Der irre Grinch vom RKI: Wieler gibt den Weihnachts-Todesengel

Rundum depressogen: RKI-Chef Lothar Wieler (Foto:Imago)

Vor einem einem Jahr war es Angela Merkel, die – sogar im Bundestag – mit perversen und unverantwortlichen verbalen Fehlgriffen eine durch nichts und wieder nichts begründete Verunsicherung der Bevölkerung und vor allem Einschüchterung der Kinder betrieb, indem sie etwaige Besuche letzterer bei ihren Großeltern über die Festtage als faktische Tötungshandlung insinuierte und den Menschen ihr Bedürfnis nach weihnachtlicher Nähe als bösartigen und rücksichtslosen Egoismus auslegte. Die Rolle des Sensenmannes übernimmt in diesem Jahr RKI-Wieler.

Deutschland laufe „auf eine ernste Notlage” zu, warnte Wieler als Chef der Bundesbehörde gestern, und unkte: „Die Prognosen sind superdüster. Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern.” Wohlgemerkt reden wir hier nicht von Weihnachten 2020, sondern von 2021 – wo doch die Pandemie eigentlich längst Geschichte sein sollte. „Gegensteuern” heißt bei der Planlos-Fraktion des deutschen Gesundheitskatastrophenschutzes natürlich: Impfen. Also erklärt Wieler weiter: „Jeder Mann und Maus, der impfen kann, soll jetzt gefälligst impfen. Sonst kriegen wir diese Krise nicht in den Griff.” Welch eine Wortwahl.

Vielleicht wäre der erste Schritt zur Verbesserung der Lage der, endlich zu realisieren, dass diese Gestalten, die hierzulande den öffentlichen „Gesundheitsschutz” besorgen, erweislich gar nichts in den Griff bekommen – und zwar ungeachtet aller Masken, aller Schnelltests, aller Spritzkanülen. Außer die Menschen immer hoffnungsloser und verrückter zu machen, ist dem diensthabendeb RKI-Cheftierarzt in dieser Krise nämlich definitiv nichts gelungen. Mit scheinbar sachlicher Attitüde referiert er im einen Moment seine fragmentarischen (und später oft als unvollständig oder irreführend überführten) Datencharts herunter, um im nächsten Augenblick schon wieder den moribunden Mahner und wimmernden Warner zu mimen.

Stirn in Trauerfalten

Der Wechsel ins Panik-Register geht bei Wieler dabei ebenso flott wie er seine Stirn in Trauerfalten legen kann. Niemand vermag die neue deutsche Weinerlichkeit, die institutionalisierte Angst vor Viren und dem zwingend tödlich endenden Leben so auf Knopfdruck anzuschalten wie Wieler während seinen Presseerklärungen. Ob er zu seinem satten B-Tarif noch einen Bonus bekommt, wenn er besonders tief in die Tasten langt? Mit seinen gestrigen Äußerungen hätte er ihn sich jedenfalls redlich verdient.

Die verräterischste Bemerkung von allen entglitt ihm dabei fast unbemerkt: „Wir dürfen denen, die sich nicht impfen lassen, wirklich nicht die Chance geben, die Impfung zu umgehen, zum Beispiel, indem sie sich freitesten lassen.” Eine ungeheuerliche Aussage – die, ob gewollt oder ungewollt, entlarvt, worum es hier eigentlich geht: Nicht um Gesundheit, nicht um Schutz, nicht darum, dass andere von Infektionen geschützt werden (denn das können Tests immer besser gewährleisten als diese Impfung) – sondern nur darum, dass wirklich jeder an die Spritze gebracht wird. Es sind Sätze, die wortgleich so auch in der Strategiebesprechung des Marketingvorstands von Biontech und Pfizer fallen könnten, um den Absatz der zunehmend ihn Verruf geraten Impfung um jeden Preis sicherzustellen. Ein oberster Gesundheitsschützer, der diese Rhetorik bemüht, ist keinen tag länger mehr tragbar und sofort rücktrittsreif.

Doch auch noch weitere Ausführungen aus Wielers gestriger „Brandrede” sorgen für Kopfschütteln. Das von ihm gezeichnete dramatische Bild der Corona-Lage zeige nur einen Bruchteil der eigentlichen Situation, so Wieler, denn: „Die Untererfassung der wahren Zahlen verstärkt sich.“ Hinter den mehr als 50.000 Infektionen, die derzeit pro Tag registriert würden, „verbergen sich mindestens noch einmal doppelt oder dreimal so viele”. Aha: Hier ist die Untererfassung also willkommen? Bei der von Wieler selbst Anfang Oktober eingeräumten Untererfassung der tatsächlich verabreichten Impfungen hält das RKI hingegen lieber den Ball flach. Kein Wunder: Womöglich käme sonst heraus, dass die Zahl der „ungeimpften Volksfeinde“ inzwischen bereits viel zu klein ist, um ihnen die Schuld am Debakel, am Versagen einer nutz- und schutzlosen Impfung in die Schuhe zu schieben.

