Der Egoismus-Vorwurf als Freiheitskiller

Freiheit ja – aber bitte nur im politmedial zugestandenen Rahmen! (Illustration:Pixabay)

Freiheit” soll nun plötzlich ein Unwort sein und lediglich auf Egoismus basieren: Zu dieser Einschätzung gelangte eine „kritische Initiative” namens „Floskelwolke” – was in den Medien gleich dankbar aufgenommen wurde und wiederum zeigt, wie bereitwillig Journalisten alles aufgreifen, was zum herrschenden Verbotswahn passt. Ansonsten hätte die Auswahl dieses kleinen Trüppchens es wohl kaum in die „Tagesschau” geschafft (ein Umstand, den sogar „Bild” irritierte); in der Redaktion freute man sich wohl, dass andere die Arbeit übernommen haben, Freiheitsbeschränkungen neuerdings als Akt der Nächstenliebe zu bewerben. Die Methode ist nicht neu: Totalitäre Systeme haben sie schon immer gern benutzt, um ihre Interessen bei der Bevölkerung durchzusetzen. Wenn der Nachbar aus der Reihe tanzt, dann nicht etwa, weil er die neueste Schikane der Regierung als übergriffig ablehnt, sondern weil er „nur an sich denkt”.

Dem Bürger diese Sichtweise einzureden, hat für die Regierung einige Vorteile: Zum einen nimmt sie einer Maßnahme den unbeliebten Status einer „Anordnung von oben”, denn angeblich profitieren alle Betroffenen davon. Darüber hinaus werden die Bürger der Regierung viele Kontrollmaßnahmen abnehmen und freiwillig verrichten. Das ist noch effektiver als die Mao-Devise „Bestrafe einen, erziehe Hundert”, denn die Erziehung wird nun von Nachbar zu Nachbar stattfinden – also auch in Bereichen, in welche der Staat nicht eindringen kann, wenn er den demokratischen Anschein wahren will.

Gesunder versus bösartiger Egoismus

Bekanntlich gibt es gesunden und bösartigen Egoismus; manchmal kann der Übergang auch fließend sein. Erfahrungsgemäß schaffen es allerdings meist die größten Egoisten, anderen effektiv ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn ihnen Grenzen gesetzt werden – und es ist oftmals nicht leicht, sich davon freizustrampeln – es sei denn, der Egoist übertreibt es mit seinen Forderungen dermaßen, dass einem der Kragen platzt. Auch wenn man kein Mensch ist, der Gefälligkeit gegen Gefälligkeit aufrechnet, bemerkt man eben doch irgendwann, wie der andere einen aussaugt – und das vollkommen schambefreit. Die meisten Menschen freuen sich, wenn man ihnen aus der Klemme hilft, ein Egoist sieht es als selbstverständlich an. Wir alle kennen diese eine Kollegin, die ständig ihr Geld vergessen hat, wenn sie an der Kantinenkasse steht. Oder den Freund, für den man stets ein offenes Ohr haben muss, der aber selbst keine fünf Sekunden zuhört, wenn es einem selbst einmal schlecht geht. Oft brauchen wir viel zu lange, um das zu begreifen – umso härter wird es, diese Leute wieder loszuwerden.

Das funktioniert sowohl im Privaten als auch gesellschaftlich: Die Impfkampagnen sind ein gutes Beispiel dafür. Selbst jetzt, da zahlreiche Nebenwirkungen bekannt sind und vor allem das Märchen vom Fremdschutz widerlegt wurde, versuchen die Impfbefürworter es weiterhin: Sie arbeiten mit Schuldzuweisungen und Beschimpfungen, obwohl nach Betrachtung aller Fakten dafür keine Grundlage vorhanden ist. Denn letztlich geht es weder um gesicherte Tatsachen noch um Kompromisse, die man im Zusammenleben mit anderen nun einmal hin und wieder akzeptieren muss. Nein: Im Zusammenspiel mit einer dramatischen Drohkulisse soll letztlich die vollständige Kooperation erzwungen werden. „Wenn du meinen Wunsch nicht erfüllst, bringe ich mich um”, sagt der Anfänger. Der fortgeschrittene moralische Erpresser behauptet einfach, man würde den Rest der Menschheit umbringen, wenn man seiner Forderung nicht nachkomme. Selbstverständlich wird er jeden Vorwurf, nur seine Weltsicht umsetzen zu wollen, heftig von sich weisen.

Solidarität als eigentliche Floskel

Gern werden Verbote und Freiheitsbeschränkungen deshalb auch als der Wille der Bevölkerung angepriesen. „Die meisten Deutschen sind einverstanden!”, verkünden die Medien, wenn einmal wieder die Maskenpflicht verlängert, das Böllern verboten oder das Klima geschützt werden soll. Oft fragt man sich, in welchen Kreisen diese Umfrage stattgefunden haben sollen, da im eigenen Umfeld niemand derlei Ideen verfolgt. Aber der Stachel des Zweifels ist gesetzt: Wenn die Mehrheit es so will, mag man nicht abseits stehen. Oder braucht zumindest viel Selbstbewusstsein dazu. Als Kindern wurde uns zwar stets gesagt: „Du bist nicht die anderen!”,  wenn wir etwas wollten, das scheinbar jeder Mitschüler besaß. Das hinderte unsere Eltern jedoch nicht daran, uns das Beispiel anderer Kinder auf die Nase zu binden, die angeblich fleißiger und ordentlicher waren als wir. Da kann der innere Kompass schon einmal ins Schwanken kommen.

