Das Fundament des Systemwechsels

Transformation (Symbolbild:Shutterstock)

Geht dies alles noch mit rechten Dingen zu? Das werden sich in dieser Zeit vielleicht einige Menschen fragen. Es gibt ja auch tatsächlich Autoren mit guter Reputation, die davon ausgehen, dass die derzeitige, auf Covid-19 zurückgehende gesellschaftspolitische Situation eine von langer Hand vorbereitete ist (nachzulesen u.a. in „Covid-19 and the Global Predators: We Are the Prey“ von Ginger und Peter R. Breggin). Vorstellbar ist dies einerseits kaum, andererseits sehr wohl. Es ist sinnvoll zu versuchen, sich ein nüchternes Lagebild darüber zu verschaffen, was wirklich geschieht und wo die Reise hingeht. Ich meine dies nicht im Sinne von „Wieviele Corona-Infektionen gibt es heute?“ oder „Um wieviel Grad ist die Globaltemperatur gestern gestiegen?“. Nein, ich meine das Wesen des gesellschaftspolitischen und auch philosophischen Wandels; also das, was die Prozesse des Alltags momentan substruiert.

Wir befinden uns inmitten einer politischen Transformation, also in einem Systemwechsel. Ein solcher ist typischerweise auch in der Veränderung der Sprache angelegt, in der neue Begrifflichkeiten auftauchen. Einige davon möchte ich für diesen Text besonders herausgreifen: Das wäre zum einen der Begriff „Climate Change“, der eng gekoppelt ist an die Schablone „DIE Wissenschaft„, die immer etwas behauptet oder vertritt. Dann wäre da die „Große Transformation“ bzw., auf europäisch, „The Green Deal“. Auch die Begriffe „Energiewende“ und „neue Normalität“ tauchen immer wieder auf. Vor allem bei den Medien ist wiederum „Haltung“ etwas ganz wichtiges, ein Begriff, der auch in der Privatwirtschaft Eingang gefunden hat. Jugendliche und junge Erwachsene haben sich die Aufgabe gestellt, den Planeten zu „retten“ – Wow! Und auch der Begriff „Suffizienz“ – also sich im Verzicht zu üben – spielt in diesem Zusammenhang eine zumindest theoretische Rolle in der gegenwärtigen Zeit. Und natürlich sind die „Solidarität“ oder das „Wir gemeinsam“  Ausdrücke, die uns an jedem Werbeplakat und immerzu aus dem Medienäther entgegenschallen. Den vorläufigen Gipfel des Ganzen scheint der digitale „Green Pass“ zu markieren, auf den in Europa momentan alles hinausläuft. Wie lässt sich das alles zu einem geschlossenen gesellschaftspolitischen Fundament kombinieren, auf dem sich ein dynamisches neues System gründet?

Definition versus Definiendum

Fangen wir mit dem Begriff „Climate Change“ – Klimawandel – an, denn dieser ist recht klar definiert, und vor dem Hintergrund seiner Aktualität weiß sicher jeder, was damit gemeint ist: Klimawandel ist eine Veränderung des Klimas, die – gemäß UN-Definition – direkt oder indirekt auf die Veränderung der Atmosphäre durch die Aktivität des Menschen zurückzuführen ist und die zusätzlich über vergleichbare Zeiträume hinweg von natürlichen Klimaveränderungen begleitet wird. Nochmal ganz systematisch: Klimawandel ist das Definiendum – also das, was zu definieren ist. Der menschliche Ursprung desselben ist die Essenz, also Wesen und Notwendigkeit der zu definierenden Sache. Die natürliche Veränderung ist hingegen lediglich Akzidenz – also ein mehr oder weniger bedeutungsloser Zufall.

