schon so gestaltet ist, dass wieder alles möglich ist, dann ist das Awareness-Team wie eine Feigenblatt-Funktion“, moserte sie.

Also hätte man die Nestbeschmutzer des linksbunten Einheitsliteraturbetriebs am besten gleich ganz wegcanceln sollen? Genau darum geht es diesen Bedenkenträgern mit ihrer Unkultur der Intoleranz. Sie wissen sich dabei in bester politischer Gesellschaft. Seit Jahren erhebt sich Protest dagegen, dass auch nicht-linke Publikationen in Frankfurt dargestellt werden dürfen. Die grüne Stadtverordnete Mirrianne Mahn (Nachname ist Programm) forderte bereits den Rücktritt von Buchmesse-Direktor Jürgen Boos, der seit langem versucht, sich dem linken Einheitsterror zu widersetzen. Die Grünen in Frankfurt lehnen dies zwar noch ab, der Druck auf Boos wird jedoch stetig größer. „Ich kann keine Veranstaltung als diskriminierungssensibel bezeichnen, die rechtsradikale Menschen duldet. Das kann ich einfach nicht nach Hanau, nicht nach Halle, nicht nach George Floyd“, schwadronierte Mahn weiter, die bereits 2021 die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an die Autorin Tsitsi Dangarembga unterbrochen hatte, weil es nicht genug sei, dass der Preis zwar an eine schwarze Frau verliehen werde, schwarze Autorinnen aber angeblich auf der Buchmesse nicht willkommen gewesen seien.

Mit rationalem Verstand nicht mehr zu bewältigen

Daran habe sich auch in diesem Jahr nichts geändert, behauptet Mahn. Es würden weiterhin „ganz klar“ die Rahmenbedingungen fehlen, „dass sich alle Menschen willkommen fühlen und dass alle Menschen auch mit einem guten Gefühl auf der Messe sein können.“ Also damit sich die, die sich als „alle Menschen“ bezeichnen, willkommen fühlen, müssen alle anderen weichen. Oder sind sie womöglich schon gar keine Menschen mehr? Es hat den Anschein. Die Buchmesse müsse jedenfalls gegen die Aggressoren für Diskriminierung vorgehen und nicht nur mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und Unterstützung für Betroffene reagieren, forderte Mahn weiter.

Das so gemalte Zerrbild des Deutschlands von 2022 ist mit dem rationalen Verstand nicht mehr zu bewältigen. Es wird die Fiktion eines von Rechtsradikalen dominierten Landes kreiert, in dem man seines Lebens nicht mehr sicher sein könne. Das genaue Gegenteil ist wahr: In Wahrheit werden Medien und Kultur nahezu vollständig von Linken und Linksradikalen dominiert, die das Land in ein Irrenhaus verwandeln. Dabei behaupten sie auch noch, ihnen würden überall Gefahren drohen, obwohl nur sie es sind, die jeden bedrohen und einschüchtern, der auch nur ein Jota von ihrer irren Ideologie abweicht oder sich gar weigert, sich ihr klaglos zu unterwerfen. Die Täter gerieren sich als Opfer, die Unterdrücker als Unterdrückte. Man könnte über diesen Irrsinn lachen, wenn er nicht so dramatische Folgen hätte. Denn dabei bleiben sämtliche Freiheiten in diesem Land auf der Strecke. Linke reklamieren sie allein für sich und sprechen sie ihren Gegnern rundweg ab. Deutschland ist in eine Schieflage geraten, die zunehmend an die letzten Jahre der Weimarer Republik erinnert.

