Dé­jà-vu: Öffentlich-rechtlicher Maskenterror

Der Terror geht weiter: Maskenpflicht an Schulen (Foto:Shutterstock)

Dass die politische Linke und ihre assoziierte Medienfront zuerst bei Corona-Prävention, dann bei der Impfung seit nunmehr anderthalb Jahren stets die Position der maximalen Bevormundung, Verbotshaltung, der vermeintlichen Null-Risiko-Taktik und paternalistischen Volkserziehung einnimmt und damit alles verrät, wofür vor 55 Jahren ihre revolutionären Wegbereiter auf die Straßen und Barrikaden gegangen sind, kann zu den großen Mysterien dieser sogenannten Pandemie gerechnet werden. Die Ausblendung und Negierung real angerichteter Kollateralschäden unter selbstgerechter Bilanzierung der angeblich „verhinderten“ Pandemietoten hat dabei Methode.

Sichtbarstes Symbol der neuen Zeit, der grauenvollen alltäglichen sublimen Unfreiheit ist und bleibt dabei die Maskenpflicht. Deren psychosozialen Schadfolgen sind vor allem für Kinder und Jugendliche noch nicht einmal ansatzweise abzuschätzen – insbesondere bei den Allerjüngsten, die gerade in eine „maskierte“ Welt hineinwachsen und dabei die irreversible, krankhafte Prägung erfahren, unbedeckte menschliche Gesichter seien etwas Abnormales und potentiell Krankmachendes.

Doch zwangsgebührenfinanzierten Journalisten, die mit großer Wollust die neue autoritäre Verhaltenskonditionierug und Rundum-Lebenskontrolle des Staates über seine Bürger herbeischreiben, macht die Aussicht auf eine maskenfreie Welt offenbar mehr Angst als ein aseptischer, von Hygiene- und Abstandsregeln bestimmter Zombie-Alltag. Selbst da, wo die betroffenen Bürger durch Covid praktisch überhaupt kein Risiko zu befürchten haben, soll der Gesichtslappen als Zaumzeug des Gesundheitsregimes nicht weichen bzw. dort, wo die Maskenpflicht zuletzt aufgehoben war, soll ihre Wiederinkraftsetzung erfolgen: An den Schulen. In einem Lehrstück billiger Laien-Propaganda liefert etwa das öffentlich-rechtliche Wissenschaftsportal „Quarks“ vom „Westdeutschen Rundfunk“ eine einseitige, in ihrer Einseitigkeit nur noch bösartig zu nennende „Argumentationshilfe“, warum fröhliche Kindergesichter baldmöglichst wieder hinter Viskose und Plastik verschwinden sollten:

(Screenshot:Twitter)

Wie man nach anderthalb Jahren ausgerechnet jene Generation weiterhin drangsalieren und in einem künstlichen Krisenzustand halten kann, für die Corona – realistisch und unideologisch-alarmistisch betrachtet – zu KEINEM Zeitpunkt irgendein Problem darstellte (und deren Rolle als angebliche Großelternmörder, wie von Angela Merkel wiederholt insinuiert, nichts als eine niederträchtige Fiktion war), macht nur noch sprachlos: Selbst wenn man vom (in Wahrheit nach wie hochumstrittenen) infektionslogischen Nutzen der Masken ausgeht, so verhindern diese hier ja gerade die notwendige Beanspruchung und Stimulierung des Immunsystems der Heranwachsenden – in einer Altersstufe, wo Erregerexposition zur Stärkung der biologischen Abwehr unverzichtbar ist; von kommunikativen Schäden, Atemproblemen, psychischen Beklemmungen und Verunsicherung durch ständigen Regelbefolgungszwang und soziale Kontrolle ganz zu schweigen. Es ist ein epochales Verbrechen, an dessen Perpetuierung sich hier öffentlich-rechtliche „Wissenschaftsredakteure“ sehenden Auges beteiligen.

Auch unabhängig vom Maskenterror dürfte mittlerweile hinlänglich feststehen, dass die  Entwicklungsdefizite – vor allem bei Grundschülern – durch die Corona-Politik und die Lockdowns riesig und womöglich unaufholbar sind. Wer dies den Legionen von Kinderpsychologen, Fachklinik- und Kinderärzten nicht abkauft, der glaubt vielleicht ja der Vorsitzenden des Allgemeinen Schulleitungsverbandes Deutschlands, Gudrun Wolters-Vogeler, die gegenüber der „Welt“ gestern über „erhebliche Lern- und Entwicklungsdefizite infolge der Schulschließungen“ bei Kindern referierte. Bei Erstklässlern gebe es mittlerweile Entwicklungsdifferenzen von bis zu vier (!) Jahren. Diese Kinder müssten nun erst mühsam wieder soziale Verhaltensweisen einüben, die normalerweise in der Kita vermittelt würden. Auch die Zahl der depressiven Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen habe sich verdoppelt bis verdreifacht, führte die Schulleiter-Chefin aus.

