Demophobie: Die liberalen Eliten lieben das Volk – solange es nichts entscheidet

Demophobie: Die liberalen Eliten lieben das Volk – solange es nichts entscheidet

Eliten blicken auf den Pöbel herab (Symbolbild:Grok)

Demophobie ist eine jener aufschlussreichen Wörter, die mehr erklären als ganze Seminare über „demokratische Resilienz“. Es bezeichnet nicht die Ablehnung der Demokratie im offenen, autoritären Sinn, sondern die Furcht vor ihrem eigentlichen Subjekt: dem Demos, also dem Volk als politisch entscheidender Größe. Gertrude Lübbe-Wolff hat den Begriff schon 2023 mit ihrem “Demophobie. Muss man die direkte Demokratie fürchten?” in die Debatte eingespeist. Die Besprechungen dieser Schrift fassen ihren Kern präzise zusammen: Die direkten Einwände gegen Volksentscheide lauten seit Jahrzehnten, das Volk sei zu dumm, zu emotional, zu unsozial, zu manipulierbar, zu kompromissunfähig oder zu gefährlich für Minderheiten. Lübbe-Wolffs Gegenthese ist, dass viele dieser Vorbehalte eher Vorurteile der politischen Klasse als belastbare demokratietheoretische Einwände sind. Gerade darin liegt die Aktualität des Begriffs. Denn die liberale Gegenwart bekennt sich unablässig zur Demokratie, aber immer seltener zum demokratischen Risiko. Sie feiert Wahlen, solange sie folgenlos bleiben; sie preist Teilhabe, solange Experten, Gerichte, Agenturen und supranationale Gremien die entscheidenden Fragen vorstrukturieren; sie ruft „Unsere Demokratie“, meint aber oft eine politisch-moralische Betriebsordnung, in der das Volk zwar applaudieren, aber möglichst nicht stören soll. Prompt sah sich jetzt Rainer Hank in der “Neuen Zürcher Zeitung” (NZZ) genötigt, die Spannungen zwischen liberalen Eliten und demokratischen Prinzipien zu analysieren – und die Instrumentalisierung des Systems durch Machtkartelle zu kritisieren. Seine bezeichnende Überschrift lautet: “Warum die liberalen Eliten die Macht für sich haben wollen”.

Die Demophobie des 21. Jahrhunderts ist eben keine offene Volksverachtung im Stil alter Oligarchien. Sie ist feiner, höflicher, pädagogischer. Sie spricht von Schutz, Verantwortung, Komplexität, Europarecht, Verfassungsbindung und Desinformationsabwehr – und meint doch allzu oft dasselbe: Das Volk soll bitte nur dort entscheiden, wo es keinen Schaden anrichten kann. Das ist der entscheidende Umschlagspunkt. Früher stritten Liberale gegen die Herrschaft des Throns, des Altars und des Stands. Heute verteidigen viele liberale Eliten ein System, in dem die unmittelbare politische Entscheidungskraft des Volkes gerade wieder unter Kuratel gestellt wird – diesmal nicht durch Könige, sondern durch Experten, Richter, Kommissionen und eine moralisch aufgeladene, um nicht zu schreiben: gespaltene Öffentlichkeit. Philip Manow hat diesen Prozess in der “Welt” aus anderer Perspektive beschrieben: Die liberale Demokratie neige dazu, politische Konflikte auf die rechtliche Schiene zu verschieben; zugleich produziere gerade diese Verrechtlichung und Beobachtung jenen populistischen Gegendruck, den sie anschließend wieder als Bedrohung ihrer selbst diagnostiziere. In Interviews zur wehr-aften Demokratie spricht Manow deshalb von einer Ordnung, die ihre Wälle immer höher zieht und so mit dazu beiträgt, jene Krisen hervorzubringen, die sie eigentlich einhegen will.

