
Der jüngste Kommentar des Tübinger Theologen Simon Linder auf dem Portal “katholisch.de” über Felix Nmecha ist aufschlussreich, gerade weil er sich so betont sachlich gibt. Der Titel lautet: „Fußballerische Prominenz ersetzt keine theologische Kompetenz“. Ausgangspunkt ist die allgemeine These des Mainzer Klerikers Oliver Wintzek, theologische Kompetenz sei in kirchlicher Verkündigung „kein nice to have“, sondern „unerlässlich“, weil individuelle Frömmigkeit ohne inhaltliche Versiertheit „schnell falsch abbiegen“ könne und fundamentalistischen Versuchungen ausgesetzt sei. Diese Mahnung klingt zunächst harmlos. Wer wollte bestreiten, dass christlicher Glaube mehr ist als Gefühl, Pose oder fromme Schlagworte? Nur zielt sie im aktuellen Kontext eben nicht ins Leere. Sie erscheint just in einem Klima, in dem der bekennende Christ Felix Nmecha nicht einfach als gläubiger Fußballer wahrgenommen wird, sondern als Problemfigur: ein Mann, der mit Bibel im Bus zur WM fährt, nach dem Spiel mit anderen Christen, die eben noch Gegner waren, am Mittelkreis betet und öffentlich sagt, Jesus werde durch das Spiel verherrlicht. Genau so beschrieb es Nmecha selbst nach dem deutschen Auftaktsieg; Bastian Schweinsteiger kommentierte diese Szene mit einem süffisant wirkenden „Amen“.
„Es ist bezeichnend für den Zustand der öffentlichen Debatte, dass einem offen bekennenden Christen wie Nmecha die ‚theologische Kompetenz‘ abgesprochen wird, sobald er das christliche Abendland und seinen Glauben authentischer als die woke Kirche selbst vertritt“, moniert dazu der religionspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag. Der eigentliche Punkt ist also nicht, dass ein Theologe mehr Fachwissen hat als ein Fußballprofi. Das versteht sich von selbst. Der Punkt ist vielmehr, dass ein öffentlich gelebtes christliches Bekenntnis in Deutschland sofort in den Modus der Korrektur, Einhegung und Herabstufung überführt wird.
Die Asymmetrie: Erklärung und Korrektur
Kaum sagt einer „christliches Abendland“, „Jesus“ oder „Brüder im Glauben“, rückt nicht der Inhalt des Glaubens, sondern seine mutmaßliche Gefährlichkeit in den Vordergrund. Gerade diese Asymmetrie macht den Fall rechtskonservativ brisant. Denn während Nmechas Bekenntnis im kirchlich-medialen Raum reflexhaft mit Warnhinweisen versehen wird, wird sichtbare islamische Symbolik im deutschen Diskurs bemerkenswert routiniert verharmlost oder als legitimer Ausdruck religiöser Identität normalisiert. Denn Antonio Rüdiger erklärte seine viel diskutierte Tauhid-Geste ausdrücklich als Symbol für die Einheit Gottes; er distanzierte sich von Islamismusvorwürfen und verwies darauf, dass das Bundesinnenministerium die Geste als unproblematisch eingeordnet habe. Damit ist noch gar nichts über Rüdigers persönliche Frömmigkeit oder politische Haltung gesagt. Aber die Reaktion ist bezeichnend: Im Fall islamischer Symbolik dominiert der Appell zur Differenzierung, zur Entdramatisierung, zur kulturellen Sensibilität. Im Fall eines Christen wie Nmecha, der schlicht seinen Glauben bekennt, wird dagegen sofort die Frage der „theologischen Kompetenz“, der möglichen Verirrung, der Gefahr fundamentalistischer Verkürzung gestellt. Der eine wird erklärt, der andere wird belehrt und korrigiert.
