CDU fordert Rücktritt: Wird es jetzt endlich eng für Anne Spiegel?

Grüne Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Foto:Imago)

Wird Anne Spiegel, heutige Bundesfamilienministerin, nun doch noch von ihrer (nicht allzu fernen) Vergangenheit als rheinland-pfälzische Umweltministerin zum Zeitpunkt des verheerenden Hochwassers von letztem Juli eingeholt? Der Rücktritt der nordrhein-westfälischen Umweltministerin Ursula Heinen-Esser am Donnerstag abend hat die Situation für Spiegel jedenfalls nichts leichter gemacht; zu Recht wird die Frage gestellt, wieso jene wegen eines nur indirekt mit der Flutkatastrophe in Zusammenhang stehenden Skandals gehen muss, während Spiegels Fehlverhalten direkt zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe – belegt durch verfängliche SMS-Protokolle – zutage trat.

Im Fall von Heinen-Esser war der Druck zu groß geworden, nachdem bekannt geworden war, dass sie kurz nach der Katastrophe mit über 180 Toten ihren Mallorca-Urlaub unbekümmert fortgesetzt und taktloserweise für eine Geburtstagsparty ihres Mannes hatte CDU-Parteifreunde nach Malle einfliegen lassen, während in der Heimat Leichen geborgen wurden und zahllose Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz standen. Doch Spiegel war nicht viel besser: Nur zehn Tage nach dem verheerenden Hochwasser an der Ahr soll sie in einen vierwöchigen Urlaub gereist sein.

Verantwortungsbewusstsein? Fehlanzeige

Deshalb kommen nun explizite Rücktritts- bzw. Entlassungsforderungen aus der CDU gegen die Grüne Spiegel, wo man offenbar mit Blick auf Heinen-Esser befürchtet, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Unions-Parlamentsgeschäftsführer Thomas Frei kritisierte in der „Rheinischen Post“ das Verhalten von Spiegel scharf: „Wenn es um Verantwortung geht, ist sie nicht erreichbar oder verreist.” Gehe es jedoch um medienwirksame Foto-Termine, „bequemt sie sich aus dem sonnigen Frankreichurlaub ins Katastrophengebiet, wo Menschen Angehörige verloren haben und vor den Trümmern ihr Existenz stehen.

Da von Spiegel, die sich während der Todesflut vor allem um ihr Image und das korrekte Gendern ihres Pressestatements sorgte, weiterhin keine Einsicht und Verantwortungsbereitschaft zu erwarten sind, fordert die Union Bundeskanzler Scholz nun zum Handeln auf. „Dass Olaf Scholz so ein Amtsverständnis gut findet, kann ich mir nicht vorstellen”, so Frei. Deutschland brauche Regierungsmitglieder, „die dem Land dienen und nicht nur an ihr Bild in der Öffentlichkeit denken”. Ob er damit ausgerechnet bei Scholz die richtigen Knöpfe drückt, der diesem Anspruch – Stichworte Cum-Ex und Wirecard – vermutlich ebenso wenig gerecht wird?

9 Kommentare

  1. Zum einen, was kümmert mich das linksgrüne  Faschistengesindel.

    Zum anderen, wird dem deutschen Michel mit seiner Zipfelmütze über Augen und Ohren vorgeführt, welches Gesindel er gewählt hat.

  2. Das Weib muss weg und hat rein gar nichts mehr i.d. Politik verloren.
    Einfach widerlich, wie solche Elemente an ihrem Machtstuhl kleben.
    Pfui, hau endlich ab.

  3. Nö, das geht ihr gepflegt am Gesäß vorbei. Was geht sie das an, wenn eine Flutkatastrophe durch die Lande rast. Kann sie etwas dafür? Nein. Was soll also das Geschrei? Und in Deutschland wird nicht zurückgetreten.

  4. Die Dame, die mit zwischen 15-20 Tausend Euronen pro Monat heimgeht, aber keine 40 Mark für einen Frisörbesuch hat. In bester grüner Tradition nicht einen Hauch von Schuldbewußtsein. Wahrscheinlich waren die 134 Toten im Ahrtal üble Sexisten, die absichtlich gestorben sind um euer Majestät zu schaden. Zum Kotzen, die Alte!

  5. Die haben ALLE Dreck am Stecken. incl. der Vorgängerregierung……wobei der „Stecken“ doch eher ein Brückenpfeiler ist !

  6. Politiker sind überwiegend empathielose Psychopaten mit ausgeprägt narzisstischer Neigung. Sonst wären die nicht da, wo sie sind. Merkt man auch hier,
    die Coronapandemie sei für sie (Spiegel), ihre 4 Kinder und Mann so anstrengend…deswegen 4 Wochen Urlaub (in Frankreich).
    Was kümmern da Tote und Chaos zuhause.
    Alles eine Charge.

  7. Frau Spiegel sollte sofort zurücktreten. Nicht nur anstandshalber, Es sind schon viele Politker aufgrund von „harmloseren“ Themen gegangen.

  8. Was diese Dame sich geleistet hat, war schlichtweg 4 Wochen Arbeitsverweigerung!

    Vielleicht ist es dem einen oder anderen noch in Erinnerung: Woran es nach der Flut am meisten mangelte, war die Koordination und sinnvolle Hilfsaktionen einzuleiten. Genau dafür wäre eine Ministerin vorrangig zuständig gewesen. Auch ihr übriges Verhalten spricht eine deutliche egomanische Sprache. Verantwortung und Einsatz? Fehlanzeige rundum.

    Nun redet sie sich mit ihrer erholungsbedürftigen Familie heraus. So als hätte sich ihre Familie nicht auch ohne sie erholen können – und das über 4 Wochen hinweg?

    Jeder Arbeitnehmer, der sich eine derartige Arbeitsauffassung zu eigen machen würde, würde in hohem Bogen rausfliegen. Und dafür muss der politische Souverän sorgen, denn untereinander gilt für Politiker vor allem eines: Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus! Und politische Aufregungen sind selten, durchsichtig parteipolitisch und nicht aus Verantwortung – und dazu oft schauspielerisch noch misserabel vorgetragen. Dabei fallen mir vor allem einige grüne Gallionsfiguren ein.

  9. So geht es nicht, Frau Spiegel.
    Sofortiger Rücktritt, da gibt es überhaupt keine Frage. Sie hat ihr Amt grob vernachlässigt und ist den Anforderungen nicht gewachsen.
    Obendrein hat sie gelogen… hui, damit hat sie sich aber als Ministerin qualifiziert. Na Schwamm drüber,
    die muss weg.

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