Das Licht in uns

Besinnliche Adventsgedanken in finsterer Zeit

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.” (Joh 8, 12)

Du, Mensch. Lass uns wieder Mensch sein. Sieh in die Augen Deines Nächsten. Sieh das Licht Gottes. Sieh, dass wir gleich geschaffen wurden. Dass wir alle Kinder Gottes sind und unser Herz leidet, wenn wir unterschieden werden.

Du, Mensch brauchst die willfährigen Kirchenoberen nicht. Denn: „Wenn zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, dann bin ich mitten unter ihnen.

Du als Mensch hast eine Seele und bist einzigartig. Gott hat Dich wunderbar gemacht. Du bist nicht hier auf Erden, um Deine Mitmenschen wegzuschicken, wenn sie an Deine Türe klopfen, Essen bei Dir kaufen oder in Deinem Café unter Menschen sein möchten. Sondern: Wir alle sind hier, um Mitgefühl zu lernen, uns in den Armen zu liegen und unsere Wärme zu spüren.

Herzenswärme und Offenheit

Wir alle sind Kinder Gottes: Alt und Jung, Groß und Klein, Schön und Häßlich, Mann und Frau, geimpft und ungeimpft.

Wir sind strahlende Lichter in der Dunkelheit und so werden wir uns finden. Im Stall, zu Hause, bei Freunden und bei anderen gütigen Menschen, die uns – so wie wir sind – ohne Code annehmen.

Die Welt mag noch sehr dunkel scheinen. Doch es genügt nur ein Licht, um die Dunkelheit zu vertreiben.

Wir sind Kinder Gottes. Und als solche haben wir die Macht, eine Welt mit Herzenswärme und Offenheit, mit Respekt und Mitgefühl zu schaffen, die weder Codes noch Pässe braucht.

„Das war das wahrhaftige Licht, welches alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. Es war in der Welt, und die Welt ist durch dasselbe gemacht; und die Welt kannte es nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben.” (Joh 1, 9 – 12)

 

Dieser Text erscheint auch auf conservo

23 Kommentare

  1. Wunderbar, dass Ansage inmitten der ganzen Katastrophen-Kakophonie auch einmal einen lichten Artikel bringt. Danke, Maria Schneider.

  2. Das Licht ist in einem Großteil der Menschen längst erloschen. Leere Köpfe, tote Seelen, das beschreibt die heutige Zeit und die Menschen von heute, die sich als das Beste ansehen, was der Welt jemals passiert ist.

  3. liebe maria, was für ein herzerwärmender artikel. danke! ich würde vollkommen mit deinem text übereinstimmen, wenn wir das wort gott, durch universum ersetzen könnten. liebe grüße verena

    • Es liegt an einem selbst, was man in einen Begriff hineininterpretiert. Universum z.B. erklärt nicht das Wunder des Lebens, es beinhaltet es lediglich, der Begriff Gott erklärt das sehr wohl. Deshalb wäre Univerum ein wenig zu mager, auch weil es Geist, den wir Menschen ja ohne Zweifel haben, ebenso wenig erklärt. Man muss ja nicht gläubig sein, um den Begriff sprachlich zu nutzen und einfach unabhängig vom Begriff, dem Inhalt zustimmen.

  4. Die Beziehung, die ein Mensch zu Gott hat, sehe ich als seine rein persönliche Beziehung an. Deshalb mag ich auch solche Verallgemeinerungen nicht wie im Beitrag: „Wir alle sind Kinder Gottes.“ Da ist kein Unterschied zu dem, wenn Politiker sagen: „Wir alle müssen das Klima retten.“ 

    Außerdem komme ich bei diesem Beitrag nicht umhin, auf die Aussage von dem ehemaligen Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Bundestag aufmerksam zu machen:

    „Volker Kauder: ‚Jeder Flüchtling ist Ebenbild Gottes'“
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/volker-kauder-jeder-fluechtling-ist-ebenbild-gottes/

  5. Was soll denn das für ein Beitrag sein? – Derartige Glaubensansichten gehören in die Kirchen, Moscheen oder Synagogen, aber nicht in eine aufgeklärte Welt!
    Was soll denn überhaupt ein Gott sein? – Schon einmal ganz gewiss nicht das, was in der Thora, im Neuen Testament oder im Koran steht.
    Wer aus Überzeugung Humanist ist, braucht keine klerikalen oder sonstigen Anleitungen oder Vorgaben. Diese sind ohnehin letztlich im Kern sogar extrem inhuman, indem jeweils Anders- und erst recht Nichtgläubige diskriminiert, verdammt und verfolgt werden.

