
Das Gleichstellungsgesetz ist vielfach kritisiert worden. Zunehmend werden Stimmen laut, es sogar wieder abzuschaffen. Dabei ist die Grundidee dieses Gesetzes, die Selbstbestimmung des mündigen Bürgers in den Fokus zu nehmen, noch längst nicht ausgeschöpft- Statt es abzuschaffen sollte man das Gesetz noch auf viele weitere Lebensbereiche ausdehnen! Einige der Möglichkeiten sollen im Folgenden umrissen werden.
Zuerst wäre da Initiative “#meinAlter”. Das Ziel dahinter: Alle sollen ab sofort durch bloßen Sprechakt über ihr Alter selbst bestimmen können! Viele fühlen sich bekanntlich jünger als sie sind (“Ich könnte Bäume ausreißen!”), doch trotzdem werden sie mit Verweis auf ihr zugewiesenes Geburtsjahr diskriminiert. Personen, die mehr Jugend in sich fühlen, als es ihnen vom Alter her zugestanden wird, werden als lächerlich oder unseriös gebrandmarkt. Sie müssen es erdulden, dass amtliche Dokumente ihnen ein Alter zuweisen, das lediglich aus der Differenz zwischen Geburtsdatum und dem aktuellen Datum besteht – ohne dass ihre persönlichen Befindlichkeiten berücksichtigt werden! Dies stellt fraglos eine Verletzung der Menschenwürde dar und unserer Zeit nicht mehr angemessen.
Potential echter Wertschöpfung
Außerdem wird so ein bedeutendes Potential echter Wertschöpfung vertan: So könnte ein Jugendlicher schon mit 10 “Jahren” den Führerschein erhalten, wenn er sich nach eigenem Dafürhalten zur Führung eines Autos befähigt hält. Der selbe Jugendliche könnte auch Bundespräsident werden, wäre da nicht die diskriminierende Altersgrenze von 40 (!) Jahren, die ihn von einer Kandidatur ausschließt. Doch die Geschichte zeigt etwas anderes: Im Mittelalter kam es wiederholt vor, dass “Halbwüchsigen” – Otto III. wurde etwa als Dreijähriger zum Kaiser gewählt – hohe Ämter übertragen wurden. “Kinder an die Macht!”, sang schon Herbert Grönemeyer – Recht hat er! Auf der anderen Seite wiederum gibt es viele, die im Berufsleben ihre Kräfte frühzeitig verschlissen haben. Sie könnten sich durch einen Sprechakt schon im Alter von 30 Jahren zu 65-Jährigen erklären und damit Rente beziehen. Mit etwas Kreativität könnte also auch hier echte Gerechtigkeit einkehren.
Ebenso überfällig wäre die rechtliche Umsetzung der Initiative “#meinGewicht”. Viele hadern mit ihrem Körpergewicht: Viele lassen sich durch eine Personenwaage, ein billiges Stück Blech, ihre Laune verderben; andere werden depressiv, weil sie es nicht schaffen, ihr Idealgewicht zu erreichen. Das muss nicht sein! Sie könnten problemlos durch einen Sprechakt ihr Gewicht selbst bestimmen. Denn sie kennen schließlich ihr Wunschgewicht – und das ist das Gewicht, das zu ihnen passt! Dieses kann ihnen niemand nehmen – und schon gar nicht ein Stück Blech! Hinterkünftige Bemerkungen (“du bist zu dick”, “zu schwer”…) gehörten dann – fortan strafbewehrt – endlich der Vergangenheit an!
Selbstbestimmte Kontosalden
Ein wichtiger Punkt auf dem Weg zur vollendeten Selbstbestimmung ist weiterhin natürlich “#meinKonto”. Der Kontostand gehört zu den wichtigsten Charaktereigenschaften des postmodernen Menschen; sein Zustand entscheidet darüber, ob er in der Gesellschaft etwas darstellt oder nicht. Nur ein kleines Zeichen, nämlich das Minus-Zeichen, entscheidet dabei über den “Wert” des Kontoinhabers. Es macht aus einem Guthaben eine Schuld – und aus einem angesehenen Bürger einen “Schuldner”! Dabei wäre es ganz leicht, aus einer Schuld ein Guthaben zu machen: Man muss lediglich das Minuszeichen entfernen, das – gefühlt – bekanntlich ja nicht mehr ist als eine kleiner und unbedeutender Strich… und schon ist die Schuld weg! Also überlassen wir es doch fortan jedem einzelnen, wie er seinen Kontostand – und damit seine Würde – selbst definiert und bestimmt!
Schließlich darf auch die Initiative “#meinVerstand” nicht fehlen: Es hat sich eingebürgert, die Intelligenz des Menschen durch einen sogenannten “Intelligenztest” zu bestimmen. Die Methodik, mit der dieser durchgeführt wird, ist jedoch seit langem umstritten und einiger wissenschaftlicher Willkür unterworfen. In Wirklichkeit sind die Testergebnisse daher unbrauchbar, obwohl sie allzuoft zu großen Ungerechtigkeit geführt haben. Dabei weiß doch jeder und jede selbst am besten, wie intelligent er oder sie ist – das muss einem nicht erst gesagt werden!
Auf dem richtigen Weg
Alle können sich ihren Wunsch-IQ künftig daher selber zumessen – womit die Frage nach der kognitiven Kompetenz ein für alle mal beantwortet wäre. Bei den Abiturnoten ist man ja schon auf dem richtigen Weg, nur fehlt hier noch die letzte Konsequenz. Auch wäre es für jeden Arbeitgeber von großem Vorteil, wenn er aus einem viel größerem Pool von Hochbegabten schöpfen könnte. Der Arbeitskräftemangel gehörte mit einem einen Schlag der Vergangenheit an!
