Das Märchen von den Fachkräften

Flüchtlinge als Auszubildende: Eher selten ein Erfolgsmodell (Symbolbild:Imago)

Mir ist es einfach schleierhaft, dass bei einer Bevölkerung von über 83 Millionen Menschen in Deutschland immer noch Fachkräftemangel herrscht. Entweder die Jungen sind zu blöd – oder zu faul. Das Leben ist halt mehr als DSDS oder Youtube-/Instagram-„Influencer“.

In den 60gern hatten wir eine ähnliche Situation: Bei damals knapp 60 Millionen Einwohnern der BRD war plötzlich mehr Arbeit da, als bewältigt werden konnte. Deshalb kam man auf die Idee, Gastarbeiter anzuwerben – mit der Betonung auf „Gast“. Keine Sozialleistungen, kein dauerhaftes Bleiberecht. Es waren die Jobs, die keiner mehr machen wollte: Müllmänner oder Bauarbeiter. Das waren oft Ungelernte, aber für die Knochenarbeit brauchte man nicht unbedingt Hochschulabschluss. Sie waren untergebracht in den letzten Absteigen, aber beklagt hat sich keiner. Sie wollten arbeiten um jeden Preis. Das Geld schickten sie zu ihren Familien in die Heimat. Italien, Griechenland oder später auch Türkei. Und das war eine Situation, die man heute neudeutsch „Win-Win” nennt. Deutschland ging es hervorragend und viele „Ausländer“ sind geblieben, haben in unsere Rentenkassen einbezahlt.

Das nackte Grausen

Wenn man die heutige Situation dagegen sieht, kriegt man das nackte Grausen. Gerade lese ich, dass in Berlin-Neukölln wieder ein Geldtransporter überfallen wurde. Das sind bei uns mittlerweile die einzigen „Fachkräfte“, die noch Bock auf Arbeit haben. Yalla! Dass vermehrt „Fachkräfte“ aus den Flüchtlingsländern zu uns kämen, ist überhaupt wahlweise eine dilettantische Lüge – oder Propaganda der allerübelsten Art; siehe in diesem Zusammenhang das gefloppte Projekt Robert-Bosch-Krankenkaus Stuttgart für Krankenpfleger (mit über 80 Prozent Durchfallquote bei Immigranten). Der einzige Berufszweig, der in diesen Bevölkerungsgruppen floriert, scheinen Shisha-Bars zu sein.

Ich schätze, es mangelt hier ganz einfach an der Arbeitsmoral: Es ist halt wesentlich einfacher, sein Leben von anderen alimentieren zu lassen, als selbst anzupacken. In der Natur gibt es dafür einen trefflichen biologischen Begriff, aus der Forschung der Arizona State University bei Ameisen: Nennt sich Sozialparasitismus.

24 Kommentare

  1. ich habe mal ein Witzbild gesehen, dass vollkommen treffend ist:
    ein Junge hält ein Buch in der Hand und fragt Papa: „Und wo ist der Knopf zuum einschalten?“

    • Da kann ich mit der Wirklichkeit punkten @Causa. Unsere Juniorfamilie hat sich voll Alexa verschrieben. Alles in der Wohnung wird durch Alexa gesteuert. Unsere Juniorfamilie wohnt in einer baugleichen Wohnung, wie wir sie haben. Unsere Enkelin, damals so 12,13 war bei uns und fragte, wo denn der Lichtschalter wäre.

  2. Es ist doch ganz einfach.

    „Wir müssen die rechtlichen Voraussetzungen ändern, damit Zuwanderer leichter Zugang in den deutschen Arbeitsmarkt bekommen… Wir starten einen Aufruf, nach Deutschland zu kommen.“ – Robert Habeck (GRÜNE) am 05.02.2022

    Durch aggressive Abwerbung Ausgebildeter wird zwar das Humankapital aus anderen Ländern abgezogen und dort durch Brain-Drain einen Rückgang der Produktivität und eine Zerstörung der Entwicklungschancen bewirkt.

    Allerdings wird damit in Deutschland die Ausbildung deutscher Arbeitsloser zu Fachkräften verhindert und die deutsche Gesellschaft durch noch mehr Immigration inkompatibler Kulturen langsam aber sicher restlos aufgelöst.

