Corona und die Impfkampagne als Testlauf der Elitentyrannei?

Globale Monopolisierung der Entscheidungen (Symbolbild:Imago)

In der Urteilsverkündung des Nürnberger Ärzteprozesses, der von Dezember 1946 bis August 1947 zur Aufklärung und Ahndung der Verbrechen nationalsozialistischer Mediziner zu ahnden, wurden erstmals die Prinzipien über medizinische Versuche an Menschen formuliert, die heute als „Nürnberger Kodex“ bekannt sind. Dieser besteht aus zehn Punkten, die unter anderem besagen…

• dass kein Mensch durch Gewalt, Täuschung, Druck, oder irgendeine sonstige Form von Zwang zur Teilnahme an medizinischen Experimenten gezwungen werden darf;

• dass Versuche fruchtbare Ergebnisse für das gesellschaftliche Wohl erwarten lassen müssen;

• dass Versuche, bei denen von vornherein anzunehmen ist, dass sie zum Tod oder bleibenden Schäden führen, nicht durchgeführt werden dürfen;

• dass die Gefährdung durch eines Versuch niemals größer sein darf als die humanitäre Bedeutung des durch ihn zu lösenden Problems;

• dass es den Versuchspersonen es jederzeit möglich sein muss, ihre Teilnahme am Versuch abzubrechen, wenn sie ihre körperlichen oder seelischen Grenzen erreicht haben;

• dass Versuchsleiter jederzeit auf den Abbruch des Versuchs vorbereitet sein müssen, sollten sie zu dem Schluss gelangen, dass eine Fortsetzung zum Tod oder bleibenden Schäden der Versuchspersonen führen könnte.

Die aktuell in fast allen Ländern der Welt durch direkten oder indirekten staatlichen Zwang vorangetriebenen Impfkampagnen verstoßen gegen mehrere, wenn nicht alle dieser Prinzipien. Trotz unklarer Nebenwirkungen und Langzeitfolgen sowie Zweifeln an der Wirksamkeit der Impfstoffe werden Bürgerrechte in einem Maße ausgehebelt, wie man dies in der westlichen Welt seit 1945 nicht mehr gesehen hat und auch nicht mehr für möglich hielt. Durch medizinisch erwiesenermaßen wirkungslose Lockdowns, Kontaktsperren, sinnlosen Maskenzwang, permanente alarmistische Panikmache fast aller großen Medien und durch die Krise bedingte existenzielle Sorgen um die psychische Gesundheit und wirtschaftliche Zukunft werden die Menschen in aller Welt seit anderthalb Jahren zermürbt und in einem künstlichen Ausnahmezustand gehalten.

Bürgerrechte ausgehebelt wie seit 1945 mit mehr

Die weltweit verhängten Corona-Maßnahmen wurden dabei stets mit Verweis auf „die Wissenschaft“ begründet. Allein 2020 wurden nicht weniger als 178.845 Artikel zu Covid-19 veröffentlicht. Diese Zahl wird in diesem Jahr zweifellos noch übertroffen. Kein Mensch kann diese Unmenge an Publikationen lesen, geschweige denn deren Inhalte auf ihre Richtigkeit überprüfen. Umso mehr vertraute die Bevölkerung auf objektive, kritische und seriöse Einordnung dieses Overloads an Informationen durch Journalisten und durch die Politik; dieses Vertrauen wurde missbraucht. Denn stattdessen wurde manipuliert und selektiv nur das gelten gelassen, was für zuerst für die Corona-Maßnahmenpolitik und später für die Impfkampagne nützlich schien. Bis heute werden kritische Stimmen entweder medial niedergemacht – oder gleich ganz ignoriert.

