
“AfD, AfD, AfD” hallt es durch den großen Saal im Schloss Burgau in Düren. Düren ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen, mit mehr als 94.000 Einwohnern. Einst, um 1900, war sie die Stadt der Millionäre. Heute ist sie die viertärmste Stadt in Nordrhein-Westfalen. Bei den letzten Kommunalwahlen im September 2020 errangen die CDU hier 41 Prozent, die SPD 25,2 Prozent, die Grünen 15 Prozent, die AfD 6,4 Prozent, die FDP 4,4 Prozent, Die Linke 2,6 Prozent und die Sonstigen 5,5 Prozent. Seither ist viel Wasser das Flüsschen Rur heruntergeflossen (2021 war es bekanntermaßen ein bisschen mehr, als sich die Flut vom Rurstausee den Fluss herunterstürzte).
Die Menschen in Düren können nun am 14. September erneut ihre Stimme bei der NRW-Kommunalwahl 2025 abgeben. Aus diesem Anlass fand gestern eine Wahlkampfveranstaltung der AfD im Kreis Düren statt. Die eindrucksvolle Kulisse des Burgauer Schlosses war dem Ereignis angemessen, das Wetter hat sein bestes gegeben und die Redner waren prominent: Niemand Geringeres als Tino Chrupalla, einer der zwei Bundessprecher der AfD, hatte sich angekündigt, neben weiteren führenden Vertretern der Partei.
Positive Rückmeldung
Es war nicht einfach, eine der 350 Einladungen zu erhalten, um an der Veranstaltung teilzunehmen, weshalb eine frühzeitige Anmeldung für dieses Ereignis erforderlich war. Nur mit positiver Rückmeldung erhielt man die Möglichkeit, den Wahlkampfauftritt von Tino Chrupalla und anderen live zu verfolgen; negative Erfahrungen mit “Saalsprengern” und eingeschleusten Antifa-Störkommandos der jüngsten Zeit machen leider besondere Wachsamkeit erforderlich. Ich hatte das Glück einer positiven Rückmeldung.
Der Andrang bei der Veranstaltung war groß, Polizei und Ordnungskräfte sicherten das Areal zuverlässig ab. Natürlich waren auch einige Demonstranten der linksgrünen Sekte vor Ort, organisiert in diesem Fall von Jusos und dem Bündnis “Düren ist bunt e.V.”; “t-online” berichtet unter Bezugnahme auf Michael Klarmann von angeblichen 500 Gegendemonstranten, doch aus eigenem Erleben kann ich diese Zahl keinesfalls bestätigen; es dürften allenfalls 150 Protestler gewesen sein (siehe auch hier). Ich konnte völlig unbedrängt den Ort des Geschehens erreichen. Die dortige Kulisse war grandios. Im Innenhof des Schlosses war es wie auf einem großen Empfang: Die Teilnehmer diskutierten miteinander, tranken ein Gläschen und stillten ihren Hunger an einem der aufgebauten Stände. Die Stimmung war locker und freundlich. Alle waren in froher Erwartung. Der Saal füllte sich nach und nach. Offenbar hatten es am Ende doch mehr als die angemeldeten 350 Personen in den Veranstaltungsraum geschafft, sodass einige mit einem Stehplatz vorliebnehmen mussten.
Wir sehen ihn wieder – wetten?
Auf dem Platz links neben mir saß ein sehr junger Enthusiast, mit dem ich mich spontan angefreundet habe. Inzwischen sind wir Vlad und Bernd. Vlad ist 16 Jahre alt und geht noch zur Schule. Nach dem Abschluss will er eine Ausbildung machen. Er beabsichtigt, sich politisch stark für die AfD zu engagieren. Vlad war aus dem 120 Kilometer entfernten Bochum mit dem Zug angereist. Sein größter Wunsch war ein Selfie mit Tino Chrupalla. Ich sagte, wenn wir Glück haben, kriegen wir das bestimmt hin. Natürlich hatten wir Erfolg, weil Tino sich den zahlreichen Wünschen nach einem Foto mit ihm gerne stellte. Es kann so einfach sein, jemanden glücklich zu machen, der sein ganzes Herzblut investiert! Vielleicht sehen wir Vlad ja eines Tages im Bundestag, wenn er genügend Erfahrungen im Beruf und bei seiner politischen Tätigkeit gesammelt hat? Ich werde ihm jedenfalls gerne ein paar Türen aufmachen und wünsche ihm alles Gute auf seinem Weg.