    „Vaterlandsliebe fand ich stets zum kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“ – Robert Habeck (GRÜNE) in „Patriotismus: ein linkes Plädoyer“, Bertelsmann, Gütersloh 2010

    • „Durch aggressive Abwerbung Ausgebildeter wird zwar das Humankapital aus anderen Ländern abgezogen und dort durch Brain-Drain einen Rückgang der Produktivität und eine Zerstörung der Entwicklungschancen bewirkt.“
      Richtig aber das zählt im wesentlichen für Deutschland!
      Den Arbeitskräften, die nun dank EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit aus Südosteuropa zu uns stoßen, weint daheim kaum einer eine Träne nach, die Guten verdienen hier ein paar Kröten und machen danach daheim etwas aus ihrem Leben.
      Es kommen keine hochqualifizierten Fachkräfte nach Deutschland, die Einkommen sind im internationalen Vergleich viel zu schlecht! Bruttodurchschnitt zuletzt auf Platz 18 weltweit, bei den Abzügen auf Platz 1, macht Netto: unter ferner liefen.

      • Alles ist relativ, auch die Löhne in Deutschland im Vergleich zu Löhnen in der Dritten Welt.

        Dass die Löhne in Deutschland im Vergleich zu manchen Staaten der EU oder gar der USA niedriger sind, versucht Habeck doch gerade mit seinem Aufruf zu kompensieren.

        Und dass den Migranten zu Hause keine Träne nachgeweint würde, ist auch nur für Staaten richtig, in denen die Migration vor allem Politikern gelegen kommt, für die die Guten meist auch die Unbequemen sind. Dass die jemals wieder nach Hause zurückkehren würden, ist auch ein Märchen: Es gibt mehr Ärzte aus Sierra Leone in Chicago als in ihrer Heimat und
        95 Prozent der angolanischen Ärzte sind in Portugal.

    • Und die Jungen, die weder zu blöd noch zu faul sind, gehen, weil sie doch nicht so blöd sind, die ganzen Blöden und Faulen durchzufüttern …

  3. BILLIGE Facharbeiter !!

    Mangel an Arbeitsmoral, kann ich nur bestätigen.
    In Köln-Ehrenfeld bis 1970 – 99% Deutsche Geschäfte – Heute 99,99% in ausländischer Hand.

  4. Sorry, aber jetzt mal im Ernst, niemand hat Bock, weder Einheimische noch Importierte, für anderhalb Generationen (Boomer und Alte GenX), die sich über Jahrzehnte im öffentlichen Schulden machen, Fiat Geld drucken und mit sozialisierung der Risiken in Verlust Industrien (erneuerbache Energien, Elektromobilität, CO2 Betrug, dritte Welt…) investieren ausgezeichnet haben, die Schuldenlast zu übernehmen, produktiv zu sein, das Sozialsystem zu erhalten oder ihre Kultur oder Wirtschaft weiterzuführen. Anstatt Goldene Rente und Eintrag mit Sternchen in der Geschichte gibt es Hundefutter, kein Mitleid und den Eintrag in den Geschichtsbüchern alles zu ignorieren und zu verhöhnen an was diese Generation von Wohlstandsbesoffenen Halbgaren geglaubt hat

  5. Wir sind voll von denen, die nur die Vollversorgung auf Kosten der Steuerzahler
    anstreben.
    Mit denen gibt es nur Probleme und die Sicherheit im Lande kannst Du ganz vergessen.
    Auf die vielen Testosteron gesteuerten „Messenern“ können wir gut und gerne verzichten.
    Viele dieser „Berufskriminiellen belästigen unsere Frauen (…) In Afrika sollen 200 Millionen auf gepackten Koffern sitzen und wollen fast alle nach Europa,
    vorwiegend in die BRD, wo es die höchsten Sozialleistungen, wo es „Schmusekursrichter gibt,
    wo sie eigentlich tun und lassen können was sie wollen.
    Wer hat diese Polit-Faschisten gewählt?
    Wahrlich es waren auch Faschisten, die Faschismus und Diktatur wollen.
    Wie bestellt, so geliefert bekommen.

  6. Die Jugend ist zu schlau um als Maurer, Klempner, Elektriker oder Kraftfahrer zu arbeiten. Beklagen sich doch die Firmen, daß man kaum geeignete Auszubildende findet. Ihnen wird stets eingebleut, jeder kann studieren und wo landen die Studierenden wenn es in die Hose geht, bei den Linken und Grünen, ein Sammelbecken von Arbeitsscheuen. Statt feste Häuser reicht es nur für wackelige Baumhäuser oder Erlöschern in den Wäldern. Manche stehen vor Dreck an ihren Sachen, die kleben fest, wenn sie sich auf die Straße setzen.