Das Volk als Unsicherheitsfaktor

Der demophobe Affekt beginnt meist mit einer scheinbar harmlosen Voraussetzung: Politik sei zu kompliziert für den Bürger. Haushaltsfragen, Verfassungsfragen, Migrationsfragen, Krieg und Frieden, Währungs- und Energiepolitik – all das sei zu verästelt, zu international, zu folgenreich, als dass man es dem Wähler unvermittelt überlassen dürfte. Man müsse filtern, vermitteln, einordnen, erklären, institutionell puffern. Das klingt nur so lange vernünftig, bis man bemerkt, dass aus dieser Vernunftlehre ein anthropologisches Misstrauen geworden ist. Der Bürger erscheint dann nicht mehr als Souverän mit möglichem Irrtum, sondern als Dauergefahr für die richtige Politik. Und was richtig ist, wird dem Bürgerwissen abgesprochen.
Hier liegt der Nerv der Demophobie. Denn jede politische Ordnung lebt davon, dass die Regierten den Regierenden nicht nur gehorchen, sondern sie ablösen können. Demokratie ist kein Expertengespräch mit plebiszitärer Dekoration, sondern die Möglichkeit der Korrektur von oben durch unten. Wer das Volk nur noch als Legitimationsreserve braucht, nicht aber als reale Entscheidungsgewalt erträgt, will im Grunde keine Demokratie mehr, sondern eine betreute Öffentlichkeit. Wählen ja – aber bitte mit den richtigen Vorauswahlen. Abstimmen ja – aber nur über das moralisch Ungefährliche. Mitsprache ja – aber nur innerhalb eines Korridors, dessen Grenzen bereits andernorts gezogen wurden.

Gerade deshalb ist die direkte Demokratie für liberale Eliten so unbequem. Nicht weil sie per se unvernünftig wäre, sondern weil sie die pädagogische Zwischenebene verkürzt. Sie zwingt dazu, dem Bürger etwas zuzutrauen, was man ihm insgeheim längst nicht mehr zutraut: Urteilskraft. Lübbe-Wolff geht in ihrem Buch gerade die klassischen Einwände durch – Manipulierbarkeit, Minderheitengefährdung, Sozialabbau, Verantwortungsdiffusion – und kommt zu dem Schluss, dass diese Einwände in der Regel überschätzt oder schief konstruiert sind, während die Vorteile flexibler Mehrheiten und echter politischer Beteiligung unterschätzt werden.

Die neue Herrschaft der Vorinstanzen

Demophobie zeigt sich heute aber nicht nur in der Skepsis gegenüber Volksentscheiden. Sie steckt tiefer in den Institutionen. Die eigentliche Macht liegt zunehmend in Vorinstanzen des Politischen: in Gerichten, Regulierungsbehörden, öffentlich-rechtlichen Diskursapparaten, supranationalen Strukturen, Expertenkommissionen und moralisch geladenen Prüfverfahren. Das heißt nicht, dass diese Institutionen illegitim wären. Es heißt nur, dass sie das demokratische Moment immer weiter in die zweite Reihe drängen. Politik erscheint dann als Vollzug dessen, was andernorts schon für alternativlos erklärt wurde.
Damit ändert sich auch der Stil der Herrschaft. Der demophobe Liberalismus regiert ungern offen gegen Mehrheiten. Er regiert lieber an ihnen vorbei. Er erklärt Grenzen zu Sachzwängen, Mehrheitswünsche zu Problemen der politischen Kultur und Dissens zu einem Fall für Demokratieförderung, Medienkompetenz oder Sicherheitsarchitektur. Wo das Volk querliegt, wird nicht zuerst die eigene Politik befragt, sondern die Reife des Volkes. Das ist der entscheidende moralische Kurzschluss der Gegenwart: Nicht mehr die Elite muss sich an der Bevölkerung legitimieren, sondern die Bevölkerung an den Standards der Elite.

Deshalb wirkt der ständige Ruf nach der „wehrhaften Demokratie“ so ambivalent. Wehrhaftigkeit kann legitim sein; eine Demokratie muss ihre Gegner nicht sehenden Auges gewähren lassen. Aber wenn Wehrhaftigkeit zum permanenten Grundgefühl wird, verwandelt sich der Souverän selbst in einen Verdachtsfall. Manow beschreibt genau diese Paradoxie: Die Demokratierettung durch Demokratieverkürzung bekommt eine eigentümliche Zwangsläufigkeit, wenn man politische Konkurrenz nicht mehr als normalen Bestandteil des Systems, sondern als Einbruch des Pathologischen behandelt.