All dies müsste in einer überfälligen Erweiterung der Gleichstellung- und Selbstbestimmungsgesetze Berücksichtigung finden. Und es keimt mutmaßlich tatsächlich Hoffnung: Kai Wegner, Daniel Günther und Hendrik Wüst, alles verdiente Mitglieder der Christlich-Demokratischen Union, haben die Zeichen der Zeit erkannt. Sie wollen Gerüchten zufolge bald einen Gesetzesentwurf im Bundesrat einbringen, der die Rechtslage – womöglich sogar das Grundgesetz – in entsprechend fortschrittlicher Weise verbessern wird. Recht so!
- Klicken, um auf Telegram zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Telegram
- Klicke, um auf X zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) X
- Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Facebook
- Klicken, um auf WhatsApp zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) WhatsApp
- Klicken, um einem Freund einen Link per E-Mail zu senden (Wird in neuem Fenster geöffnet) E-Mail
- Klicken zum Ausdrucken (Wird in neuem Fenster geöffnet) Drucken










8 Antworten
Hoffe andere Länder nehmen diese Pässe nicht als Dokument an.Raub Mord u.a. sind nicht mehr verfolgbar.
„…Der selbe Jugendliche könnte auch Bundespräsident werden, wäre da nicht die diskriminierende Altersgrenze von 40 (!) Jahren, die ihn von einer Kandidatur ausschließt…“
Sehr witzig, scheint doch dieses Amt momentan besetzt von Einem, der ungefähr dasselbe geistige Alter aufweist, wie schon sein Musikgeschmack beweist! Weisse Haare sind noch kein Beweis für Weisheit und Weitsicht!
@Raub und Mord sind nicht mehr verfolgbar
Ja, das ist der allergrößte Skandal an diesem Selbstbestimmungsgesetz, der den meisten deutschen Bürgern gar nicht bewußt ist!
Herrlich! Das wär´s doch, um wieder mehr Frieden in die deutsche Gesellschaft einkehren zu lassen. Zumindest die privaten Probleme wären damit beseitigt, auch wenn alles andere in Trümmer fällt.
„…Kai Wegner, Daniel Günther und Hendrik Wüst, alles verdiente Mitglieder der Christlich-Demokratischen Union…“
Also, zur Zeit dürfte diese Partei nur noch „U“ heissen.
Eine Union sind sie schließlich immer noch. Bei „demokratisch“ und vor allem „Christlich“ habe ich Bedenken.
Zu sehr schleimen sich diese Politiker beim absolut inkompatiblen Islam ein.
Zu sehr kümmert sie der Zustand des Landes und seiner (echten!) Bewohner nicht!
Zu sehr verbinden sie mit ihrem Amt eher Klüngelei und Korruption, in Verbindung mit offener Wählerverachtung, als zum Wohle Deutschlands zu agieren.
Ihren Job und ihren Eid zuwider.
Und wer seinen Eid nicht mehr ernst nimmt, hat auch keine Ehre mehr.
Würde und Stolz sind Vergangenheit, es gibt keine Rücktritte mehr, jeder klammert sich an seinen weit überbezahlten Job, weil er/sie (nix „es“!) draussen im wirklichen Leben keine Arbeit finden würde, die höher gestellt wäre als ein Fischverkäufer auf dem Wochenmarkt.
Da allerdings könnten sie genauso schön brüllen und herumfuchteln und dort würde vielleicht, ja vielleicht sogar Jemand auf sie hören!
Und der Geruch wäre ihnen wohl auch bekannt, nur wissen sie das nicht.
Ich glaube, selten wurden deutsche Politiker so sehr verachtet (diesmal von uns, den Bürgern) wie heutzutage, wo sich der Bundestag immer mehr in einen Zoo verwandelt, oder meinetwegen einen Zirkus, mit all seinen Tänzschen, TikTok und Insta Auftritten, die meines Erachtens eines Politikers nicht würdig sind.
So was ähnliches gab es doch schon mal in der DDR. Ist man in die SED eingetreten war man intelligent genug um Leitungspositionen einzunehmen. Auch wenn man strohdoof war. Ist man in einer Liberalen Partei eingetreten , war man nicht mehr tauglich für eine Leitungsposition.
Hat man mir auch offen als Ing, in einem VEB gesagt.
Also hatte ich mich selbst für mein Fortkommen entschieden.
Was dabei raus kam wissen wir ja.
Dieses Gleichstellungsgesetz ist nichts weiter als peinlich was auf unserem Grund und Boden fabriziert wird. Es ist wie der ganze Regenbogenterror mit gendern, Geschlecht wechseln und die ganzen CSD-Partys im Alltag. Das Grundgesetz ist nichts weiter als ein Beruhigungspapier um den Großteil der Durchschnittsbürger das Gefühl zu geben das Recht ausgeführt wird was aber nur für fremde Interessen geschieht. In Sektenmanier wollen die Handlanger der Börseneliten von Übersee den grenzenlosen Einweltstaat mit dem Projektnamen Agenda 2030 errichten. Wir Restdeutschen sind die Versuchskaninchen um diesen Wahnsinn zu erleiden auf das dann alle EU-Nachbarn dran sind wenn wir Geschichte sind. Wir sind dann die Märtyrer in dieser Inquisition des Planeten. Hört das deutsche Herz aufzuschlagen dann stirbt Europa und so die ganze Welt. mfg
Gute Ideen.
Und da wir wissen, das selbst für den bunten Tag die Fähigkeit des Lesens nicht erforderlich ist, und der gesammelte IQ die Gefriergrenze in Fahrenheit nicht erreicht, Kann es nur gut sein und Frieden und nach Schwab ewige Glückseligkeit bringen : sie werden nichts besitzen und glücklich sein, wenn Schwab und Komplizen die Zukunft machen !