  7. Hat wirklich irgend jemand die Fachkräftelüge geglaubt? Wer daran glaubt, daß aus den Shitholes der Welt Fachkräfte kommen, bezieht seine Menschenkenntnis vermutlich ausschließlich von ARD und ZDF.

  8. Was die deutschen Jugendlichen (und auch nicht mehr so Jugendliche) betrifft, so gäbe es ein vielversprechendes Mittel, deren Ausbildungs- und/oder Arbeitswilligkeit schnell von 0 auf 100 zu steigern: keine Daueralimentierung mehr für gesunde, arbeitsfähige Menschen plus rigorose Einschränkung der Möglichkeiten, sich mittels Attesten etc. weiter auf die faule Haut legen zu können. Das Facharbeiterproblem in Deutschland – wenn es denn eines gibt – würde sich damit innerhalb weniger Jahre ohne weitere Zuwanderung erledigen.

    Ein System wie in den USA wäre da sicher hilfreich: „In den USA wird davon ausgegangen, dass eine gesunde Person eine Arbeit finden sollte, egal ob sie ihrer beruflichen Qualifikation entspricht oder nicht. Die Zahlung von Sozialhilfe (welfare) an arbeitsfähige Personen ist auf fünf Jahre im Leben beschränkt, wobei man in der Regel nicht mehr als zwei Jahre hintereinander arbeitslos sein kann.“ Migranten bekommen dort meines Wissens überhaupt keine Sozialhilfe bzw. erst nach längerer Einzahlung in die Sozialsysteme. Klingt für mich alles sehr vernünftig.

    Schon als in den 70er-Jahren in Deutschland die Daueralimentierung via Sozialhilfe installiert wurde, warnten kluge Leute davor, dass genau das eintreten würde, was wir heute haben: Ein viel zu hoher Prozentsatz an Faulpelzen, die sich gar nicht erst anstrengen, einen Beruf zu erlernen und später auch auszuüben, liegt den arbeitenden Bürgern auf der Tasche. Natürlich gibt es Personen, für die Sozialhilfe richtig und notwendig ist, z.B. Kranke, alleinstehende Eltern von Kleinkindern etc. Aber für alle Gesunden und Arbeitsfähigen, die nicht durch besondere Umstände zeitweilig an der Berufstätigkeit gehindert werden, stellt die lebenslange Daueralimentierung letztlich nichts anderes dar, als die Erstickung jeglicher Eigeninitiative.

    Was die Jugendlichen aus dem Migrantenmilieu betrifft, so habe ich aus solchem Munde auf die Frage nach dem Berufswunsch wiederholt folgenden Satz gehört: „Ich werd‘ Hartz IV.“ Alles klar? Und das war schon Jahre vor 2015. Viele, wenn nicht die allermeisten dieser Merkel-„Flüchtlinge“ sind damals und auch seither ohnehin nur wegen Hartz IV gekommen, nicht um zu lernen und zu arbeiten.

    Natürlich gibt es auch im Migrantenmilieu die anderen, diejenigen, die lernen und arbeiten wollen und auch die Fähigkeiten dazu besitzen. Die Mehrheit ist das jedoch nach meinen Erfahrungen nicht, zumindest was Merkels geschenkte Menschen betrifft. Auch hier sollte jedoch ein Sozialsystem wie in den USA hilfreich sein, zumindest diejenigen, denen nicht die Intelligenz und die Fähigkeiten zum Erlernen eines Berufs fehlen, zu mehr Anstrengungsbereitschaft und Arbeitswillen zu „ermutigen“.

    Sich Massen an Menschen ins Land zu holen, die zu einem leider nicht kleinen Teil weder willens noch in der Lage sind, hier einen Beruf zu erlernen und auszuüben und außerdem keinerlei belastbaren Asylgrund vorweisen können, ist sowieso Idiotie.