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17 Kommentare

  1. Danke für diese Messe-Nachlese und Respekt für Dieter Stein von der JF.

    Ob (die meiner Meinung nach neofaschistitische) L. NeuerBauer aus dem Reemtsma-Clan die Einladung von Herrn Stein einen Artikel in der JF zu schreiben wohl annehmen wird ? 😉

  2. Der innere Widerstand der Reemtsma-Clique bestand darin „Heute gibt Reemtsma selbstkritisch zu, dass Hermann Göring, der Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe, rund 12,3 Millionen Reichsmark aus dem Firmenvermögen erhielt, um die NSDAP günstig zu stimmen. Ein dritter Bruder, Alwin, machte Karriere in der SS. deWiki „Alwin Siegfried Fürchtegott Reemtsma (1895–1970), Privatier, Teilhaber der Firma Reemtsma, Standartenführer der Waffen-SS, 1939 Verleihung des Ehrendegens des Reichsführers SS“ Also Widerstand durch Ankauf von Wohlwollen von der „richtigen“ Stelle. Seitdem sich dieses Hyänen auf der Buchmesse herumtreiben schenke ich sie mir. Um gute Bücher nach meinem Geschmack zu finden durchforste ich das Internet und bestelle online, um diesen Dämlichkeiten nicht zu begegnen. Wenn der stationäre Buchhandel in die Knie geht erübrigt sich auch die Buchmesse. Ein Problem gelöst.

  3. Es ist ja gut, dass man ausspricht, obwohl es nur eine Minderheit interessiert, dass die Buchmesse von linksgrünen Terroristen und Chaoten gekapert worden ist und alle kuschen. Ja alle, denn wenn man nicht dorthin geht, tun die Verlage genau das, was die Linksgrünen wollten. Ich weiß ja nicht, wie die Frankfurter Buchmesse tickt, aber ich war einmal vor Jahren mit auf einem Stand eines kleinen Verlages zur Leipziger Buchmesse. Da bin ich außerhalb des Standes herumgelaufen und habe mit den Leuten gesprochen und sie mit dem Verlag bekannt gemacht. Da ist es eigentlich egal, wo der Stand als solcher steht. Übrigens, die Buchpreise bei beiden Buchmessen sind schon seit Jahren politische Preise. Das ist nichts Neues. Neu ist es, die linksradikale Sprache von irgendwelchen Tussis, die meinen, dass ihre Ansicht und nur ihre allein, den Willen des aller verkörpert. Neu ist es, dass so etwas noch in den Medien hochgelobt wird und dass diesen Wohlstandsgören niemand die Meinung sagt und ihnen symbolisch auf den Mund klopft. Letztendlich zeigt auch die Frankfurter Buchmesse, dass der Westen am Ende ist. Das Geplärre immer von westlichen Werten, Demokratie und all solch Zeugs, ist nur Geplärre. Es ist das Ende eines Imperiums, was um sich schlägt und alle unter ihren Willen zwingen will. Es ist das Ende eines Imperiums, in dem Demokratie nur ein Textbaustein für Sonntagsreden ist. Von Linksextremisten begonnen, bis hin zu den unbedarften Deutschen, nehmen sie das Wort „Demokratie“ in den Mund. Erstere zerstören die Demokratie bewusst, letztere haben den Gong noch nicht gehört, der ihnen sagt, dass die Demokratie hierzulande und im ganzen Westen nur noch eine Illusion ist. Solange das nicht alle merken, solange die Menschen immer noch denken, in einer Demokratie zu leben, so lange darf Linksgrün mit allen ihren unterschiedlichen Extremisten/Terroristen schalten und walten wie sie wollen. Solange dürfen Terroristen, gerade wie heute wieder, wertvolle Gemälde, dieses Mal mit Kartoffelsuppe, bewerfen und dabei ist es egal, dass das Bild hinter Glas war. Unsere Werte sind Werte von Unterschichten geworden mit einer Fäkalsprache und mit genau solchen Handlungen. Wir werden pauperisiert in Sprache und im Leben. Deshalb ist es auch folgerichtig, dass Regenbogenfäkalliteratur einen Preis bekommen. Dieses Land, dieser Westen ist nicht mehr zu retten. Vielleicht einzelne Länder noch, aber Deutschland mit Sicherheit nicht mehr.

  4. wir brauchen ein parallel-deutschland für „normale“ leute.

    wir sollten solche veranstaltungen denen überlassen und alternativ-veranstaltungen organisieren.
    also nicht alternativ, wie grün, sondern als alternative dazu.