Die Corona-Krise verstärkt eine Entwicklung, die schon lange vor Corona ihre Schatten vorauswarf: Durch tatsächliche oder angebliche „globale Notfälle“ soll eine Art „Weltregierung“ – ganz unverblümt als „Global Governance“ verharmlost  – aus (zumindest in ihrer Selbstwahrnehmung) wohlmeinenden Technokraten etabliert werden, die sich aller realen oder inszenierten Missstände annehmen, angeblich mit alternativloser Zweckrationalität zum Nutzen der Menschheit und ohne dabei von (aus ihrer Sicht) unzeitgemäßen Störfaktoren wie wie Grundrechten, Parlamenten, nationalen Gerichten, Staatsgrenzen oder in Jahrhunderten gewachsenen kulturellen Identitäten gehemmt zu werden. Das Prinzip periculum in mora, „Gefahr im Verzug“ soll diese benevolente Zentralsteuerung legitimieren: Die jeweilige Lage ist immer so ernst, stets die Zeit drängt derart, dass nur noch eine Elite mit absolutem Durchblick und ethisch einwandfreiem Wertekompass die allfälligen und allgegenwärtig drohenden Katastrophen noch abwenden kann – wenn überhaupt. Und selbst dies nur dann, wenn man sie mit möglichst schrankenlosen Machtpositionen ausstattet – bei Freistellung von jeglicher Verantwortung für die Folgen ihres Handelns, versteht sich.

Multilaterale Institutionen wie UNO oder EU sind die Treiber dieser Entwicklung. Nichtgewählte, der breiten Öffentlichkeit unbekannte Funktionäre in Schlüsselpositionen maßen sich unentwegt an, über die Köpfe ganzer Völker hinweg Beschlüsse zu fassen, die fatale Wirkungen über Generationen hinweg entfalten können. Da sie in der Regel weder abgewählt noch in irgendeiner Weise juristisch belangt werden können, sind sie letztlich nur ihren ideologischen Vorlieben und ihren Lobbypartnern in Politik, Wirtschaft und Medien verpflichtet.

Maßloser Multilateralismus

In einem heute geradezu berüchtigten Zitat hatte der frühere EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bereits 1999, in seltener Offenheit, die Vorgehensweise solcher Institutionen beschrieben: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (nachzulesen im „Spiegel“ 52/1999, S. 136). Maßnahmen, die einen ganzen Kontinent wie Europa oder gleich die ganze Erde betreffen, werden heute mit einer Nonchalance im elitären Kämmerlein getroffen, als ginge es um das Einzeichnen zweier Parkflächen vor einer Dorfapotheke.

In ihrem Selbst- und Sendungsbewusstsein sind diese „Eliten“ durch nichts zu erschüttern – schon gar nicht durch die Realität. Dass kaum eine ihrer Weltbeglückungsphantasien jemals in der Praxis funktioniert hat, hält sie nicht von der Formulierung immer ehrgeizigerer Ziele ab. So plant die UNO in ihrer 2015 verabschiedeten Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung bereits in der Überschrift nicht weniger als die „Transformation unserer Welt„. Man sei „entschlossen„, heißt es darin wörtlich, „die Menschheit von der Tyrannei der Armut und der Not zu befreien und unseren Planeten zu heilen und zu schützen. Wir sind entschlossen, die kühnen und transformativen Schritte zu unternehmen, die dringend notwendig sind, um die Welt auf den Pfad der Nachhaltigkeit und der Widerstandsfähigkeit zu bringen.“ Ein geradezu messianischer Anspruch.

Zu seiner Erfüllung ist geplant, „den Planeten vor Schädigung zu schützen, unter anderem durch nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion, die nachhaltige Bewirtschaftung seiner natürlichen Ressourcen und umgehende Maßnahmen gegen den Klimawandel, damit die Erde die Bedürfnisse der heutigen und der kommenden Generationen decken kann.“ Und weiter: „Armut und Hunger in allen ihren Formen und Dimensionen“ sollen abgeschafft werden; allen Menschen wird das Versprechen gemacht, „ein von Wohlstand geprägtes und erfülltes Leben genießen (zu) können“ und dass sich „der wirtschaftliche, soziale und technische Fortschritt in Harmonie mit der Natur vollzieht.