    Den verlinkten Artikel in der F.A.Z. habe ich gelesen und dort natürlich die üblichen Ausreden für das Misslingen gefunden. Mir persönlich will es sich jedoch keinesfalls erschließen, wieso ein halbwegs intelligenter Mensch nach 4 (!) Jahren Ausbildung immer noch nicht genug Deutsch können sollte, um einen erfolgreichen Abschluss erreichen zu können, denn ich habe durchaus Migrantenkinder erlebt, die sich nach nur einem Jahr in Deutschland problemlos auf Deutsch artikulieren konnten. Und wer nicht wenigstens halbwegs intelligent, sprich lernfähig ist, der ist für eine Facharbeiterausbildung ohne nicht geeignet.

  9. Bei dem ganzen Kulturbereicherungsgerede sind ganz „zufällig“ immer nur die Kulturen gemeint, deren Menschen geringe Lohn- und Lebensansprüche gewohnt sind.

    Wenn gewisse Politiker ehrlich wären, würden sie nicht von Multikuli sülzen sondern wahrheitsgemäß von billigen Arbeitskräften reden, die zwecks Lohndrücken ins Land geholt werden sollen, darum geht es, nicht mehr und nicht weniger.

    Einst hat ein Politiker (Namen entfallen) in einem Interview „gestanden“, bei den früheren “Gastarbeitern“ wären Industrie und Politik nur an unqualifizierten Ausländern interessiert gewesen, weil massenweise Leute für „niedere“ Arbeiten gebraucht wurden. Er behauptete dreist weil unbelegt, unsere Leute wollten diese Arbeiten nicht machen, die Deutschen seien sich also zu fein dazu.

    Demnach wurden die Gastarbeiter nicht nur zum Lohndrücken missbraucht. Ihnen wurde auch nicht mehr zugetraut, als „niedere Arbeiten“ verrichten zu können – auch eine Art ethnischer Diskriminierung. Sie wohnten als Singles in kleinen Wohnungen oder Männerwohnheimen gleich neben der Fabrik und hatten nicht vor, hier eine Familie zu gründen.

    Wie konnten Einheimische dagegen konkurrieren? in einem Männerwohnheim lässt sich keine Familie gründen. Da braucht man größere teurere Wohnungen, und damit auch höhere Löhne.

    Und wenn vom Fachkräfte- und Akademikermangel geredet wird, die wir uns deshalb angeblich aus dem Ausland holen müssten, ist durchaus denkbar, dass der angebliche hiesige Mangel tatsächlich gar nicht existiert, sondern sich in Wahrheit nur auf die Lohnansprüche bezieht, es also tatsächlich gar nicht an Fachkräften an sich mangelt, sondern nur an solchen, die bereit sind, für den geringen angebotenen Lohn zu arbeiten.
    Das ist z.T. wohl auch verständlich, wenn etwa studierte Berufseinsteiger schon mit einem Schuldenberg (Bafög, oder anzuschaffendes Equipment usw.) ins Berufsleben einsteigen müssen.
    Dagegen sind die einen geringen Lebensstandart gewohnten ausländischen Fachkräfte ohne Familienanhang mit geringeren Einstiegslöhnen zufrieden zu stellen, wobei manche sogar einen Teil ihres geringen Einkommens in die Heimat, zur Familie transferieren, was dann dort mehr Kaufwert darstellt und Eigentum wie auch gute Altersvorsorge generiert.

    Die vielfältigen Kulturen der Welt sind in der Tat eine Bereicherung, aber nur so lange, wie sie geographisch und mental getrennt sind, und bei ihren Wurzeln verbleiben und somit auch der Erhalt garantiert ist. Kultur erwächst nun mal hauptsächlich aus geographie-, klima-, flora-, faunabedingten und sich daraus generierenden wirtschaftlichen und soziologischen Entwicklungen.
    Die verschiedenen Kulturen und Völker sollten lediglich dafür sorgen, friedlich miteinander auszukommen. Dazu gehört auch Kulturaustausch, das gegenseitige kennen lernen bei Wahrung der jeweiligen kulturellen Identität.

    Eine sich bildende Monokultur, wird eh über kurz oder lang wieder zerbrechen, denn ganz offensichtlich hat sich in der Menschheitsgeschichte die Bildung verschiedener und auch räumlich getrennter Kulturen (kulturell/wirtschaftliche Interessengruppen) als sinnvoll, effektiv und vielleicht sogar als überlebensnotwendig erwiesen.
    Das ist wohl auch ein natürlicher Vorgang, der einem gewissen Grundbedürfnis der meisten Menschen nach Zugehörigkeit zu Interessengruppen („Seinesgleichen“ Familie, Sportverein, Staat…) gerecht zu werden.