    • Na doch, eben in die aufgeklärte Welt gehört das und nicht weggeschlossen in irgendwelche Gebäude. Obwohl hier vielleicht Glaube und Gläubige und Religion miteinander verwechselt werden. Dazu sind alle Schriften absolut in Ordnung inhaltlich, was natürlich nicht die Interpretation durch gewisse Zeitgenossen rechtfertigt. Aber wegen wenigen immer alle verteufeln ist mir zu einfach und vielleicht auch etwas fundamentalistisch? Also gar nicht so unterschiedlich zu einem selbst?

  6. Arm sind die, die daran glauben, dass Gott ein Gott ist. Er heißt nur Gott.
    Mit Licht hat dieses Wesen nichts zu tun. Ganz im Gegenteil.

  7. Im Zusammenhang mit dem Christentum von Licht zu sprechen ist schon etwas merkwürdig, wurde es doch für alle Völker, die die Bibel gebracht bekamen, grundsätzlich dunkel.

    „Lass uns wieder Mensch sein“ gefällt mir, man muss sich aber entscheiden zwischen Mensch- und Christsein.

    • Hier wird auch wieder verwechselt…
      Christ sein heisst Mensch sein, er ist der Menschensohn und wir sind alle Brüder und Schwestern vom selben Vater. Nie hat Jesus etwas anderes behauptet. Auch wäre dieser heute sicher kein Fan von denen, die seinen Namen mißbrauchen. Ich denke sie wären überrascht, wie der auf Politiker und den großteil der Geistlichen reagieren würde.
      Also da wären wir wieder bei einem Interpretationsproblem und die Kirche als Institution handelt sicher nicht christlich, sie benennen sich lediglich so, der Wolf im Schfspelz.
      Und ja, diese „Schaf“ belämmert seit 2000 Jahren die Menschen und führt sie ins Unglück, dem kann ich sicher nicht widersprechen. Aber das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders, sollte Jesus der Erfinder sein.

      • „Christ sein heisst Mensch sein, …“

        Warum ist dann aber die christliche Welt so wenig geprägt von Menschlichkeit? Kriege, Hunger, Umweltzerstörung, ausgehend hauptsächlich von christlichen „Zivilisationen“. Ach ja, das „Interpretationsproblem“. Wer Mensch ist und keinem Christen folgt, bleibt Mensch. Alle anderen werden Christen, die interpretieren oder Interpretationen übernehmen. Wozu braucht es ein Christentum oder sonst eine Religion, wenn der Mensch von Natur aus in der Regel mit Menschlichkeit ausgestattet ist? Es braucht eher eine Moral der Entschlossenheit, Unmenschlichkeit zu identifizieren und auszumerzen. Eine christliche Welt wäre dann niemals möglich gewesen.

        • Daß der Mensch von Natur mit „Menschlichkeit“ ausgestattet sei, halte ich für ein Gerücht. Und zwar schon deswegen, weil man von Menschen begangene Gräuletaten wohl kaum als „unmenschlich“ bezeichnen kann, auch wenn das dauernd so gemacht wird. Verabschieden Sie sich am besten von Ihrem rousseauschen Idealismus. Damit sollte speziell Ihr Problem zu lösen sein. Sich „Christ“ nennen, bei den Christen sich einsortieren zu lassen oder zur Kirche zu gehen, bedeutet noch lange nicht, Christ zu sein. Zuverlässig christlich ist allein die christliche Lehre.

          • Sie gebrauchen den Begriff Menschlichkeit im weiteren Sinne, werter Herr Erdinger. In diesem Zusammenhang hier müssen wir uns aber an den engeren Begriff halten, unter dem Gräultaten sehr wohl unmenschlich sind.