Die Veranstaltung selbst war ein voller Erfolg. Man spürte quasi aus jeder Seele die Aufbruchstimmung. So etwas habe ich zum letzten Mal 1989 rund um den Mauerfall erlebt. “Wir schaffen das!”, schoss es mir spontan durch den Kopf – aber diese Formulierung ist ja inzwischen negativ belegt und verbrannt. So halte ich es mit Georg Christoph Lichtenberg: „Ich kann nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber so viel kann ich sagen: Es muss anders werden, wenn es besser werden soll.” Ich bin sicher, dass die AfD in Düren bei der Kommunalwahl kommende Woche ihr Ergebnis von 2020 verdreifachen kann.
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7 Antworten
Welch schöne Geschichte! Die Welt braucht solche Erfolgsstorys, um Gefühle für einen Aufbruch zu erzeugen!
„Es muss anders werden, wenn es besser werden soll“
Richtig!
Aber, wo sind die Bilder die den positiven Aufschwung zeigen?
Auch die Hompage ist schon mächtig abgestanden und braucht dringend einen Betreuer.
Ihr packt das, AfD!
Aber nur wenn man`s selber macht!
:::
https://afd-kreis-dueren.de/
Bei Insta:
https://www.instagram.com/afd.kreisverband.dueren/
Da hast Du leider Recht.
Selbst auf meiner Facebook Seite findest Du mehr.
https://www.facebook.com/Zeuge.Corona
Der Michael Klarmann, der hier erwähnt wurde, ist der – jetzt bin ich vorsichtig – der überall nur Nazis sieht und das doppelt und dreifach. Deshalb vertut er sich auch mal ab und zu, was seine Schätzungen betrifft.
Russland wird kein drittes Mal tolerieren, von deutschen Weichei- Soldaten angegriffen zu werden. Es wird Deutschland dann nicht mehr geben. Machen sie sich ein Bild „Sahara von oben“…..Dann müssen die Deutschen nicht mehr an sich selber leiden, an ihrer ewigen Schuld am Holocaust.
Der woke #Schundfunk mit #NaziTourette des #BlackRockKlinkenputzers unterbindet die AfD. Die ALTERNATIVE für DEMOKRATEN ist mit Dr. Alice Weidel die EINZIGE Partei, die sich den Problemen in UNSEREM LAND auseinandersetzt und Lösungen; die eben nichts mit anderem grün-linken Gewäsch gemein haben; anbietet und daher NATÜRLICH von den Antifa-Parteien, die das Land in eine DDR 2.0 umwandeln wollen, bekämpft wird.
Ihr lieben Deutschen sagt ein Österreicher, stürzt eure Regierung bevor ihr an der Front in der UKR landet! Und tretet aus der EU aus wenn ihr nicht total verarmen wollt!…IHR Deutschen müßt zuerst beim Bundesverfassungsgericht in Karlsrhuhe nachfragen, ob der Sturz der Regierung mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Schliesslich hat ja alles seine Ordnung….Der suizidale Reflex der Deutschen: Wenn schon keine Weltbeglückung gelingt, dann der Lust am beleidigten Untergang frönen und noch einen dritten Weltkrieg verlieren. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Oder noch besser aus dem 2.WK. „Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück“!!! 1942
Alles schön und gut, aber…ein kleines Lichtlein im Sturm der Verstrahlten, jenen „unsereDemokratie“ Rettern.
Wo diese selbsternannte, pseudo-moralische Truppe eine bestimmte Menge an Leuten zusammenbekommt, ist kein Halten mehr, siehe Tübingen.
Es wird also noch schlimmer kommen. Viel schlimmer bevor es (vielleicht) wieder besser kommt.
„Vielleicht“ deswegen, weil sich ein kriegerischer Akt gegen Russland schnell dem Sahara-Bild annähert.
Oder glauben die Wirrköpfe immer noch, Russland würde Soldatenleben und Material dafür opfern, mit den Deutschen ferigzuwerden?
Diese Zeiten sind vorbei!
Dafür gibt es Hyperschall.
weiter so