
Gestern, am 1. September, begann der meteorologische Herbst. Bundeskanzler Merz spricht vom “Herbst der Reformen”. Ich hingegen spreche eher vom Herbst der Inkompatibilität, vom Herbst der Zerwürfnisse, vom Herbst der Trennung, vom Winter der Neuwahlen. Denn Reformen wird es nicht geben, sie sind ausgeschlossen. CDU und SPD haben sich das im Koalitionsvertrag gegenseitig versprochen: Keine Steuererhöhungen hier, keine Einschnitte im Sozialstaat dort. Damit ist jede notwendige Reform schon im Voraus blockiert. Wer sich gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD entschieden und stattdessen die SPD als Partner gewählt hat, der hat sich bewusst für Stillstand entschieden.
Doch die Wirklichkeit lässt sich nicht wegkoalieren. Die Sozialkosten steigen ungebremst, allein fünfzehn Prozent im letzten Jahr. Das ist keine kleine Schwankung, sondern eine Exponentialfunktion, die sich Jahr für Jahr beschleunigt. Der Sozialstaat ist ein Ballon, der sich weiter aufbläht, bis er platzt. Zugleich schrumpfen die Einnahmen. Unternehmen wandern ab, Arbeitsplätze verschwinden, die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Wer glaubt, man könne das durch mehr Beamte, durch die Pflegewirtschaft oder durch die Aufblähung der Flüchtlingsindustrie kompensieren, irrt. Denn auch die Steuereinnahmen folgen einer Exponentialfunktion – nur nach unten.
Scheitern bedeutet Neuwahlen
Merz weiß es, oder zumindest seine Berater. Dieser Sozialstaat ist in der bestehenden Form nicht mehr zu finanzieren. Doch die Koalition ist handlungsunfähig: Reformen wären zwingend, sie wären überlebensnotwendig, aber sie sind politisch unmöglich. Was Teile der Union als notwendig erkennen, wird von der SPD blockiert. Merz nimmt dies hin und hält still, um seine Kanzlerschaft nicht zu gefährden. Doch tatsächlich ist seine Koalition reform- und handlungsunfähig. Damit ist der Weg vorgezeichnet: Diese Regierung wird früher oder später scheitern. Und Scheitern bedeutet Neuwahlen.
So gesehen ist dieser Herbst – meteorologisch wie politisch – kein Herbst der Reformen. Es wird ein Herbst der Klarheit werden. Der Zeitpunkt naht, an dem sichtbar wird, dass man mit schönen Worten keine ökonomische Realität austricksen kann. Da kann sich Merz im letzen Sommerinterview vom Wochenende noch so in die Tasche lügen und behaupten, seine Regierung habe die wichtigsten Probleme des Landes angepackt oder bereits gelöst. Fakt ist: Der Ballon wird platzen. Und wenn er platzt, bleibt nur die Erkenntnis: Die Physik verhandelt nicht.
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14 Antworten
@und danach der bitterkalte Winter der Neuwahlen
keine Angst – die werden schon für die richtige Auszählung sorgen.
Sie können ja als Vorbild das merz-Regime sehen, das die grüne Vernichtungspolitik mit anderen Begründungen weiterführt.
Und das wird – sollte nicht die AFD mindestens 76% ausgezählt in ins Amt gesetzt werden, um den ganzen grünen Rotz zu streichen, den Merkel, Scholz und Merz in das Grundgesetz geschmiert haben – genau so weitergehen – nur mit anderen Begründungen.
Und selbst wenn die AFD die notwendigen 76% erreicht, muß sie noch beweisen, das sie die ganzen transatlantischen U-Boote und die VW-Unterwanderung überwinden kann und die notwendige Politik für Deutschland machen kann. Und angesichts 70 Jahren antideutscher Politik ist das nicht in einer Legislaturperiode uz machen – die AFD muß – wie unter Strauß die CSU in Bayern – über mindestens 50 Jahre Alleinregierung machen, um erfolgreich gegensteuern zu können! Alles andere sind Geschichten aus dem Paulanergarten !
Katz‘ und Maus in Gesellschaft – eine Fabel?
Mag sein, daß sich bei Merz der Rest der verfügbaren grauen Zellen insgeheim geregt und ihm souffliert hat, daß mit der links-grünen „Elite“ (= Ausschuß) kein Staat zu machen ist. So gesehen könnte der absehbare Einsturz des Kartenhauses ein positives Ereignis werden. Schrecklicher als der status quo kann das, was nach dem Totalschaden kommt, nicht mehr sein. Es dürfte die letzte sich bietende Chance fürs „Aufräumen“ sein.
Es wird vor allem ein bitterkalter Winter für die Bevölkerung werden.
Heutige Meldung: 25% der Eltern sehen sich aus finanziellen Gründen nicht mehr in der Lage
ihren Kindern ein lebenswertes Umfeld zu bieten. Und dazu gehört neben Kleidung und Ernährung
auch eine geheizte Wohnung.
Und genau diese Bevölkerungsgruppe würde von Fritzens geplanten „Reformen“ ,neben den Rentnern
am meisten getroffen werden. Und ich meine nicht die „Omas gegen Rechts“, wohlsituierte Beamtenwitwen,
sondern die alleinstehenden Rentner/in mit Mindestrente, die sowieso schon zur Tafel müssen
weil sie sich ein normales Leben nicht mehr leisten können.