Diese Definition ist eine essenzialistische, da wir die Veränderung des Klimas seit 1850 grundsätzlich als „Klimawandel“ bezeichnen. Das heißt, es wird mit dem anthropogenen Klimamodus in Abgrenzung zur vorherigen, unbemerkten und natürlichen Klimaveränderung  eine unterscheidbare Grundprämisse geschaffen, auf der alles weitere aufbaut. Ohne die Essenz, die in der Unterscheidung liegt, bricht die Theorie in sich zusammen. Wenn man die Definition hingegen auf dem Definiendum enden lässt, so ließe sich vielleicht schneller erkennen, dass das Wesen den Klimawandel dann ein ganz anderes wäre – denn dann würde dieser Begriff einfach nur zur Abkürzung einer ellenlangen Erklärung, und wäre mithin kein Fundament mehr. Solange wir jedoch gesellschaftspolitisch von „Klimawandel“ reden, reden wir von einem Dogma, von etwas, das unter keinen Umständen anzweifelbar sein soll und was als Grundlage allen weiteren Wissens dient: „Climate science is settled!“ Wir bewegen uns also im Rahmen einer universalistischen, intellektuellen Intuition, weil Wissenschaft im Gegensatz dazu immer nur ein Vorgriff sein kann, der – gemäß Karl R. Popper – nur solange gilt, wie er sich bewährt.

Nun ist Klimawandel seit jeher eng verbunden mit der Systemdynamik – einer numerischen Wissenschaft, die auf mathematischen Schätzungen beruht. Das Ergebnis ist darin kein empirisch nachgewiesenes, sondern ein Szenario. Ausgangslage für das Szenario sind auch keine wirklich definierbaren Probleme, sondern es ist eben genau diese intellektuelle Intuition. Variabeln und Parameter – hier hauptsächlich das anthropogene CO2 – entwickeln diese Intuition in eine Zukunft hinein, die aber nicht morgen ist, sondern erst in 80 Jahren. Je nach Szenario wird es dann „schlimm” oder „nicht schlimm”. Ob es „nicht schlimm” wird, hängt alleine davon ab, welche Variablen im Modell eingebaut werden.
Warum ist die Ausgangslage der mathematischen Schätzung kein greifbares Problem? Weil alles, was gerade passiert, entweder gar nicht schlimm ist – oder aber, wenn es schlimm ist, dann keinesfalls ausschließlich oder womöglich gar nicht auf Klimaveränderungen zurückführbar ist. Waldbrände zum Beispiel gab es immer schon, die vermutlich größten vor rund 400 Jahren während der sogenannten „Kleinen Eiszeit“ (siehe hier und hier und hier). Mehr werden sie eigentlich auch nicht, eher weniger.

Wissenschaftliche Prophezeiung

Tropische Wirbelstürme sind tendenziell ebenfalls eher rückläufig, als dass sie zunehmen würden. Inseln und sandige Küsten dehnen sich überwiegend aus oder sind stabil. Und, so verrückt es klingt: Alles andere wäre auch geradezu eigenartig. In meinem Buch habe ich einiges dazu geschrieben, weswegen ich es hier bei diesen wenigen Beispielen belassen möchte. Daraus resultiert aber auch, dass die Systemdynamik des Klimawandels eine auf die Zukunft ausgerichtete ist. Und da es sich um einen essenzialistisch definierten Begriff handelt, können wir auch von einer wissenschaftlichen Prophezeiung sprechen, die eine numerisch determinierte Zukunft erforscht. Nun geht es hier auch nicht um eine reine wissenschaftliche Angelegenheit – im Sinne einer deskriptiven Behauptung wie beispielsweise „der Planet Pluto kühlt sich ab„, sondern um ein gesellschaftspolitisches Thema, welches den Klimawandel als Gefahr für die Menschheit sieht, und die Menschheit wiederum als Gefahr für den Planeten. Das Bundesverfassungsgericht hat vor diesem Hintergrund, aus dieser Sichtweise geraus neuerdings festgestellt, dass die Einschränkung unserer Freiheit heute der Freiheit in Zukunft dient. Klimawandel beinhaltet somit die Notwendigkeit des Handelns. Und damit befinden wir uns summa summarum auf dem Weg von einem „Reich der Notwendigkeit“ hin zu einem „Reich der Freiheit“. Das wusste Karl Marx auch schon. Erleben wir hier also gerade die soziale Revolution?