    Es gibt „leidenschaftliche“ Multikulti-Fans, die in ihrer Verblendung gerne hervorheben, dass z.B. die Begrüßungsfloskel „Salemalaikum“ doch „Friede sei mit dir“ heißen würde, als ob diese Floskel was ganz besonderes wäre. Sie wollen diese dann qualitativ über unsere hiesigen für sie dann „minderwertigeren“ Begrüßungsfloskeln stellen.
    Sie wollen einfach nicht begreifen (vielleicht sind sie auch nur intellektuell überfordert) das die hiesigen Begrüßungsfloskeln („guten Tag“ oder „Grüß Gott“ oder das modernere „hey“, „ey“, „hallo“ usw.) eine nicht minder friedensstiftende Funktion haben, sich qualitativ in nichts vom so schön exotisch erscheinenden „Salemalaikum“ unterscheiden.

    Mit jeglicher Begrüßungsfloskel dieser Welt will man seinem Mitmenschen nur mitteilen, dass man es (im Moment) gut mit ihm meint, nicht mehr und nicht weniger.

    Diese falsche Wahrnehmung und Hervorhebung einer tatsächlich nicht sonderlich hervorhebenswerten Begrüßungsfloskel ist symptomatisch für ein seltsames rational nicht richtig erklärbares kulturelles Fernweh.

    Es dürfte nicht wenige Einheimische geben (den von Forist „Gier“ zitierten Heimatliebe „zum kotzen“ findende Robert Habeck zähle ich dazu), denen wohl hiesige Kultur, Historie, Denkmäler, Bauwerke am Rücken vorbei gehen, sie aber irgendwelche kulturellen Bräuche und Bauwerke im fernen Ausland in und auswendig kennen.
    Ein seltsames fast infantil anmutendes Phänomen, vergleicht man es mit der Beobachtung, dass vielen kleinen Kindern das Mittagessen bei den Nachbarn meist besser schmeckt als zuhause.

    Solche Kultur-Fernwehmarotten sind zwar auf den ersten Blick nicht schädlich, da soll jeder nach seiner Fasson selig werden, wenn aber bei Machtmenschen wie Politikern solches Fernweh, vielleicht auch noch in fast zwanghafter Weise das politische Handeln bestimmt, und deren “Traumkultur“ unser Land zu unterwandern droht, wird es ungemütlich.

  10. @Deshalb kam man auf die Idee, Gastarbeiter anzuwerben
    aber nein – es war die Idee der Amerikaner, damit mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – die Türken wurden mit der Kasse aus Deutschland in die NATO geholt, die Pläne von Earnest A. Hooton, Kaufman und Morgenthau zur Vernichtung der Deutschen werden vorangetrieben – also: alles bestens !
    Der große Staatsmann Schmidt war der federführende Kanzler !
    Und mit dem Regime Cum-EX haben wir die passenden Politiker für die Endphase, die mit Deutschland nie etwas anfangen konnten. Wieso sind sie dann hier Politiker ?

  11. „In den 60gern hatten wir eine ähnliche Situation: Bei damals knapp 60 Millionen Einwohnern der BRD war plötzlich mehr Arbeit da, als bewältigt …“

    Sobald ich den Absatz las, war klar, daß der Autor den Teil des Themas nicht verstanden hat.

    1. Gastarbeiter war schon in den 50ern. In den 60ern kamen jene „Gäste“, welche „unsere guten Freunde“, die USA, der BRD aufgezwungen haben. Das war nicht im Interesse der eigenen Wirtschaft, sondern sollte einzig die Türkei innenpolitisch stabilisieren. Die Ministerien warnten Adenauer davor solch kulturfremde „Gäste“ ins Land zu lassen. Warnten vor den Folgen, die wir heute haben.

    2. In den 60ern war man längst dazu übergegangen aus den „Gästen“ dauerhaft hier verweilende „Fachkräfte“ zu machen. Die sollten ja nur für 2 Jahre bleiben und dann gehen, nur jammerte „die Wirtschaft“ dann natürlich rum, daß man die gerade angelernt hat und dann schickt man sie wieder weg, um neue Leute anzulernen. Also wurde es still und leise immer weiter abgeschafft, diese lästige Jahresbeschränkung.