Zu diesem Muster passt, dass der öffentliche Raum in Deutschland für islamische Sichtbarkeit längst selbstverständlich geöffnet ist: „Happy Ramadan“-Empfänge in Rathäusern, Fastenbrechen in Schulen, institutionelle Rücksichtnahme auf islamische Praxis, ja selbst Kleidungssymbole werden unter dem Zeichen von Vielfalt und Respekt behandelt. Demgegenüber steht ein Christentum, das in der offiziellen Kultur oft nur noch dann willkommen ist, wenn es sich selbst relativiert, verflüssigt oder sozialpädagogisch entschärft. Ein gelebtes christliches Glaubensbekenntnis dürfe aber „nicht plötzlich als theologisch minderwertig oder problematisch dargestellt werden“, mahnt Rottmann.
Das christliche Abendland darf nur als Problem auftreten
Hier berührt der Fall Nmecha einen größeren kirchlichen und publizistischen Konflikt – nämlich die generelle Abwehr des Begriffs „christliches Abendland“. “Katholisch.de” veröffentlichte vor fast genau zehn Jahren den Beitrag „Das christliche Abendland ist Fiktion“ des katholischen Volkskundlers Manfred Becker-Huberti. Kardinal Reinhard Marx erklärte 2019, vom Begriff halte er „nicht viel“, weil er “vor allem ausgrenzend” (!) sei. Und erst vor wenigen Wochen warnten deutsche Bischöfe vor der „Konzeption eines christlichen Abendlands“ als “politischem Kampfbegriff”: Religion soll nicht zur Waffe werden, christliche Symbolik nicht zur Ausgrenzung. Genau so begründete die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in ihrem Zwischenruf „Europa, zeig dich selbstbewusst!“, dass Europa vor allem „Friedens-, Freiheits- und Demokratieprojekt“ sei und der Begriff „christliches Abendland“ theologisch und historisch daher zu kurz greife. Das zeugt von einer eigenartigen Scheu vor dem eigenen kulturellen Erbe – und ersetzt Substanz durch Formelhaftigkeit. Historisch und theologisch mag das zwar alles argumentierbar sein; nur fällt auf, dass hier regelmäßig nicht bloß eine Präzisierung eines Zivilisationsbegriffs vorgenommen wird, sondern eine kulturelle Entwaffnung. Das Christentum darf öffentlich gerade nicht mehr als identitätsstiftender Rahmen der Gesellschaft auftreten. Es darf sozial karitativ sein, kulturell dialogbereit, historisch selbstkritisch – aber nicht prägend, nicht abgrenzend, schon gar nicht normativ.
Wer dennoch an der Formel vom christlichen Abendland festhält, gilt schnell als politisch kontaminiert. „Was Felix Nmecha vorlebt“, hält Ralf Schuler auf “Nius” dagegen, „ist die Weltgemeinschaft der Christenheit, die niemanden aus-, sondern alle Menschen einschließt. Nicht aggressiv, nicht mit Zwang und Vereinnahmung, sondern als lebendiger, gelebter Glaube.“ Genau deshalb löst Nmecha Reibung aus. Nicht weil er ein Kirchenvater wäre oder eine dogmatisch ausgefeilte Christologie vortrüge, sondern weil er ein junger, erfolgreicher, nicht peinlicher Profisportler ist, der sich nicht dafür entschuldigt, Christ zu sein. Er spricht nicht in den weichgespülten Formeln des deutschen Kirchentagsmilieus, sondern in der einfachen Sprache einer bekennenden Frömmigkeit. Und das wirkt im heutigen Deutschland fast schon provokant. Dass ausgerechnet kirchliche Medien hierbei als Einheger auftreten, ist mehr als eine Pointe. Es zeigt eine innere Entfremdung des deutschen Kirchenbetriebs von der elementaren Form des Glaubens. Der Glaube darf in dieser Öffentlichkeit offenbar nur dann sichtbar werden, wenn er von akademischer Reflexion, institutioneller Lizenz oder synodaler Sprachregelung begleitet ist. Wer hingegen direkt von Jesus, Gebet, Brüdern im Glauben oder christlicher Zivilisation spricht, wird nicht als Zeuge, sondern als Risiko behandelt.