Was ist nun die Lösung für das konkrete Handeln? Sie muss auf jeden Fall pragmatisch sein. Und praktische Politik bedarf des wissenschaftlichen Hintergrunds. Dazu aber ist die Politik oftmals selbst nicht fähig, also bedient sie sich des Experten – in ähnlicher Weise, wie sich die Medien des „Faktencheckers“ bedienen. Was sind das für halbgottgleiche Wesen? Solche, die über den Dingen schweben, ausgestattet mit der absoluten Wahrheit und befähigt, alles aus der Vogelperspektive betrachten? „Beobachter Zweiter Ordnung” nennt dies der radikale Konstruktivismus. So etwas gibt es auch im Islam: der Ayatollah ist das Zeichen Gottes auf Erden, ein Mann, der Gott näher ist als es der einfache Muslim je sein kann. In der Schia geben diese Wesen ihre Autorität durch einen schwarzen Turban zu erkennen; bei uns zumeist durch einen Buchstaben-Code wie IPCC oder PIK.

Wozu benötigen wir diese Intelligenzen? Das wissenschaftliche und politische Denken findet in einer Atmosphäre statt, die dem sozialen Standort geschuldet ist. Dieser nimmt das Denken im Paradigma von Meinungen und Theorien gefangen, in einer „Totalideologie“, aus der sich einzelne Individuen nicht ohne weiteres befreien können. Dieses muss erst eine Soziotherapie durchlaufen, mit der es sich vom sozialen Standort befreit und dann – frei nach Karl Mannheim – deutlich intelligenter, ganz frei zu schweben beginnt . Und so erfasst die freischwebende Intelligenz die Dinge in einer Ganzheit, die es förmlich zum Orakel macht. Diesem Soziologismus entspringt letztlich das Vorsorgeprinzip, nach dem es zu handeln gilt, weil Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit ist (vgl. hierzu Friedrich Engels; davon abgeleitet galt übrigens lange Zeit der Spruch: „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf!“).

„Follow the Science”?

Die Menschen stehen in Verantwortung für die wahre Freiheit der Welt von morgen, die uns heute zur Solidarität zwingt. Nur wir, wir gemeinsam, schaffen das. Eine solche Agenda bedarf der „Haltung”. Nein, nicht irgendeiner Haltung. Sondern vielmehr einer, die uns stolz macht, Teil dieser aktiv handelnden Gemeinschaft zu sein. Bekenne dich zum Moralsystem der Zukunft und zeige diese Haltung! Heute also zum Beispiel konkret: durch Tragen von Gesichtsmasken oder Teilnahme an Freitagsdemos. Wir sind die Guten, die, die der wissenschaftlichen Notwendigkeit folgen. „Follow the Science!” Ein neues Klassenbewusstsein teilt die Menschen in Rechte und Gute, in elektrisch fahrende und in Verbrenner fahrende, in Ungeimpfte und Geimpfte, in bunte Vielfalt und in die Klasse alter weißer Männer, früher auch in… doch nein, lassen wird das!

Die kausale Kette der Abhängigkeit vom Sozialsystem bindet das Individuum an die Gemeinschaft. Es ist diese selbstreferenzielle Eingebundenheit in das ganzheitliche Bewusstsein des sozialen Moralsystems der Zukunft, für das der Impfpass – der „Grüne“ – die Eintrittskarte als Bekenntnis darstellt. Der Personalausweis als veraltetes Dokument individueller Freiheit im Hier und Jetzt gilt dann nicht mehr. Mit der neuen Normalität beginnt das „Reich der Freiheit”. Darin überschneidet sich „die“ Haltung des Einzelnen mit der Moral des neuen sozialen Systems. Und so wird uns die Impfung als Ausdruck der neuen gemeinsamen moralischen Haltung „frei machen”.

Aber geht das einfach so? Ganz ohne Widerstand der Extravaganz? Schon Marx wusste, das sich jedes soziale System erst selbst zerstören muss, bevor sich ein neues ökonomisches System aufbauen kann. Die Große Transformation – The Green Deal – übernimmt genau diese Aufgabe; aber nur den smart gleitenden Part, den Teil, der mit viel Propaganda und Geld zu leisten ist. Hunderte von Milliarden Euro fließen in den Klimaschutz, während etliche Kleinunternehmen zugleich um ihre Existenz kämpfen und Bildung kaum mehr eine Rolle spielt. Für die ureigenste Vorsorge bezahlen die Bürger wahrscheinlich mehr, als sie je herausbekommen werden. Aber keine Angst: der Staat der Zukunft wird ein grüner und sozialistischer sein. Der sorgt dann für sie.