„Great Reset“ und „A Better World“

Diese Zielsetzungen als utopisch zu bezeichnen, wäre maßlos untertrieben. Es sind religiöse Heilsversprechen, die selbst sozialistische oder urkommunistische Verheißungen verblassen lassen. Das Dokument ist ein Zeugnis eines buchstäblich grenzenlosen Machbarkeitswahns, und es ist umso erschreckender, mit welcher Konsequenz er tatsächlich umgesetzt wird.
Was dies konkret bedeutet, hat der ehemalige Gouverneur der Bank of England und heutige UN-Sondergesandte für den Klimaschutz, Mark Carney, in einem kürzlich veröffentlichen 600-Seiten-Pamphlet unter dem Titel „Value(s): Building a Better World For All“ eindrücklich demonstriert. In einer Mischung aus wahren und falschen Behauptungen und einem alarmistischen Unterton, bei dem die „Klimakrise“ alles überschattet und deren Abwendung alles untergeordnet werden muss, entwirft er ein Rettungsszenario, das in seiner Umsetzung schlimmer wäre als die diagnostizierten Missstände.

Carney kritisiert – gewiss nicht ganz zu Unrecht – die Ökonomisierung aller Lebensbereiche und die Verantwortungslosigkeit von Regierungen. Sein Gegenmodell läuft jedoch auf eine Art Merkantilismus des 21. Jahrhundert hinaus: Die Politik soll sich regulierend in wirtschaftliche Prozesse einmischen, um „nachhaltige Jobs“ zu kreieren, eine klimafreundliche Ökonomie herzustellen und – im Geiste der UN-Agenda 2030 –  ein irdisches Paradies zu errichten, in dem Armut, Krieg und Hunger nur mehr ferne Erinnerungen an eine finstere Vorzeit sind. Die Bürger sollen darin Verzicht üben, ihre klimaschädliche Lebensweise abstellen und im Einklang mit wohlmeinenden Eliten an der Schaffung der besten aller Welten mitwirken.

Das Buch wirkt wie eine ausführlichere Fortsetzung des „Great Reset“, den Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos, passenderweise im Kontext der Covid-19-Krise, im Vorjahr veröffentlicht hat. Und tatsächlich wirken die derzeitigen Corona-Maßnahmen wie ein nur allzu willkommener Testlauf derartiger Dystopien: Wie weit kann man schon gehen, wieviele Grundrechte lassen sich abschaffen, ohne dass die Bürger dagegen aufbegehren? Wieviel Macht sind Völker bereit, dem Staat und einzelnen Konzernen zu überlassen, und wieviel Souveränität sind wiederum Staaten und Konzerne bereit, an supranationale Entscheidungsgremien weiterzudelegieren? Wie lassen sich Entscheidungen von NGO’s und demokratisch nicht legitimierten Instanzen (beispielsweise der von China und Milliardärsstiftungen maßgeblich beherrschten WHO, die die „Pandemie“ ausrief) weltweit in positives Recht der Staaten – in Form von Notstandsrecht – umsetzen? Und vor allem – gerade mit Blick auf die Klimaagenda – wie lange kann man Bürger mit unaufhörlichen Katastrophenszenarien verängstigen, bis sie auf ihre verbrieften Freiheiten verzichten und alles mitmachen, was Eliten ihnen einreden?

4 KOMMENTARE

  1. aaach – das müssen sie doch verstehen.
    Die mRNA-Tests sind doch notwendig, um den Eliten ihre Zellverjüngung sicherstellen zu können – da spielen doch so ein paar Impf-Opfer keine Rolle.
    Wer kümmert sich denn darum, daß wir jedes Jahr auch ohne Corona inzwischen bei rund 1000 Impf-Toten angekommen sind ? Niemand !

    Wer hat sich um die Contergan-Opfer gekümmert ?
    Wer hat sich um die Opfer der Schweinepest-Impfung gekümmert ?

    Im Gegenteil – alle haben sich „freiwillig“ mRNA-freigespritzt – dafür kann dann niemand was.
    Oder glaubt jemand ernsthaft, die Justiz würde – beginnend mit der Kanzlerin Merkel – alle Verantwortlichen aus Politik, Justiz und Medizin verhaften und verurteilen ?
    Lächerlich – dazu müßten wir einen Rechtsstaat haben, indem die Justiz dem Recht Geltung verschafft – und zwar rechtsstaatlich – die gleichen Gesetze auf alle Menschen in der gleichen Art und Weise angewandt.
    Nein – es wird bestenfalls ein paar Bauernopfer geben !

