Christenverfolgung in Nigeria: Die Welt schaut weg

Christenverfolgung in Nigeria: Die Welt schaut weg

Das Leiden der Christen in Nigeria muss gestoppt werden; dies fordert auch eine aktuelle Petition (Montage:CitizenGo)

In den letzten Jahren ist es immer dasselbe schaurige Spiel der Doppelmoral: Für einen kurzen Moment blickt die Welt auf Nigeria. Bilder niedergebrannter Kirchen und Berichte über massakrierte Familien schockieren die internationale Gemeinschaft,  Regierungschefs posten ihre Betroffenheit in sozialen Medien – doch dann verstummten die Schlagzeilen. Westliche Medien widmen sich lieber wieder Themen wie “antimuslimischem Rassismus” und “Islamophobie” oder feiern mit Hingabe Ramadan. Derweil gehen die Tötungen durch Anhänger der Nichts-hat-mit-nichts-irgendwas-zu-tun-Religion des “Friedens” immer weiter – und tun es bis heute: Bewaffnete islamistische Milizen, vor allem Fulani-Milizen und Gruppen wie Boko Haram überfallen weiterhin christliche Dörfer, brennen Gotteshäuser nieder und entführen ganze Familien.

Inzwischen ist Nigeria für Christen mit Abstand zum tödlichsten Land der Welt geworden. Obwohl Glaube niemals ein Todesurteil sein darf, erleben genau das Tausende dort täglich – unter dem Radar von selbsternannten Völkerrechtsexperten und -verteidigern, von selektiv empörten westlichen Gutmenschen und Appeasement-Heuchlern, die bei Gaza und “Pallywood” rot sehen, aber hier wegschauen. Die blanken Zahlen sind erschütternd: Allein in den ersten 220 Tagen des Jahres 2025 wurden nach Angaben der nigerianischen Menschenrechtsorganisation Intersocietymindestens 7.087 Christen getötet – durchschnittlich 32 pro Tag. Die Dunkelziffer dürfte erheblich darüber liegen.

Brutaler und reale Gewalt

Auch “Open Doors” bestätigt in seiner World Watch List diese traurige Entwicklung; Nigeria bleibt Epizentrum globaler Christenmorde; von den weltweit dokumentierten Todesfällen 2025 entfielen die meisten auf dieses Land. Der Report zählt auf: Kirchen werden zerstört, Gemeinden vertrieben, Familien ausgelöscht. Während im “Der Islam gehört zu”-Deutschland immer weniger Christen in Europa die Fastenzeit und das Osterfest feiern und der Ramadan hierzulande zum staatlich-medialen Hauptevent erhoben wird, durchleben nigerianische Christen ein wahres Martyrium. Auch dieses Jahr droht ihnen ein buchstäblicher Karfreitag der Entbehrungen und des Grauens, mit brutaler und realer Gewalt – denn die hält auch 2026 unvermindert an: Fulani-Milizen attackierten dieses Jahr bereits Dutzende Kirchen, entführten Gläubige und brannten ganze Dörfer nieder.

Die nigerianische Regierung steht international zwar in der Kritik, weil sie den Schutz der christlichen Minderheit nicht gewährleisten kann oder will; teils aus Untätigkeit, teils, weil sie von den islamischen Milizen, die vielerorts ein Staat im Staat sind, unter Druck gesetzt wird oder weil sie offen mit den Islamisten sympathisiert .

Petition fordert: UN-Menschenrechtsrat muss bis Dienstag tätig werden!