Corona als destruktiver Part

Und was ist der nicht-smarte, der destruktive Part der Transformation, der das alte System in seinem Innersten zerstört? Willkommen im Hier und Jetzt: Corona. Die Pandemie hat bereits unser Grundgesetz zerstört, dieses gilt ja nur noch für Geimpfte (und eine kurze Weile noch für Genesene und Getestete). „Politiker*innen” bestimmen seit neuestem darüber, wann wir unsere Freiheitsrechte zurückerhalten. Und nicht nur das: Sie bestimmen auch darüber, ob wir gesund sind oder infiziert, also als „krank” gelten. Sollte jemand auf die Idee kommen, Gutachten für ein Gerichtsverfahren zu stellen, in dem Freiheitsrechte vom Richter zugänglich gemacht werden, dann könnte er sich der Delegitimierung des Staates schuldig machen. Und was gar nicht geht: Querdenken. Individualismus. Denn das „Ich“ ist eine Fehlentwicklung, die sich zerstörend auf den Planeten auswirkt. Unsere Jugend versucht heroisch zu retten, was zu retten ist.

Ziel der neuen ökonomischen Nachhaltigkeitsgesellschaft ist der ausgeglichene Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur. Produktion und Konsumtion sind Teil dieses materialistischen Stoffwechsels, der jedoch begrenzt sei. Ein solcher müsse rationell geregelt werden, unter den würdigsten Bedingungen – so Karl Marx vor etwas mehr als 150 Jahren. Denn die Menschen werden erst besser, wenn das System besser wird. Die Strategie dazu liegt in der Transformation vom Output-Management hin zum Input-Management: Also hin zu einer respiratorischen Effizienzgesellschaft, in der die Dissipation von Energie für eine wachstumsorientierte Wirtschaft ihr Ende findet. Im Endzustand des Reiches der Freiheit wird die Energie stattdessen nur noch für die Selbsterhaltung der Gesellschaft benötigt. Das Sukzessionsmodell der Ökosystemtheorie als Abbild dieser marxistisch verstandenen historischen Notwendigkeit zeigt auf, wie sich die Population energiehungriger Arten zunächst auf Kosten der Natur ausdehnt und danach in eineenergieautonome, sich selbstbeschränkende Suffizienzpopulation übergeht (siehe hier).

Störarten eines parasitären Präadoleszensstadiums – alte weiße Männer – werden dabei ausgesiebt. Nach dem Prinzip emergenter Eigenschaften folgt darauf eine Selbstorganisation funktioneller Bestandteile, die mit Hilfe einer diffusen und synergistischen Steuerung selbstreferenzielle Prozesse erzeugt, bei der die Unordnung im System abnimmt. Am Ende steht eine tragfähige Kapazität des Planeten, die ein sich selbsterhaltendes Fließgleichgewicht erreicht. Das heißt, die Konkurrenz zwischen den parasitären Arten wandelt sich mit der Transformation zur Symbiose, also zur lebensnotwendigen Solidargemeinschaft aller Arten. Aller? Nein, nur der angepassten Arten. Und genau in diesem Detail unterscheidet sich das Reich der Freiheit vom Paradies.
Grundlage zum Erreichen des Reifestadiums sei eine Zunahme an Information und an resilienter Stabilität. Letztere verlangt auch eine dem System angemessene Populationsdichte als sichere Lebensraumkapazität: „Eine deutliche Verringerung des Bevölkerungswachstums und der Ausdehnung städtisch-industrieller Ballungsräume wird die Wahrscheinlichkeit von überschießenden Reaktionen oder schwerwiegenden Zusammenbrüchen der Lebenserhaltungssysteme verringern“: Der „Club of Rome” wusste schon vor gut einem halben Jahrhundert, weshalb er für für Wachstumslenkung und Bevölkerungskontrolle plädierte…