    Man nennt das eigentlich Vertragsbruch, gegenüber dem einheimischen Völkchen der Deutschen, denn denen wurde bis in die 200er erzählt, daß es ja keine Umvolkung gibt, alles nur „Gäste“.

    Dies basiert alles auf der alten Weisheit, daß Arbeitsmigranten praktisch immer bleiben, wenn sie erst da sind.

    3. Also heute „Fachkräfte“ oder Fachkräfte holen? Die gleichen Fehler wie 1955 ff. erneut machen, weil „es diesmal ja funktioniert“ und „die „Gäste“ dann gehen werden“, weil das gleiche, schwache, korrupte politische System wie damals, heute ja knallhart Recht und Gesetz, das gegebene Wort einhalten wird“?

    4. Die „Gäste“ zu holen war auch wirtschaftlich ein Schuß in den Ofen. Das kapieren die meisten aber wieder nicht, weil die BRD sie ja lebenslang dressiert hat die Lüge zu glauben. Die ist auch weit einfacher gestrickt, da braucht man kaum denken und geht so: „freier Arbeitsplatz + arbeitswütiger „Gast“ = Steuereinnahmen und Wirtschaftswachstum“. Und wenn ich hirntot bin, dann höre ich an der Stelle auf zu denken.

    Die „Gäste“ haben Wirtschaftszweige am Leben erhalten, mit ihrer billigen Arbeitskraft, die ansonsten lange vorher entweder massiv modernisieren hätten müssen oder vergangen wären. Dadurch wurde der Druck von der Politik genommen und von den Firmen, sich an den Markt anzupassen, der Markt wurde verzerrt. Irgendwann ist man dann auch mit billigen „Gästen“ nicht mehr konkurrenzfähig, hat aber Jahrzehnte verloren sich anzupassen. Die Folgen sieht man im Saarland und Ruhrgebiet heute.

    Sie haben auch eine Entwicklung der Löhne nach Angebot und Nachfrage verhindert und dazu auch noch den ethnischen Selbstmord durch Feminismus + Abtreibung übertüncht, bis die Umvolkung so weit fortgeschritten war, daß es kein zurück mehr gibt (friedlich). Wir sollten also dringend weitere Fremde importieren. What could go wrong? Ich bin ja mehr für „Free boat rides back to Africa / Asia“, aber ich bin ja auch Nazi (hat eine andere Meinung als die linke Einheitsmeinung der offiziellen BRD).

    Von den langfristigen Folgekosten der Gäste ganz zu schweigen. Die Einwanderung von (unqualifizierten) „Gästen“ kostet am langen Ende mehr, als sie an Steuereinnahmen reinbringen. Insbesondere wenn man ein A-Sozialsystem hat, wie die BRD, aber auch die USA machen die gleiche Erfahrung. Udo Ulfkotte hat das um 2010 beschrieben, man kann es in einem seiner Bücher lesen (nein, ich suche es jetzt nicht raus, lest gefälligst selbst). Für die USA geht das im Netz rum, als ein Bild. Natürlich sagen die faktencheckenden Lügner im Auftrag der NWO, dies würde nicht stimmen, also glauben sie es nur nicht, nur weil die Ergebnisse BRD, USA und Niederlande (die erwähnt Ulfkotte auch), identisch sind:

    https://www.google.com/search?q=per+capita+lifetime+budgetary+impact+of+whites+blacks&client=opera&hs=P9D&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwj2lI2zsu71AhUb7rsIHc93A5sQ_AUoAnoECAEQBA&biw=1242&bih=598&dpr=1.1

    5. Mal davon abgesehen, daß alles was als echte Fachkräfte brauchbar wäre, in deren Ländern dringend nötig ist, damit die den eigenen Saustall mal aufgebaut bekommen. Und Fachkräfte nach Art „China“, sind dann der Super-GAU, denn die spionieren alles aus und liefern es nach China, was die dort nicht schon mit anderen Mitteln abschöpfen. Man sehe sich nur an, was da bei den Rüstungsfirmen in den USA und deren Hochschulen aufgeflogen ist. Ist kulturell bei den Chinesen, die sind halt so, sollte man sich also unbedingt ins Land holen.

