Charles Manson – der erste Grüne?

Charles Manson 2012 im US-Knast, fünf Jahre vor seinem Tod (Foto:Imago/ZUMAPress)

Deutsches Bildungsfernsehen beginnt meistens nachts. Nicht gerade selten auf „Arte“, dem deutsch-französischen TV-Sender. Dort gibt es gut recherchierte Dokumentarfilme über Musikgrößen, wie die Beatles, Bob Marley oder Johnny Cash. An diesem späten Abend dann ein echter Horrorfilm, über einen üblen Halunken aus der Subkultur. Er war irgendwie schräg, schwamm im Sumpf der Hippie-Bewegung und ging als siebenfacher Mörder in die Geschichte ein. Ein Abend mit Charles Manson ist genauso gemütlich wie ein Spaziergang bei Mondschein – an der Hand des Kannibalen Hannibal Lecter. Letzterer war Ausgeburt einer Romanreihe von Thomas Harris, ersterer kommt auf Wikipedia leicht rüber wie ein Pop/Rock-Star, was alles andere als eine Perversion ist.

Der Mann mit dem knallharten Blick war inmitten der entstehenden Popkultur der 1960er und 1970er Jahre gar nicht untypisch. Von den Hippies bis zur westdeutschen Alternativszene gab es eine starke Verbindung in unheimliche Kanäle. Esoterik, Satanismus und der Glaube an irgendwelche geschäftstüchtigen Gurus vereinte das antibürgerliche Lager. Charles Manson war ein esoterischer, extremistischer politischer Hippie. Auf den frühen Parteitagen der Grünen, noch als „Bunte Liste/Wehrt euch!“ oder „Bunte Liste„, wäre Manson unter all den häkelnden Blumentopf-Struppies, mit seinen langen, ungepflegten Haaren, nicht aufgefallen. Mit seinen krausen Ideen wäre er zwar an den extremistischen Rändern gelandet, aber selbst Anhänger eindeutig nationalsozialistischer Esoterik waren bei den Grünen lange Zeit ganz oben zu finden.

Man denke nur an Baldur Springmann, Gründungsmitglied der Grünen 1978 und Pionier der deutschgrünen Ökologiebewegung. Der völkische Sieg-Heil-Springmann war Antichrist, wie Hitler, ein erklärter Feind des krichlichen Glaubens, da jeder Mensch seine eigene Religion sei, wie er sagte. Er wollte die Grünen zu einer neuheidnischen Sekte ausbauen, was bis heute in diesem politischen Lager nachwirkt. Manson, mit dem später eintätowierten Hakenkreuz am Kopf, war im Prinzip ein Bruder im Geiste – Springmann und Manson, zwei inhumane Rassisten, vereint als Quasi-Mitbegründer der Grünen. Kein Wunder also, dass heute die Grünen alles tun, um ihre ideologischen, politischen und esoterischen Gründerzeiten vergessen zu machen. Zahlreiche Spitzenpolitker der Grünen manipulieren ihre Internet-Einträge und lassen z.B. K-Gruppen-Mitgliedschaften auf ihren Seiten (bis hin zu Wikipedia) „verschwinden“.

Esoterischer Grün-Rassismus

„Mansons Philosophie gründete auf einer rassistischen Denkweise: Nur Weiße waren als Mitglieder erwünscht. Obwohl Manson verkündete, dass Frauen keine Seelen hätten und lediglich als Dienerinnen des Mannes eine Daseinsberechtigung besäßen, waren es besonders die weiblichen Mitglieder der Gruppierung, die immer wieder neue Bewerber anlockten. Teilweise war der Andrang so groß, dass Manson per Los entschied, wer bleiben durfte oder zu gehen hatte. Die Family wurde von Manson autoritär geführt. ‚Negermusik‘ zu hören (beispielsweise Jimi Hendrix) war ebenso wie das Tragen von Brillen oder der Verzehr von Fleisch (Oh Veggy Day, ironische Anm. d. Verf.) streng verboten. Manson versuchte, neue Mitglieder mithilfe von Drogen und Gruppensex anzuziehen und an sich zu binden. Die Mitglieder machte er mit psychischer und sexueller Abhängigkeit sowie Drogen, besonders LSD, gefügig. Manson prophezeite, dass 1969 die schwarzen Amerikaner rebellieren und grausame Morde in den Villen reicher weißer Amerikaner begehen würden. Ein Rassenkrieg wäre die Folge, den die Afroamerikaner gewinnen würden, worauf alle weißen Amerikaner ermordet würden. Überleben könnte man dieses Massaker nur, indem man sich ihm und seiner Family anschlösse. Die siegreichen Schwarzen wären nämlich, so Manson, aufgrund der „sklavischen Natur ihrer Rasse“ unfähig dazu, sich selbst zu führen. Deshalb würden sie irgendwann ihn zu ihrem neuen Anführer wählen und zum Herrscher über die Welt machen.“ Das ist auf Wikipedia über Charles Manson nachzulesen.