Die öffentlich-rechtliche Verstärkung des Verdachts
Harald Martenstein hat über die evangelische Kirche jüngst geschrieben, sie glaube an den Zeitgeist; das sei ihre eigentliche Religion. Die Formulierung ist polemisch, trifft aber ein reales Problem: Große Teile der deutschen Kirchenöffentlichkeit reagieren nervös auf jede Form konkreter, nicht liberalisierter Frömmigkeit. Lieber relativiert man das eigene Erbe, als dass man in den Verdacht gerät, „ausgrenzend“ zu sein.
Und lieber problematisiert man den christlichen Fußballprofi, als dass man die Frage stellt, warum ausgerechnet christliche Selbstbehauptung in Deutschland so stark unter Rechtfertigungsdruck steht. „Deutsche wie Sie, mit afrikanischen Wurzeln, bringen etwas Verlorenes zurück nach Deutschland, das ganz selbstverständliche Christentum unserer Eltern und Großeltern“, nimmt ihn Martenstein auch ganz selbstverständlich in der Welt in Schutz. Dabei geht es gar nicht darum, Nmecha gegen jede Kritik zu immunisieren. Wer sich öffentlich äußert, muss Widerspruch aushalten. Und selbstverständlich darf man seine früheren Social-Media-Aktivitäten oder seine Nähe zu bestimmten Milieus diskutieren, wie das etwa “Belltower.News” tut. Nur ist es etwas anderes, konkrete Aussagen zu kritisieren, als ein ganzes christliches Bekenntnismuster unter pauschalen Fundamentalismusverdacht zu stellen.
Diese Tendenz ist nicht auf kirchliche Portale beschränkt. Im öffentlich-rechtlichen Raum zeigte sich dieselbe Schieflage zuletzt am ARD-Beitrag über „religiöse Fußball-Influencer“. Die „Tagesschau“ problematisierte evangelikale Missionsarbeit im Profifußball so stark, dass nach Kritik aus der Politik ein begleitendes Video gelöscht und der Text überarbeitet wurde. Selbst wenn ARD-aktuell die Programmbeschwerde des CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Volkmann zurückwies, blieb der Vorwurf im Raum, christliche Glaubensbezeugungen pauschal verdächtig gemacht zu haben.
Wer darf noch für das Eigene sprechen?
Auch hier also wieder das gleiche Muster: Das Christliche erscheint nicht als legitimer Teil der öffentlichen Kultur, sondern als etwas, das von Journalisten, Theologen und Diskursaufsehern erst eingeordnet, entschärft und von möglichen falschen Implikationen gereinigt werden muss. Man traut der christlichen Sprache nicht mehr über den Weg, so sie nicht klimareligiös von Luisa Neubauer oder gesundheitsethisch von Eckart von Hirschhausen gepredigt wird. Ja sie gilt als verdächtig, sobald sie nicht vollständig in den Jargon der liberalen Selbstbegrenzung übersetzt wird – und das betont der konservative Autor hier ausdrücklich als agnostischer Heide. Demgegenüber ist die Gegenstimme aus der publizistischen Rechten oder dem konservativen Lager keineswegs bloß ressentimentgetrieben. Norbert Bolz formulierte in der „Welt“, das Christentum sei in Deutschland die Zivilreligion und daher nicht einfach mit Bekenntnissen zum Islam oder Buddhismus gleichzusetzen. Die Aussage benennt wenigstens das Offensichtliche: Dieses Land hat eine geschichtliche, kulturelle und rechtliche Prägung durch das Christentum, die nicht dadurch verschwindet, dass man den Begriff „Abendland“ peinlich findet.