Liberale Demokratie gegen Demokratie

Hier liegt der große Widerspruch unserer Zeit. Die liberale Demokratie beruft sich auf Freiheit, Pluralismus und Offenheit; gleichzeitig neigt sie dazu, das demokratische Element – also die Möglichkeit kollektiver Selbstkorrektur durch Mehrheiten – unter moralische und institutionelle Aufsicht zu stellen. Der Liberalismus fürchtet nicht den autoritären Feind allein. Er fürchtet zunehmend auch sein eigenes Fundament: dass das Volk anders wollen könnte, als die liberalen Eliten es für vernünftig, human, europäisch oder historisch geboten halten. Darum ist Demophobie mehr als Elitenkritik. Sie ist eine Diagnose des spätliberalen Selbstwiderspruchs. Das System nennt sich demokratisch, aber es vertraut dem Demos immer weniger. Es nennt sich offen, aber es zieht die Grenzen des Denkbaren immer enger. Es nennt sich pluralistisch, aber die entscheidenden Alternativen werden oft schon vor der eigentlichen Entscheidung ausgesiebt. Die Folge ist jene bleierne Atmosphäre, in der Wahlen zwar noch stattfinden, aber immer häufiger wie Volksabstimmungen über die moralische Zurechnungsfähigkeit der Wähler wirken.

Dass daraus Gegendruck entsteht, ist kaum verwunderlich: Wer immer nur in gerade Korridore gezwungen wird, biegt irgendwann ab. Populismus ist in diesem Sinn nicht nur die Krankheit der Demokratie, sondern auch die Reaktion auf ihre Entleerung. Man muss Populisten nicht mögen, um zu sehen, dass sie von einem Vakuum leben. Wo Politik nicht mehr als echte Entscheidung erfahrbar ist, sondern als Verwaltungsakt in moralischer Verpackung, dort sucht sich der Souverän Ausdrucksformen zurück, oft grob, unerquicklich und destruktiv. Der populistische Affekt ist deshalb häufig die verzerrte Rückkehr des Politischen. Manow formuliert es zugespitzt: Der Populismus ist der Wiedergänger der liberalen Demokratie.

Die Verachtung in fürsorglicher Form

Das eigentlich Neue an der Demophobie ist ihre freundliche Erscheinung. Früher sagte man offen, das Volk sei roh. Heute sagt man, es sei anfällig. Früher sprach man von der Masse. Heute spricht man von Desinformation, Vulnerabilität, Affektsteuerung und institutioneller Verantwortung. Die Tonlage hat sich veredelt, der Grundimpuls nicht. Noch immer geht es darum, den Demos als Störquelle der guten Ordnung zu betrachten. Nur tut man es nun im Namen des Guten. Gerade deshalb wirkt die liberal-elitäre Demokratie so selbstgerecht. Sie hält sich nicht für herrschaftswillig, sondern für fürsorglich. Sie will das Volk nicht unterwerfen, sondern schützen – vor Populisten, vor Lügen, vor Überforderung, vor sich selbst. Das ist politisch weit gefährlicher als die alte aristokratische Überheblichkeit, weil es sich moralisch immunisiert. Wer gegen diese Form der Entmündigung protestiert, gilt schnell nicht mehr als Demokrat, der auf demokratische Rechte pocht, sondern als Mitspieler der falschen Seite.

Dabei ist die Sache, nüchtern betrachtet, recht einfach: Demokratie lebt vom Zutrauen. Nicht vom naiven Glauben an die Unfehlbarkeit der Bürger, sondern vom Vertrauen darauf, dass politische Gemeinschaften Irrtümer selbst korrigieren können, wenn man sie lässt. Eine Ordnung, die aus Angst vor falschen Entscheidungen die Entscheidung selbst immer weiter neutralisiert, wird nicht stabiler, sondern hohler und damit brüchiger. Sie verliert ihre Legitimation gerade in dem Maß, in dem sie sich gegen das Risiko absichert, aus dem sie lebt.