Es gibt noch ein letztes Zeitfenster, das sich allerdings kommende Woche schließt: Noch bis Dienstag, den 31. März 2026 läuft die 61. Sitzungsrunde des UN-Menschenrechtsrats in Genf. Noch besteht die Chance, die schrecklichen Zustände in Nigeria dort aufs Tapet zu bringen und das Land durch eine entschlossene Resolution der Staatengemeinschaft zumindest diplomatisch unter Druck zu setzen. Nachdem die US-Regierung bereits mehrfach militärische Interventionen zugunsten der bedrohten Christen ins Auge gefasst hatte, könnte ein solcher Schritt des Menschenrechtsrats die Handlungnotwendigkeit und Dringlichkeit nochmals unterstreichen. Unterbleibt in Genf jedoch die dringende Debatte über die systematische Verfolgung nigerianischer Christen, würde die UN hingegen eine fatale Botschaft senden – nämlich die, dass das Leben dieser Menschen nicht zählt. Das würde bedeuten, dass radikale Terroristen weiter morden dürfen, ohne Konsequenzen.

Deshalb läuft noch für wenige Tage im Netz eine internationale Petition, die sich an Deutschlands ständige UN-Vertreterin in Genf, Botschafterin Antje Leendertse, richtet und die auf den letzten Metern nochmals zahlreiche Unterstützung braucht! In dieser wird eine sofortige Debatte im UN-Menschenrechtsrat über die Christenverfolgung in Nigeria gefordert, inklusive einer Beschlussfassung zu gezielten Sanktionen und Visa-Sperren gegen die Täter und Unterstützer. Vo allem soll Entwicklungshilfe für Nigeria nur noch unter der Bedingung fließen, dass christliche Gemeinden fortan wirksam geschützt werden. Denn: Regierungen und Institutionen wie die UN haben durchaus die Mittel; es fehlt nur der politische Wille.

13 Kommentare

  1. Ein wichtiger Punkt fehlt noch in diesem Artikel :
    Von unseren ach so christlichen Kirchen höre ich gar nichts zu dem Thema !
    Vor allem in Deutschland ist es denen viel wichtiger gute Verbindungen zum Islam zu pflegen und vor allem die AfD als islamophob und rassistisch hinzustellen .

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  2. alice erlöse uns von allen polit-und kirchenidioten… zwangsabgaben und steuergeldverbrechern in diesem lasnde der vollidioten….. legal illegal scheißegal… nur diäten und pen sion en zählen… bezahl das politund kirchenidiotenvolk nach leistung oder rauswerfen….

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  3. Was wir hier erleben ist nur noch ein Komplettversagen der Gesellschaft, der Regierung, der Reichen und der Mächtigen! Schande, Schande, Schande!!!!

  4. Im Grenzgebiet von Moslems/Christen gibt es immer stetig ansteigende und einseitige Überfälle bei den sogenannten Unreinen. Irgendwie schaut die UN bei Überfällen in dieser Richtung immer und stetig weg. Auch bei dem, was gleichwertig in der EU stetig ansteigt. Eigentlich müßten doch die stetig Vertuscher endlich mal vor Gericht. Oder gibt es inzwischen, UN anerkannt, Menschen mit schlimmen SONDER-Erlaubnissen?

  5. Wo bleibt der Papst? Warum reist er nicht nach Nigeria und bringt die Situation dort ins Bewusstsein der Welt bzw. Der UNO? Nein- das macht er nicht- er kümmert sich um die Vatikan Bank – Heuchler— und die Gläubigen werden abgeschlachtet –

  6. Die zehn Länder, in denen Christen am stärksten verfolgt werden, sind Nordkorea, Somalia, Jemen, Sudan, Eritrea, Syrien, Nigeria, Pakistan, Libyen und Iran. In diesen Ländern herrscht nachweislich ein extrem hohes Maß an Christenverfolgung.
    Quelle: Duck AI

    Insgesamt werden Christen in mehr als 50 Ländern verfolgt.
    Das sollte ein Thema für die christlichen Kirchen sein! Aber anscheinend interessiert man sich dort nicht wirklich dafür. Ansonsten würde man das Thema buchstäblich an die große Glocke hängen.

    Wenn noch nicht mal die Kirchen hier etwas unternehmen, warum sollte dann ausgerechnet die UNO etwas tun?