    • Nicht zu vergessen, dass in den Zeiten des Wirtschaftswunders der 50er zwei Profiteure echte Probleme bekamen: Die Wirtschaft (und die mit ihr verbundenen Parteien), denn durch steigende Lohnkosten wurden Profite drastisch geschmälert – und linke Parteien, die sich immer als „Kämpfer für die Ausgebeuteten“ gerieren, aber damals niemanden mehr beeindrucken konnten, wenn selbstbewusste (weil „händeringend“ gesuchte) Lohnabhängige de facto selber ihr Gehalt und damit ihren Stand in der Gesellschaft bestimmen konnten.

      Die praktische Lösung für BEIDE war – und ist – die Flutung des Arbeitsmarktes mit Arbeitskräften aus dem Ausland, ohne die Bevölkerung zu fragen, ob sie es wohl richtig fänden, dass durch Immigration ihre Löhne gedrückt, ihr Sozialsystem bis zum Bersten belastet, sie durch eine hohe Sockelarbeitslosigkeit gefügiger gemacht und sie schleichend zur Minderheit im eigenen Land gemacht werden.

      Wer glaubt, dass linke Parteien, die ihre Klientel aus dem Versprechen von der „Überwindung von Ausbeutung“ beziehen, jemals daran interessiert sein könnten, dass es irgendwann einmal keine Ausgebeuteten mehr gäbe, muss schon sehr naiv sein.

  12. Das ist ja in der Menschheitsgeschichte auch noch gar niemals vorgekommen, dass ein Volk im zunehmenden Wohlstand weniger Nachwuchs zeugt…
    Und was ist den Sozialisten eingefallen um diesem Problem vorzubeugen? Man hat beispielsweise dutzende Studiengänge neu geschaffen, die keinen gesellschaftlichen Mehrwert bringen aber zehntausende fähige Köpfe von der Arbeitsfront abziehen, mit Genderstudies als dem extremsten Beispiel.
    Nun sollen es Arbeitskräfte aus fernen Ländern richten, da man aber sozialistischen Gleichheitsidealen aus dem 19. Jhd. nachhängt, ist es undenkbar, dafür Mindestregeln zu setzen.
    Will man nach Amerika auswandern, muss man Englisch nachweisen, einen begehrten Beruf und eine reine Weste haben, die fragen sogar nach eventueller Arbeitslosigkeit, bis sechs Monate sind kein Thema.

    Für die Arbeitnehmerfreizügigkeit für Rumänien, Bulgarien und Albanien wurden gar keine Hürden gesetzt. Vielleicht gibt es noch eine kurze Karenzzeit aber wenn eine Ich-AG als Bau-Tagelöhner oder Hausmeisterservice nach Deutschland kommt, dann steht der Familie der volle Sozialstaat offen, so hat es das Verfassungsgericht entschieden, so haben es die Sozialisten begeistert aufgenommen. Dass die Gesellschaft bei einem Geringverdiener mit drei Kindern und Hausfrau kostenmäßig klar Minus macht, spielt nicht die geringste Rolle. Es werden Menschen offiziell ins Land gelassen, die hier nur existieren können, wenn sie Kindergeld etc. bekommen, sie sind vom vornherein von Sozialleistungen existentiell abhängig. Von Rumänien aus klingt es großartig, für jedes Kind 200 Euro zu bekommen, plus Müttergeld und was weiß ich, aber hier angelangt reicht es grad zum Überleben, wie enttäuscht müssen die sein.

    So sieht er dann aus, der Goldene Westen, kriegste zwar Geld geschenkt, womit man in Rumänien sehr gut leben könnte aber das ist nur Illusion, die leben am Limit oder werden von uns ohne Frau und Kinder gnadenlos ausgenommen! Die Fachkräfte, die wir benötigen kommen nicht, Bruttodurchschnitt weltweit Platz 18 und Abzüge auf Platz 1 ist ungefähr so begehrenswert wie ein Date mit unseren führenden Politikerinnen: „Nee, da bin ich lieber nett zur Umwelt und geh Freitagnachmittag Müll auf der A2 bei Kamen einsammeln“.

  13. Ich kann dieses elende Geschwätz vom Fachkräftemangel von den Politikern der Altparteien und der ihr ergebenen Wirtschaft nicht mehr hören. Denn es macht deutlich, dass das Politikergesindel die einfachsten Zusammenhänge nicht begreift.

