
Die geplanten Strompreissenkungen beruhen auf Subventionen und Umschichtung von Stromkosten in den Staatshaushalt. Die realen Stromkosten steigen mit Fortführung der “Energiewende” schnell weiter. „Wir werden die Strompreise verringern“, war eine wesentliche Aussage der Regierungsparteien im letzten Wahlkampf. Diese Absicht wurde auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Nun werden die Maßnahmen bekannt, die zur Strompreissenkung führen sollen:
Für die energieintensive Industrie soll der Strompreis durch Subventionen deutlich abgesenkt werden. Die übrigen Betriebe profitieren davon nicht. Große Anteile der Netzkosten sollen in den Staatshaushalt überführt werden. (Die Einspeisevergütungen für „grünen“ Strom werden bereits seit einiger Zeit aus dem Steueraufkommen bezahlt.)
Mit dieser Umschichtung der Kosten sinken optisch die Stromrechnungen. Die Steuerlast steigt jedoch stärker, denn für die Umschichtung muss die staatliche Verwaltung vergrößert werden. Diese geplante Strompreissenkung ist in Wirklichkeit eine undurchsichtige Preiserhöhung. Welche Möglichkeiten hätte unsere Regierung für eine reale Strompreissenkung? Zur Beantwortung dieser Frage muss man sich die verschiedenen Kosten der Stromversorgung anschauen. So setzt sich der Strompreis 2025 in Höhe von durchschnittlich 40 Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh) – Stand Juni 2025, ausweislich Daten von Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft und Bundesnetzagentur – wie folgt zusammen:
- 40,4 Prozent Strombeschaffung (16 Ct/kWh) durch Stromerzeugung oder Stromeinkauf inklusive. Vertrieb und Gewinnmarge;
- 32 Prozent Steuern und Abgaben (13 Ct/kWh), konkret Mehrwertsteuer, Stromsteuer, Konzessionsabgabe, KWK-Aufschlag, StromNEV-§19, Offshore-Netzumlage;
- 27,6 Prozent Netzentgelte (11 Ct/kWh) für Stromtransport, Messstellenbetrieb, Abrechnung.
In dieser Zusammenstellung sind die über den Staatshaushalt finanzierten Einspeisevergütungen von 2 bis 3 Ct/kWh nicht enthalten.
Mehr Stromüberschuss, mehr Entsorgungskosten
Die hohen Strombeschaffungskosten können wesentlich vermindert werden durch die Beendigung der Energiewende. Hier sind an erster Stelle die Abgaben auf CO2-Emissionen zu nennen, die den Kraftwerkstrom um etwa 7 (Ct/kWh) verteuern. Kraftwerke liefern rund die Hälfte unseres Strombedarfs und stabilisieren mit ihrer Regelbarkeit das Stromnetz. Ein stabiles Netz braucht mindestens 40 Prozent Kraftwerkstrom. Wind- und Solarstrom wird über 20 Jahre nach dem Energien-Einspeise-Gesetz (EEG) hoch vergütet. Bei Sonnenschein und Starkwind kommt es zur Überproduktion. Dann sinkt sein Börsenwert weit unter die Einspeisevergütung. Da Strom großtechnisch nicht gespeichert werden kann, gibt es immer wieder Stromüberschuss, für dessen Entsorgung gezahlt werden muss, da eine technisch naheliegende Abschaltung politisch nicht gewollt ist und Ersatzzahlungen nach sich zöge. Die Strombörse notiert dann negative Preise. Mit jeder weiteren Wind- oder Solaranlage nimmt der Stromüberschuss zu und damit die Entsorgungskosten.
Die Netzkosten steigen mit Fortführung der “Energiewende” . In der See und der Erde verlegte Gleichspannungs-Starkstromleitungen sollen die Off-Shore Anlagen mit dem deutschen Stromnetz verbinden. Das kostet pro Kilometer je nach Untergrund zwischen 1 bis 5 Millionen Euro. Es werden rund 40 Tonnen Kupfer pro Kilometer vergraben mit einem Metallwert von mehr als einer viertel Million Euro. Die steigenden Netzgebühren sollen wiederum vom Staat übernommen werden, um die Stromrechnung gering zu halten. Bei all diesen Plänen wird an der Stützung der “Energiewende” mit circa 100 Milliarden Euro jährlich zur “Weltklimarettung” nicht gerüttelt. Nun stellt Finanzminister Klingbeil (SPD) fest, im Staatshaushalt fehlt das Geld zur Verringerung der Stromrechnung. Eine Entlastung wird es nicht geben. Damit sind weitere Strompreiserhöhungen für Haushalte und große Teile der Industrie programmiert. Die Träume zur Stützung der Industrie und zum Erhalt der Arbeitsplätze zerplatzen.