  5. Vielfalt behindert.

    Deshalb wollen sie ja auch die Vielfalt bei Ladekabel und Meinungen ausmerzen.

    Und die Preisverleihung an den „Sperma aus dem Arsch” der Literatur hat nicht „sogar“ sondern GERADE eine WELT-Kolumnistin entzückt, denn die WELT-Redaktion ist

    „… eine Redaktion, in der gerade LGBTIAQ-Themen eine wichtige Rolle spielen, in der lesbische und schwule Redakteurinnen und Autor*innen arbeiten.“ – Ulf Poschardt (WELT) am 04.06.2022

    Die WELT behandelt nun mal Themen genau so wie SCHWULISSIMO oder QUEERPRIDE – nur dass man Ihnen bei den Letzteren nicht vorlügt, das wäre objektiver professioneller Journalismus.

    Dass Linke Täter sich als Opfer gerieren ist auch nicht neu: In ihrem immerwährenden Kampf gegen die Realität mussten Linke schon Illegalität zur Legalität, Krankheit zur Gesundheit und Abnormität zur Normalität erklären.

    Um die Vielfalt ihrer kognitiven Dissonanzen überhaupt noch bewältigen zu können, mussten sie längst schon zu Meistern der Projektion werden – und andere immer genau der Untaten beschuldigen, die sie selber begehen.

  6. „Mit rationalem Verstand nicht mehr zu bewältigen“ Sehr geehrter Herr Löwengrub, das ist der einzige Satz in ihrer Aussage den ich nachvollziehen kann. Der Buchpreis ist eine Schande für Deutschland! Aber warum geben sie den Linken Schuld? Was haben die mit einem Autor der Neofaschistisches Gedankengut der Ukras verbreitet zu tun? Sind es nicht eher die Neoliberal US verseuchten Verlage der deutschen die die herrschende Politik der USA und seiner Kultur hofieren. Frau von der Leyen hat gerade von Bill Gates den Great Reset Preis erhalten. Die letzten Friedensnobelpreisträger waren allesamt Kriegsverbrecher vor allem aus den USA. Ob sie es nun glauben oder nicht Nationalsozialismus hat nichts mit Sozialismus oder Links zu tun. Nationalsozialismus ist ein von deutschen Faschisten kreierter Begriff um die Schuld auf Links abzuwälzen. Nationalsozialismus ist Faschismus auf nationalistischer, kapitalistischer, ökonomischer Grundlage. In der BRD wurde das allerdings unter den Teppich von Holocaust gekehrt um dem Faschismus einen Linken Mantel um zu hängen. Ihren Hass auf Links können sie nicht verbergen das ist auch gut so. Nur ändern sie nichts mit ihren verbalen Angriffen. Doch das wollen sie auch nicht. Oder?

    • „Nationalsozialismus hat nichts mit Sozialismus oder Links zu tun.“

      Genau, und deshalb haben sie ihre Idee auch NationalSOZIALISMUS genannt, weil sie nichts mit Sozialismus am Hut hatten.

      „Sozialist sein: das heißt, das Ich dem Du unterordnen, die Persönlichkeit der Gesamtheit zum Opfer bringen. Sozialismus ist im tiefsten Sinne Dienst. Verzicht für den Einzelnen und Forderung für das Ganze.“ – Joseph Goebbels, Michael 1929

      „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir deutsche Linke! Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Bürgerblock.” – Joseph Goebbels, Der Angriff vom 06.12.1931

      „Wir wollen es nicht mehr dulden, dass der deutsche Arbeiter der Proletarier der Nation ist – darum sind wir Sozialisten. Wir wollen es nicht mehr zulassen, dass die Deutsche Nation der Proletarier der Welt ist, darum sind wir Nationalisten. Und weil wir in diesen beiden Aufgaben den einmaligen geschichtlichen Sinn deutscher Zukunft erblicken, der nur insgesamt gelöst werden kann, darum nennen wir uns Nationalsozialisten.“ – Joseph Goebbels (Appell an die Nation 1932)