Und bei den genannten und noch vielen mehr etwas einzusparen zeigt die ganze Hinterlist.
Da sich diese am wenigsten wehren und auch keine Lobby in Form des „Flüchtlingsrates“ und ähnlicher NGO‘ s
besitzen, sollte dort gespart werden, wo die Geldverschwendung gigantische Ausmaße angenommen hat.
Ob EU, Nato oder Ukraine, ob Aufrüstung oder Flüchtlinge, alles Gebiete bei denen rigoros gespart werden
könnte. Und dann wäre auch die „Bullshit“ Aussage von Bas richtig.
Denn wer sein Geld zum Fenster hinauswirft hat bald selbst nichts mehr.
Hoffentlich zerfällt diese lächerliche links-grüne Globalisten Show so bald als möglich! Das ist doch absolut über jeder Schmerzgrenze was diese Figuren abliefern! Weg und nochmals weg mit diesen inkompetenten Schaustellern aber durch und durch durchtriebenen Marionetten der Agenda 2030. Wann kapiert es endlich mal die Masse, daß diese Kabale uns ins absolute Verderben, dazu mit offensichtlich großem Vergnügen, führen?
Im Sinne Adenauers!
„Wir wählen die Freiheit…!“
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Vision 2026: „Wir holen uns unser Land zurück!“ | AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund
„Dieser Sozialstaat ist in der bestehenden Form nicht mehr zu finanzieren.“ Wenn man sämtlichen sog. ausländischen Bürgergeldempfängern die Knete streicht und einen Großteil in ihr Heimatland zurückschickt, bleibt ne Menge Kohle übrig. Behält man die, die arbeiten und sich integrieren wollen, dann bekommt man die investierte Knete zurück. Schmeißt man die, die nicht arbeiten wollen und auch noch kriminell werden raus, bleibt Menge Knete für die Menschen übrig, die den Sozialstaat tatsächlich brauchen. Dieser Sozialstaat wurde von Merkel und den Grünen in ein Faß ohne Boden verwandelt, damit der Bevölerkungsaustausch schnell gelingen mag und die arbeitende Bevölkerung bis zum letzten Tropfen gemolken werden kann. Da wird auch der Merz nix dran ändern!
Weder CDU-Merz noch SPD-Klingbeil können sich Neuwahlen erlauben, dss würde Ihre Parteien schwer beschädigen.
Fritze hat seine Seele verkauft, um Kanzler zu werden. Niemals wird er es zu einem Scheitern seiner Koalition kommen lassen. Er wird bis 2029 durchregieren, komme was da wolle. Sie werden noch Jahre im Stillstand und status quo ohne Reformen weiterwursteln, wie es der Autor auch sagt. Aber eben bis zum Ende der Amtszeit, ohne Neuwahlen, und schon gar nicht nächsten Winter. Nach dem Motto „Nach uns dann die Sintflut“. Und die kommt dann garantiert.
alles bestens… die hampel bringt uns in die steinzeit zurück, alle klatshcenbeifall , die denkverweigerer trifft es hoffentlicham härtesten… herr wirf hirn herab….voran die linksrotzgrün gestörten mit ihren 2 grünen polit-flüchtlingen die das volksvermögen vernichten und sich dann auf und davon machen… wann werden sie nageklagt… hallo herr staatsanwalt, tut sich da dann was mal bald…????
do hcuk na wir werden abserviert… Putin und Xi senden gemeinsame Botschaft an den Westen
Russlands Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping haben in Peking mehr als 20 Kooperationsabkommen unterzeichnet – darunter das lange blockierte Pipelineprojekt „Power of Siberia 2“. Der Besuch Putins beim SCO-Gipfel gilt als geopolitisches Signal: Moskau und Peking rücken enger zusammen, während der Westen an Einfluss verliert. dumm dümmer deutsch… alice erlöse uns von dem übel…
Ungarn, Serbien, Rumänien, Georgien – und nun Moldau: Mit Merz, Macron und Tusk mischt sich die EU in die nächsten europäischen Wahlen ein
https://weltwoche.de/daily/ungarn-serbien-rumaenien-georgien-und-nun-moldau-mit-merz-macron-und-tusk-mischt-sich-die-eu-in-die-naechsten-europaeischen-wahlen-ein/?utm_source=telegram&utm_medium=social&utm_campaign=social_sharing
Bitte bitte betrachtet die prozentualen Anstiege , die Anteile amBundeshaushalt müssen ja enorm gestiegen sein seit 1990
Merz war von Anfang an ein Blender,inzwischen ist die Luft raus! Er aber versucht weiterhin sich seine Kanzlerschaft schön zu reden, die SPD kennt diesen Schwachpunkt und lässt ihn bewusst auflaufen!! Wenn man hört, was ER schon alles geschafft hat, kommt einem der Kaffee hoch, er macht genauso weiter wie im Wahlkampf, er hält die Leute für komplett doof.
Es gibt doch keine Wahlen. Denn just dann kommt der Russe und deshalb müssen wir kriegstüchtig werden.
Aber bis dann ist Deutschland und Europa längst pleite wie der ganze Westen.