    1. Das Christentum soll gemäß der NWO-Pläne ausgelöscht werden. Der Papst/Vatikan weiß das ebenso wie die UN. Beide arbeiten vermutlich mit an den NWO-Plänen und halten deshalb still. Was will man vom Papst (egal welchem) noch verlangen, nachdem seit Anfang der 1960er Jahre ganz offiziell Luzifer im Vatikan verehrt wird. Der Vatikan ist seit Langem unterwandert.

    2. Wenn schon die Kirchen nichts machen, sollte wenigstens die UNO was tun. Leider sind der UNO die Christen halt nichts wert. Wie auch inzwischen hier. Von unserer Politik wird der Islam als einzige Zukunft gehipt. Warum? Die Wahrheit ist unerwünscht.

    3. Bitte beten Sie alle für unsere verfolgten christlichen Brüder und Schwestern sowie für unsere Feinde auch. Christen gehören nicht mehr zu dieser moralisch vedorbenen Welt und diese Welt will ihnen nicht helfen.
      ‚Oden Doors‘ = Hilfsorganisation.
      Wie ehrlich die sind , schwer einschätzbar.

  7. furchtbar, auch das wegschauen!
    weniger krass, aber noch mehr tabuisiert sind die diskrimierungen von christen in israel, bespucken von priestern etc. ist alltag. ein us christ wurde von siedlern getötet, andere vertrieben, katholische kirchen und krankenhäuser in gaza bombadiert…die meisten hier wissen nicht, dass christen in gaza leben, ohne probleme von moslemischer seite. wer darüber spricht wie tucker carlson, der einige christen von dort interviewte ist natürlich ein antisemit. darf nicht sein, kann nicht sein, einfach wegschauen. immerhin hat mal das zdf darüber berichtet, vor einigen jahren. unterstützung von christen aus anderen ländern: fehlanzeige.

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  8. @Christenverfolgung in Nigeria:
    das sind doch die Guten, die da Hetzjagd betreiben !
    Erinnern sie sich an Merkel und die „Hetzjagd von Chemnitz – da war es politisch nützlich die bösen !
    Genaugenommen – und nicht erst seit heute – sind die „Eliten“ überaus charakterloses Gesindel !
    Schade, das es dem Menschen nicht auf die Stirn getackert ist – das würde mich interessieren, ob die dann auch an der macht wären !

  9. Syrischer Terroristenführer auf Einladung Friedrich Merz nach Berlin
    Über Nacht haben IS- und Al-Qaida-nahe Terroristen aus den Reihen des syrischen Machthabers Jolani in Syrien Pogrome gegen Christen verübt. Christen wurden angegriffen, ihre Läden und Wohnungen geplündert. Ziel ist es, die Christen zu vertreiben und zu enteignen. Am Montag kommt Jolani auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Deutschland. Das muss man sich einmal … Weiterlesen → https://kammerspartakus.wordpress.com/2026/03/29/syrischer-terroristenfuhrer-auf-einladung-friedrich-merz-nach-berlin/

  10. Die Christen und Animisten in Nigeria und im Sudan haben zu wenig Geld, zu wenig Kontakte und zu wenig moraltriefendes, woke definiertes Ansehen, um „unseren“ Zivilgesellschaftlern ihren Schutz auch nur als sinnvolles Anliegen nahe zu bringen. MS-Journalisten bezeichnen die Christenverfolgungen in diesen Ländern als „soziale Konflikte“. Dass die Angriffe zumindest weitgehend einseitig von Muslimen ausgehen, sagt niemand, der die Islamisierung Deutschlands und Westeuropas als wünschenswert oder als unvermeidbar betrachtet. Die Angreifer handeln mit dem Recht des Stärkeren, -Rücksichtsloseren und Fanatischeren. Ihnen Schranken zu setzen, würde sofort als „antimuslimisch-rassistisch“ abgetan. Die politischen Klassen im Westen verweigern jede Solidarität mit ihren „eigenen“ Völkern, wer erwartet da, dass sie sich für Außenstehende stark machen?