Wie? Das ist doch alles rechts! Nazi!? Was hat das denn mit den Grünen zu tun? Schon seit Jahren erklärt Ex-Mitbegründerin und Altstar des „Umwelt-Movements“, Jutta Ditfurth, das bizarre Innenleben der Anhänger der Sonnenblume. Dithfurth war bekanntlich eine jahrelange intime Begleiterin der Grünen Sekte und kennt deren Innenleben ganz genau. Sie weiß, was hinter den Kulissen wirklich gesagt und wirklich gedacht wird – und das ist einfach scheußlich und schrecklich. Wenn einem der Gründungsnazi und deutsche Öko-Pionier Springmann (Ahnentafeln von ihm könnten bei der Deutschen Umwelthilfe in deren Büros hängen!) nicht reicht, dann, bitte – Frau Dithfurth kennt den Laden seit Jahrzehnten: Die Grünen sind eine verkappte Sekte, die sich lediglich im Rahmen der dick und fett fließenden Kohle in der Berufspolitik nach außen verbürgerlicht hat. Dass die deutschen Amtskirchen ihre Tore weit für grüne „PolitikerInnen“ öffneten, gehört zu den abstrusen Sonderwegen der hiesigen Politik unter der Kanzlerschaft von Angela Merkel. Denn antichristliche Einstellungen und Feindlichkeiten gegenüber allen – gerade auch humanistischen – Lehren der Kirchen waren hier quasi state of the art.

Wohlbekannte Reinwaschung von Überzeugungstätern

Grünen-Mitbegründerin Ditfurth hält fest: „In der Grünen Partei schwelt ein Konflikt um Homöopathie. Homöopathie und Esoterik, das hängt ja eng zusammen. Der Bundesvorstand weiss sehr genau, dass ein grosser Teil der grünen Basis, vor allem in den südlichen Bundesländern, auch auf Funktionärs­ebene, Anthroposophen sind, die der Homöopathie anhängen. Hinter den Kulissen tobte ein starker Konflikt, den die Parteispitze in der Öffentlichkeit herunterspielte. Am Schluss formulierten sie ein völlig verquarktes, unzureichendes Papier, nur um nicht entscheiden zu müssen. So stark ist der Einfluss nicht nur von Anthroposophen, sondern auch von anderen Esoterikern und Homöopathie-Anhängern innerhalb der Grünen Partei immer noch. Das wird komischerweise kaum wahrgenommen.

Bekannte Anthroposophen, bis hin zum Waldorf-Steiner, sind echte Rassisten und hängen bizarren Theorien über „Wurzelrassen“ und „Engelswesen“ an – ein anderes Thema. Charles Manson wurde jedenfalls zum Symbol des früh gescheiterten Hippie-Movements. Seine Verbrechen wurden dann aber allzu schnell im Lichte der Öffentlichkeit von scheinbar politisch wirren Ideen abgekoppelt. Da war der Wahnsinnige, der Einzeltäter, ein Fall für die Psychiatrie – na, kommt uns diese „Reinwaschung“ eines bösartigen Überzeugungstäters nicht irgendwie bekannt vor?! Ausserdem war der „Einzeltäter“ Manson für die damalige Zeit extrem vernetzt. Er bewegte sich in zahlreichen esoterischen, satanischen und sonstwie obskuren Zirkeln wie ein Fisch im Wasser.