        • Also grundsätzlich ist es auch menschlich, wenn jemand Neid empfindet oder von jemandem gemobbt wird. Sollte dann der Gemobbte irgendwann den Mobber töten, so ist das auch menschlich. Das ihr Menschen das was ihr am besten könnt, nämlich töten und zerstören, immer als unmenschlich anseht, kann ich nicht verstehen. Ihr braucht eure Abgründe gar nicht immer ausblenden, wenn doch, dann wundert euch nicht, wenn sie irgendwann so groß sind, dass sie euch runterziehen.
          Dann betone ich nochmals, wenn Leute sich christen nennen, ohne den Grundsatz dieses Menschen verstanden zu haben, ja oft noch nicht einmal die Schrift gelesen zu haben, dann heisst das nicht das der Ursprung schlecht ist. Weil der Apfel faul ist, ist es auch der Baum???
          Christ war ein Mensch, nicht mehr hat er von sich behauptet, er war keine göttliche Person, das hat der nie gesagt. Er wurde von der Kirche als außergewöhnlich dargestellt. Er war sicher außergewöhnlich, da er Geschichte schrieb, aber nicht als Übermensch, sondern als Mensch. Ich weiss nicht, was daran so kompliziert ist. Aber klar, wenn ich die Augen zu mache, kannich nicht sehen, mehr brauche ich dazu nicht sagen, kann also nicht weiter helfen. Also einfach selber Augen auf und vielleicht einfach mal lesen und ein Bild machen und dann meckern. Danke.

          • Selbstverständlich ist das alles menschlich, aber wenn ich die christliche Lehre richtig verstanden habe, geht es darum, ein bestimmtes menschliches Verhalten zu verinnerlichen und gerade nicht menschlich in dem Sinne zu sein, den Sie anführen. Ist Neid nicht sogar eine Todsünde? Ich behaupte, dass niemand, der die Menschlichkeit nicht sowieso schon im Herzen trägt, zu einem besseren Menschen wird, nur weil er sich zum Christentum bekennt. Das Licht in uns hat nichts mit Bibel und Christentum zu tun. Im Gegenteil, wie ich schon schrieb, brach für alle Völker nach ihrer Bekehrung eine gewisse Dunkelheit an.

            Konfuzius: „Übrigens können Religionen und der Glaube auf ihre ganzen offenen Fragen, die sie mir hier stellen, eine Antwort geben, auch man selbst, wenn man in sich geht.“

            Das sind rhetorische Fragen, die zum Nachdenken anregen sollten. 😉 .

        • Achso, eine Antwort bin ich ja noch schuldig. Zwei Gründe. Zum einen weil sich Menschen (aus Mode?) in etwas einreihen, oder eingereiht wurden. Und weil es wenn man nach der Schrift gehen würde, großteils Kains Kinder sind.
          Und ich wiederhole, der Ursprung, von mir aus eine Quelle, kann nichts dafür, dass am Ende des Baches das Wasser dreckig ist. Oder hat Einstein eine Atombombe gebaut, war er also Nazi und wollte alle umbringen unddie Welt wegbomben? Sicher nicht, er bereuhte das veröffentlichen seiner Erkenntnisse sogar. Oder war der Erfinder des Schießpulvers selbst der Massenmörder, nur weil die Nachwelt zu dumm ist damit konstruktiv umzugehen?
          Übrigens können Religionen und der Glaube auf ihre ganzen offenen Fragen, die sie mir hier stellen, eine Antwort geben, auch man selbst, wenn man in sich geht 😉

          • Ach und zu letzt, es wird mir zu dumm, mit Leuten zu diskutieren, die nicht verstehen wollen und die dinge vermischen. Vielleicht hat man es ja einfach eben NICHT richtig vertanden, was der Unterschied zwischen Christentum und Christus ist. Und will es nicht verstehen. Ich muss darüber nicht extra nachdenken, das hab ich genug und wäre/bin mir auch nicht zu schade das weiter zu tun. Aber meine Zeit muss ich nicht mit reinen Opportunisten, vielleicht auch Ignoranten verschwenden. Also bleiben sie in ihrer Welt und ich in der meinigen, Danke 🙂