    Nebenbei – was wollen sie denn machen ? Es würde sich tausende von Verbrechern handeln aus Politik, Justiz, allen staatlichen Institutionen und Wirtschaft.
    Wenn sie nicht Pol Pot, Stalin, Churchill oder Roosevelt das Wort reden wollen, wird es unvermeidlich bei einer Ermahnung bleiben.
    Selbst die Forderung nach einer Aberkennung des passiven Wahlrechts und des Verbots für Stellen mit Verantwortung beliebiger Art würde letztlich versanden!
    Stellen sie sich nur mal vor, sie wollten dem Bankier jegliche zukünftige politische Betätigung verbieten – oder dem Tierarzt.
    Das wird in diesem Land niemals passieren !

  2. Das Problem sind nicht die Politiker oder die sog. Eliten. Das Problem ist der Bürger. Der ist satt und kann gar nicht so viel fressen, wie das Angebot im Supermarkt hergibt. Eine Gesellschaft die keine Ideale mehr hat, selbstgefällig vor sich herlebt und nur noch von der Substanz lebt, hat keine Zukunft. Demokratie, Rechtstaatlichkeit, Anstand und Sitte, das alles wurde doch nach der Fussion mit der DDR abgeschafft.

    Seither zählt das Geld mehr als alles Andere. Alles wird monetarisiert! Es ging immer so weiter, bis es nicht mehr ging. Jetzt ist Schicht im Schacht, aber keiner will es sehen. Man macht weiter wie bisher und glaubt an den Stillstand, den Merkel über das Land gelegt hat. Mit Stillstand kann man ja nichts falsch machen, deshalb bleiben wir einfach stehen. Wir schließen die Augen und halten uns die Ohren zu. So könnte es ja klappen und wir alle kommen ganz toll durch den Sturm, der sich aufbaut.

    Und so ist es auch mit der Impfung. Wir glauben an den Erfolg, obwohl es rational keinen Beweis dafür gibt.
    Deshalb passt die Freiwilligkeit in die Gefühlssituation der Gesellschaft. Die Impfung garantiert ein weiter so! Deshalb ist dfie Impfung ja so geil, man muss sich nicht umstellen und bekommt sein altes Leben zurück.

    Eigentlich wissen alle, dass es so, wie in den letzten 30 Jahre gelaufen ist, mit Sicherheit nicht weitergehen kann. Die Resourcen auf diesem Planeten sind endlich, niemals können sich 10 – 12 Milliarden Menschen von dem was die Erde hergibt ernähren.

    Es muss zu einer Zässur kommen. Aber die deutsche Gesellschaft wird diese erst mal nicht warnehmen.
    Das weiter so ist wichtig und muss unbedingt erhalten werden. Elektroautos sind genau das, was dieses
    „weiter so“ spiegelt. Die Karren sehen genauso aus wie die alten, verbrauchen ne Menge Energie und belasten die Umwelt genauso wie die Benziner. Alternativ ist eine Mogelpackung für die, die das nötige Kleingeld haben.

    Das neue grüne Deutschland ist genauso wie das alte, die Transformation endet im Stillstand, finanziert mit utopischen Krediten, einer Verschuldung die niemals beglichen werden kann. Insofern ist der Zusammenbruch des Systems nur noch eine Frage der Zeit, Corona hat das nur etwas beschleunigt.

  3. Im Grunde sind viele dieser Ziele ja so oder so Ziele von uns allen.
    Aber in welchem Tempo, wie und mit welchen Mitteln und Methodem man hier diktatorisch schlussendlich gegen die Menschen handelt und dabei massiv viele Geschädigte bis hin zu Todesopfern praktisch eiskalt eingeplant hat, oder zumindest als notwendigen Collateralschaden ansieht, ist mal wieder eine absolute Verblendung und zeigt nur auf, wie unsagbar unfähig man ist, genau dies anzuleiten und das ist noch nett ausgedrückt…