Delta kann so schlimm nicht sein

Was Wieler mit seiner Annahme in Wahrheit dreimal so hoher Zahlen (was demnach binnen weniger als einer Woche eine Million Neuinfektionen bedeuten würde) übersehen hat: Träfe dies zu, dann konterkariert er damit zugleich seine bislang als Ausrede für die vielen Impfdurchbrüche bemühte Behauptung, die „gefährliche” Delta-Variante habe Deutschland fest im Griff und sorge für den aktuellen Krisenzustand. Wenn aber in Wahrheit sogar dreimal so viele unbemerkt infiziert sind, ohne dass sich die Krankheitslast entsprechend verdreifacht, kann Delta wohl kaum so schlimm sein – was sich wiederum die Frage nach dem Sinn von Maßnahmen wie Maske, Kontaktbeschränkung oder 1G/2G aufwirft.

Wie immer die Inzidenzen aussehen (die doch eigentlich als Pandemie-Index eine nur noch untergeordnete oder gar keine Rolle mehr spielen sollten): Hat sich in diesem Land eigentlich je jemand WIRKLICH die Mühe gemacht, all die Inzidenzen und Positivtests zusammenzuzählen, die bisher registriert und gemeldet wurden? Man bekommt allmählich den Eindruck, eigentlich müsste doch die ganze gesamte Bevölkerung schon mehrfach infiziert gewesen sein. Zählt man diese Fälle einer erfolgten „Auseinandersetzung mit dem Erreger” zur Impfquote hinzu, dürfte inzwischen kaum mehr eine nennenswerte „Immunisierungslücke” bestehen. Relativiert wird der Aussagegehalt der „Genesenen“-Anzahl wiederum dadurch, dass nicht selten ein und dieselbe Infektion durch Testwiederholungen mehrfach gezählt wird, sowie auch durch die Tatsache, dass Genesene und Geimpfte aus heiterem Himmel nach einigen Wochen oder Monaten immer wieder aufs neue testpositiv sein können.

Eine Industrie mit Langzeitperspektive

Doch darum geht es überhaupt nicht – denn der Corona-Politik dient der tägliche Zahlensalat längst nur noch als operatives Instrument zur Unterfütterung einer Scheinkatastrophe. Wieler und Konsorten brächten wohl auch fertig, uns sechs Wochen in Folge täglich zwei Millionen Neuinfektionen melden – und niemand würde stutzig werden, dass somit dann jeder Deutsche akut infiziert gewesen sein muss. Selbst die Medien würden unverdrossen weiter warnen. Sowenig wie der Zustand „geimpft” noch irgendeine längerfristige Bedeutung hat, hat es auch der Genesenenstatus. Es geht immer weiter: Nach einigen Monaten ist jeder wieder empfänglich gemacht für die nächste Virusmutante  ebenso wie für die nächste Dosis. Es ist Industrie mit echter Langzeitperspektive, die hier etabliert worden ist.

Was ist die Folge? Die Impfung sollte eigentlich der Weg aus den Lockdown sein, tatsächlich sind sie der Weg in neue Lockdowns. Sie haben ALLE Hoffnungen sabotiert. Immunität gibt es nicht, Impfschutz gibt es nicht. Was bleibt, sind die Maßnahmen. Für alle Zeiten. Dies ist auch zugleich ist das stärkste Indiz, dass hier wahrlich ein ganz anderer Film abläuft, dass  etwas Tieferes beabsichtigt bzw. etwas zutiefst Amoralisches, im globalen Maßstab, im Busch ist: Dass sie damit aufgehört haben, die Pandemie als eine unnatürliche temporäre Phase zu bezeichnen, die irgendwann vorbei ist.

In Deutschland drückt sich dieser Bedeutungswandel dadurch aus, dass ab sofort gar kein Ausnahmezustand mehr notwendig ist, um Freiheitsbeschränkungen zu verfügen – indem die „epidemische Lage“ abgeschafft wird und die Maßnahmen von 2G bis Maske einfach bleiben. Es soll gar keinen EXIT mehr geben. Sie haben uns die alten Freiheiten genommen, abtrainiert und uns kollektiv verrückt gemacht. Die Sehnsucht, die viele noch zu Beginn der Pandemie, im ersten Lockdown hatten, als gelegentlich von einer Explosion Lebensfreude nach Überwindung der Pandemie die Rede war, ist enttäuscht – denn ein Ende ist gar nicht mehr vorgesehen.

 

13 KOMMENTARE

    • Und einer, von dem sich keine Doktorarbeit finden läßt, der dafür aber bei allen anderen „Pandemien“ vor der „Corona“ Plandemie nur versagt hat „(Drosten, sofern es jemand immer noch nicht hat).