Gegen die Angst vor dem Volk

Demophobie ist daher keine Randerscheinung, sondern die heimliche Staatsphilosophie vieler spätliberaler Milieus. Sie erklärt, warum direkte Demokratie so oft als Gefahr statt als Korrektiv gilt. Sie erklärt, warum Gerichte, Agenturen und Expertengremien ständig an Gewicht gewinnen. Sie erklärt, warum Opposition moralisiert, beobachtet und pädagogisiert wird. Und sie erklärt, warum die politische Klasse auf abweichende Mehrheiten so oft mit der Frage reagiert, was mit den Wählern nicht stimmt, statt was an der eigenen Politik falsch sein könnte.

Ein rechtsintellektueller Einwand gegen diese Entwicklung muss nicht antidemokratisch sein; im Gegenteil. Er ist die Erinnerung daran, dass Demokratie ohne Demos zur leeren Hülle wird. Das Volk ist nicht heilig, aber souverän. Es kann irren, aber vor allem darf es irren. Es darf korrigieren, abwählen, verweigern, stören. Wer ihm das nur noch in ritueller Form zugesteht, hat sich innerlich bereits von der Demokratie verabschiedet, auch wenn er ihren Namen umso lauter im Mund führt.
Vielleicht ist das die eigentliche Pointe des Begriffs Demophobie: Er zeigt, dass der gegenwärtige Konflikt nicht einfach zwischen Demokraten und ihren Feinden verläuft. Sondern auch innerhalb der Demokratie selbst – zwischen denen, die das Volk als Subjekt ernst nehmen, und denen, die es nur noch als Risiko verwalten wollen. In diesem Konflikt entscheidet sich mehr als über Volksabstimmungen oder institutionelle Zuständigkeiten. Es entscheidet sich, ob Demokratie noch Herrschaft des Volkes ist – oder nur noch deren beaufsichtigte Simulation.

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10 Kommentare

  1. Nun, „Demophobie“ – ein phantsievoller aber ahistorischer Begriff und die Behauptung, das was er bezeichne, sei eine neue Erfindung, ist schlicht falsch.

    Schon in Athen schwangen sie die Vertreter der „Eliten“ in der Volksversammlung zu „Demagogen“ – Volksführern oder auch -verführern – auf. Und nur manchmal gelang es der Polis – besonders nach politischen oder militärischen Niederlagen – diese Demagogen durch Scherbengerichte ins Exil zu entfernen.

    „Nil, ovi sub sole!“ – sagte schon der alte Kohelet …

  2. Solange das Volk nicht selbst herrscht sondern beherrscht wird, und man lediglich seine Unterdrücker und Ausbeuter wählen kann, ist die Volksherrschaft (Demokratie) eine Illusion.

    Die Mehrheit der Deutschen hat sich mit dieser Illusion vertraut gemacht und sieht die Wirklichkeit nicht mehr. Man behandelt Umstände als gegeben, obwohl sie nicht der Wirklichkeit entsprechen. Das bedeutet, man lebt in einer Fiktion.

    Das wollen die Verblendeten aber partout nicht wahrhaben. Da kommt man mit Argumentation nicht weiter.
    Also dumm sterben lassen und fröhlich weiterleben!
    😜

  3. Im gesamten Artikel wird das Problem leider sogar verharmlost – Zitat:
    Das Volk soll bitte nur dort entscheiden, wo es keinen Schaden anrichten kann.

    Den Herrschenden fällt schon mal nicht ein, dass sie um etwas auch nur gedanklich „bitten“ müssten. Sie wollen das Volk nicht nur aus allen Entscheidungen und vor allem Nicht-Entscheidungen (Einwanderung) heraushalten, sondern sie verachten es durchweg. Egal, welche Aspekte der Politik man ins Auge fasst: Nirgends dürfte das Verhalten der Herrschenden mit den Interessen des Volkes in Einklang stehen – und zwar unabhängig davon, ob das Volk dies bemerkt oder nicht. Von einer Zustimmung wird nichts und nirgends etwas mehr abhängig gemacht – Aufrüstung; Kriegseintritt; Energie; Bildung; Schulden; Infrastruktur; Auslandsfinanzierung; Islamismusbekämpfung; Rechtsstaatlichkeit und letztlich sogar Demokratie mit Wahlausschlüssen. Man mag diskutieren, wer denn der Souverän sei, das Volk ist es gewiss nicht.