Der Fall Nmecha verweist damit auf ein größeres kulturpolitisches Problem. In Deutschland gilt religiöse Vielfalt offiziell als Wert. In der Praxis aber ist diese Vielfalt asymmetrisch organisiert. Islamische Sichtbarkeit wird als Lernanlass, interkulturelle Bereicherung oder Ausdruck moderner Offenheit behandelt. Christliche Sichtbarkeit wird dagegen schnell mit dem Verdacht der politischen Instrumentalisierung, der Rückwärtsgewandtheit oder des Moralismus belegt – es sei denn, sie tritt ausdrücklich entkernt und universalistisch auf. Das hat Folgen. Denn eine Kultur, die ihrem eigenen religiösen Erbe nur noch im Modus der Distanzierung begegnet, verliert die Fähigkeit, überhaupt noch positiv vom Eigenen zu sprechen. Wer die Traditionen des christlichen Abendlandes nicht einmal mehr bejahen darf, ohne auf „theologische Kompetenz“ und Ausgrenzungsverdacht reduziert zu werden, lebt bereits in einer Kultur der symbolischen Selbstenteignung.
Nicht jeder Christ muss Theologe sein
Man kann das an Kleinigkeiten beobachten: Christliche Feiertage werden säkularisiert, Kreuze als Verwaltungsproblem behandelt, kirchliche Sprache in den Modus der Entschärfung gezwungen. Gleichzeitig wird der öffentliche Respekt vor anderen religiösen Traditionen mit großer pädagogischer Energie eingeübt: „Bundesliga-Schiris pfeifen zur Fastenbrech-Pause“ etwa titelte Anja Rau auf „n-tv“ am 11. April 2022. Und weiter: „Im Ramadan ist Muslimen das Essen und Trinken zwischen Sonnenaufgang und -untergang verboten. Für Sportlerinnen und Sportler ist das eine besondere Herausforderung. Damit der Zeitraum nicht noch unnötig länger wird, werden erstmals in der Fußball-Bundesliga Spiele unterbrochen. Offiziell geregelt ist dies nicht.“ Der Preis dieser Schieflage ist nicht Toleranz, sondern kulturelle Entkernung. Wie tief die gerade in linke Redaktionsstuben vorgedrungen ist, beweist Andreas Rüttenauer unter der Schlagzeile „Platzverweis für Jesus!“ in der „taz“: Einen „Fußballprofi mit Christusfimmel“ erkennt er, der „seinen Glauben wie eine Monstranz vor sich her“ trägt. Dahinter stehe ein finsteres Menschenbild, behauptet er gar.
Natürlich ersetzt fußballerische Prominenz keine theologische Kompetenz. Aber sie muss es auch nicht. Ein Fußballspieler ist kein Priester, kein Dogmatiker, kein Professor. Er muss nicht erst kirchlich approbiert werden, um sagen zu dürfen, dass Jesus Christus sein Herr ist oder dass er an ein christlich geprägtes Abendland glaubt. In einer freien Gesellschaft müsste genau das selbstverständlich sein. Die eigentliche Frage lautet daher nicht, ob Felix Nmecha theologisch hinreichend ausgebildet ist. Die eigentliche Frage lautet, warum ein öffentliches christliches Bekenntnis in Deutschland heute sofort als erklärungsbedürftig, pädagogisch einzuhegend und latent gefährlich gilt – während islamische Symbolik mit demonstrativer Gelassenheit in den Raum gestellt wird. Wer diese Asymmetrie nicht sehen will, versteht die gegenwärtige kulturelle Krise des Landes nicht. Vielleicht liegt genau darin die besondere Provokation Nmechas: dass er eher unbeholfen, direkt und ohne Absicherungsrhetorik etwas tut, was in Deutschland fast schon revolutionär wirkt – er bekennt sich zu Christus, ohne um Erlaubnis zu bitten.
