Grundproblem der Zuwanderung: Mehr Trennendes als Einendes

Grundproblem der Zuwanderung: Mehr Trennendes als Einendes

Zeitbombe Migration (Symbolbild:Imago)

Es gibt in unterschiedlichen Ländern und Kulturen unterschiedliche Wertvorstellungen. Diese sind miteinander mal mehr, mal weniger kompatibel. So würde mir wohl niemand widersprechen, wenn ich sage, dass das französische und das deutsche Wertesystem mehr gemeinsam haben als das deutsche und das afghanische. Es sind eben unterschiedliche Kulturkreise. Wenn das Trennende das Einende überwiegt, kommt es zu Konflikten und Stress.

Kommt es nun zu einer starken Zuwanderung aus tendentiell inkompatiblen Kulturräumen hat dies negative Auswirkungen auf das Zusammenleben. Die erhöhte Kriminalität der Einwanderergruppe ist nur ein Teil des Problems, denn ein Wertesystem besteht auch aus ungeschriebenen Regeln. Es kommt zur Entstehung von Parallelgesellschaften, zu einer “Balkanisierung”. Deutschland kann seit 2015 ein Lied davon singen. Diese Feststellung impliziert übrigens nicht, wie es den Migrationskritikern irrigerweise immer unterstellt wird, dass man damit alle Einwanderer eines bestimmten Kulturkreises für “krimineller als Deutsche“ hält.

Simplizistische Überlegenheitsideologie

Gemeint ist, dass bei statistisch weit überproportional auffälligen Herkunftsnationalitäten zumindest die zu uns kommende Auswahl dieses Merkmal aufweist. Es ist also nicht gesagt, dass Afghanen oder Syrer generell straffälliger sind als Deutsche. Es wird lediglich konstatiert, dass die nach Deutschland kommenden Afghanen oder Syrer es sind.

Doch Konflikte wegen Zuwanderung betreffen nicht nur den Bereich Kriminalität. Besonders gefährlich ist diese Entwicklung, wenn die einwandernde Kultur eine simplizistische Überlegenheitsideologie mitbringt und somit nicht nur auf die Bewohner des Gastlandes herabschaut – beispielsweise wegen ihres falschen Glaubens –, sondern der einheimischen Bevölkerung die Umgestaltung ihres Landes nach eigenen Vorstellungen vorschreiben will. Die Ironie dabei ist natürlich, dass die Einwanderer vor den Zuständen, welche ihre Kultur in den Heimatländern erst verursacht hat, „fliehen“ – und doch nehmen sie Einfluss auf Politik um eben diese Kultur zu etablieren. Sie bauen eigene Gebetshäuser, treiben bewusst einen Keil zwischen die Einwanderer und die autochtone Bevölkerung, um erstere unter Kontrolle zu halten. Ein Phänomen, das fast ausschließlich den Islam betrifft – was die Frage nach grundsätzlicher Koexistenz und Integration aufwirft.

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