Transformation nach marxistischen Prinzipien

Der Weg ins Reich der Freiheit spiegelt unsere Lage wider. Es ist eine materialistische Transformation nach marxistischen Prinzipien. Sie kann prinzipiell mit oder ohne Gewalt erfolgen. Je nach Ausprägung des adaptiven Charakters überdauern am Ende jedoch nur Organismen mit einer positiven Wirkung auf ihre Gemeinschaft, wie D.S. Wilson schon 1980 schrieb. Die wissenschaftliche Prophezeiung rechtfertigt im Falle eines Falles die Aussonderung derer, die dem determinierten Ziel im Wege stehen. Der Weg ist schließlich eine politisch-historische Notwendigkeit; da zählen Recht und Würde nicht. Nur wer sich zur neuen Normalität bekennt, den führt der Impfpass ein „in Gärten, durcheilt von Bächen, ewig darinnen zu verweilen und dies ist die große Glückseligkeit“, so ein treffliches Bild aus dem Koran in Sure 14, Vers 13.

Der Fehler in der marxistischen Version des Sukzessionsmodells liegt darin, dass der Mensch anders tickt als willenlose Wesen. Wäre es stattdessen so einfach, hätte es eines Georg Wilhelm Friedrich Hegels nie bedurft. Jede Gesellschaftstransformation, die auf dieser platonischen Basis geplant werden sollte, begibt sich auf ein Gebiet, das nicht empirisch prüfbar ist. Sie läuft dann Gefahr, „Gebilde“ zu produzieren, Blendwerke, Illusionen, Unsinn, Tand und so weiter. Der Glaube an wissenschaftliche Gewissheit und an die Autorität der Wissenschaft, schreibt Popper, sei bloßes Wunschdenken. Auch wenn wir der Wahrheit immer näher kommen können, so Popper weiter, bleibt die Wissenschaft fehlbar: Weil die Wissenschaft menschlich ist. Die Agenda der sozialen Revolution ist vielmehr wie ein Mystizismus, der „…versucht, das Irrationale zu rationalisieren. Er tut dies, weil er vom Kollektiv, von der Einheit der Erwählten träumt, weil er es nicht wagt, den harten und praktischen Aufgaben ins Gesicht zu sehen, mit denen es jene Menschen aufnehmen müssen, die verstanden haben, dass jedes Individuum ein Zweck in sich ist.

Bevor es also zu spät ist, sollten wir beginnen zu begreifen, dass sich unsere Gesellschaft gerade in einen Mythos verrennt, den falschen Propheten einer „romantischen Hysterie“ folgend. Solchen, die sich auserwählt wähnen, dem Menschen sein Seelenheil zu bringen. Sie predigen in Wahrheit die geschlossene Gesellschaft eines neuen Naturzustandes, in dem nicht die Würde des Menschen unantastbar ist, sondern nur die Anstaltsmoral eines puritanistischen Staates. Diese Politik einer sozialen Revolution gibt sich in ihrer Inhumanität zu erkennen, im Willen das Individuum zu unterwerfen und daran, alles gleichschalten zu wollen. Sie zensiert, was dem platonischen Endzustand ihres Ökosystems im Wege steht. Das hohe Ziel der Symbiose kommt somit am Ende nur den Auserwählten zugute. In der freien Kritik liegt hingegen das Geheimnis einer schöpferischen Freiheit des Individuums und in ihr der Fortschritt. Wir dürfen die Unterdrückung des kritisch Rationalen nicht zulassen! Egal ob geplant oder nicht. Denn wer die Freiheit im Hier und Jetzt aufgibt, um später in einer ökosozialistischen Form von Paradies zu landen, der endet in der Hölle.

 

 

Zum Autor:

Marc Krecher, Jahrgang 1968, hat nach Geologiestudium und Promotion zunächst in der Sedimentforschung sowie auch im Umweltschutz gearbeitet. 2014 machte er seinen Master of Science in Energiemanagement. Als akademischer Mitarbeiter und Lehrbeauftragter hat er in der Universitätslehre die Themenfelder Geologie, Erneuerbare Energien und Geothermie behandelt. Nebenher konnte er auch mehrere Jahre lang wertvolle Erfahrungen in der Betreuung von Menschen mit physischer und psychischer Beeinträchtigung machen. Seit 2013 ist er hauptberuflich für einen Energieversorger in der kommunalen Energieberatung tätig. Mit der Veröffentlichung von „Klimawandel, Freiheit und der Rand des Chaos“ im BoD-Verlag gab er 2021 sein Debut als Buchautor. Das Werk wurde mittlerweile bei Manuscriptum unter dem Titel „Vom Klimawandel zu Corona – Mit System in die Unfreiheit“ neu aufgelegt.