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13 Kommentare
in welchem Fach ist denn ein Theologe versiert – Märchenerzähler
Wer den „sogenannten Amtskirchen“ noch irgendwas glaubt oder ihnen einen Cent gibt, hat nichts kapiert. In den Kirchen wird nur noch satanisch gegen das eigene Volk gepredigt.
Gott wohnt längst woanders!
Nicht wir haben die Kirche verlassen, sondern die Kirche hat uns verlassen!
Wer den „sogenannten Amtskirchen“ noch irgendwas glaubt oder ihnen einen Cent gibt, hat nichts kapiert. In den Kirchen wird nur noch satanisch gegen das eigene Volk gepredigt.
Gott wohnt längst woanders!
Nicht wir haben die Kirche verlassen, sondern die Kirche hat uns verlassen!
ZITAT: “ … Jesus werde durch das Spiel verherrlicht.“
Da hätte ich noch einen Verbesserungsvorschlag: „Alles für Jesus“.
Mal sehen, was dann passiert.
Wenn aber Jesus Fußball mag, dann hat ihn dieses Spiel sicher erfreut.
Man könnte denken, dass uns Felix Nmecha zeigt, wie sehr wir bereits vom rechten Weg abgekommen sind. Das gilt insbesondere für Gottes Bodenpersonal, das wohl inzwischen die gleiche arrogante Haltung wie viele Juristen an den Tag legt, derzufolge Nicht-Juristen das Recht sich zu juristischen Sachverhalten zu äußern glatt abgesprochen wird.
Christ sein ist eine Gefahr für „unsere Demokratie“.
😜
Hervorragende Analyse von Thomas Hartung. Das Problem und dessen Hintergründe exakt auf den Punkt gebracht.
Oh, wie schön! Unsere Damen und herren Politiker attestieren uns, das wir zu blöd zum Denken sind. Und der Klerus schließt sich an und verkündet, das wir zu doof zum Glauben sind. Es ist hoch an der Zeit hier mal einigen Herrschaften gewaltigst in den Arsch zu treten!
Alles, was die grosse „Transformation“ stört, behindert , in Frage stellt, ad absurdum führt, muss eingehegt, neutralisiert und verboten werden. Denn es gefährdet die Machtausübung.
Deshalb sind auch alle grossen Organisationen einschliesslich der Kirchen auf Linie gebracht worden, diurch Unterwanderung mit linken Ideologen, die an prominenter Stelle Einfluss ausüben.
Und deshslb wird ein Felix Nmecha, der „frecherweise“ auch noch afrikanische Wurzeln hat, zum Revoluzzer und zur Gefahr erklärt.
Hier haben wir das neue „Sanctum Officium“, die neue Inquisition, die von woken Dozenten oder Kirchentagsfunktionären ausgeübt wird. Diese Leute bringen die Kirche selbst in Verruf.
Alles nur noch komplett verrückt—
KI-Video – Deutscher Fan klagt, weil er zum ,,Hitler“ gemacht wurde
,,Ein mithilfe Künstlicher Intelligenz erstelltes Fake-Bild eines vermeintlichen Hitler-Doubles beim deutschen WM-Spiel gegen Curaçao hat in den sozialen Medien für Aufregung gesorgt – und bei dem betroffenen Fußballfan Fassungslosigkeit ausgelöst. „Ich kann es überhaupt nicht glauben“, sagte der aus Alsfeld in Hessen stammende Jan Weitzel in einem Beitrag des Radiosenders hr3. Er sei durch die KI-Bearbeitung zwar nicht zu erkennen gewesen, aber wohl sein Sohn.