    Ja durch den Fortschritt haben wir sehr gute Chancen ein sehr gutes System aufzubauen. Jedoch demokratisch und in einem Tempo und Art und Weise, die die Menschen mitnimmt und sie schlussendlich langsam immer mehr befreit und ihr Denken sich verändert, weg vom jetzigen indoktirnierten Konsum und Arbeitsdogmen, Proftstreben und Konkurrenzhandlungen.
    Dazu wäre aufrechte, umfassende und neutrale Berichterstattung nötig. Bestrebungen volldemokratische Prozesse herbeizuführen, Menschen von Arbeitszwängen zu lösen und die Arbeit viel besser aufzuteilen usw. Aufbau der Länder, die man 3. Welt nennt, Vernetzung und natürlich im Interesse der Menschen diplomatische kooperative Beziehungen aufzubauen und ein bedarfsorientiertes Wirtschaftssystem zu errichten und vieles mehr.

    Das hätte man aber schon vor vielen vielen Jahrzehnten starten sollen, aber man hat eben lieber geplündert.
    Und diese Leute die uns gerade mit Giftspritzen und Ermächtigung durch Rechteraub bedrohen und sterben lassen und rumexperimentieren und Menschen in Not bringen, Blackouts vorbereiten und durchführen wollen, Kriege und noch mehr Kriege gemacht haben, gute Regierungen geputscht und Völker bombadiert haben und noch immer bombadieren, diese Menschen sind nun alles Philantrophen und schreiben in ihren öffentlich zugänglichen Papieren uns eine neue Weltordnung.
    Alle echten Pläne finden hinter verschlossenen Türen statt und werden dann durch die Sprechpuppen aus Politik, Medien und Wirtschaft verkündet bzw. einfach umgesetzt, am besten wenn der Bürger mal wieder durch Brot und Spiele abgelenkt ist.

    Im Grunde haben wir es mit Soziopathen zu tun, verbrecherisch bis auf die Knochen, ohne Gewissen und reine Egomanen.
    Geb denen mehr Macht und sie werden den 2. Weltkrieg wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen.
    Der Beweis läuft grad seit 2 Jahren ab. Sie ermächtigen sich immer mehr und die Menschen, die guten Menschen machen mit und diese Verrückten gehen immer weiter.

    Nun möchten sie auch gerne die Kinder und Babys und am Ende eben alle mit Schadstoffen bespritzen, inkl. DNA- Umbau und Metallteilen die verdammt nach Micorchips aussehen. Was man damit wohl alles Gutes tun will, kann man sich am Ende in seinen Alpträumen ausmalen…

    Macht in den Händen von Wenigen, hat noch nie wirklich funktioniert.
    Machtzentralisierung ist etwas ziemlich Dummes und da ist es egal wie man das System nennt.
    Ob Kapitalismus, Neoleberalismus, Kommunismus, Sozialismus.. irgendein-ismus… Keine dieser Formen funktioniert mit zentraler Machtpyramide.
    Diese ganzen Formen der Gesellschaft sind in dem Sinne immer dergleiche Aufbau und verfolgen dann nur abgewandelte Idiologien.
    Aber im Grunde sind sie alle zum scheitern verurteilt, weil die Macht nicht bei den Menschen liegt, sondern bei einer kleinen Gruppe. Ob wir sie als Partei kennen wie im Sozialismus, als Think Tank im Neoliberalismus, als Besitzende Schicht wie im Kapitalismus, oder als König wie zu alten Zeiten.. Diese Konstrukte schaffen keinen Frieden, sie leben immer wieder nur in einer Zeitkapsel und gehen unter und reißen dabei immer gewaltige blutige Spuren nach sich.

    Und dann geht das Theater wieder von Vorne los und wieder baut sich eine Machtpyramide auf und macht genau diegleichen Fehler, weil man am Ende die Macht behalten will und fängt an Diktaturen aufzubauen und die Stimmen die lauter werden, immer mehr anzugehen, zu zensieren und was man noch so alles tut.

    Nein, diese Leute können sich selbst von ihrer Last mitbefreien und ebenso frei und gut leben, wenn sie die Macht an die Menschen übertragen Stück für Stück und sich selbst wieder in ein kluges System integrieren.