11 KOMMENTARE

  1. nicht „unsere Gesellschaft“ – die Finanzeliten haben einige ganz wichtige gründe, die COROAN-Scharade zu führen, und dazu gehören auch Biowaffen – sie wissen von der Gain-of-Function-Forschung an Corona ! Das passiert auch in Berlin.
    Einer der gründe sind die Macken der Finanzwirtschaft – sie wissen schon – Null-Zins du Minus-Zins – die Wirtschaft stagniert seit 30 Jahren und stand 2018 vor einem weltweiten Kollaps.

    Den anderen grund sehen sie, wenn sie sich die reichen und mächtigen ansehen – Soros, Gates, Bezos – ja – selbst Merkel!
    Und dann mal gurgeln nach mRNA und Zellverjüngung und lesen die Andeutung nach, die dort dahintersteht !
    Dann werden sie den Spritzwahn verstehen, den die ausgelöst haben und weiter treiben !

  2. Geschrieben wurde und wird eine Menge, in Bezug auf die Einführung einer neuen Weltordnung und auf Corona. Da tauchten angeblich Unterlagen auf, die besagten, dass bereits 2018 ein Impfstoff gegen Corona entwickelt wurde. Also ein Jahr, bevor diese sog. Pandemie ausbrach. Warum ausgerechnet Corona? Woher wusste man, dass man diese „Impfstoffe“, die eigentlich gar keine sind, brauchen würde. Immer vorausgesetzt, das trifft tatsächlich zu und diese Angaben entsprechen der Wahrheit, dann sieht es tatsächlich so aus, als wäre diese Pandemie vorbereitet worden und gezielt durchgeführt. Auch die Verbissenheit, mit der man die Menschen verfolgt, die sich nicht impfen lassen wollen mit diesen Stoffen, könnte man in diese Richtung interpretieren. Von den anderen Geschehnissen auf diesem Planeten in den letzten Jahren einmal abgesehen, auch die erwecken den Eindruck, als würden sie einem übergeordneten Plan folgen.

    • Nichts geschieht in der heutigen westlichen Politik zufällig, alles wird von übermächtigen, schwerreichen Eliten, ihren Thinktanks und ihren Schergen aus Politik, Medien, NGOs etc. konzipiert und gesteuert, seien es Kriege, die Massenmigration, angeblicher menschengemachter Klimawandel oder eben die Corona-Plandemie. Fast immer mischt die Rockefeller Foundation an zentraler Stelle mit, so auch bei der „Pandemie“: 2010 wurde das Lockstep-Szenario durchgespielt und 2019 in New York nochmals konkretisiert. Die kurz darauf beginnende „Pandemie“ folgte exakt diesem Drehbuch, bis in die einzelnen Maßnahmen einschließlich Lockdowns. Auch die verheerenden wirtschaftlichen Schäden wurden antizipiert.
      Die Verantwortlichen setzen sowohl beim Klima wie auch Corona auf den mit viel Meld und Macht hergestellten „wissenschaftlichen Konsens“ als unhinterfragbare (Pseudo-) Legitimation für das Agieren ihrer Funktionseliten aus Politik und Medien. Die von ihnen angestrebten Transformationsprozesse stehen und fallen also mit der gesellschaftlichen Akzeptanz der Wissenschaft als objektive, unabhängige Institution. Doch genau diese Akzeptanz schwindet zusehends, weil die Korruption auch im Wissenschaftsbetrieb immer offensichtlicher wird (neben der allgegenwärtigen Korruption in Polkik und MS-Medien).