    Der Gedanke an Demokratie hat sicherlich etwas Humanistisches, Gerechtes und Fortschrittliches in sich. Aber schon viele Philosophen der Antike warnten vor einer Beteiligung des Volkes an der Regierung. Sie gingen schon damals davon aus, dass das Volk in seiner gänzlichen Mehrheit einfach zu dumm ist, um Richtiges zu erkennen oder in die Wege zu leiten. Sie hatten nur die damaligen Populisten im Auge. Was hätten sie aber gesagt, wenn sie erahnt hätten, dass künftige Regierungen auch über Medien alles tun würden, um das Volk letztlich nur zu verdummen, zu belügen, sich selbst Vorteile zu verschaffen und in der Lage wären, alles mögliche zu verheimlichen, was ihrem Machtgehabe im Wege stünde?

    Sie konnten auch noch nicht einmal erahnen, zu welchen desaströsen Ausleseprozessen eine durchstrukturierte und parteilich durchfinanzierte Demokratie führen und ausarten könnte. Diktaturen sind sicherlich nicht erstrebenswert, aber wenn Demokratien nur noch so sind, wie sie sich derzeit darstellen, ist die Aussage, dass sie noch die beste aller Regierungsformen seien, eine schlichte Verharmlosung und Irreführung.

  4. Demokratie ist die Straße zum Sozialismus.
    Sozialismus führt in den Kommunismus.
    – Karl Marx

  5. @Die liberalen Eliten lieben das Volk
    ja – wie hat der gute Honi noch gerufen in seinen letzten Tagen : „ich liebe euch doch alle !“

    Obwohl -da fällt mir ein Spruch aus Kindertagen ein :
    Du sagst du liebt Blumen – und bricht sie
    due sagst, die liebt Tiere – und ißt sie
    du sagst, du liebst mich – ich habe Angst !

    In meinen Augen auch nach den Erfahrungen von Corona – sind das bösartige Menschenverächter und Terroristen !
    Wer hat noch die Terroranweisungen aus dem Hause Seehofer gelesen ?

  6. Wir alle leben längst in einer völligen Kakistokratie, in der skrupellose, narzisstische Banditen sich des ,,Staates“ bemächtigt haben. Das Deutsche Volk und dessen Wohl oder Gedeihen interessiert sie einen feuchten Dreck…

    (Kakistokratie bezeichnet in der Politikwissenschaft eine Herrschaft der Schlechtesten. Das Fremdwort leitet sich aus altgriechisch κάκιστος kákistos, deutsch ‚am schlechtesten‘, dem Superlativ von altgriechisch κακός kakós, deutsch ‚schlecht‘, und altgriechisch κρατία kratia, deutsch ‚Herrschaft‘ ab. Ursprünglich wurde der Begriff als Antonym zu Aristokratie verwendet, der Herrschaft der Besten.)

    „Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: »Ich, der Staat, bin das Volk.«“

    Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra 1. Teil; Vom neuen Götzen

  7. Reine Abzocke:

    Es trifft immer mehr Senioren
    Fast jeder zweite Rentner muss Steuern nachzahlen
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fast-jeder-zweite-Rentner-muss-Steuern-nachzahlen-id31125492.html

    Immer mehr Rentner müssen Steuern zahlen
    Zwei von drei Rentenzahlungen sind steuerpflichtig. Immer mehr Rentner müssen zahlen und die Tendenz ist weiter steigend. Beim Versuch, die letzte Zitrone für den Staat auszupressen, kommt die Verwaltung kaum noch nach.
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/statistisches-bundesamt-immer-mehr-rentner-steuern/

    Verantwortlich für die niedrigen Renten in Deutschland ist die Politik und nicht die Demographie
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=152408

  8. „Jeder ist seines Glückes Schmied“.

    Daher lebe ich mein Leben ausschließlich nach meinem Gewissen unter Beachtung vom kategorischen Imperativ nach I. Kant.

    Die s. g. „Staatsgewalten“ haben keine Macht mehr über mich – ist so!

    Carpe diem

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