    Aber das sind alles Wunschfantasien und Träumerei. Machtpyramiden zeichnen sind ja gerade dadurch aus, dass schlussendlich die schlimmsten Leute sich da einfinden, eben weil sie über Leichen gehen können, wo die guten Leute nachgeben und dann aussortiert werden.

    Wie anders kann es sonst zu solchen schlimmen Taten in der Menschheitsgeschichte gekommen sein. Menschen die ihr Selbst nicht beherrschen und dann einfach weiter und weiter machen, in einem Glaubenswahnsinn, das Richtige zu tun.
    Vielleicht wird man aber auch so, wenn man erstmal in der Situation steckt.. wer weis das schon.

    Es zeigt, dass die Macht verteilt auf die Menschen in volldemokratischen Systemen liegen muss. Aber das langt natürlich nicht alleine. Es gibt da noch einige weitere Faktoren die unbedingt vorherrschen müssen und das ist z.B. eine interessensneutrale Betrachtung der Dinge und die Berichterstattung darüber. Gute wie schlechte Seiten alles auf den Tisch.
    Es gibt noch mehr Faktoren und keiner sagt, dass so eine echte Demokratie makellos sein wird. Auch hier wird es Probleme geben und Wandlungen vollzogen werden. Aber die Menschen werden sich nicht selbst in Kriege begeben und sie werden sich selbst vor Ausbeutung schützen.
    Dazu gibt es immer wieder die Beweise, sobald die Menschen entscheiden können.

    Tja, was tun wir nun in der aktuellen Situation. Unser bestreben muss sein, diesen falschen Weg zu beenden. Das kann nicht gut gehen und es wird für alle unsagbar viel Leid erzeugen.
    Die Vorzeichen sind schon wieder erkennbar und sehr deutlich.
    Ich appeliere auch an diese Machtpyramide, im Interesse der Menschen zu handeln und zwar mit Ihnen, nicht gegen sie und im Verborgenen und im Kriegsmodus.
    Stoppt diesen Wahnsinn, das ist kein Spiel. Menschen wollen in Friede, Freiheit und Selbstbestimmtheit, zwanglos und zuversicht leben. Sie möchten zeit haben, sie möchten schöpferisch kreativ sein aus Eigenantrieb.
    Diese Dystopien und dieses Leben in Knechtschaft, Angst und Plünderung ist doch nicht fortschrittlich und macht eine gehobene Menschheit aus. Sie zeichnet eher genau das gegenteilige Bild.

    Man stelle sich vor, andere Wesen aus anderen Welten würden hier vorbeischauen… Statt einer gesellschaftlich reifen und starken Menschheit, finden sie eine zu tiefst gespaltene, unreife sich selbst auslöschende und in Klassen definierte Neandertaler-gesellschaft vor die mit Atombomben spielt und sich gegenseitig ausplündert.

    Also ich würde weiterfliegen und da hätten wir noch Glück.. Man könnte auch Angst vor so einer Art bekommen und auf die Idee, sie besser gleich aus dem Universum zu entfernen, bevor sie dieses auch noch mit Krieg und Selbstsucht zerstören und Angst und Schrecken verbreiten…

  4. Ich bin im Kommunismus auggewachsen. Das Muster ist simpel. Wenn der Kommunismus verwirklicht wird, ist er das Paradies auf Erden – das erstemal in der Geschichte der Menscheit.
    Der Weg dahin ist holperig.
    Wir müssen aber die Einschränkungen wegen dem in einigen Jahrzehnten zu erreichenden Ziel in Kauf nehmen.
    Wer da nicht mitmacht, das in Frage stellt, kann nur ein gemeiner Verbrecher sein, der die härtesten Strafen verdient, bestenfalls ein Wahnsinniger, wer in die Irrenanstalt gesteckt werden muss.
    Da die Kommunisten wussten, dass bei einem bescheidenen Wohlstand sich niemand für deren Ideologie interessiert hätte, haben sie die Bevölkerung absichtlich in Armut gehalten. Das galt nur für die Bevölkerung. Es gab eine Mittelschicht mit bescheidenen Privilegien. Und dann die Oberschicht, Herrscher über Leben und Tod.
    Keiner glaubte an der Ideologie, jeder spielte aber diesen Glauben vor.

Comments are closed.