Manson gab auch seine große Nähe zu dem britischen Okkultisten und Schwarzmagie-Schriftsteller Aleister Crowley öffentlich bekannt – Crowley wiederum ist ein bekannter Kult- und Sinnstifter der ganzen Black-Metal-, Death-Metal- und sonstiger Blacksatanic-Rock-Formationen, zu denen auch Ozzy Osbourne mit seinen Black Sabbath gehört. Wer diesen Sumpf der bekennenden Teufelsanhänger mal hören und sehen will, der gebe auf Google ein: „Black Widow – Come to the Sabbat“ (1972.) Eine musikalische Scheußlichkeit, aber offene Werbung der Satanisten im damaligen „Beat-Club“ (mit freundlicher Unterstützung des GEZ-NDR). Im Stakkato wird Einblick in die hirnlose Trance der Verirrten gegeben, die sich dem Teufel verschreiben und ihn anbeten: „Come, Come, Come to the Sabbat…„. Eine Band gibt den Teufelstakt vor, weder damals noch später ungewöhnlich in der Szene. Charles Manson war weder ein Einzeltäter noch eine durchgeknallte Randfigur. Die rituelle Ermordung der hochschwangeren Schauspielerin Sharon Tate nach Vorgabe satanischer Praktiken mitsamt ihrer Freunde, bei der an die Wände mit dem Blut der Opfer geschrieben wurde, war eine zutiefst symbolische Handlung. Das Böse ist here to stay.

Dunstkreis der Teufelsanbeter

Kommen wir also nun final zur „Arte“-Themensendung. TV, welches die Massen niemals erreicht. Kurz vor Mitternacht packen Insider aus – und die Nähe zu den Grünen wird an einem ungewöhnlichen Ende erneut deutlich. Keine Geschlechter mehr? Jeder mit jedem? Die bürgerliche Ehe ist repressiv und muss zerstört werden? Minderheitenrechte sind relevanter als die Mehrheit? Sexualität muss auch im Zusammenhang mit der alten weißen und der schwarzen Rasse gesehen werden? Alte weiße Männer gehören nicht mehr dazu? Heterosex ist männlich dominiert und gehört abgeschafft? Das sind die Grünen und ihre Anhänger und artverwandten Milieus, die solche bizarren und letztlich teuflisch-inhumanen Ansichten mitten in die Gesellschaft hineinschleudern und damit eine politische Vergewaltigung der Bevölkerung einläuten. Und nun kommt Charles Manson.

Und zwar bei „Arte“, im Juni 2019: Charles Manson war ein früher radikaler Verfechter für das Rudelleben in Kommunen und Wohngemeinschaften, die Familie galt ihm als oberstes Feindbild. Ein Insider gab sinngemäß über das Leben in seiner Hippie-Kommune zu Protokoll: „Jeder hat es mit jedem getrieben. Er biss beim Sex seine Partner, war sadistisch. Männer mussten mit Männern, Frauen mit Frauen.“ „Charly“ nannten ihn seine Anhänger, und dieser wollte unbedingt „Jungfrauen entjungfern, man schlug sie oft für ihn bewußtlos, alles lebte von Zwang und Gewalt.“ Manson sagte, wenn jemand getötet werden muss, dann ist es eben so, dann wird das erledigt – jeder Anhänger einer Faschismus-Variante wird das bestätigen. Maoisten töteten während der chinesischen „Kulturrevolution“ mehr als 50 Millionen Menschen. Deutsche K-Gruppen bezogen sich auf Mao als politisch obersten Dienstherren. Viele prominente Grüne waren in K-Gruppen, wie etwa Joschka Fischer, Jürgen Trittin oder Winfried Kretschmann. Massenmörder Mao dürfte posthum Manson ebenso recht geben. Irgendwo treffen sich alle scheußlichen Charakter dieser Welt in einer dreckigen Ecke. Charles Manson war ein Grüner.

P.S. Das ist doch alles übertrieben und aufgebauscht? Mitnichten. Die Scheußlichkeiten mancher namhafter Grünen in Sachen Pädophilie (bis hin zu sexuellen Übergriffen und mutmaßlichen Vergewaltigungen von Kindern und Jugendlichen) wurden nicht einmal erwähnt. Aber daran hätte Charles Manson ganz bestimmt auch sein Vergnügen gehabt.