  3. Zitat:“Ohne die Essenz, die in der Unterscheidung liegt, bricht die Theorie in sich zusammen. Wenn man die Definition hingegen auf dem Definiendum enden lässt, so ließe sich vielleicht schneller erkennen, dass das Wesen den Klimawandel dann ein ganz anderes wäre “ DieseTheorie bricht auch so in sich zusammen. Wer die Wirkung der Gesetzmäßigkeiten von Natur und Gesellschaft nicht in seiner Wecheselwirkung erkennt der kommt auf Zusammenhänge, die keine sind. Und der Begriff Klimawandel ist so ein Begriff. Es gab schon immer Klimatische Veränderungen auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Es gab schon immer Natureignisse die ein natürlicher Vorgang waren und es gab schon immer gesellschaftliche Bewegungen die die Welt für sich eingenommen haben. Der Mensch ist ein Teil der Natur, der selbst die Natur beeinflusst. Wie der Mensch mit der Natur die ihn umgibt umgeht,entscheidet im Endeffekt seine Lebensfähigkeit auf dieser Erde. Der Mensch kann nur sich selbst und Teile des natürlichen Lebens vernichten. Die Erde wird bis zu ihrer letzten Stunde Leben möglich machen. Wir sollten also nicht darüber schwurbeln wie wir das Klima erhalten können sondern darüber wie die Gesetzmäßigkeiten in der Natur und der Gesellschaft wirken und wie wir diese wirklich für den Erhalt der Erde und seines lebens daruf nutzen können. Bemerkenswert ist das die gesamte Klimaschutzbewegung diese Fragen nicht stellt. Die Antworten darauf finden wir aber schon bei den Philosophen. Wir müssen sie nur öffentlich machen.

    • „Die Erde wird bis zu ihrer letzten Stunde Leben möglich machen. “

      Nein, wird sie nicht.
      Wir sind nahe dran, dass die Pflanzen nicht mehr wachsen.
      Sie benötigen mindestens 200 ppm CO2, um das zu können.
      Alles Leben auf Erden, wirklich alles Leben, hängt vom Pflanzenwachstum ab.
      Wachsen diese nicht mehr, stirbt das Leben aus. Zuerst die Pflanzenfresser, dann die Fleischfresser, die Insekten bis runter zu den Bakterien.
      Der Lebenskreislauf funktioniert nicht mehr.

      Jedes ppm CO2 mehr in der Atmosphäre schiebt diesen Zeitpunkt in die Zukunft. Und der Mensch bekämpft das Lebensgas. Er bekämpft damit direkt das Leben. Wir haben nur etwas über 400 ppm. Waren schon runter auf 280 ppm. Dass wir wieder mehr CO2 in der Atmosphäre haben, haben wir der Warmzeit vor 1000 Jahren zu verdanken.

      CO2 hat nichts mit Klimawandeln zu tun, die übrigens im gesamten Sonnensystem stattfinden, denn es hinkt den Klimawandeln ca. 800 Jahre hinterher. Die Ozeane sind die größten CO2 Speicher. Werden sie erwärmt, geben sie CO2 frei. Kühlen sie ab, wird CO2 gebunden. Das Erwärmen und Abkühlen dieser gewaltigen Wassermassen benötigt ca.800 Jahre.
      Blöderweise wird das meiste CO2 von den Schalentieren gebunden. Zu Dinozeiten soll der CO2 Gehalt über 5% betragen haben. Wir befinden uns mittlerweile im Existenzminimum.

      Die Erde hat, wenn man den Wissenschaftlern Glauben schenken darf, noch eine Lebenszeit von ca. 5 Mrd. Jahre. Aber das CO2 reicht nicht mehr solange. Kein CO2 mehr (< 200 ppm), kein Leben mehr. Vielleicht noch ein paar Millionen Jahre, vielleicht auch weniger.
      Unsere Nachfahren werden soviel CO2 in die Atmosphäre pusten wie sie nur können, und unsere Zeit verfluchen.
      Ob das jedoch genügt? Ich wage es zu bezweifeln.
      In den 1990ern las ich bei T-Online einen Artikel, der besagte, dass in 1 Million Jahren das Leben erloschen ist, weil das CO2 nicht mehr genügt, um es zu ermöglichen. Damals wurde also anderes geschrieben als heute.

      • Wer behauptet das die Erde auch ohne Menschen weiterexistiert und neues Leben hervorbringt, der hat irgendwie die Biologie nicht verstanden. Es gibt nicht nur den Mensch als Lebewesen. es sind Bakterien und Viren die das Leben begleiten.