      • Sehr schön zitiert. Hitler hätte niemals ohne Unterstützung des Kapitals einen Krieg führen können. und das Rüstungs- und Großkapital steht auf der Seite des kapitalistischen und nicht des sozialistischen Systems. Auch und gerade das der USA. Was können ihnen Politiker noch für Märchen ( Göbbels) erzählen, bevor sie anfangen zu verstehen das man sie schon lange verblödet hat und es auch heute weiter tut. Vergleich gefällig? Biden und Trump! Weil sie den einen nicht wirklich durchschauen und auch nicht wollen, wählen sie den anderen. Sie sind aber beide politische Führer die dem Kapital und nicht dem Menschen dienen und es auch für sich nutzen. Hitler und Göbbels haben es nicht anders gemacht. Nicht jedes Bekenntnis entspricht der Wahrheit und nicht jede rote Fahne ist links. Denken sie mal darüber nach, wem sie selber mit ihren Gedanken in die Hände spielen! Dem arbeitenden Menschen mit Sicherheit nicht!

    • @Jürgen Karsten: „Der Buchpreis ist eine Schande für Deutschland! Aber warum geben sie den Linken Schuld?“
      Sehen Sie das nicht? Unser Land ist Linksgrün geworden. Die Buchpreise werden von Links-Woken-Grünen Personen ausgewürfelt. Es kommen nur Bücher in Frage, die ins dieses Weltbild passen. Übrigens, Hitlers Partei war sehr wohl am Anfang links. Er war gegen das Kapital und gegen das Bürgertum. Deshalb hatte die Partei ja auch „Sozialismus“ im Namen. Das war ernst gemeint, bis die beiderseitige Kaperung durch und mit dem Geldadel kam. Die Partei war nicht kommunistisch, wie die KPD damals. Es gibt unterschiedliche „Links“. Das sehen Sie ja an der SPD.

  7. Ich kann mich nur noch einmal wiederholen: dieser Staat ist ist mittlerweile dermaßen innerlich verfault, da hilft kein punktuelles Herausschneiden mehr. Da hilft nur noch ein kompletter Neuanfang. Warum sitzt eigentlich Luisa Neubauer nicht in Untersuchungshaft? Sie hat doch von „Pipeline sprengen“ schwadoniert. Wäre das ein AfD-Mitglied gewesen, es wäre so!
    Aber lassen wir das…. diese Diskussion führen zu nichts. Und die Buchmesse als solches hat wahrscheinlich jetzt genau die gleiche Qualität wie alles andere in Deutschland, das mal Rang und Namen in der Welt hatte: Sie verkommt zu etwas Unterdurchschnittlichen, höchstens Mittelmäßigen, und niemand wird sie weiterhin groß interessieren, außer die Linke Blase, die hier den Ton angibt. Im Augenblick.

  8. Luisa Neubauer und die Pipelinesprengung.Ihre Herkunft sagt alles.Der innere Widerstand der Reemtsma-Clique bestand darin „Heute gibt Reemtsma selbstkritisch zu, dass Hermann Göring, der Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe, rund 12,3 Millionen Reichsmark aus dem Firmenvermögen erhielt, um die NSDAP günstig zu stimmen. Ein dritter Bruder, Alwin, machte Karriere in der SS. deWiki „Alwin Siegfried Fürchtegott Reemtsma (1895–1970), Privatier, Teilhaber der Firma Reemtsma, Standartenführer der Waffen-SS, 1939 Verleihung des Ehrendegens des Reichsführers SS“ Also Widerstand durch Ankauf von Wohlwollen von der „richtigen“ Stelle.
    Wenn mir einer Erzählt,das der Verein F.F.F Sauber ist und nicht von Nazigruppen Unterwandert ist,glaubt auch noch,das die Kinder vom Klapperstorch gebracht werden.

  9. Wer erwartet von einer Buchmesse in Deutschland anno 2022 noch literarische Kultur? – Dafür soll Seleskyj flächendeckend auf Video präsent gewesen sein.

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