Riesige Schäden und Entwicklungsdefizite

Von den etablierten Parteien und der künftigen „Ampel“ ist über diese Probleme so gut wie nichts zu hören; im Gegenteil. In der ARD bedauerte gestern Abend die „wertkonservative Reala“-Grüne Katrin Göring-Eckardt unverblümt, dass es eine politische Einigung gegen weitere Lockdowns gegeben habe, und jammerte, härtere Maßnahme würden gerichtlichen Überprüfungen „leider nicht standhalten„. Doch auch SPD und FDP scheinen die Implikationen dieses gesundheitspolitischen Amoklaufs für die nachwachsende Generation – deren „Zukunft“ beim Thema Klimapolitik dann aber wiederum Volksvermögen und Bruttosozialprodukte auf Jahrzehnte hinaus bedenkenlos geopfert werden können – ebenfalls nicht zu interessieren. So nimmt es kaum wunder, dass wieder einmal der einzige realoppositionelle Gegenwind auf diesem kollektiven Irrweg nur von Seiten der AfD bläst: Deren schulpolitischer Sprecher und stellvertretende parlamentarischer Geschäftsführer im Bayerischen Landtag, Markus Bayerbach, erklärt zu Wolters-Vogelers eindringlichen Warnungen: „Die Schul-Lockdowns hatten für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen verheerende Folgen. In allen Jahrgängen und an sämtlichen Schulformen haben die Schüler gravierende Bildungsrückstände. Eine Lockdown-Generation mit stark verminderten Berufsaussichten wächst heran. Die Probleme zeigen sich nicht nur auf der intellektuellen Ebene, sondern auch in psychischer und sozialer Hinsicht. Viele junge Menschen leiden unter seelischen Erkrankungen infolge der Lockdown-Politik.

Dass nun auch in Bayern der Söder-Regierung nur die Wiedereinführung der Maskenpflicht einfällt, zeigt die Hoffnungslosigkeit der Lage, die Ahnungs-, Phantasie- und vor allem Mutlosigkeit der deutschen Corona-Politik. Das, wovon WDR-Journalisten und „Coronazis aller Länder“ träumen, wird daher stückchenweise wahr: Eine auf Jahre hinaus, wenn nicht für immer, unter die Maske gezwungene, geknechtete und ihrer individuelle Entwicklungsfreiheit weitgehend beraubte Jugend wächst hier unter dem Radar der totalitären Volkserzieher heran. Und statt ein überfälliges sozialpädagogisches Konzepts für die Lockdown-Generation auf den Weg zu bringen, werden die Störungen und Schäden dieser Jugend achselzuckend eingepreist. Es gilt „Hauptsache gesund“; wobei diese „Gesundheit“ natürlich nur im Sinne der ideologischen Chef-Pandemiker definiert wird.

2 KOMMENTARE

  1. die Kinder werden als Geisel genommen, um die Eltern zu terrorisieren!
    Ich bin froh, daß meine schon erwachsen sind, sonst würde ich längst mit Polizei und Staatsanwalt wegen diesem Terror im Clinch liegen!
    So kann ich mich feige damit herausreden, daß sie erwachsen sind und für sich selbst verantwortlich.

  2. Ich habe einmal gelesen, dass Kinder, die in nordkoreanischen Lagern geboren wurden und dort leben, das Leben in diesen Lagern als ganz normal empfinden und sich gar nicht vorstellen können, dass das irgendwo anders sein könnte.

    Die Seele eines Kindes ist äußerst formbar und besonders verletzlich. Kinder brauchen starke Erwachsene, die ihnen Halt geben, und an denen sie orientieren können. Nur so können sie unbeschwert einfach nur Kind sein. Nur so können Kinder auch lernen „Nein“ zu sagen und die Konsequenzen dafür auszuhalten.

    Das, was der WDR da in dem sog. Wissenschaftsportal „Quarks“ verbreitet, ist nicht nur reinster Quark, schlimmer, es ist kinderverachtend.

    Kinder dürfen es nicht als normal ansehen, eine Maske zu tragen. Dafür brauchen sie aber die bedingungslose Unterstützung der Erwachsenen.

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