  4. Zitat: Der Weg ins Reich der Freiheit spiegelt unsere Lage wider. Es ist eine materialistische Transformation nach marxistischen Prinzipien.“ Wie kann eine kapitalistische Produktionsweise auf den Prinzipien des Marxismus beruhen? Um welche Prinzipien soll es sich dabei handeln? Ein materialistische Transformation die unsere Lage widerspiegelt, die gibt es nicht. Es gibt nur die materilistische Grundlage die in unseren Köpfen wiedergespiegelt wird. Ist eine Widerspiegelung der Realität, in unseren Köpfen die Realitätin ? Wenn es so wäre warum nennt man sie Widerspieglung? Wollt ihr Hegel und Kant über K. Marx wieder von den Füssen auf den Kopf stellen? Der Idealismus als einziges Realitätsbekenntnis? Das Mittelalter hat uns wieder.

  5. Der Autor hatte wohl einen Fremdwörterduden mit Schlagsahne zum Dessert bevor er diesen Text schrieb. Darauf einen Underberg.

  6. Klimawandel ?? WAS IST DAS – ich nenne es ERNEUERUNGSPROZESS was die Erde schon seit
    bestehen am Leben hält.
    Wissenschaftler – tüfteln auch am ewigen Leben, was sie meinen nun mit der DNA in die richtige Richtung
    gekommen zu sein.

    Dieser Planet ERDE mit all seinen Bewohnern ist auf ERNEUERUNG programmiert.
    Der MENSCH (vor allem Wissenschaftler) sind die größten Idioten, wenn sie meinen in diesen Prozess
    einen Durchblick zu haben, oder es verändern können.

    Das der Mensch diese ERDE – missbraucht – schaden zufügt – ist keine Frage
    Nur mit KLIMAWANDEL absolut NICHTS zu tun !!!

    ALLEIN TAUSENDE BOHRUNGEN INS INNERE DIESES PLANETEN VERURSACHEN EINEN
    SCHADEN, ( entweichende GASE ) die nicht nur die Erde sondern auch die Atmosphäre verändert!
    Der DRUCK im INNERN DIESES PLANETEN verringert sich, und die MASSE verdichtet sich, was die
    ERDOBERFLÄCHE sinken lässt, und so den MEERESSPIEGEL steigen lässt.

    EIN VULKANAUSBRUCH schleudert mehr CO2 in die Luft – als alle Autos dieser Welt.

    Diese Generation von HIRNLOSEN verstehen gar nicht was um sie passiert – versunken in Handys und
    PCs. Übrigens was die RECHNER dieser WELT an HITZE entwickeln – locker +1Grad.

    Diese WISSENSCHAFTLER wissen weder was über die FOLGEN der SCHÄDIGUNGEN
    noch über die menschliche DNA. PLAPPERN NUR INTERESSENSGRUPPEN NACH, die sie bezahlen.

    UND WIE IMMER LANDEN WIR BEIM GELD !!!!
    Manch dummer glaubt sogar, dass die fossiele Verbrennung allein deswegen sauberer wird – weil
    dreifach besteuert. MINERALÖLSTEUER, ENERGIESTEUER, VERBRENNUNGSSTEUER – was jeder
    Autofahrer bezahlt : nach Hubraum/ CO2 / Mineralöl.

    DIE GLOBAL AGIERENDEN MONOPOLISTEN – freuen sich über so viele dumme Menschen.
    Mein immer wieder gern geschr. Beispiel :
    GRETA protestiert vor dem Bundestag für die UMWELT – und drinnen schachern sie über GEWINNE
    mit diesen UMWELTZERTIFIKATE !!!

    • Im Mittelalter nannte man das Ablass fuer die Suenden an die Kirche bezahlt, damit man in den Himmel kommt.
      Trump hatte den Schwindel mit den Zerifikaten durchschaut und deshalb die USA aus dem Paris Abkommen ausgeklinkt. Xiden das Sockpuppet und Hintermaenner haben dies sofort bei Regierungsantritt rueckgaengig gemacht, damit die Billionaere dieser Welt und korrupte Politiker, wi Kerry, Obama, Bush, Clinton, Al Gore, EU usw. ordentlich Knete machen.

  7. Alles genannte hat quasi-religiöse Züge.
    Man könnte ja einfach mal wieder den 10 Geboten folgen, da würde sich die Mehrheit (ob groß oder klein) auch erstmal die Zähne ausbeißen…………
    Stimmt, dazu müsste man sie kennen!

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