          • „Ach und zu letzt, es wird mir zu dumm, mit Leuten zu diskutieren, die nicht verstehen wollen und die dinge vermischen.“

            Hach, wie typisch. Wenn die Argumente ausgehen, wird die Diskussion verweigert, man ist sich zu schade. Dabei wollte ich gar nicht diskutieren, Sie haben sich eingemischt. 😉

  8. Danke lieber/liebe @Konfuzius für die Versuche die Verallgemeinerungen und das Verwechseln bzw. In-einen-Topf-Werfen von kirchlichen Institutionen und des ursprünglichen Aktivismus von Jesus zu klären.

    Was aus der Römisch-Katholischen-Ecke über die Menschen gebracht wurde hat wenig mit der eigentlichen Intention von Jesus und vielen seiner Jünger oder Apostel zu tun.
    Immerhin prangerte er u.a. die starren (teils zeitintensiven) Rituale in den (viel zu großen, Ressourcen- und platzverschwenden) Tempeln an.

  9. Bitte, kein Thema 🙂
    Er wäre wohlheute Rebell, wenn man das so sagen darf, ein wenig Demut sollte man doch haben, man kann auch fehleinschätzen.
    Ich finde auch immer schwierig, wenn Leute Gott für Not verantwortlich machen oder auch Katastrophen. Denn in der Regel ist der Mensch der Verursacher.
    Und deshalb sehe ich auch den Islam nicht als Problem, im Gegenteil, das Menschenbild un die gelebte Religion kann uns bereichern. Das ist dann aber einfach zu differenzieren von Islamisten und der mit grenzenloser Zuwanderung einhergehender Überfremdung.
    Kurzum, so einer wie Jesus wäre gerade wünschenswert, weil er uns einen Weg aus den Schlamasseln zeigen würde. Und es war einfach ein phantastischer Mensch in der Geschichte, das kabb man auch ohne gläubig zu sei annehmen. Weil genau so ein römisches Reich wird gerade wieder errichtet und demnächst auch wieder verfolgt, wenn wir uns nicht hüten. Und man muss dazu betonen, dass ausgerechnet der Vatikabnstaat die Impfpflicht begonnen hat. Also sitzt da religiös gesehen ohnehin Luzifers Garde und nicht die Stellvertreter Gottes, Katholizismus ist also eher das Reich Satans als das Reich Gottes, wenn man schon alles vermischen will.

  10. Jesus Lehre, wurde unterwandert, umgedreht, verraten und von verschiedenen Ideologien auch vom Islam benutzt. Die Paepste und die katholische Kirche sind nicht seine Nachfolger. Die Urchristen und ihre Nachfolger die Katharer wurden ausgeloescht.

  11. Viele sollten sich vielleicht mal fragen, was denn ein zu Gott erklärtes „Es“ (schon mal nicht ein „Er“) mit Milliarden von Galaxien für einen Plan verfolgt haben könnte. Das Leben auf der Erde ist mit größter Wahrscheinlichkeit einzig einer Vielzahl von Zufällen zu verdanken. Was rechtfertigt denn, von einem „höheren Wesen“ mit „menschlichem Geschichtseinschlag/-bezug“ auszugehen? Wo sind denn irgendwelche Indizien? Was die Menschen nicht begreifen können, wird zu „Göttlichem“.
    Welche Schreiber der Kommentare haben sich denn mal ernsthaft mit den Texten zu Gott und Göttern befasst? – Alles menschlich hausgemacht!

    • Ich denke das ist alles genauso gut zu belegen, wie sie es versuchen zu widerlegen. Was bitte soll zufall sein? Sie sind also reiner Zufall? Na dann sind sie ja auch nicht wichtig, nur ein zufälliges Staubkorn? Völlig nichtig? Und das was sie schreiben, auch absoluter Zufall? Na dann hätte ich mich ja gar nicht so anstrengen müssen…

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