  1. Auch wenn 100%, wie in Gibraltar, oder 93%, wie in Irland, geimpft wären, würden die Infektionszahlen steigen. Dies zeigt nur, dass die Impfung nichts taugt, dafür immer mehr dahinrafft. Sie wollen es einfach nicht kapieren, dass sie und die Pharmaindustrie ihren Reibach auch machen würden, wenn sie Totimpstfoffe zulassen und die Auffrischung halbjährlich sein müsste, angeblich. Viele der Impfskeptiker würden sich impfen lassen, weil es ihnen nur um diese Gentherapie geht. Mit dem Totimpfstoff könnte man auch Kleinkinder impfen, die bekommen ohnehin dauernd Löcher in die Pelle gestanzt mit irgendwelchen Impfungen. Da kommt es auf ein weiteres nicht an. Damit hätten sie, was sie wollten. Aber das wollen sie nicht, sie wollen neben der totalen Unterwerfung noch andere Dinge erreichen, wie man auch immer diese nennt. Sie gehen über den Great Reset noch hinaus.

    • Der Test wird immer anschlagen, weil Corona Viren um uns seit Jahrhunderttausenden sind, daran ändert auch die Sumpfsuppe nichts, die tötet nur auf grauenhafte Art.
      Der „Test“, von mir lieber „Drostenscher Zufallsgenerator“ genannt, bimmelt nur bei einer kleinen Gensequenz eines Virus, das völlig natürlich ist und deshalb auch immer zu finden sein wird. Im Winter, während der Erkältungssaison mehr, im Sommer weniger. Das heißt nicht einmal, daß die „Positiven“ erkältet sind, es ist völlig normal, irgendwelche Virenbruchstücke an den Schleimhäuten zu haben.
      Also:
      Plandemie für immer, oder Regime beseitigen! Sumpfungsquoten oder Teststrategien braucht man gar nicht mehr debattieren, es ist ein Betrug!
      Man hat einfach was völlig Natürliches genommen und darauf eine Räuberpistole erdichtet, die man uns verkaufen will.

  2. Wer nimmt den Versager (Tierarzt) noch für voll?
    Ein überflüssiges Element, was für das Gesundheitsministerium,
    sprich die Regierung arbeitet.
    Was viele nicht wissen, das RKI war zur Zeit von Schickelgruber
    schon einmal für viele Toten mitverantwortlich.
    Das hat vor Jahren eine unabhängige Kommission festgestellt.
    Könnte sich Geschichte mit dem Tierarzt wiederholen?

  3. Wer in die Ecke gedrängt ist, schlägt bekanntlich wild um sich. Anders kann man das Verhalten Wielers nicht verstehen. Die Aussage, die Ungeimpften sollten durch einen Test nicht davon kommen, ist ungeheuerlich. Herr Wieler hat auf der ganzen Linie versagt. Er hat nicht für aussagefähige Daten und Statistiken gesorgt und da die Impfungen – Verzeihung Immunisierungen – nicht immunisiert haben und die Geimpften von allen Zwängen befreit gelebt und sich infiziert haben, sucht er nach einem Schuldigen – es sind die Ungeimpften. Herr Wieler ist zwar Tierarzt, er hätte aber wissen müssen, dass die das Coronavirus stark mutiert und die Impfung nicht immer hilft. In der Industrie wäre er längst weg vom Fenster.

  4. Ich kann dieses ganze Geschwätz der Regierung, ihrer Claqueure und Paladine nicht mehr ertragen und glaube ihnen kein Wort mehr.

    Dazu sind hier zwei sehenswerte Videos von Bild-TV, die die Corona-Politik entlarven:

    „Impf-Chaos in Deutschland: So hat die Politik uns getäuscht“
    https://youtu.be/AMQ3Uc3yELk

    und

    „BILD Live-Chef Claus Strunz sagt voraus: ‚Nach 5 Monaten gilt man als ungeimpft'“
    https://youtu.be/8nBOUaLCgsk

  5. Der werte Herr Wieler sollte wieder zu seinem handwerk zurückkehren. Also, schulterlange Handschuhe an, hinten bei der Kuh rein und große Hafenrundfahrt. Da freut sich die Kuh und er richtet weniger Schaden an (falls er sich in seinem Beruf noch auskennt)!

    • Ich fürchte, er wurde deshalb Funktionär, weil er sich bereits im Kuharsch nicht auskannte und die Hörner der Kuh für Zapfhähne hielt: Milch links, Buttermilch rechts.
      Wieler, der Tierarzt, dem die Sauen mißtrauen!

  6. Und wieder das Lügen-Geschrei auf allen Kanälen …,,es ist eine Pandemie der Ungeimpften – begreift das endlich!“ Amliebsten würde ich die TV-Kiste auf die Straße werfen.

    Warum aber erregen wir uns so …wir hatten es doch vor einigen Wochen in der Hand! Alle sind wieder den Lügen der Parteien auf den Leim gegeangen und haben blind ihr Kreuz gemacht …ohne nachzudenken.
    Was muss noch geschen bis der letzte Depp/Michl merkt was er verzapft hat? Mit so viel Dummheit kann unsere gebeutelte Wirtschaft nicht hochgfahren werden.

    • „Amliebsten würde ich die TV-Kiste auf die Straße werfen.“
      Noch nicht gemacht?
      Leute seid mutig, Leute seid stark, TV aus dem Fenster, erspart Euch den Quark!
      Mein Televisor kann eh nichts mehr empfangen, seit es kein Analogsignal mehr gibt. 11 Jahre ohne Televisorkonsum sind eine echte Entgiftung!

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