Im Grunde verhalten sich politische Moralisten nicht anders als die oben genannten Egoisten im privaten Umfeld. Sie verkaufen es nur geschickter. Auch vor sich selbst – denn offenbar haben sie keinerlei Hemmungen, ihre Position als die einzig richtige zu betrachten. Einen Kompromiss einzugehen liegt ihnen fern – ein Geben und Nehmen kommt nicht in Betracht. Deshalb könnte man zur Diskussion stellen, ob nicht vielmehr der Begriff „Solidarität” zu einer Floskel geworden ist. Wie oft wurde er in den letzten Jahren missbraucht, um den Bürgern Zugeständnisse abzupressen? Maske tragen aus Solidarität, sich impfen lassen aus Solidarität, frieren aus Solidarität, Wasser sparen aus Solidarität – mit wem auch immer. Die Gründe wechseln, aber das Ziel ist immer gleich: Jegliche Widerrede zu ersticken. Kein Wunder, dass diese Menschen Angst vor Freiheit haben. Denn schon die persönliche Entscheidungsfreiheit ist ihnen ein Graus. Schließlich könnte man sich ja irgendwann entscheiden, nicht mehr auf ihre Vorhaltungen und Belehrungen zu hören.

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8 Kommentare

  1. die medien…
    welche..
    gestrandete schreiberlinge mit dem wahn was zu bewegen in der bevölkerung…sich wichtig machen und den bürger veraschen…
    auf dem zweiten bildungsweg gerade noch so einen schreibmaschinenplatz in einem der blättchenbüros ergattert…. und dann den ganzen tag schreiben was die politversager erlauben… hahahah
    …was für gestörte dümmliche analphabeten mit der lizenz zum dreck veröffentlichen…
    sie lügen wie gedruckt…
    und wir drucken wie sie lügen…

  2. Ich stimme dem sogar zu, denn ohne eine gsunde Portion Egoismus würden wir noch in Höhlen leben und Mammuts jagen.
    Freiheit war und ist immer Ausdruck des eigenen Willens und der Möglichkeit seine Gedanken unter anderem auch mit den Ellenbogen in die Realität umzusetzen.
    Die Freiheiten der MSM und Vereinen oder Verbänden wie die „kritische Initiative” namens „Floskelwolke” oder die deutsche Umwelthilfe werden doch mit Egoismus voran getrieben.
    Wobei besagte Gruppen schon lange weit über das Ziel hinaus geschossen sind und sich Freiheiten aneigneten, die nicht ihnen sondern allen anderen zustanden. Wenn das kein klassischer Fall von Egoismus ist, weiß ich nauch nicht mehr weiter.

  3. Die sind eben schon so massiv verblödet, dass sie nicht wissen, was Freiheit bedeutet, oder sie wissen es sehr wohl und ordnen alles dem omnipotenten und omnipräsenten Staat unter.

    Freiheit ist die Freiheit, mein Schicksal selber bestimmen zu können, was in erster Linie bedeutet, dass ich frei über meine Arbeitskraft verfügen kann. Ich entscheide, wo, für wen und welchen Lohn ich arbeite und niemand sonst. Zu dieser Freiheit gehört selbstverständlich, dass ich auch über die Früchte meiner Arbeit verfügen kann, das ist mein Lohn, nicht der für den Staat!
    Damit sind Abzüge von knapp 50% von Brutto und insgesamt rund 70% mit allen zusätzlichen Steuern wie der MwSt. die blanke Ausbeuterei! Das ist massive Freiheitsberaubung und ab einem gewissen Punkt schließt man mit dem System ab und leistet nur noch das, was unbedingt nötig ist, das DDR-Prinzip.
    Unsere Mächtigen sind nicht nur äußerst gierig, sondern auch mindestens ebenso dumm, denn mit dieser erbarmungslosen Ausplünderei der Wertschöpfenden zugunsten von Sozialleistungsempfängern sowie der gigantischen Heerschar an Staats- und Sozialstaatsdienern, ist der nun eintretende Arbeitshelotenmangel vorprogrammiert.
    Wenn sich Arbeit mehr für den lohnt, der sie abschöpft, als den der sie leistet, dann wird man über kurz oder lang keine Dummen mehr finden, die für solch ein zutiefst verdorbenes System auch nur einen Finger zu krümmen bereit sind.

    10
      • spatzenkanon egeladen..
        den asyliclan bestellt…
        die jungs von allah warten darauf dass es los geht… inshallah wie sind da…
        der islam gehört zu den ddr2 volldeppen… deutschland

        bruder was guckst du…
        ruck zuck … zahn luck… du drecksnazi….
        ähh frage:
        bruder hast du mein neues handy schon bestellt und bezahlt… bin merkelgast… du drecksnazi…

  4. Wer sich im Sinne der Meinungsfreiheit erlaubt, eine andere Meinung zu haben, der ist ein Egoist.

    Wie schlimm muss es in diesem Land noch kommen, damit die Menschen merken, dass sie in einer Diktatur leben?

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