Zurück zu fossilen Brennstoffen!
Was ist zu tun? Die Regierung muss von ideologischen Träumereien Abschied nehmen und sich den Realitäten zuwenden. Mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Luft soll maßgeblich zu einer kritischen Erderwärmung beitragen. Auf dieser Annahme beruht die Energie- und Klimapolitik in Deutschland und Europa. Das ist zu hinterfragen. In der Erdgeschichte gibt es dafür keine Beweise; es handelt sich um eine ideologische, eine einseitige Behauptung mit dem Ziel, die Nutzung von Kohle, Erdöl und Erdgas zu beenden. So wird Wasserdampf – unter andere Wolken –, der wesentlich stärker auf die Erderwärmung wirkt, bei der gesamten Klimadiskussion nicht beachtet. Die Profiteure der Energiewende haben weltweit mit Erfolg große Angst vor CO2-Emissionen geschürt. Ebenso wird der Heizeffekt klarer Luft ohne Aerosole und Feinstaub (Qualm aus dem Kamin) immer stärker. Viele Menschen, auch viele Politiker glauben an die immer wieder geschilderten gefährlichen Auswirkungen von CO2, sofern sie nicht allein schon als “Energiewende”-Profiteure den CO2-Hype propagieren.
Wenn wir wirtschaftlich wieder Fuß fassen wollen, müssen wir diese Politik beenden und unsere Energieversorgung auf die fossilen Brennstoffe stützen, die die größte Energiedichte und die geringsten Preise haben (fossile Brennstoffe: 10 kWh/kg und 1,5 Cent/kWh, Batterien: 0,3 kWh/kg und 15 Cent/kWh bei Ladung mit Windstrom). Die Steuern und Abgaben müssen bis auf die Konzessionsabgabe, die eine wichtige Finanzierung der Gemeinden für Niederspannungsnetz ist, aufgegeben werden. Die Mehrwertsteuer sollte auf 7 Prozent abgesenkt werden. Strom gehört zu den Grundbedürfnissen wie Nahrungsmittel. Ohne “Energiewende” kann dann auch der Ausbau des Stromnetzes gestoppt werden; die Stromversorgung erfolgt dann wieder in Verbrauchernähe mit Kohlekraftwerken. Leitungsverluste durch Blindstromkompensation und elektrischen Widerstand werden geringer. Mit diesen Maßnahmen sinkt der Strompreis für den Endkunden auf 10 bis 15 Cent/kWh. Damit ist die Industrie weltweit wieder wettbewerbsfähig. Dies ist die einzige Möglichkeit, die Wirtschaft in Deutschland zu retten.
Schluss mit dem Subventionsirrsinn!
Die geplanten staatlichen Investitionen in die Infrastruktur sind grundsächlich richtig. Sie sind aber Beiwerk zur Rettung der Wirtschaft. Preiswerte Energie ist der Schlüssel zu Wohlstand. Bei Verlust von Abgaben und Steuern, sowie bei neuen stattlichen Aufwendungen rufen die Finanzpolitiker nach der Gegenfinanzierung. Diese ist gegeben. Denn der gesamte Aufwand zur Stützung der grünen Energie-Transformationspolitik beträgt, wie bereits erwähnt, über 100 Milliarden Euro im Jahr. Dazu kommt der Abbau großer Verwaltungsbereiche in Bundesministerien, Ländern und Kommunen, die die “Energiewende” stützen. Für die Industrie entfallen viele gesetzlichen Verpflichtungen wie Ermittlung von Energiedaten in ihren Betrieben und Weitergabe an die Verwaltungen. Sie kosten zurzeit der Wirtschaft viele hundert Millionen Euro im Jahr.
Unsere Energieversorgung muss durch fossile Brennstoffe (Kohle für Strom, Gas für Heizen und Öl für Treibstoff) gesichert werden. Diese haben eine hohe Energiedichte, sind preiswert, lagerfähig und jederzeit einsatzbereit. Besonders unter Sicherheitsaspekten ist Kohle am wichtigsten. Sie kann beliebig lange bei Kraftwerken auf Halde gelagert werden. Damit steigt die Sicherheit zur Stromversorgung. Deutschland ist weitgehend von Energieimporten abhängig und damit erpressbar. Die Abhängigkeit sollte verringert werden. Dazu sollte die Verstromung von heimischer Braunkohle nicht aufgegeben sondern ausgebaut werden, wobei allerdings der globale Import von Kohle unverzichtbar ist. Fracking zur Förderung Öl und Gas aus Schiefergestein in Deutschland sollte kein Tabu sein, wenngleich der Anteil gering bleiben dürfte.