    Ach, wie war das? Was wurde uns zu den Einwanderern gesagt? Die örtliche SPD-Oberbürgermeisterin 2018 wortwörtlich, mit eigenen Ohren gehört: „Die Flüchtlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen.“

    Das genaue Gegenteil ist der Fall. Die Welcome- und Asylindustrie bindet Arbeitskräfte, die woanders fehlen. Oder meint man etwa, dass z.B. die Wohnungen für Einwanderer von selbst entstehen oder saniert werden?

    Die Abiturquote in Deutschland liegt über 50 %. In der Schweiz nur bei 20 %. Und wer kennt das nicht? „Ich möchte etwas mit Medien machen.“ Es ist eben ein Unterschied, ob man Maschinenbau oder Gender-„Wissenschaft“ studiert. Für die Vielzahl von Gender-„Wissenschaftler*innen“ werden dann die alimentierten Stellen im öffentlichen Dienst geschaffen.

    Und traurig aber wahr ist, dass viele deutsche Familien aufgrund der gesamtgesellschaftlichen Bedingunge sich eben nur ein Kind leisten können, und nicht zwei oder drei.

    Der Fachkräftemangel ist ausschließlich die Folge einer total verfehlten Politik!

  14. Es ist ganz einfach – es gibt kein Geld für hochqualifizierte AUSLÄNDISCHE Arbeitskräfte. Sie sind nur Einheimischen vorbehalten – UND für einen massiven Bürokratie-Unsinn multiplizieren Sie 16 plus alle unabhängigen Städte – Deutschland sollte eine arbeitende Bevölkerung aus China oder Indien haben, um dieses Monster zu ernähren. Die Diskriminierung von Menschen mit seltsamen Nachnamen ist enorm, sie ist immer auf der billigen Seite, aber die Steuern sind für alle gleich, nicht die Sozialleistungen. Deshalb leben Ausländer hier abgesondert wie in Ghettos. Es ist eigentlich das Schlimmste für die deutsche Mittelschicht, die in Schulden und Krediten ertrinkt, nur um über Wasser zu bleiben, Rechnungen und Lebensmittel zu bezahlen. Massive Bürokratie mit massiven gesichtslosen Konzernen sind korrumpierendes Krebsgeschwür, ein Hindernis für jeden modernen Wandel der Gesellschaft. Corona hat gezeigt, wie dumm dieses System ist, verschwenderisch und parasitär. Gefährlich.

  15. Arbeitest du noch oder lebst du schon? Ich kann mich noch an die staatlichen Privatisierungsmaßnahmen erinnern, plötzlich schickte man 40 jährige in den Vorruhestand. Unsere Manager benutzten angelsächsische Phrasen wie lean producten, Work Poor und andere Mittelchen, weil wir als Arbeitskräfte zu teuer waren. Wir bekamen Aufhebungs- und Ausgliederungsverträge mit schlechteren Konditionen, und mussten noch Danke sagen und von bezahlten Überstunden konnte man nur Träumen. Heute kommen schwarz pigmentierte Fachkräfte und sollen Täuschland vor dem Untergang retten.

  16. Was zweimal vor Wien gescheitert ist, kommt nun massenweise durch offene Grenzen und wird noch beklatscht und mit reichlich Sozialhife finanziert. Im Buch „SOS Abendland“ kann man nachlesen wie sich Gesellschaften ändern bei steigendem Prozentanteil dieser Leute. Kippen wird es dann vollends, wenn die Mehrheit erreicht ist.

  17. Warum 3,5 Lehrjahre malochen u. in die Berufschule gehen, mit Mühe u. Fleiß erfolgreich eine Facharbeiter
    Ausbildung bestehen um mit Mininettolohn bei exorbitanten Wohnungsmieten, den EU höchsten Energie u.
    Mietnebenkosten, stetiger Inflation vegetieren statt zu leben ! Ohne zu arbeiten von früh bis spät Freizeit, u.
    Wohnung vom Jobcenter , für wenige hundert Geldscheine weniger vgl. mit Arbeitslohn, So zielt ´s nachweisbar
    zur Sozialrundversorgung in der BRD hin ! Ca 50% der eingefluteten UN-Siedler leben schon Jahre so – auch ohne ausreichende Deutschkenntnisse, die vor Arbeitsaunahme bewahren !
    Schau die Vögel unterm Dt. Himmel, sie säen nicht u. ernten doch – von denen habens die vorstehenden
    gelernt ! So wird der Facharbeitermangel i.d. BRD nie u. nimmer gelöst werden !!!

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