In sozialen Netzwerken kursierte nach dem WM-Auftaktspiel der DFB-Elf in Houston ein virales Bild. Es zeigt auf der Tribüne im Stadion einen Deutschland-Fan, der mit seiner Frisur und seinem Bart an Adolf Hitler erinnert. „Deutsche Fans feiern den Elfmeter von Kai Havertz“, heißt es dazu in einem englischsprachigen Post auf der Plattform X, der über eine Million Aufrufe erzielte.“
https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a33cc1f759a1e18f32ec3f8/wm-2026-deutscher-fan-klagt-weil-er-zum-hitler-gemacht-wurde.html
Konservative Medien im Visier
Die Pressefreiheit, die sie meinen
Der Medienpranger der rot-grünen Regierung in Niedersachsen ist kein Einzelfall. Längst wird der Kampf gegen konservative, rechte und libertäre Medien systematisch mit Steuergeld finanziert. Ziel ist die Ausschaltung einer unbequemen, kritischen Gegenöffentlichkeit.
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2026/die-pressefreiheit-die-sie-meinen-2/
18.06.2026 :
Seit Fussball-WM-Beginn: FIFA löschte fast 400.000 Hasskommentare
Rund eine Woche läuft die WM, seit Beginn des Turniers hat die FIFA 3,8 Millionen Wortmeldungen überprüft und 388.000 entfernt, wie der Weltverband mitteilte. Während der gesamten WM 2022 waren es 287.000 Beiträge und Kommentare. Die FIFA betreibt den Dienst seit der vergangenen Männer-WM bei ihren Veranstaltungen. „Über 250 Millionen Kommentare und Beiträge wurden geprüft, wobei mehr als 30 Millionen davon als schädlich identifiziert wurden“, so die Meldung.
In Atlanta traf sich eine prominent besetzte Diskussionsgruppe, um Lösungen zu erarbeiten, wie man Hassreden ein Ende setzen könne. Unter anderem gehörte George Weah zu den Teilnehmern. „Wenn ich zurückblicke, dann hat sich nichts geändert“, sagte der frühere Weltfußballer. „Ich habe rassistische Beleidigungen erlebt, als der Rassismus seinen Höhepunkt erreichte. Aber wir reden auch heute noch darüber. Und deshalb kämpfen wir, wir versuchen, junge Menschen zu erziehen, damit sie zu liebevollen Menschen heranwachsen und nicht nur zu Menschen, die das Spiel lieben. Diskriminierung hat in unserer Gesellschaft keinen Platz.“
https://www.kicker.de/6a032d688a08da796140372d/liveticker
FIFA als Zensor
Seit Beginn der WM hat die FIFA schon fast 400.000 Beiträge aus dem Internet löschen lassen -schon jetzt 100.000 Kommentare mehr als bei der ganzen WM 2022. Der niederländische TV-Experte stand wegen angeblichen „Rassismus“ zudem schon am Internetpranger.
https://tkp.at/2026/06/18/fifa-als-zensor/
SO viel ich weiß gilt die Kritik an dem korrupten FIFA-Boss Infantino mittlerweile ebenfalls als Hassrede.Infantino leidet wohl auch schon an dem „Gottkomplex“ oder wie ???
Gerade die Theologen, (der Begriff ist schon eine Frechheit) der westlichen Welt, sind die größten
Feinde des christlichen Glaubens, das war schon vor 2000 Jahren so. Diese Theologen verfälschen
Aussagen Jesus Christus und seiner Apostel, bis ins Gegenteil – sie passen ihre Religion immer, der
herrschenden Staatsdoktrin an. Das ist ein Grund warum die Kirchen dieser Irrlehrer leer sind,
wachsen tut das Christentum ,an vielen Orten der Welt, an denen die Bibel als Masstab gilt und
nicht pseudoreligiöses Theologengeschwätz, gut bezahlter Staatsdiener. Das Christentum ist keine
Religion ,einer akademischen Klerikerklasse, die in die Staatskasse greift, sonder eine Grasswurzelbewegung,
auf den Schulter der freien Gemeinde, ohne Staatsanbindung. Um Jesus zu verstehen, ist keine Bullshitstudium
erforderlich.