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7 Antworten
Hätten die mal lieber in der Schule aufgepasst,
dann wüssten die was CO 2 ist.
Ist der unsägliche Grüne Müller, der Leiter der Bundesnetzagentur,
ein Lakai vom ehem. Minister Habeck, immer noch dort i.d. Funktion tätig?
https://youtu.be/g19l-SZiw-o
Kettner-Edelmetalle (Gold & Silber)
„Deutschland brennt lichterloh – Peter Hahne rechnet ab!“
Peter Hahne spricht Klartext !
Schaut und hört bis zum Ende !
oder auch hier:
https://youtu.be/rce_un45ooY
Unfassbare Pläne: Dein Handy wird zum Gefängniswärter! (Ernst Wolff)
Die EU will uns Bürger mit einer ID, ab 1.1.2026, zu vollständigen
Glas-Menschen zu zwingen !
Schaut und hört bis zum Ende !
Wie dreckig und Menschen überwachend, Freiheit beraubend, etc. kann diese totalitäre Politik noch werden !
@Subventionierte Strompreissenkung
was heißt da „subventioniert“ ?
Der Strompreis ist zu 80% politisch gemacht zur Plünderung und Verarmung der Bürger – da müssen die Politiker nur ihre gierigen Finger etwas zurücknehmen, dann sind die Energiepreise sofort eher den Verhältnissen derer, die selbst arbeiten, besser angepaßt !
Bildungsresistente Intelligenzallergiker. Laßt sie machen und träumen, dies wird Nix oder glaubt noch Jemand an die Eiskugelkosten und das Sonne, Wind und Märchen keine Rechnung senden. Die Mehrheit der menschen hat diese Ideologie gewählt und da sollen sie den Mist eben ausbaden. Da hift nur ein richtigtolles Aua.
Subventionierung der Stromkosten auf Kosten der Allgemeinheit. Nun, solange Blackrock günstige Kredite vergibt…;-)…ist das doch ein Big Deal, oder nicht ?
Die Ursache des Klimawandels ist eigentlich längst klar: es ist natürlich nicht das CO2, das vor Jahrtausenden wesentlich höher lag (bei über 8000 ppm!) und die Erde ist nicht verbrannt, sondern war extrem grün.
Nein, die Ursache sind … Wolken. Wir haben deutlich weniger Wolken als früher, wie eine Studie mit NASA Daten gezeigt hat. Die Analyse der Temperaturdaten zeigt auch, dass die Nachttemperaturen in den letzten Jahren gesunken sind, die Tagestemperaturen aber stark gestiegen.
Jeder kennt den Effekt im Winter: an klaren, wolkenlosen Nähten wird es kälter, da die Wärme ungehindert in den Weltraum abstrahlen kann. Tagsüber ist es umgekehrt: die klare Luft bewirkt eine stärkere Erwärmung. In der Summe ist das eine Erwärmung.
Warum aber haben wir aber weniger Wolken?
Nun, das hat wohl mehrere Ursachen:
1. Weniger Dreck (Feinstaub, Ruß, etc.) in der Luft bedeutet weniger Kondensationskeime für Wasserdampf, was weniger Wolken bedeutet.
2. Solare Schwankungen bzw. Schwankungen der Erdekliptik bewirken eine Änderung des Erd-Magnetfeldes, was wiederum zu mehr oder weniger solaren Partikeln in der Atmosphäre führt, was wiederum mehr oder weniger Kondensationskeime für Wasserdampf bedeutet und damit mehr oder weniger Wolken.
3. Die Reise des Sonnensystems durch die Galaxis. In „ruhigen“ Zonen (außerhalb der Spiralarme) gibt es weniger Hintergrundstrahlung und damit wieder weniger Kondensationskeime.
Die Punkte 2 und 3 sind zyklisch und können vom Menschen nicht beeinflusst werden. Bei Punkt 3 gibt es eine deutiche Korrelation mit den Kalt/Warmzeiten. Das erklärt die Warm-/Kaltzeiten der Erde.
Punkt 1 … nun, der Umweltschutz (Katalysatoren, Schwefel-arme Treibstoffe, weniger Verbrennung, etc.) befördert damit die Erwärmung.
Lustig, nicht?
Wer mehr wissen will: https://eike-klima-energie.eu/.
Hunderte Bericht, Forschungsergebnisse, Studienzusammenfassungen, etc.